Schlagwortarchiv: Diskussion

Wedding-Tresen: Streiken für ein ganz anderes Klima!

Streiken für ein ganz anderes Klima! Die imperiale Lebensweise vs. Klimagerechtigkeit

Wedding-Tresen & Diskussions- & Info-Veranstaltung:
Do, 05.09.2019 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*in: Timmo Krüger (Scientist4Future)

Im September präsentieren wir zum monatlichen Tresen im Café Cralle, einen solidarischen Diskussions- und Infoabend im Vorfeld des globalen Klimastreiks am 20. September 2019. Zu Gast ist Timmo Krüger, ein Wissenschaftler der die Initiative Scientist4Future unterstützt:

Grundsätzlich sind sich (fast) alle einig, sowohl in Expert*innenkreisen als auch in der breiten Öffentlichkeit, dass Klimaschutz hohe Priorität besitzt. Weiterhin entwickelten sich in den letzten Monaten und Jahren mit Fridays for Future, Ende Gelände und Extinction Rebellion neue zivilgesellschaftliche Formen des Klimaprotestes, die stark mobilisierend wirken. Dennoch sind die bislang umgesetzten politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen äußerst zahm. Die globalen Treibhausgasemissionen und der Ressourcenverbrauch steigen weiter an. Wie ist diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu erklären?

Einen Erklärungsversuch bietet das Konzept der imperialen Lebensweise, das in letzter Zeit in Bewegungskreisen und von kritischen Wissenschaftler*innen diskutiert wird. Die Stärke des Konzeptes ist, dass es ökologische Fragen mit Gerechtigkeitsfragen verknüpft und dass es Alltagspraxen mit gesellschaftlichen Strukturen zusammen denkt. Timmo Krüger wird in einem kurzen Vortrag in das Konzept der imperialen Lebensweise einführen und erörtern, warum Wachstumsgesellschaften – trotz sich zuspitzender Krisen – weiterhin attraktiv sind und als normal gelten. Im Anschluss an den Vortrag wird es eine offene Diskussion um die im Vortrag aufgeworfenen Fragen und um aktuelle politische Kämpfe geben.

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Veranstaltung: Zwei Jahre Verbot von Indymedia Linksunten

Veranstaltung zum Jahrestag des Indymedia-Verbots

Info-Veranstaltung & Diskussion:
Di, 13.08.2019 | 19:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Arbeitskreis kritischer Jurist*innen an der HU, Revolutionäre Perspektive Berlin & Rote Hilfe Berlin

Referent*innen
– Kristin Pietrzyk (Jena), Rechtsanwältin eines Betroffenen des Linksunten-Verbots
– Matthias Monroy (Berlin), Wissensarbeiter, Aktivist und Mitglied der Redaktion der Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei / CILIP

[Flyer] | [Mobi]

Das Verbot des Onlineportals Indymedia Linksunten war ein gezielter Schlag gegen die Linke in Deutschland. Diese Repression gegen linke, internationalistische Medien ist nichts Neues. Bei Gipfelprotesten hat die Polizei Indymedia-Center gestürmt, Ausrüstung zerstört, Medienaktivist*innen verfolgt, Falschmeldungen verbreitet und die Berichterstattung über Soziale Medien beeinflusst. Was bedeutet das für eine unabhängige Berichterstattung im internationalen Kontext?

In einigen Ländern sind hierarchiefreie Medien wie Indymedia inzwischen bedeutungslos geworden, Aktivistinnen informieren und kommunizieren oft über Facebook, Twitter, YouTube oder Periscope. Bis zum Verbot war Indymedia Linksunten eines der wichtigsten Medien für die linke Bewegung in der BRD. 2017 wurde die Plattform durch das Innenministerium verboten, die Reaktionen auf das Verbot und die Verfolgung der vermeintlichen Macherinnen waren jedoch verhalten oder kaum wahrnehmbar. Es gibt aber eine Kampagne zum Tag (((i))), dem Samstag vor den Prozessen der Klage gegen das Vereinsverbot am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. An diesem Tag wird es in Leipzig eine bundesweite Demonstration geben.

