Antira-Infocafé in Buch – Vortrag: „Fußball grenzenlos gestalten“

va_reihe_buch_1602„Fußball grenzenlos gestalten“

Vortrag und offene Gesprächsrunde:
Mi, 10.02.2016 | 19:00 Uhr | Bucher Bürgerhaus (Franz-Schmidt-Straße 8 / Pankow)

Veranstalter*innen: AKA VOSIFA
Referent*innen: SV Babelsberg 03

Material: [Aushang]

Die Initiative AKA Vosifa plant ein Fußballturnier im Rahmen des Open Air for Open Minds in Buch im Juni 2016. Durch das gemeinsame Fußballspielen wollen wir die Jugendlichen aus dem Bezirk und aus den Geflüchtetenunterkünften in Buch und dem Großbezirk Pankow zusammenbringen.
Darüber möchten wir uns mit allen Interessierten austauschen!

Es wird einen Input-Vortrag zu den Mechanismen verschiedener Diskriminierungsformen im Fußball von dem Fanprojektmitarbeiter des SV Babelsberg 03, Bastian Schlinck, geben. Das Fanprojekt des Vereins setzt sich für eine grenzenlose Fankultur ein und arbeitet den im Fußball verbreiteten Diskriminierungsformen wie Sexismus, Homophobie und Rassismus entgegen.

Thoralf Hönze, Mitinitiator des Flüchtlingsteams Welcome United 03 und Mitarbeiter des SV Babelsberg 03, stellt die politischen und gesellschaftlichen Ursprünge des Vereins und das Projekt WELCOME UNITED 03 vor. Die Mannschaft besteht nur aus Flüchtlingen und spielt seit letztem Sommer als reguläres Team in der Kreisliga. Anhand dieses konkreten Beispiels lässt sich der lange, aber lohnenswerte Weg veranschaulichen, den der Verein gegangen ist, um WELCOME UNITED 03 vollständig in das Vereinsleben zu integrieren.

Anschließend gibt es eine offene Gesprächsrunde mit der Initiative AKA Vosifa darüber, was es vor Ort schon für Aktionen gibt, die unterstützt und erweitert werden können und was für neue Projekte wir uns vorstellen können und zusammen realisieren könnten.

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09. Feb.: Kiez-Bingo im SO36 für’s VOSIFA 2016

vosifa_kiezbingo_so36_feb16Kiezbingo für das 10. Open Air for Open Minds!

Soli-Kiez-Bingo:
Di, 09.02.2016 | 19:00 Uhr | SO36 (Oranienstraße 190 / Kreuzberg)

Veranstalter*innen: AKA VOSIFA
Tür auf: 19:00 Uhr | Show: 20:00 Uhr
Eintritt: 4,00€ | Garderobe: kostenlos

Wir gehen fremd in Xberg 36 – Kiezbingo für das 10. Open Air for Open Minds!
Das Kiezbingo im SO36 feiert Fasching und wir dürfen dabei sein!
Die Erlöse aus den Bingoscheinen gehen diesmal an VOSIFA, die damit ein antifaschistisches Festival in Berlin-Buch organisieren.
Achtung: Nächsten Dienstag findet kein Tresen im M29 statt. Kommt stattdessen alle zum Kiezbingo!

Zum Spielen und Gewinnen nicht mehr nach Las Vegas jetten:
An jedem 2. Dienstag im Monat von  Oktober bis Mai hockt ganz Kreuzberg über den Bingoscheinen und hofft auf das Super Sexy Bingo. Der Erlös der Scheine geht an das jeweils anwesende Projekt, das sich über jede ausverkaufte Runde freut.  Kreuzberger Läden spenden die Preise. Dazu spielt die Wild Flamingo Bingo Band.

