Matondo – Hände weg

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22. Dez. – Antimilitaristische Demo: Bundeswehr raus aus Syrien

anti_syrien_krieg_demo_2015_plakatBundeswehr raus aus Syrien: Krieg beginnt hier. Widerstand auch.

Antimilitaristische Demo:
Di, 22.12.2015 | 18:00 Uhr | S/U-Bahnhof Gesundbrunnen (Wedding)

Mehr Infos: antimil.blogsport.eu
Material: [Plakat] | [Banner] | [Aufruf]

Eine Mehrheit des Bundestages hat am 4. Dezember 2015 den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Syrien beschlossen. Mit bis zu 1200 Soldat*innen ist es der momentan größte deutsche Kriegseinsatz. Aufklärungsflugzeuge, Tornado-Kampfjets, ein Tankflugzeug und die Bundeswehrfregatte Augsburg kommen zum Einsatz. Anlass für den Kriegseinsatz ist der Terrorangriff in Paris am 13. November 2015. Der Anschlag wird instrumentalisiert für eine Kriegspolitik nach außen und die massive Einschränkung demokratischer Rechte nach innen.

Der Einsatz der Bundeswehr solle laut Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu dienen, dass sich »Ereignisse wie die Anschläge vom 13. November in Paris nicht wiederholen«. Dabei hat sich gezeigt, dass die militärische Einmischung der imperialistischen Mächte genau das Gegenteil bewirkt hat. Die Kriegseinsätze der westlichen Staaten im Irak, in Libyen, Mali und in Afghanistan haben dazu beigetragen, dass sich islamistische Kräfte immer weiter ausbreiten konnten. Insbesondere der Krieg gegen den Irak 2003 führte zu einer Destabilisierung des Landes und bereitete den Boden für den Islamischen Staat (IS). Read the rest of this entry »

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19. Dez: Punk-Rock Soli-Party im Zielona Gora

flyer_zielona_punk_dez2015„I stress you out with punk-rock sound – Hell yeah!“

Soli-Party für von Repression betroffene Antifaschist*innen:
Sa, 19.12.2015 | 22:00 Uhr | Zielona Gora (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Flyer

LineUp:
DJ Addicted (Vinyl only)
Stage Boi!tles (sometimes antifascist, always antisocial)
2Drunk2Dance (Punk und so wat)
Special Guest (wirst ja sehn)

Eine antifaschistische Praxis ist bei den Hotspots der Nazis der NPD-Pankow, insbesondere im Nord-Osten Berlins, unverzichtbar. Diese zu nerven gehört zu unseren Hauptaufgaben und die erfüllen wir doch gern. Allerdings ruft konkrete antifaschistische Arbeit auch den Repressionapparat auf den Plan. Also feiert mit uns zu besten Punkrock-Sound (von Platte und aus der Dose) und unterstützt von Repression betroffene Antifaschist*innen.

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[NEA]-Tresen: „Antifaschistischer (Video-)Jahresrückblick“

antifatresenAntifaschistischer (Video-)Jahresrückblick

Antifa-Tresen und Videobeiträge:
Do, 17.12.2015 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Eintritt: frei

Gemeinsam wollen wir auf das Jahr 2015 aus antifaschistischer Perspektive zurückschauen. Dazu haben werden wir mehrere Videobeiträge zeigen und mit euch diskutieren: Welche Erfolge konnten dieses Jahr verbucht werden? Wie hat sich die “Antifa-Debatte” auf die Praxis ausgewirkt? Wie weiter 2016? Wir werden einen kleinen Ausblick geben. Dazu leckeres veganes Essen, kühle Getränke und Raum für Vernetzung und Austausch in entspannter Atmosphäre.
Weiterhin gibt es Soli-Cocktails für die Kampagne: „Eine Feuerwehr für Rojava„.

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Info-Veranstaltung: „Rechtsruck in Polen“

iv_polen_wahlen_2015„Rechtsruck in Polen“

Info-Veranstaltung:
Mi, 16.12.2015 | 19:00 Uhr | Vierte Welt (Adalbertstraße 4 / Kreuzberg)

Veranstalter*innen: PostKomm | Interventionistische Linke (IL) Berlin | Blockupy
Referent: Dr. Przemek Witkowski
Flyer

