Antifaschistisch-internationalistischer Block auf der LL-Demo 2023 Am 15. Januar 2023 gedachten in Berlin über 10.000 Menschen den beiden Revolutionär:innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Auch in diesem Jahr haben wir wieder den Antifaschistisch-internationalistischen Block organisiert. …
Heute jährt sich der Todestag von Beate Fischer zum 28. Mal. Wir gedachten ihr mit einem stillen Gedenken vor dem Haus in der Emmentaler Straße 97, in dem sie am 23. Juli 1994 ermordet wurde. …
Demo & Kundgebung gegen die „Freie Linke“ in Weißensee Danke an alle, die mit uns in Weißensee auf der Straße waren, für eine echte Antwort auf Krieg und Krise und gegen die Verschwörungsideologien und Kriegspropaganda …
Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn! Am Freitag, 24.06.2022 fand die Demonstration „Keine netten Nachbarn! Gegen jeden Fundamentalismus! Gegen jeden Antifeminismus!“ in Berlin-Wedding statt. Die Demo richtet sich gegen Strukturen und Orte des Türkischen Ultranationalismus …
Liberationsweeks 2022 – Gedenken an die Befreiung unter schwierigen Vorzeichen Vom 6. April bis 8. Mai 2022 organisierten wir mit weiteren Gruppen die jährlichen Liberationweeks im Gedenken an die Befreiung Nord-Ost Berlins vom Faschismus. Wie …
Statement zum Verbot der Demos zum Nakba-Tag und der Solidarität mit Palästinenser*innen Am 13., 14. und 15. Mai sollten in Berlin Demonstrationen anlässlich der Nakba, also der Vertreibung und Flucht von hunderttausenden Palästinenser*innen im Rahmen …
Demo gegen Femizide in Pankow Am 29.04.2022 wurde Zohra Mohammad Gul in Pankow von ihrem Ex-Mann erstochen. Auch nach 3 Anzeigen gegen den Täter hatten Polizei-Behörden nichts unternommen. Heute demonstrierten 300 Menschen unter dem Motto …
Einweihung der Gedenktafel für Dieter Eich in Pankow-Buch 22 Jahre nachdem Dieter Eich von einer Gruppe Nazis in Pankow-Buch ermordet wurde, wurde endlich eine Gedenktafel für ihn errichtet. Ca. 40 Menschen kamen heute zu einer …
[Kontrapolis & Indymedia] Statements zur Zwangsräumung im KuBiZ in Weißensee Foto-Strecke: – 17. Mai 2022 – Zwangsräumung im „linken“ Hausprojekt Kubiz (Kim Winkler) Kontrapolis: Zwangsräumung im Hausprojekt KUBIZ in Weißensee Zwangsräumung im Hausprojekt KUBIZ in …
PKK Verbot aufheben!
Vor 22 Jahren wurde in Deutschland das Betätigungsverbot gegen die Arbeiter*innenpartei Kurdistans PKK verhängt und diese im Jahre 2002 auf die Terrorliste der EU und der USA gesetzt. Es folgte eine Welle der Kriminalisierung gegen Kurd*innen mit Ausgrenzung aus dem sozialen und politischen Leben. Zehntausende Verfahren wurden geführt wegen des Zeigens verbotener Symbole oder des Rufens von unerwünschten Parolen auf Demonstrationen. Tausenden Kurdinnen und Kurden wurde aufgrund ihres politischen Engagements die Einbürgerung verweigert oder sie erhielten Ausweisungsverfügungen wegen angeblicher Unterstützung terroristischer Aktivitäten, die sich bei näherem Hinsehen auf die Teilnahme an legalen Demonstrationen und Veranstaltungen beschränkten. Auf der Grundlage des § 129b befinden sich aktuell 7 Kurden in deutschen Gefängnissen, sei es in Untersuchungshaft oder nach Verurteilung zu mehrjährigen Haftstrafen.
Stoppt die Massaker in Kurdistan!
Seit mehreren Monaten verhängt der türkische Staat in den kurdischen Städten wochenlange Ausgangssperren und tötet wahllos die Zivilbevölkerung. Es gab bislang über 200 Tote. Vergleichbar mit der Situation in syrischen Städten feuert das türkische Militär mit Panzern, schwerer Artillerie und auch aus der Luft in die kurdischen Wohngebiete. Zu alldem schweigt die Bundesregierung nicht nur, sondern leistet auch aktiv Unterstützung, indem sie die kurdische Opposition hier in Deutschland verfolgt.