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06. Feb. – Demo: „Rebellische Strukturen verteidigen, solidarische Kieze schaffen!“

demo_rigaer94_feb16_plakat„Rebellische Strukturen verteidigen, solidarische Kieze schaffen!“

Freiräume/Antirepressions-Demo:
Sa, 06.02.2016 | Wagenplatz Rummelplatz (Gürtelstraße 26 / Friedrichshain)
Kundgebung: 16:00 Uhr
Demo: 17:00 Uhr

Material: [Plakat] | [Banner]

Weitere Texte:
Antifa Koordination (AK 36): the kids are still fighting for their hood – Antifa goes Rigaer & M99

Berlin-Friedrichshain im Jahr 2015: Seit November ist es amtlich: der Friedrichshainer Nordkiez ist ein Gefahrengebiet. Die Berliner Autoritäten in Politik und Polizei müssen nach Jahren des unermüdlichen Kampfes endlich ihre Bemühungen aufgeben, die Verhältnisse schön zu reden. Während sie im geförderten Sanierungsgebiet über Jahre erfolgreich versuchten, Investor*innen mit fetten Gewinnversprechen anzulocken, müssen sie nun zugeben, dass die Menschen, die im Nordkiez leben, erbittert Widerstand leisten. Die Konsequenz für die Berliner Politik: Der Kiez wird zum Gefahrengebiet erklärt. Seitdem finden wahllose Personenkontrollen statt, die jederzeit alle treffen können. Den vorläufigen Höhepunkt stellte bisher der Abend des 28.11.15 dar, in der in einer massenhaften Kontrolle 91 Personen kontrolliert, schikaniert, geschlagen und mehrere Personen verhaftet wurden.

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05. Feb.: Soli-Party für Libre Berlin

soliparty_libre_berlin_rote_inselSolidarität ist kein Delikt!

Soli-Party:
Fr, 05.02.2016 | 19:00 Uhr | Rote Insel (Mansteinstraße 10A / Schöneberg)

Veranstalter*innen: Libre Berlin

Ab 19:00 Uhr laden wir Euch ein eine selbstgemachte Doku über ein besetztes Hausprojekt im Baskenland zu sehen, selbstgemachte Pizza und Pintxos zu essen, die Soli-Gruppe „Libre Berlin“ kennenzulernen, zu siebdrucken, drei Konzerte zu sehen und mit uns zu feiern. „Libre Berlin“ ist eine Gruppe, die über aktuelle politische Gerichtsverfahren und die politische Situation im Baskenland informiert.
Die Gasteizko Gaztetxe ist ein seit 1988 besetztes, selbst-verwaltetes Hausprojekt in der baskischen Hauptstadt Vitoria-Gasteiz. In der Gaztetxe versammeln sich seit 27 Jahren verschiedene linke, anti-faschistische, feministische, anarchistische, … Gruppen. Die Gaztetxe ist Dreh- und Angelpunkt der jungen, linken Szene in Gasteiz‘ Altstadt, organisiert Konzerte, Workshops & Sprachkurse und setzt sich für Nachbarschaftprojekte ein.

Programm:
19:00 Uhr: Beginn
20:00 Uhr: Doku „Das besetzte Hausprojekt Gasteizko Gaztetxe“ (OmU)
22:00 Uhr: Konzert

Außerdem: Pizza, Vokü, Siebdruck, Infos und vieles mehr!
Eintritt: 4-7 €

LineUp:
Angus Ambage vs. Captain Subversiv [F-Book] [Soundcloud]
Los Juanmas
Fergusons [Bandcamp] [F-Book]
Lucha amada [Website] [F-Book]

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Wedding-Tresen: „Gemeinsam gegen Verdrängung“

wedding_tresen_201602„Gemeinsam gegen Verdrängung – Friedel54 bleibt“

HWVW-Tresen & Info-Veranstaltung:
Do, 04.02.2016 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*innen: Kiezladen Friedel54