Polen rückt nach rechts. Der Wahlsieg von Andrzej Duda bei den Präsidentschaftswahlen im Mai 2015 hat viele überrascht. Als direkte Folge gewann das nationalkonservative Lager die absolute Mehrheit bei den Parlamentswahlen im Oktober unter Führung von Jaroslaw Kaczyński. Auch die nadelstreifen Faschisten der neuen nationalen Bewegung (Ruch Narodowy) schafften mit der rechten Protestpartei des Rocksängers Pawel Kukiz ebenfalls den Einzug in den Sejm.Die Sozialdemokraten erlebten eine historische Niederlage und verpassten, genauso wie andere Linke Kräfte, den Einzug ins Parlament. Damit sind Polens Nationalisten in allen wichtigen Gremien, Ämtern und sonstigen Regierungsstellen vertreten und haben die Befugnisse und die Macht das Land nach ihren Vorstellungen zu einem klerikal-nationalistischen „Paradies“ umzuformen.Während des Wahlkampfes zeigten sich mit aller Offenheit rassistische und islamfeindliche Ressentiments gegen Flüchtlinge und Migrant*innen. Damit ist neben Orbans Ungarn ein weiteres osteuropäisches Land auf dem Weg in ein autoritäres Regime. Mit der Veranstaltung wollen wir der Frage nachgehen, was das für uns als radikale Linke, Feminist*innen und Basisaktivist*innen bedeutet. Welche Ursachen haben dazu geführt und was können polnische und deutsche Aktivist*innen dagegen tun?

Dr. Przemek Witkowski aus Wroclaw ist linker Aktivist/Publizist und arbeitet bei der polnischen Zeitschrift Krytyka Polityczna (KP). KP versucht seit Jahren mit vielfältigen Aktionen im Bereich Kultur und Politik linke Positionen in der Gesellschaft zu verankern. Sie will eine intellektuelle Basis für alternative Bewegungen schaffen und zu neuen kritischen Diskursen in der polnischen Öffentlichkeit anregen. Zur Erfolgsgeschichte des Verlages gehört auch die Gründung zahlreicher Clubs, in denen Filme gezeigt und Diskussionen veranstaltet werden.

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Aufruf zur Video-Kundgebung für Rojava

SoliIn Rojava findet seit 2012 ein gesellschaftlicher Prozess hin zur Schaffung einer basisdemokratischen, säkularen Gesellschaft statt. Eine zentrale Rolle spielt in Rojava der Kampf der Frauen gegen patriarchale Unterdrückung. Die Volksverteidigungskräfte YPG und die Frauenverteidigungskräfte YPJ verteidigen Rojava vor den Angriffen des Islamischen Staats (IS). In den drei Kantonen Cizîre, Kobanê und Afrin konnte eine Selbstverwaltungsstruktur errichtet und der Terror des IS gebrochen werden, obwohl dieser insbesondere durch die angrenzende Türkei massive Unterstützung erfährt. Mit der Kampagne »Support Rojava« wollen wir die unterschiedlichen Formen der praktischen Solidarität vom Spendensammeln bis hin zur bewaffneten Verteidigung zusammenführen und in der Öffentlichkeit noch weiter bekannt machen. Am 5. Dezember 2015 findet ein bundesweiter Aktionstag für Rojava statt. In Berlin organisieren wir eine Kundgebung, bei der mit kurzen Videoclips und Beiträgen die unterschiedlichen Facetten der Solidaritätsarbeit und die Entwicklung in Rojava dargestellt werden.

www.support-rojava.org

Video-Kundgebung | Berlin | 5. Dezember 2015 | 16 Uhr | Heinrichplatz

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Infoveranstaltung: Graue Wölfe in Deutschland – Almanya’daki bozkurtlar

Mittwoch, 2. 12. 2015, 19:00 Uhr, Südblock, Admiralstraße 1-2, 10999 Berlin

hp_plakatStrukturen und Auftreten des türkischen Ultra-Nationalismus – Türk ultra miliyetciliğin yapıları ve davranışları

In der Kreuzberger Oranienstraße ein Zentrum von Rechtsextremist*innen? Ein Brandanschlag nur ein paar Ecken weiter auf das Büro einer Organisation, die sich für Minderheiten einsetzt, wenige Stunden, nachdem es mit einer großen Feier eingeweiht wurde? Hunderte Nationalist*innen, teils bewaffnet, auf der Jagd nach Linken am Kotti?
Für die Mehrheit der Berliner*innen unvorstellbar.
Das liegt daran, dass wir beim Thema „nationalistische Indoktrination von Jugendlichen“ oder „rechtsextreme Gewalt“ eher an deutsche Neonazis in Berliner Außenbezirken oder in der sächsischen Provinz denken als an den linksgeprägten Multi-Kulti-Bezirk Kreuzberg.
Dabei ist Kreuzberg – wie viele andere von türkischen Einwander*innen geprägte Kieze Aktions- und Agitationsort von türkischen Ultra-Nationalisten und ihren vielfältigen Vereinsstrukturen: den „Grauen Wölfen“.
Auf der Straße sichtbar werden diese Strukturen für die Mehrheit der „Bio-Deutschen“ selten, zielen diese doch vor allem auf die türkische Community. Read the rest of this entry »

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Aufruf des Silvio Meier Bündnis 2015: Stoppt die rassistischen Brandstifter*innen. Antifa bleibt notwendig. In Gedenken an Silvio Meier