Dazu gibt es wie immer leckeres veganes Essen und wunderbare Soli-Cocktails – dieses Mal für den Kiezladen Friedel 54.
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Ein Aktivist aus Ägypten berichtet über den Ägyptischen Aufstand. Dabei geht es insbesondere um die Menschenrechtssituation der politischen Gefangenen. Der libertäre Aktivist, Chirurg und Dichter Ahmed Said wurde am 13.12.2015 mit vier Mitgefangenen zu zwei Jahren Gefängnisstrafe verurteilt. Am 19.11. 2015 war er zusammen mit mehreren Aktivist*innen verhaftet worden. Er hatte an einem friedlichen Protest auf der Brücke des 6. Oktober teilgenommen und sich danach in die Innenstadt von Kairo begeben. Anlass der Kundgebung war der 4. Jahrestag der Schlacht von Mohamed Mahmoud, den fast 5 Tage andauernden Straßenkämpfen während der Revolution 2011, bei denen mindestens 47 Menschen ums Leben kamen und Tausende verletzt wurden. Ahmed hat sich durchgängig sowohl in Ägypten, als auch in Deutschland für Menschenrechte in Ägypten und gegen rassistische Tendenzen in Europa politisch eingesetzt. Er war auch aktiv in der Formierung eines kritischen Netzwerkes von ägyptischen Aktivist*innen im Exil und bemüht um den Aufbau internationaler Solidarität. Diese Arbeit ist durch die Haft unterbrochen worden. Wir fühlen uns diesen Zielen jetzt umso mehr verpflichtet und führen zugleich eine Kampagne zur Freilassung von Ahmed und seinen Mitgefangenen und um auf die unmenschlichen Haftbedingungen aufmerksam zu machen. Durch die Inhaftierung von über 40.000 politischen Gefangenen in Ägypten soll jede Kritik am Regime und ein neuerlicher Aufstand unterdrückt werden. Diese Rechnung darf nicht aufgehen.
Im Anschluss an den Vortrag wird Raum für Diskussionen und Fragen verfügbar sein.
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Repression, durch das Gewaltmonopol des Staates, egal ob in Form von Kontrollen, Ausrufen von sogenannten „Gefahrengebieten“ oder Festnahmen, sind für den*die Betroffene*n immer beschissen und kosten eine Menge Geld. Um ein bisschen Geld rein zubekommen, kommt ins Subversiv und feiert mit sympatischen linken Bezugsgruppen.
Live Bands:
– Ari (Liedermacherin)
– Destroyline (Hardcore, Punk)
– Patsy Stone (Punk)
– Torkel T (Hip Hop)
Gedenkrundgang auf dem Friedhof der Sozialist*innen mit Bernd Langer: [Banner] Direkt nach der Demo | Treffpunkt am Transparent des Antifa-Blocks, links vom Aufgang
Lesung von Texten von und über Rosa Luxemburg:
So, 10.01.2015 | 15:00 Uhr | Rosa-Luxemburg-Steg (Tiergarten)
Weitere Veranstaltungen zur Thematik:
Info-Veranstaltung: Klassenkampf im Betrieb [Flyer] Fr, 08.01.2016 | 19:00 Uhr | Kiez-Treff Mediengalerie (Dudenstraße 10 / Kreuzberg)
Vor fast 97 Jahren, am 15. Januar 1919, wurden die beiden Revolutionär*innen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg von faschistischen Freikorps ermordet.Mit der alljährlichen Liebknecht-Luxemburg-Gedenkdemonstration und dem antifaschistischen Block geben wir eine Kampfansage und verknüpfen Gedenkpolitik mit praktischen Kämpfen: gegen rassistische Hetze, geistige und reale Brandstiftung, faschistische und imperialistische Bedrohungen – für eine solidarische Gesellschaft jenseits von Staat, Nation und Kapitalismus.Luxemburgs und Liebknechts Analysen und Kämpfe gegen Militarismus, Imperialismus und Rassismus bleiben bis heute wichtige Bezugspunkte radikal linker Politik und sind Ausgang für den Aufbau einer befreiten Gesellschaft.
Der antifaschistische Block möchte emanzipatorische Kämpfe um Würde und Freiheit, jenseits von nationalistischer und kapitalistischer Unterdrückungslogik sichtbar machen und zusammenführen.
Dies bedeutet:
Kampf der rassistischen Hetze und Aufmärsche von PEGIDA, BÄRGIDA & Co.!
