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Soli-Aufruf für die Betroffenen bei den Protesten gegen die „IB“ am 17. Juni im Wedding

No Pasaron – Sie kamen nicht durch!
Soli-Aufruf für die Betroffenen bei den Protesten gegen die „IB“ am 17. Juni im Wedding

Spendet Geld für die Betroffenen der Polizeigewalt!

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Am Samstag, den 17. Juni 2017, wollte die rassistische, selbsternannte „Identitäre Bewegung“ (IB) in Berlin-Wedding aufmarschieren. Nach nur einigen hundert Metern konnte der Demonstrationsversuch durch Blockaden gestoppt werden und eine weitere „grandiose“ PR-Aktion der „IB“ war gefloppt. Die gezielte Provokation im Wedding demonstrieren zu wollen, da hier ihr herbeihalluzinierter „großer Austausch“ der „deutschen“ durch „migrantische“ Bevölkerungsgruppen schon weit voran gestritten sei, konnte eine breite Nachbarschaftsmobilisierung entgegengesetzt werden. Aber auch Berlin- und bundesweit beteiligten sich zahlreiche Antifaschist*innen am Protest gegen den IB-Aufmarsch.
Vor den antifaschistischen Protesten, bereits um 12:00 Uhr, trafen sich ca. 500 Menschen an der Moabiter Turmstraße um gegen das Symbolverbot der kurdischen Strukturen PYD, YPG & YPJ zu protestieren. Die Teilnehmer*innen dieser Demonstration wollten sich später solidarisch dem antifaschistischen Widerstand anschließen.
Zeitgleich folgten am Leopoldpatz ca. 1.600 Antifaschist*innen dem Aufruf vom Berliner Bündnis gegen Rechts und demonstrierten gegen die „IB“. Neben diesen zahlreichen Protesten hatten wir als North-East Antifascists [NEA] & Hände weg vom Wedding zu direkten Protesten und Blockaden auf der Brunnenstraße aufgerufen. Erfreulicherweise folgten viele Nachbar*innen im Kiez der Mobilisierung, welche schon in den Vortagen durch Flyer-Aktionen, Plakate, direkte Gespräche und Veranstaltungen lief und beteiligten sich an den vielfältigen Protesten. Durch mehrere Blockaden konnte die die Route dicht gemacht werden und die Rassist*innen mussten aufgeben und ihre Veranstaltung beenden.

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Auf nach Spandau! Den Hess-Marsch am 19.08. verhindern!

Auf nach Spandau! Den Hess-Marsch am 19.08. verhindern!

Antifaschistische Gegen-Demonstration:
Sa, 19.08.2017 | 11:00 Uhr | S-Bahnhof Spandau (Spandau)

VORTREFFPUNKTE: 19.08.2017 | 10:00 Uhr

Nord-Ost / Regio: Gesundbrunnen
Neukölln / U-Bahn: U-Bahnhof Hermannplatz (U7)
Fahrrad: TU Berlin (vorm Hauptgebäude)
Die LINKE: Alexanderplatz (Vorplatz vom Fernsehturm)

[Aktionskarte: PDF | JPG] | [Umgebungskarte] | [Detailkarte: #1 | #2] | [Aufmarsch-Route]
Twitter: [#b1908]

Info-Veranstaltungen:

Fr, 28.07.2017 | 20:30 Uhr | Schloss19 (Schloßstraße 19 / Charlottenburg)
Do, 17.08.2017 | 19:30 Uhr | Aquarium (Skalitzer Straße 6 / Kreuzberg) [Banner]

Mehr Infos: Antifa West-Berlin, Berliner Bündnis gegen Rechts, Spandauer Bündnis gegen Rechts, Berlin gegen Nazis, Hände weg vom Wedding & VVN-BdA Berlin

Hintergrundinfos: [Einschätzung / MBR] | [Mythos Heß / BBgR] [Anmelder / BBgR] [Geschichte / BBgR] [Anreise / BBgR] | [Pressemitteilung / VVN-BdA] [Polizei-Schikanen / VVN-BdA] [Bestätigung Auflagen / VVN-BdA] | [Leit-Kulturhaus Spandau / SBgR] [Pressemitteilung / SBgR] [Nazis dürfen marschieren / SBgR] [Appell / SBgR] [Auflagen #1 / SBgR] [Auflagen #2 / SBgR] [Warnung / SBgR] | [Nazi-Aktionen / Berliner Register] | [Nazi-Schmierereien]