Verdrängung hat viele Gesichter – von Einzelpersonen über ganze Hausgemeinschaften bis hin zu Kiez-Treffpunkten und Läden, alle sind von steigenden Mieten oder Räumungen betroffen. Das Motto “Arme raus – Reiche rein” bestimmt seit vielen Jahren die Berliner Stadtpolitik. Doch es gibt auch vielfältigen Widerstand gegen einen solchen Umbau unserer Kieze. Um uns Inspirationen zu holen, wie der gemeinsame Widerstand gegen Verdrängung aussehen kann, werden in diesem Monat Aktivist*innen aus dem Kiezladen Friedel54 in Berlin Neukölln von ihren Kämpfen gegen die drohende Räumung berichten. Dabei wird es auch darum gehen, wie die Kämpfe in Neukölln, wo der Mietvertrag der Friedel am 30.4. ausläuft, und Wedding, wo es an diesem Tag wieder eine große antikapitalische Demonstration geben wird, im Rahmen eines stadtpolitischen Aktionstages zusammen geführt werden können. Wedding meets Neukölln. One struggle – one fight.

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Infotelefon & Karte gegen den Naziaufmarsch in Weißensee / NPD läuft durch P’Berg / Route & Einschätzung

banner_antonplatz_20160201_twitter5Ab 17:30 Uhr twittern wir & die Infonummer wird geschaltet: 0174 4527148 | Twitter: #aplatz

Für den 1. Februar hat die NPD einen Aufmarsch in Weißensee angekündigt. Um es vorweg zu nehmen: Ob mit Sitzblockaden oder mit anderen Mitteln – Das Ding soll und muss blockiert werden! Mobilisiert für 18.00 Uhr, rund um die Greifswalder Straße!

Aktionskarte von Berlin gegen Nazis als *.pdf Datei.

Kommt zu 18:00 Uhr, rund um die Greifswalder Straße! Nazis Blockieren!

Weitere Hintergründe und Infos:

Route (Stand: 31.01.2016)

Route: S-Bhf. Greifswalder Straße (18.30 Uhr, Auftakt), Greifswalder Straße, Antonplatz (Kundgebung), Langhansstraße, Prenzlauer Promenade, Prenzlauer Allee, S-Bhf. Prenzlauer Allee (Abschluss)

Die NPD hat für 18:30 Uhr eine „Vorabdemo“ ab S-Bahnhof Greifswalder Straße angemeldet. Sie werden von dort aus über die Greifswalder Straße zum Antonplatz laufen. Am Antonplatz wollen die Nazis eine Kundgebung abhalten. Ab da haben sie einen weiteren Aufmarsch angemeldet, der durch Weißensee zurück nach Prenzlauer Berg, zum S- Bhf. Prenzlauer Allee führen wird.

Aus unserer Sicht beabsichtigt die NPD nicht die komplette Strecke zu laufen. Es ist viel wahrscheinlicher, dass sie eine Demo bis zum Antonplatz machen und dort eine Abschlusskundgebung abhalten. Sicher gäbe es auch für sie die Möglichkeit eine verkürzte Route über die Grellstraße zum S- Bhf. Prenzlauer Alle oder zum S-Bhf. Storkower Straße zu nehmen um den Gegenprotest vollkommen „auszutricksen“. Allerdings bewerben sie die Kundgebung auf dem Antonplatz mit Flyern seit zwei Wochen in verschiedenen Teilen des Großbezirks Pankow. Wenn sie dass anvisierte Vorhaben nicht umgesetzt bekommen und unorganisierte Anhänger dort mit den Antifaschist*innen allein rumstehen, wäre das eine Niederlage. Da in der Greifswalder Straße 80B eine neue Unterkunft für Geflüchtete entstehen soll, bietet sich für die NPD dadurch ein inhaltlicher Anknüpfungspunkt. Wahrscheinlich ist also ein Kurzaufmarsch über die Greifswalder Straße zum Antonplatz.