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Repression und politische Sitution in Argentinien

Repression gegen Umweltschützer*inen: Sergio und sein vermisster, nach 80 Tagen tot aufgefundener Bruder, der 28-jährige Aktivist Santiago.

Repression und politische Sitution in Argentinien

Diskussionsveranstaltung & Siebdruckangebot:
Sa, 01.06.2019 | 14:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Mehr Infos: Kiezhaus Agnes Reinhold

Samstag, den 1. Juni 2019 findet von 14-17 Uhr eine Diskussionsveranstaltung mit dem Bruder des ermordeten argentinischen Aktivisten Santiago Maldonado statt. In Solidarität mit dem Opfer und Angehörigen, wird es zusätzlich ein Siebdruckangebot geben mit künstlerischen Arbeiten von Santiago geben. Hier der Einladungstext und Veranstaltungstext der Organisator*innen „Colectivo Argentinos en Alemania“:

Wahrheit und Gerechtigkeit für Santiago Maldonado und die Opfer der Repression. 22 Monate nach dem Verschwindenlassen sowie dem Mord an den jungen Anarchisten, Künstler und Aktivisten in sozialen Bewegungen in Argentinien, begleiten wir seinen Bruder Sergio bei seinem Aufenthalt in Berlin. Weitere Infos zum Fall Maldonado findet ihr hier: www.amerika21.de/2017/10/187942/argentinien-tod-sebastian-maldonado

Diskussionsveranstaltung mit Sergio Maldonado. Siebdruck mit den künstlerischen Arbeiten von Santiago. Bringt T-Shirts, Karten, Fotos und Stoffe zum Bedrucken mit!

Veranstaltungstext:

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Antifa-Café Nord-Ost: Europa 2019 – Zwischen Rechtsruck und Widerstand

Europa 2019 – Zwischen Rechtsruck und Widerstand

Anitfa-Tresen & Diskussionsveranstaltung:
Fr, 17.05.2019 | 20:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*innen: Bernhard Schmid (Journalist, Autor und Jurist aus Paris) & Aktivist*in von PostKom (Plattform linker Aktivist*innen aus Osteuropa)

Flyer: [Front] [Back]

19:00 – 20:00 Uhr: Rote Hilfe Beratung

Vom 23. bis zum 29. Mai 2019 finden in der Europäischen Union die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Den Hintergrund für das diesjährige Wahlspektakel bilden sich weltweit, wie auch in der EU, zuspitzende Widersprüche. Beinahe überall in Europa erstarken mehr oder weniger offen faschistische und faschistoide Parteien – die rassistische Lega ist Teil der Regierung in Italien, die AfD erzielt auf allen Ebenen immer höhere Wahlergebnisse in der BRD und rechte Parteien wie der Rassemblement National in Frankreich oder die PVV in den Niederlanden sind zum festen Bestandteil des parlamentarischen Systems und des politischen Diskurses in diesen Ländern geworden. In Ländern wie Polen oder Ungarn befinden sich schon seit Jahren extrem rechte Parteien an der Macht.
Gleichzeitig werden die von der Arbeiter*innenbewegung über zwei Jahrhunderte erkämpften Fortschritte von den europäischen Regierungen immer mehr in Frage gestellt und offen attackiert – sei es durch die Aufhebung des Acht-Stunden-Tags, wie in Österreich, oder die „Liberalisierung“ des Arbeitsrechts, wie in Frankreich.
Auch auf gesamteuropäischer Ebene findet eine Verschiebung des politischen Diskurses und seiner realpolitischen Ausdrücke ganz weit nach rechts statt – die Verschärfung des europäischen Grenzregimes durch die geplante Aufrüstung von FRONTEX ist hier nur ein Beispiel.

Gleichzeitig regt sich überall in Europa der Widerstand gegen diese Politik: Die Bewegung der Gelbwesten oder der Widerstand gegen die Arbeitsrechtsreform in Frankreich, der seit Jahren andauernde Kampf der griechischen Bevölkerung gegen das Spardiktat der Troika in Griechenland oder die massiven Proteste gegen eine geplante Verschärfung des Abtreibungsrechts und die aktuelle, auch gegen die rechte Gewerkschaftsführung geführte, Streik der Lehrer*innen in Polen.