Weitere Artikel: Apfels brauner Kern (taz / 12.12.2011) | 30 Jahre Tod von Rudolf Heß (Antifa Info Blatt) | Braunes Gedenken in Berlin geplant (Blick nach Rechts / 28.07.2017) | Breites Bündnis mobilisiert gegen Heß-Marsch in Berlin & Nazis unerwünscht (Neues Deutschland / 12.08.2017) | Lackmustest für Neonazi-Szene (taz / 13.08.2017) | Huldigung für Kriegsverbrecher (Junge Welt / 16.08.2017) | Streit über Route der Gegendemo (taz / 17.08.2017) | „Pflichttermin“ der braunen Szene (Blick nach Rechts / 18.08.2017)

Flyer Vortreffpunkte: Web [Front#1 | Front#2 | Back] [Kopiervorlage]
[Mobi-Video] der [NEA] | [Mobi-Video] von Left Report | [Banner] | [Mobi-Video] von Slime

Aufrufe: [SBgR]
Plakate: [Antifa West-Berlin] | [SBgR] | [VVN-BdA]
Flyer: [SBgR]
Banner: [NEA] | [Antifa West-Berlin] | [BBgR #1] [BBgR #2] | [VVN-BdA] | [BgN]

Mobi: [#1] [#2] [#3] [#4] [#5] [#6] [#7]

Am 19.08.2017 wollen mehrere hundert Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet in Berlin-Spandau aufmarschieren. Hintergrund ist der 30. Todestag von Rudolf Hess. Die Nazis wollen diesen Tag nutzen, um ihren faschistischen Mythos zu pflegen. Der Mythos basiert auf einem angeblichen Mord am „Stellvertreter des Führers“ durch britische Agenten im Jahr 1987. Dieser ist elementar für die neonazistische Mobilisierung. In diesem Jahr versuchen Nazis aus dem Kameradschaftsspektrum das faschistische Folklore Event wiederzubeleben.

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Video-Trailer: Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte

paris_rebelle_trailerVideo-Trailer: Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte

Anfang Juni 2016 reisten wir, die North-East Antifascists [NEA], Left Report und Freund*innen nach Paris, um uns an den Gedenkaktionen rund um den dritten Todestag von Clément Méric, der 2013 von Nazis ermordet wurde, zu  beteiligen.

Nachdem wir schon im Jahr 2015 eine Interview-Dokumentation über den Mord an Clément, den französischen Rechtsruck und antifaschistische Kämpfe in Paris namens „Une vie de lutte – der Kampf geht weiter“ veröffentlichten, konnten wir dieses Jahr einige Genoss*innen wiedertreffen und viele neue Menschen kennenlernen und interviewen.

In der daraus entstehenden Dokumentation „Paris Rebelle – zwischen Rechtsruck und Revolte“ wird es u.a. um das Gedenken an Clément, den andauernden Rechtsruck, den Widerstand gegen die neoliberale Arbeitsmarktreform und die junge soziale Bewegung Nuit Debout gehen.

Der Film wird voraussichtlich Anfang Herbst 2016 veröffentlicht, bis dahin haben wir hier schon mal einen Trailer für euch.

Video-Link zum Trailer: www.vimeo.com/leftreport/trailer-paris-rebelle

Infos in: Deutsch | English | Français

Interviews:
– Trotzdem auf die Straße (Neues Deutschland / 15.06.2016)
– »Dieser Protest ist nur mit breiter Solidarität möglich« (Junge Welt / 04.06.2016)

Weitere Artikel:
– Spendenaufruf: Unterstütze unser DIY-Filmprojekt
– „Alles für die Katz!“ – Soli-Aufruf der [NEA] zur Demo am 4. Juni
– Aufruf Gedenkdemo zum 3. Todestag von Clément Méric in Paris
– 28. Mai: Soli-Party für’s AFA-Filmprojekt 2016

leftreport.blogsport.eu & www.antifa-nordost.org

„Alles für die Katz!“ – Soli-Aufruf der [NEA] zur Demo am 4. Juni

alles_fuer_die_katz_02Alles für die Katz!
Greve, Blocage, Sabotage. Streiken, Blockieren, Sabotieren.