SM_Plakat_A221.11. | 13 Uhr Mahnwache | U-Bhf Samariterstraße

21.11. | 15 Uhr Antifaschistische Demonstration | S-Bhf Marzahn / Eastgate

Die Zeiten sind bitter: Nahezu täglich gibt es Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, an den Wochenenden wüten Mobs aus Nazis und rechten Hooligans mit Zustimmung der lokalen Bevölkerung durch deutsche Kleinstädte. An jedem beschissenen Montag grüßt PEGIDA und führt der antifaschistischen Bewegung ihre scheinbare Ohnmacht vor. Anstatt etwas gegen die rassistische Stimmungsmache zu tun, macht der Staat, was er am besten kann: den Dialog mit den Täter*innen suchen und Geflüchtete bekämpfen. Viele fühlen sich an die 90er Jahre erinnert und spätestens seit Heidenau wissen wir, dass sich rassistische Pogrome, wie in Rostock-Lichtenhagen, Mölln oder Hoyerswerda, wiederholen können. Damals gipfelte eine ähnliche Stimmung im Ostberliner Bezirk Marzahn in einem Mord. So wurde 1992 Nguyễn Van Tu von Rassisten erstochen. Höchste Zeit also für uns als Antifaschist*innen schlagkräftige Gegenwehr zu organisieren: Gegen die Rassist*innen, den Staat, und die Gesellschaft, die diese Scheiße überhaupt erst möglich macht. Read the rest of this entry »

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„Braucht Antifaschismus DIE LINKE ?“

Freitag | 20.11.2015 |  19:00 Uhr | Karl-Liebknecht-Haus |  Kleine Alexanderstr. 28 | 10178 Berlin

logo-antifaaktionalt Zwischen Willkommenskultur und klassischer antifaschistischer Arbeit! Die AFD verzeichnet enorm steigende Mitgliederzahlen, der rechte Mob tobt auf deutschen Straßen und Übergriffe auf Geflüchtete sind an der Tagesordnung. Gleichzeitig stoßen Helfende in Flüchtlingsinitiativen und Antifaschist_innen an ihre Grenzen. Zwischen ehrenamtlichen Engagement und antirassistischer Arbeit scheint die Linke als Bewegung derzeit etwas überfordert zu sein. In vielen Bereichen kann oft nur reagiert werden, anstatt wirklich strategisch zu handeln. Das ist so in Dresden und in Berlin – hier auch besonders in den Randgebieten. Antifaschismus hat Wurzeln und eine tiefe Begründung, das heißt Gedenkarbeit und Lernen aus der Vergangenheit, für eine Welt ohne Rassismus, Krieg und Faschismus. Damals wie heute muss dem rassistischen Mob auf der Straße der Raum genommen werden und der geistigen Brandstiftung politisch und auf allen Ebenen etwas entgegen gesetzt werden.

Doch was heißt das konkret? Welche Rolle spielen hier die einzelnen Akteure in und um Berlin und im speziellen DIE LINKE? Wie können wir Antifaschist_innen unsere Zusammenarbeit verbessern, um auf die aktuelle Situation entsprechend reagieren zu können?

Für das Podium sind eingeladen:

Klaus Lederer, DIE LINKE. Berlin
Dirk Stegemann, Berliner VVN-BDA e.V.
Aktive aus der Interventionistischen Linken Berlin
Aktive aus autonomen Antifa-Strukturen
Aktive von linksjugend [‘solid‘]

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[NEA]-Tresen: „Die ägyptische Revolution“

tresen_1511_banner„Die ägyptische Revolution“
Die Mohamed-Mahmoud-Straße und ihre Bedeutung im ägyptischen Aufstand

Antifa-Tresen und Info-Veranstaltung:
Do, 19.11.2015 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Eintritt: frei
Flyer: [Front / Back]

Freiheitsaugenstraße, Museum der Revolution und die verbotene Straße für Muslimbrüder- so wird diese zentrale Straße in Kairo auch genannt.

Sie war Austragungsort der stärksten Auseinandersetzungen zwischen revolutionären Jugendlichen, Sicherheitsdiensten, Polizei und Militär. Von aktuellen Zuständen, Perspektiven und Tragödien der ägyptischen Revolution erzählt der Referent, ein politischer Aktivist aus Ägypten, in unserer Veranstaltung am 19.11., am vierten Jahrestag des Gedenkens an die Auseinandersetzungen auf der Mohamed-Mahmoud-Straße.

Was sind die Folgen des ägyptische Aufstands? Welche Kräfte haben diesen verhindert? Und wo sind die Jugendlichen jetzt?

Dazu leckeres veganes Essen, kühle Getränke und Raum für Vernetzung und Austausch in entspannter Atmosphäre. Weiterhin gibt es Soli-Cocktails für die Kampagne: „Eine Feuerwehr für Rojava„.

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