Wir möchten diese Entwicklungen aus verschiedenen widerständigen Perspektive beleuchten und über Formen und Möglichkeiten des Widerstands diskutieren.

Linkes Sommerkino: »Wildes Herz«

»Wildes Herz«

Open-Air-Kino & Diskussion:
So, 26.08.2018 | 18:00 Uhr (Diskussion) 20:30 Uhr (Beginn) | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestraße 8-10 / Weißensee)

Diskussion: »Widerstand auf dem flachen Land« mit Antifaschist*innen aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Bautzen & Cottbus

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Freilichtbühne Weißensee
Info-Stände: Buchladen zur schwankenden Weltkugel
Mehr Infos: www.facebook.com/wildesherzfilm

Eintritt: frei

Material: [Plakat] | [Flyer] | [F-Book] | [Banner] | [Film-Plakat] | [Trailer]

DE 2017, 90 min | Neue Visionen | Regie/Produktion: Charly Hübner, Sebastian Schultz.

»Wildes Herz« portraitiert »Monchi« Gorkow, den Sänger der Punkband Feine Sahne Fischfilet und damit auch einen Teil der Lebensrealität in Mecklenburg- Vorpommern. Die Band bezieht klar Stellung gegen Abwanderung, Perspektivlosigkeit und die Dominanz ganzer Landstriche durch Nazis und AfD. Anstatt eines idealisierenden Punk- Heldenepos oder weiteren Geschichte über Nazidörfer wie Jamel, erzählt Wildes Herz von Widerständigkeit auf dem flachen Land, von normalen Leuten, die nicht aufgegeben haben und sich dem Rechtsruck entgegenstellen.

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Wedding: #Zusammen für Wohnraum

„2 Tage Wedding“ – #Zusammen für Wohnraum

Erzählcafé:
Sa, 08.09.2018 | 15:00 Uhr | AmMa65 (Malplaquetstraße 25 / Wedding)

Kiez-Diskussion:
So, 09.09.2018 | 16:00 Uhr | AmMa65 (Malplaquetstraße 25 / Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Das Netzwerk Zusammen für Wohnraum, ein solidarischer Zusammenschluss von Mieter*innen und Hausgemeinschaften aus Wedding, Moabit und darüberhinaus, ruft zur Meile der Vedrängung auf.
Kommt im Rahmen der Reihe „2 Tage Wedding“ am 08. und 09. September in den Kiez rund um die AmMa65 (Amsterdamer Straße/ Malplaquetstraße).

An beiden Tagen machen wir sichtbar, wie und wo uns Verdrängung durch den kapitalistischen Wohnungsmarkt täglich begegnet. Mit der Open-Air-Ausstellung der Plakatreihe Meile der Verdrängung weisen wir in den Straßen auf vergangene und aktuelle Kämpfe von Mieter*innen hin und entwickeln gemeinsam Solidarität und Praxis für eine Stadt, in der Wohnraum keine Ware ist und mit ihm spekuliert werden kann. Wohnen ist ein Grundrecht und kein Boden der Verdrängung.

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[Left Report] Video: Repression in Spanien – Podiumsdiskussion im SO36 Berlin

Video: Repression in Spanien – Podiumsdiskussion im SO36 Berlin

Video: Repression in Spanien – Podiumsdiskussion im SO36 Berlin

German:

Am 14. Juni fand im SO36 in Berlin-Kreuzberg eine Podiumsveranstaltung zu Repression in Spanien statt. Es waren mehrere Referent*innen aus Spanien geladen, die insbesondere zu den Themen Meinungsfreiheit, politische Gefangene, Gewerkschaftskämpfe und Demokratie sprachen. Veranstaltet wurde das Podium von der Gruppe Solidaridad Antirrepresiva Berlin (Facebook).

Im Video ist die komplette Veranstaltung in spanischer Sprache zu sehen. Englische Untertitel werden momentan noch erstellt und später ergänzt.