Mobilisierung und Mobilisierungspotential der NPD

Laut der Facebook-Präsenz der NPD Pankow wurde in Weißensee und an der Prenzlauer Promenade in den Briefkästen geflyert. Die Flugblätter tauchten auch in Buch auf. Wenn es um Mobilisierungen außerhalb Buchs ging, klebte die NPD in „ihrer Homezone“ nur Material für allgemeinpolitische Themen wie das Dresden- Gedenken u.a. In Buch werben sie sonst eher selten für Aktionen außerhalb der heimischen Scholle.  Die Kundgebung am Antonplatz ist als Auftaktveranstaltung der Pankower NPD zu werten, für die sie auch intern wahrscheinlich schon länger mobiliseren. Aus dem Nordosten ist darum mit einem Personenpotential von rund 30 bis 40 Nazis und Alltagsrassist*innen zu rechnen. Als Auftaktveranstaltung einen Aufmarsch zu wählen und diesen in Weißensee und Prenzlauer Berg durchführen zu wollen ist als Versuch einer Machtdemonstration zu verstehen. Die Aufmärsche der „Asylbetrüger“-Kampagne der Berliner NPD brachten im letzten Jahr immer 150 bis 200 Nazis zusammen. Hierfür spannt die NPD die Reste ihrer meist brach liegenden Lokalverbände ein und mobilisiert ihr Umfeld aus den „Nein zum Heim“-Initiativen. Auch für die Berliner NPD macht es Sinn ihren Jahresauftakt in Pankow zu starten, da es der einzige noch funktionierende lokale Verband der Nazipartei ist. Der lokale NPD- Vorsitzende Christian Schmidt ist seit Oktober als Mitarbeiter bei Udo Voigt angestellt. Schmidts kündigungssicheres Arbeitsverhältnis stärkt zusätzlich die Nähe zu den Berliner NPD-Strukturen. So administriert er unter anderem die Facebook Präsenz des Landesverbandes.

Straße dicht für Nazis!

Die Erfahrungen der letzten Monate und Jahre zeigt in Berlin ein immer gleiches Bild: Antifa-Gruppen stehen sich mit den Piraten und der Linkspartei zusammen die Beine in den Bauch. Da „Zivilgesellschaft“ und Parteien sich nicht immer um die Anmeldung von Gegenkundgebungen kümmern, aber auch weil es mittlerweile einer Beteiligung aus allen politischen Spektren bedarf, um bei einer Anti-Nazi-Kundgebung mal 50 Teilnehmer*innen zu versammeln, sind Antifa-Strukturen mittlerweile vor allem durch die Organisierung symbolischer Gegenproteste gebunden.

Wir wollen uns nicht mit den Nazis „verabreden“, um sie aus sicherer Distanz anbrüllen zu können. Vielmehr muss es darum gehen den Naziaufmarsch am 1. Februar so gut es geht in seinem Ablauf zu stören! Da das nur zusammen zu schaffen ist laden wir alle Menschen ein, die dieses Ziel mit uns teilen.

Die Kundgebungspunkte werden sich noch bis Montag ändern.
– Aktuelle Routen/Kundgebungsinfos  bei: „Berlin gegen Nazis“
– Ticker am 1. Februar: www.twitter.com/antifanordost | Hastag: #aplatz

Mobilisiert für 18:00 Uhr, rund um die Greifswalder Straße!

North-East Antifascists [NEA], Berlin, 31. Januar 2015

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1. Feb.: Schluss mit der Hetze! Keine NPD-Demo in Weißensee!

banner_antonplatz_20160201Schluss mit der Hetze! Wir lassen uns nicht spalten!
NPD-Demo am Antonplatz stören und verhindern!

Aktionen & Gegen-Kundgebungen:
Mo, 01.02.2016 | ab 18:00 Uhr | Antonplatz (Weißensee)

Twitter: #aplatz
Weitere Infos: Berlin gegen Nazis
Weitere Texte: Anwohner*innen-Mobi
Karten (vorab!): [Farbe] [S/W]
Banner: [Web] | [Twitter #1] [Twitter #2] [Twitter #3] [Twitter #4] [Twitter #5] [Twitter #6] | [U-Kreis/Frei-Zeit-Haus]
Material: [Plakat] | [Flyer]
Kopiervorlagen: [Flyer A5] | [Plakat A4]