Unterstützt die antifaschistischen Kämpfe in den Außenbezirken! Solidarität mit den Kämpfen der Geflüchteten um Selbstbestimmung und Würde. Auf die Straße gegen Lagerunterbringung, Residenzpflicht, Abschiebungen und rassistische Sondergesetze!
Entschlossen gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung in den Wahlkämpfen für BVV und Abgeordnetenhaus im September 2016 – Der AfD, NPD, CDU und SPD die rassistischen Mäuler stopfen!
Hoch die internationale Solidarität! Unterstützt die Kämpfe der internationalistischen Linken gegen Repression und für Selbstorganisierung – weg mit dem Verbot der PKK! Führen wir die Kämpfe gegen Faschismus, Imperialismus und religiösen Fundamentalismus zusammen.
Nie wieder Krieg! Gegen kulturrassistische Hetze und imperialistische Kriege. Zusammen auf die Straße gegen Kriegseinsätze und Waffenexporte!
Lassen wir die Stadt rebellieren: Organisieren wir uns kollektiv gegen Zwangsräumungen, rassistische Polizeikontrollen und steigende Mieten.
Betriebliche Organisierung und Kämpfe sind die Grundlage für gesellschaftliche Veränderungen.
Blockaden, Demonstrationen, Streiks: Geschichte wird gemacht. Auf zur LL-Demonstration 2016, hinein in den Antifa-Block!
„Eure Ordnung ist auf Sand gebaut.“
Rosa Luxemburg
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Seit 1985 gibt es den Laden M99 in der Manteuffelstraße in Berlin-Kreuzberg. Den namensgebenden “Revolutionsbedarf” hat der Ladeninhaber HG bereits vorher verkauft. Mit seiner langen Geschichte ist der M99 heute einer der wenigen Orte, in dem der sprichwörtliche widerständige Geist eines alten Kreuzberges noch zu wehen scheint – auch wenn das Viertel rundrum inzwischen stark durchgentrifiziert ist. Der M99 ist kein Ort, wo es immer nur um’s Konsumieren geht. Hier muss jede*r auch was tun, um die Ware zu bekommen. Jede*r, der*die einmal da war, wird den M99 niemals vergessen, was vor allem an seinem Inhaber HG liegt. Mit voller Hingabe betreibt er seinen Laden und wohnt in den Räumlichkeiten darüber. Eine Zwangsräumung würde seine berufliche und private Existenz vernichten.
Referent:Bernhard Schmid (Journalist, Paris) Moderation:Fabian Kunow Mehr Infos:www.helle-panke.de Kosten:2,00€
Genau ein Monat trennte die mörderischen Attentate in Paris vom 13. November 2015 (mit 130 Toten und 350 Verletzten) vom Ausgang der Regionalparlamentswahlen in ganz Frankreich. Deren zweiter Durchgang mit den Stichwahlen fand am 13. Dezember statt. Aus der ersten Runde war die extreme Rechte als Hauptgewinnerin hervorgegangen. Im landesweiten Durchschnitt wurde der Front National (FN) zur stimmenstärksten Partei und überrundet beide großen politischen Blöcke: sowohl die konservativ-wirtschaftsliberale Rechte als auch die Sozialdemokratie und ihre linksliberalen Verbündeten.
Dies ist nicht der einzige Grund zur Beunruhigung. Seit dem 14. November wurde über Frankreich der Notstand verhängt, unter Rückgriff auf eine Gesetzgebung, die aus dem Jahr 1955 stammt und vor dem Hintergrund des Algerienkriegs – des blutigsten aller französischen Kolonialkriege mit erheblichen Auswirkungen auf die „Heimatfront“ – verabschiedet wurde.
Der Ausnahmezustand rechtfertigte u.a. Demonstrationsverbote, da Menschenansammlungen von potenziellen Attentätern gefährdet seien – was seltsamerweise nicht für Einkaufszentren, Multiplex-Kinos und Weihnachtsmärkte zuzutreffen schien. 24 UmweltaktivistInnen wurden im Vorfeld des internationalen Klimagipfels von Paris unter Hausarrest gestellt, was ebenfalls der Notstand (ohne richterliche Anordnung) ermöglicht, und bei einer Demonstration zum Klimagipfel kam es zu 346 Festnahmen. Auch massive Verschärfungen im Ausländerrecht wurden unter dem Vorwand der Terrorabwehr durchgedrückt.