Español:

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Öffentliche Auswertung und Perspektiven der antikapitalistischen Kiezdemo

Öffentliche Auswertung und Perspektiven der antikapitalistischen Kiezdemo

Auswertung & Diskussion:
Mo, 14.05.2018 | 19:30 Uhr | Groni50 (Groninger Straße 50 / Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Nach der Demo ist vor der Organisierung. Deswegen laden wir euch herzlich ein den kommenden Montag (14. Mai) bei der öffentlichen Auswertung unserer Demonstration „Widerständig und Solidarisch im Alltag – Organize!“ vorbei zuschauen. Lasst uns gemeinsam kennen lernen, vernetzen, organisieren!

Vor zwei Wochen zogen wir mit unserer antikapitalistischen Demonstration durch den Wedding um auf steigende Mieten, Alltagsrassismus und soziale Ausgrenzung, aber auch Selbstorganisierung und Widerständigkeit aufmerksam zu machen. Organisiert wurde die Demonstration jetzt im zweiten Jahr von einem Bündnis verschiedener Gruppen und Einzelpersonen. Wir wollen mit euch die Demo gemeinsam auswerten und schauen, wo wir Rassismus und der zunehmenden Verdrängung aus unseren Kiezen Solidarität im Alltag entgegensetzen können. Dazu schauen wir gemeinsam Videos, sprechen über antikapitalistische Widerstände im Kiez und schmieden Pläne für zukünftige Kämpfe. Lasst uns in entspannter Atmosphäre kennenlernen, austauschen und vernetzen!

Café Rojava: Efrîn verteidigen! Was können wir tun?

Efrîn verteidigen! Was können wir tun?

Input, Diskussion & Kennenlernen:
Mo, 05.03.2018 | 19:00 Uhr | Café Morgenrot (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Café Rojava

Material: [Banner]

am nächsten Sonntag den 03.03.2018 um 12 Uhr, findet eine große bundesweite Demonstration unter dem Aufruf „Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ in Berlin statt. Alle Informationen und diverse Aufrufe findet ihr unter friedenafrin.wordpress.com

In den letzten Wochen haben wir uns an den verschiedensten Protesten beteiligt, Aufklärung in der Öffentlichkeit betrieben, Gespräche geführt und weitere Aktionen geplant. Gemeinsam möchten wir als Teil des Internationalen Efrîn Widerstandskomittee Berlin die Erfahrungen auswerten und Perspektiven vorstellen bzw. diskutieren. Außerdem wird NAV-DEM e.V. Einblicke in die vorhandene Struktur geben.

Ab 19 Uhr laden wir euch ein diesen offenen und solidairschen Abend mit uns zu gestalten. Stellt euch vor und bringt Materialien mit! Um 20 Uhr gehenn wir dann in einen Input und offenes Forum über. Wir freuen uns auf euch!

Zionskirche: Remember 1987

Eine Veranstaltung zur Erinnerung an den Neonaziüberfall auf das Punkkonzert in der Zionskirche vor 30 Jahren

Veranstaltungen und Konzert:

Diskussionsrunde mit Mitgliedern der Band „Element of Crime“:
Fr, 13.10.2017 | 20:00 Uhr | Zionskirche (Zionskirchplatz / Mitte)

Punkkonzert mit den Bands „The Movement“, „Hans Am Felsen“ & „Max.Antikrist“
Sa, 14.10.2017 | 19:00 Uhr | Zionskirche (Zionskirchplatz / Mitte)

Am 17. Oktober 1987 fand in der, damals weitgehend ungenutzten, Zionskirche ein Punkkonzert mit der Ostberliner Band „Die Firma“ und der Westberliner Band „Element of Crime“ statt. Organisiert wurde es von einigen Leuten aus dem Kreis der Umweltbibliothek (ansässig im alten Gemeindehaus der Zionskirche) und der KvU (Kirche von Unten – damals noch obdachlos, später Villa Elisabeth).
Überregionale Bekanntheit erlangte es allerdings durch einen Überfall von Neonazis auf die Besucher gegen Ende des Konzertes. Da es damals schon gute Kontakte nach Westberlin gab,wurde in den dortigen Medien darüber berichtet und die DDR konnte das Ereignis nicht mehr stillschweigend übergehen. Zum ersten Mal musste die DDR zugeben eine neonazistische Subkultur zu haben.

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