In den vergangenden Wochen hat sich in Frankreich eine breite soziale Protestbewegegung unter dem Namen „Nuit Debout“ formiert. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen besetzen nachts in den Städten zentrale Plätze, debattieren und protestieren gegen weitere massive Einschnitte in das Arbeitsrecht. Das sogenannte „Loi Travail“ soll zugunsten kapitalistischer Interessen die erkämpften arbeitsrechtlichen Zugeständnisse stückweise weiter abbauen. Die Lockerung des Kündigungsschutzes, die Reduzierung der Flächentarife sowie die Verlängerung der Arbeitszeiten bedeuten nichts anderes als die staatliche Organisierung von Armut- als Geschenk für Kapitalfraktionen.
Die Confédération nationale du travail (CNT), eine anarchosynikalistische Gewerkschaft, ist seit Anfang an Teil der Bewegung und streitet für Solidarität und Umwälzung der Verhältnisse. Während Vertreter*innen etablierter Parteien sich von militanteren Protesten in den französischen Städten distanzierten (bspw. die CGT), bleibt die CNT-F weiterhin solidarisch und aktiv. Der französische Staat versucht mit Observationen von Personen sowie Erstürmung von Lokalitäten Aktivist*innen einzuschüchtern und zu kriminalisieren.
Während die Sozialproteste in Frankreich die Früchte intensiver und kontinuierlicher Arbeit linker Aktivist*innen in den Betrieben sind, sollten diese uns Kraft geben, auch in den „eigenen“ Betrieben hierzulande aktiver und antagonistischer zu wirken.

Du und Dein Chef habt nichts gemeinsam…

Während in Deutschland die Sozialpartnerschaft, der eingeübte Frieden zwischen Kapital und den Bossen der großen Gewerkschaftsverbände, weiterhin klassenkämpferische Auseinandersetzungen verhindern soll, geraten kleine, kämpferische Basisgewerkschaften verstärkt unter Druck.
Die syndikalistische „Freie Arbeiter*innen Union (FAU)“ organisiert und unterstützt jene, denen in den neoliberalen Verhältnissen sprichwörtlich ein paar Brotkrummen hingeworfen werden. Ob illegalisierte Migrant*innen, Arbeiter*innen aus den EU-Staaten oder andere ausgebeutete Angestellte: die Organisierung der Bauarbeiter*innen der „Mall of Shame“/ „Mall of Berlin“ zeigt, dass Klassenkampf statt rassistische Spaltung möglich ist. [1]

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Spendenaufruf: Unterstütze unser DIY-Filmprojekt

spendenaufruf_film_paris_2016_banner02Spendenaufruf: Unterstütze unser DIY-Filmprojekt

Im Frühjahr 2015 sind wir mit Genoss*innen und Freund*innen nach Paris gereist und haben die Dokumentation „Une vie de lutte“ über den Mord an dem linken Aktivisten Clément Méric und den parlamentarischen und gesellschaftlichen Rechtsruck in Frankreich gedreht.

Spendenaufruf: [Deutsch] | [English] | [Français]

Link zu Spendenseite: www.leetchi.com/c/projekt-von-left-report
(Name & Mail können Fake sein, nur die Bezahldaten müssen stimmen…)

Mehr Infos: uneviedelutte.blogsport.eu, leftreport.blogsport.eu & www.antifa-nordost.org
Trailer: [Ein AFA Filmprojekt 2016 – Offizieller Info Teaser & Spendenaufruf]
Flyer: [Front] [Back] [Kopiervorlage]
Banner: [715×520] [715×520] [234×60] [600×290]

Interviews:
– Trotzdem auf die Straße (Neues Deutschland / 15.06.2016)
– »Dieser Protest ist nur mit breiter Solidarität möglich« (Junge Welt / 04.06.2016)