Für Montag den 01.02.2016, ruft die Pankower NPD zu einer Demonstration auf dem Antonplatz in Weißensee auf. Dies reiht sich ein in eine rassistische Hetzkampagne, welche die NPD-Pankow seit Monaten im Bezirk fährt. Bisher waren sie vornehmlich in den äußeren Stadtteilen wie Blankenburg, Karow und Buch aktiv. Neben dem Aufspielen als „Bürger*innen-Wehr“ und dem Verteilen von Pfefferspray, um die Lage völlig eskalieren zu lassen, macht die NPD-Pankow regelmäßig mit Falschmeldungen auf sich aufmerksam. Nun wollen sie eine Demonstration in Weißensee veranstalten, um auch dort ihre rassistische Hetze zu verbreiten. Die katastrophale Lage für die Geflüchteten in den völlig überfüllten und menschenunwürdigen Unterkünften muss hierbei als Aufhänger für eine überzogene Panikmache vor einer angeblichen Islamisierung herhalten. Die NPD ist somit geistige und reale Brandstifterin. Bereits im Sommer setzte sich die Hetze in die Tat um, als es in der Hansastraße zu mehreren rassistischen Übergriffen auf vermeintlich Geflüchtete kam.  Nachdem sie schon 2014 in der Rennbahnstraße und am Hamburger Platz keinen Erfolg hatten, versuchen sie es nun am zentralen Antonplatz. Wir rufen dazu auf, die Demo zu stören und zu verhindern. Beteiligt euch an den Protesten!

Und nicht vergessen: im September folgen die Berlin-Wahlen: achtete auf weitere Ankündigungen! CDU, SPD, AfD, NPD die rassistischen Mäuler stopfen!

Weißensee bleibt stabil gegen Nazis und Rassismus!
Es bleibt dabei: kein Mensch ist illegal!

 

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Weißensee: Anwohner*innen-Flyer gegen NPD-Aufmarsch

plakat_antonplatz_20160201NPD-Kundgebung verhindern, NPD-Wahlkampf blockieren!

Aktionen & Gegen-Kundgebungen:
Mo, 01.02.2016 | ab 18:00 Uhr | Antonplatz (Weißensee)

Twitter: #aplatz
Weitere Infos: Berlin gegen Nazis
Weitere Texte: Anwohner*innen-Mobi
Karten (vorab!): [Farbe] [S/W]
Banner: [Web] | [Twitter #1] [Twitter #2] [Twitter #3] [Twitter #4] [Twitter #5] [Twitter #6] | [U-Kreis/Frei-Zeit-Haus]
Material: [Plakat] | [Flyer]
Kopiervorlagen: [Flyer A5] | [Plakat A4]

Das Wahljahr in Berlin hat begonnen und die NPD will im Wahlkampf mitmischen, indem sie die in den frühen 90er Jahren beliebte rechte Parole “Das Boot ist voll” wieder aus der Versenkung holt und so Stimmung gegen Geflüchtete zu machen versucht.

Schon Ende 2015 startete die NPD ihre Kampagne unter dem Motto “Das Boot ist voll – Asylbetrüger abschieben”. So wurde nicht nur der NPD-Parteitag 2015 unter dieser Losung abgehalten, sondern es fanden zwei Aufmärsche in Berlin-Johannisthal und Marzahn-Hellersdorf statt. Mit dem Motto fantasiert sich die NPD ein Konstrukt eines “überlasteten Deutschlands” herbei, unterstellt Menschen auf der Flucht, dass sie nicht aus einem Schutzbedürfnis heraus fliehen, sondern sich Asyl erschleichen wollten und treibt so die rassistische Hetze in der BRD voran.

Wie sich in der jüngsten Vergangenheit zeigte, trägt die NPD-Kampagne schon Früchte. So hat sich das übliche Mobilisierungspotenzial von 10 bis 20 Teilnehmer_innen bei rechten Demonstrationen inzwischen vervielfacht – bei der NPD-Demo in Johannisthal marschierten 120 Nazis auf – und auch bei der Kundgebung am 01. Februar ist mit 150-200 Teilnehmer_innen zu rechnen. Zudem ist davon auszugehen, dass die NPD ihre Kampagne weiter ausbaut und in der nahen Zukunft weitere rassistische Veranstaltungen plant und abhalten will.

