05. Feb.: Soli-Party für Libre Berlin

soliparty_libre_berlin_rote_inselSolidarität ist kein Delikt!

Soli-Party:
Fr, 05.02.2016 | 19:00 Uhr | Rote Insel (Mansteinstraße 10A / Schöneberg)

Veranstalter*innen: Libre Berlin

Ab 19:00 Uhr laden wir Euch ein eine selbstgemachte Doku über ein besetztes Hausprojekt im Baskenland zu sehen, selbstgemachte Pizza und Pintxos zu essen, die Soli-Gruppe „Libre Berlin“ kennenzulernen, zu siebdrucken, drei Konzerte zu sehen und mit uns zu feiern. „Libre Berlin“ ist eine Gruppe, die über aktuelle politische Gerichtsverfahren und die politische Situation im Baskenland informiert.
Die Gasteizko Gaztetxe ist ein seit 1988 besetztes, selbst-verwaltetes Hausprojekt in der baskischen Hauptstadt Vitoria-Gasteiz. In der Gaztetxe versammeln sich seit 27 Jahren verschiedene linke, anti-faschistische, feministische, anarchistische, … Gruppen. Die Gaztetxe ist Dreh- und Angelpunkt der jungen, linken Szene in Gasteiz‘ Altstadt, organisiert Konzerte, Workshops & Sprachkurse und setzt sich für Nachbarschaftprojekte ein.

Programm:
19:00 Uhr: Beginn
20:00 Uhr: Doku „Das besetzte Hausprojekt Gasteizko Gaztetxe“ (OmU)
22:00 Uhr: Konzert

Außerdem: Pizza, Vokü, Siebdruck, Infos und vieles mehr!
Eintritt: 4-7 €

LineUp:
Angus Ambage vs. Captain Subversiv [F-Book] [Soundcloud]
Los Juanmas
Fergusons [Bandcamp] [F-Book]
Lucha amada [Website] [F-Book]

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Wedding-Tresen: „Gemeinsam gegen Verdrängung“

wedding_tresen_201602„Gemeinsam gegen Verdrängung – Friedel54 bleibt“

HWVW-Tresen & Info-Veranstaltung:
Do, 04.02.2016 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*innen: Kiezladen Friedel54

Verdrängung hat viele Gesichter – von Einzelpersonen über ganze Hausgemeinschaften bis hin zu Kiez-Treffpunkten und Läden, alle sind von steigenden Mieten oder Räumungen betroffen. Das Motto “Arme raus – Reiche rein” bestimmt seit vielen Jahren die Berliner Stadtpolitik. Doch es gibt auch vielfältigen Widerstand gegen einen solchen Umbau unserer Kieze. Um uns Inspirationen zu holen, wie der gemeinsame Widerstand gegen Verdrängung aussehen kann, werden in diesem Monat Aktivist*innen aus dem Kiezladen Friedel54 in Berlin Neukölln von ihren Kämpfen gegen die drohende Räumung berichten. Dabei wird es auch darum gehen, wie die Kämpfe in Neukölln, wo der Mietvertrag der Friedel am 30.4. ausläuft, und Wedding, wo es an diesem Tag wieder eine große antikapitalische Demonstration geben wird, im Rahmen eines stadtpolitischen Aktionstages zusammen geführt werden können. Wedding meets Neukölln. One struggle – one fight.

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Infotelefon & Karte gegen den Naziaufmarsch in Weißensee / NPD läuft durch P’Berg / Route & Einschätzung

banner_antonplatz_20160201_twitter5Ab 17:30 Uhr twittern wir & die Infonummer wird geschaltet: 0174 4527148 | Twitter: #aplatz

Für den 1. Februar hat die NPD einen Aufmarsch in Weißensee angekündigt. Um es vorweg zu nehmen: Ob mit Sitzblockaden oder mit anderen Mitteln – Das Ding soll und muss blockiert werden! Mobilisiert für 18.00 Uhr, rund um die Greifswalder Straße!

Aktionskarte von Berlin gegen Nazis als *.pdf Datei.

Kommt zu 18:00 Uhr, rund um die Greifswalder Straße! Nazis Blockieren!