Weitere Artikel:
– „Alles für die Katz!“ – Soli-Aufruf der [NEA] zur Demo am 4. Juni
– Aufruf Gedenkdemo zum 3. Todestag von Clément Méric in Paris
– 28. Mai: Soli-Party für’s AFA-Filmprojekt 2016

Berichte, Neuigkeiten und Einschätzungen über die aktuellen Proteste aus Frankreich findet ihr u.a. in deutscher Sprache hier…
– linksunten.indymedia.org/user/3092/blog (Johhny)
– www.twitter.com/FrankreichNews (Résistance)
– linksunten.indymedia.org/de/node/179055 (Johhny)
– www.taz.de/proteste-in-frankreich/!5301769/ (taz)
– linksunten.indymedia.org/de/node/181844 (Solidarische Jugendbewegung [SJB])
– www.heise.de/tp/artikel/48/48536/1.html (Bernard Schmid)
– www.taranisnews.com/post/145936824723/loi-travail-1462016-paris-la-dernière (Taranis News)
– www.heise.de/tp/artikel/48/48575/1.html (Thomas Pany)

Sonstiges:
– „Une vie de lutte“ beim NoDogma Kurzfilmfest 2016 [Infos / Foto]

Ein AFA Filmprojekt 2016 – Offizieller Info Teaser & Spendenaufruf

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Siempre Antifa Frankfurt/Main: „Antifa bleibt notwendig!“

ll_2015_text_siempreUnsere Genoss*innen und Freund*innen von Siempre Antifa Frankfurt/Main haben einen eigenen Aufruf für unseren Antifa-Block: „Totgesagte leben länger!“ auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2015 geschrieben, den wir hier dokumentieren.

Antifa bleibt notwendig!

Das Jahr 2014 steht für eine erneute Zäsur in der antifaschistischen Bewegung. Mehrere Gruppen, die das Bild der autonomen Antifa im vergangenen Jahrzehnt mitgeprägt hatten, zogen ein kritisches und resignierendes Resümee: so geht es nicht weiter. Die Konsequenz ist meist eine schleichende Abkehr von autonomer Praxis sowie das Aufgehen in größeren Organisierungsprozessen. Angesichts der Sprachlosigkeit der antifaschistischen Linken gegenüber neueren Entwicklungen im nationalen und internationalen Kontext erscheint uns diese Entwicklung allerdings nicht als Reorganisierung der Bewegung zur Erhöhung der Schlagkraft, sondern im Gegenteil als Eingeständnis der eigenen konzeptionellen und aktivistischen Schwäche. In der Hauptsache stehen wir als Linke vor zwei ungelösten Problemen: einerseits die Zersplitterung der Bewegung in Kleingruppen aufzuheben, andererseits unsere Basis insgesamt zu vergrößern. Bei aller Richtigkeit verbindlicherer organisatorischer Strukturen bleibt die Hoffnung in bundesweite Prozesse dort trügerischer Schein, wo eine regionale Mobilisierungsfähigkeit für unsere Inhalte ausbleibt. Der Aufbau stärkerer und sich intensiver koordinierender Strukturen, die kontinuierlich am Ausbau der eigenen Basis arbeiten, ist nur ausgehend von den Gegebenheiten vor Ort möglich. Organisationen ohne lokale materielle Verankerung hingegen bleiben ein Papiertiger. Wo sie angesichts drängender Herausforderungen schweigen, spielen sie sich mit dem Management von Großevents die Illusion eigener Stärke vor. Bundesweite Organisierung könnte das Rückgrat jeder lokalen Arbeit sein, die ihrerseits aber nicht zu ersetzen ist. Darüber hinaus erhält eine Zusammenfassung der vorhandenen Kräfte ihre Bedeutung in Arbeitsteilung und der Ermöglichung von Synergieeffekten, nicht jedoch in einem strapazierenden Mehraufwand, der einer weiteren Bürokratisierung Vorschub leisten wird. Wir können den zweiten Schritt nicht vor dem ersten gehen. Die Richtung, die uns vorschwebt, ist eine, die sich vertikal von unten nach oben organisiert und horizontal vom lokalen Raum ausgehend über regionale Vernetzung zu größeren Organisationseinheiten gelangt. Weiterlesen →