Während viele BeobachterInnen ein Bündnis aus einem Teil der Konservativen und den Rechtsextremen nicht mehr ausschließen und die nächste Regierung rechter als die jetzige ausgerichtet sein dürfte, werden gleichzeitig die Instrumente für eine mögliche autoritäre Krisenverwaltung vorbereitet.
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Unter diesem Motto möchten wir unsere nächste Info-Veranstaltung im Café Cralle abhalten. Dieses Motto ist ein Teil des Projekts des International Women Spaces (IWS) und wir möchten uns diesem Motto anschließen. Viel zu häufig wird Politik (auch in linksradikalen Kreisen) an den Menschen vorbei gemacht und die Betroffenen überhört oder gar nicht erst gefragt. Deshalb möchten wir gemeinsam mit dem IWS sowohl Geschichten und Erfahrungen von geflüchteten Frauen* hören. Einige dieser Geschichten und Erfahrungen wurden während eines Projektes gesammelt und im November 2015 in Form eines Buches das erste Mal vorgestellt.
Zusammen möchten wir über ihr neues Buch reden und uns über verschiedene mögliche Netzwerksstrategien unterhalten. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Eine Flüsterübersetzung (De/En) ist vorhanden. Für weitere Übersetzungen bitte vorher unter hwvw[at]riseup.net anfragen.
Am vergangenen Sonntag, den 6.12.2015, sollte das Gericht in Kairo über die Freilassung oder die Verlängerung der Untersuchungshaft, der am 19.11.2015 verhafteten Menschen entscheiden. Gegenwärtig befinden sich neun Menschen auf der Qasr al-Nil Polizeistation sowie vier weitere Personen auf der Abdeen Polizeistation. Der angesetzte Termin ist geplatzt, weil die Dokumente der Anklage vor Gericht eingereicht wurden, aber die Angeklagten nicht erschienen sind, erscheinen konnten oder durften – über den genauen Ablauf der Ereignisse
können wir hier nur mutmaßen. Am Dienstag den 8.12. soll nun es eine weitere Anhörung geben, bei der über den Verbleib der Gefangenen in der Untersuchungshaft entschieden werden soll. Read the rest of this entry »
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Der ägyptische Aktivist, Chirurg und Dichter Ahmed Said wurde gestern am 19.11. 2015 zusammen mit mehreren Aktivistinnen in Kairo Zentrum verhaftet. Gestern Nachmittag nahm Ahmed an einem friedlichen Protest auf der Brücke des 6. Oktober teil und wurde kurz darauf festgenommen. Anlass war der 4. Jahrestag der Schlacht von Mohamed Mahmoud, den fast 5 Tage andauernden Straßenkämpfen während der Revolution 2011, bei denen mindestens 47 Menschen ums Leben kamen und Tausende verletzt wurden. Die brutalen Zusammenstöße ereigneten sich nachdem die Sicherheitskräfte mit aller Härte begannen, ein friedliches Sit-In auf dem Tahrirplatz gewaltsam aufzulösen. Damals kam es zum massiven Einsatz von Tränengas, Gummigeschossen und scharfer Munition. Ahmed Said war bereits 2011 unter den Revolutionären auf dem Tahrir Platz, die sich gegen das damalige Regime unter Hosni Mubarak auflehnten. Er hat nicht nur selbst an den Demonstrationen teilgenommen, sondern hat auch als Arzt in den provisorischen Feldlazaretten die Menschen versorgt, die von Polizei und Militär brutal attackiert worden sind. Seit 2011 finden jährlich friedliche Proteste zum Jahrestag am 19.11. statt, die immer wieder Zielscheibe von Repression der Militärregierung wurden, die nach Amtsantritt ein Demonstrationsverbot verhängte. Auch die Verhaftung Saids ist Teil der anhaltenden staatlichen Repressionen und massiven Einschränkungen der Meinungs-und Pressefreiheit. Ahmed hat sich seither in Ägypten als auch in Deutschland für Menschenrechte in Ägypten eingesetzt. Ihm und den anderen Gefangenen droht nun eine langjährige Gefängnisstrafe.
Verhaftungsgrund ist ein Verstoß gegen das Anti-Protest-Gesetz, mit dem seit 2013 versucht wird, jede Kritik am ägyptischen Militärregime im Keim zu ersticken und jede Opposition zu illegalisieren.
Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Infotresen: Die Situation in der Ukraine & im Donbass [Ankündigung] [Beitrag] [YouTube]
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Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Impfgegner und die Fiktion der Freiheit [Ankündigung] [Beitrag] [YouTube]