Umso wichtiger ist es, dass wir dem NPD-Wahlkampf von vornherein den Wind aus den Segeln nehmen, indem wir uns den Nazis entgegenstellen!
Deshalb kommt zum Antonplatz in Weißensee, blockiert die Nazis, seid laut, damit sie sich kein Gehör verschaffen können, verhindert diese und alle weiteren rechten Aufmärsche und Kundgebungen!

Aktionen gegen die NPD:
Mo, 01.02.2016 | 18:30 Uhr | Antonplatz (Weißensee)

Aktuelle Infos unter:
www.twitter.com/antifanordost | #aplatz

North-East Antifascists [NEA] | www.antifa-nordost.org

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20 Jahre TREND Onlinezeitung – Veranstaltungswochenende

20jahre_trendWir wollen nicht ein Stück vom Kuchen wir wollen die ganze Bäckerei!

Veranstaltungswochenende über Programm und Politik:
Fr, 29.01. – So, 31.01.2016 | K9 (Kinzigstraße 9 / Friedrichshain)

Mehr Infos: Trend Onlinezeitung

Die Veranstaltungen anlässlich des 10- und 15jährigen Erscheinens von TREND dienten jeweils zur Beschäftigung mit Fragen, die nach Meinung von Herausgeber*innenkreis und Redaktion für eine sozialemanzipatorische Politik von zentraler Bedeutung sind. Dies soll auch die Leitlinie für die Veranstaltungen zum 20jährigen Bestehen von TREND sein. Ausgehend von der Marginalisierung der radikalen Linken im Kontext von Alltagspolitik vertraten wir 2005 die Ansicht, dass es zur Überwindung dieses Zustands nötig sei, die nach 1989 entstandenen „kapitalistischen Verhältnisse und Strukturen“ einer „Analyse zu unterwerfen“, um dem Kommunismus eine Perspektive zu geben. Wir schrieben damals: „Dazu gehört vor allem auch eine Neueinordnung der praktischen und theoretischen Erfahrungen der internationalen ArbeiterInnenbewegung ein- schließlich der daraus abgeleiteten Revolutions- und Organisationskonzepte.“

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22.-28. Jan.: Aktionen anlässlich der türkisch-deutschen Kabinettssitzung

kundgebung_kanzleramt_20160122_bannerAufstehen gegen Rassismus, Faschismus und Krieg! Schluss mit Erdogans Staatsterror gegen die Kurden und die demokratische Opposition!

Kundgebung:
Fr, 22.01.2016 | 11:00 Uhr | Kanzleramt (Willy-Brandt-Straße 1 / Tiergarten)

Mahnwachen:
Di, 26.01. – Do, 28.01.2016 | 10:00 – 16:00 Uhr | Platz der Republik 1 / Tiergarten
anschließende Demos: Di, 26.01. & Mi, 27.01.2016

Filmveranstaltung zum Wiederaufbau in Kobanê/Rojava:
Do, 28.01.2016 | 18:30 Uhr | Münzenberg-Saal (Franz-Mehring-Platz 1 / Friedrichshain)

Mehr Infos: Kurdistan Solidaritätskomitee Berlin
Material: [Aufruf]

Während im Osten der Türkei jeden Tag Zivilisten Opfer eines brutalen Staatsterrors durch Armee und Spezialeinheiten werden, soll am 22.Januar in Berlin eine gemeinsame Kabinettssitzung der Bundesregierung mit der türkischen Regierung stattfinden. Thema ist vor allem der Deal der Bundesregierung mit der türkischen Regierung bei der Abschottung von Europas Grenzen gegen Flüchtlinge. Im Zusammenhang mit den massenhaften sexuellen Übergriffen in Köln verstärkt die Große Koalition die Stimmungsmache gegen Flüchtlinge und will im Schnellverfahren weitere Einschränkungen des Asylrechts beschließen. Faschistische Kräfte werden dadurch ermuntert ihre menschenverachtenden Angriffe auf Flüchtlinge zu verstärken.

Unmenschliche Flüchtlingspolitik verstößt gegen internationales Recht Read the rest of this entry »

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