Weitere Hintergründe und Infos:

Route (Stand: 31.01.2016)

Route: S-Bhf. Greifswalder Straße (18.30 Uhr, Auftakt), Greifswalder Straße, Antonplatz (Kundgebung), Langhansstraße, Prenzlauer Promenade, Prenzlauer Allee, S-Bhf. Prenzlauer Allee (Abschluss)

Die NPD hat für 18:30 Uhr eine „Vorabdemo“ ab S-Bahnhof Greifswalder Straße angemeldet. Sie werden von dort aus über die Greifswalder Straße zum Antonplatz laufen. Am Antonplatz wollen die Nazis eine Kundgebung abhalten. Ab da haben sie einen weiteren Aufmarsch angemeldet, der durch Weißensee zurück nach Prenzlauer Berg, zum S- Bhf. Prenzlauer Allee führen wird.

Aus unserer Sicht beabsichtigt die NPD nicht die komplette Strecke zu laufen. Es ist viel wahrscheinlicher, dass sie eine Demo bis zum Antonplatz machen und dort eine Abschlusskundgebung abhalten. Sicher gäbe es auch für sie die Möglichkeit eine verkürzte Route über die Grellstraße zum S- Bhf. Prenzlauer Alle oder zum S-Bhf. Storkower Straße zu nehmen um den Gegenprotest vollkommen „auszutricksen“. Allerdings bewerben sie die Kundgebung auf dem Antonplatz mit Flyern seit zwei Wochen in verschiedenen Teilen des Großbezirks Pankow. Wenn sie dass anvisierte Vorhaben nicht umgesetzt bekommen und unorganisierte Anhänger dort mit den Antifaschist*innen allein rumstehen, wäre das eine Niederlage. Da in der Greifswalder Straße 80B eine neue Unterkunft für Geflüchtete entstehen soll, bietet sich für die NPD dadurch ein inhaltlicher Anknüpfungspunkt. Wahrscheinlich ist also ein Kurzaufmarsch über die Greifswalder Straße zum Antonplatz.

Mobilisierung und Mobilisierungspotential der NPD

Laut der Facebook-Präsenz der NPD Pankow wurde in Weißensee und an der Prenzlauer Promenade in den Briefkästen geflyert. Die Flugblätter tauchten auch in Buch auf. Wenn es um Mobilisierungen außerhalb Buchs ging, klebte die NPD in „ihrer Homezone“ nur Material für allgemeinpolitische Themen wie das Dresden- Gedenken u.a. In Buch werben sie sonst eher selten für Aktionen außerhalb der heimischen Scholle.  Die Kundgebung am Antonplatz ist als Auftaktveranstaltung der Pankower NPD zu werten, für die sie auch intern wahrscheinlich schon länger mobiliseren. Aus dem Nordosten ist darum mit einem Personenpotential von rund 30 bis 40 Nazis und Alltagsrassist*innen zu rechnen. Als Auftaktveranstaltung einen Aufmarsch zu wählen und diesen in Weißensee und Prenzlauer Berg durchführen zu wollen ist als Versuch einer Machtdemonstration zu verstehen. Die Aufmärsche der „Asylbetrüger“-Kampagne der Berliner NPD brachten im letzten Jahr immer 150 bis 200 Nazis zusammen. Hierfür spannt die NPD die Reste ihrer meist brach liegenden Lokalverbände ein und mobilisiert ihr Umfeld aus den „Nein zum Heim“-Initiativen. Auch für die Berliner NPD macht es Sinn ihren Jahresauftakt in Pankow zu starten, da es der einzige noch funktionierende lokale Verband der Nazipartei ist. Der lokale NPD- Vorsitzende Christian Schmidt ist seit Oktober als Mitarbeiter bei Udo Voigt angestellt. Schmidts kündigungssicheres Arbeitsverhältnis stärkt zusätzlich die Nähe zu den Berliner NPD-Strukturen. So administriert er unter anderem die Facebook Präsenz des Landesverbandes.

Straße dicht für Nazis!

Die Erfahrungen der letzten Monate und Jahre zeigt in Berlin ein immer gleiches Bild: Antifa-Gruppen stehen sich mit den Piraten und der Linkspartei zusammen die Beine in den Bauch. Da „Zivilgesellschaft“ und Parteien sich nicht immer um die Anmeldung von Gegenkundgebungen kümmern, aber auch weil es mittlerweile einer Beteiligung aus allen politischen Spektren bedarf, um bei einer Anti-Nazi-Kundgebung mal 50 Teilnehmer*innen zu versammeln, sind Antifa-Strukturen mittlerweile vor allem durch die Organisierung symbolischer Gegenproteste gebunden.

Wir wollen uns nicht mit den Nazis „verabreden“, um sie aus sicherer Distanz anbrüllen zu können. Vielmehr muss es darum gehen den Naziaufmarsch am 1. Februar so gut es geht in seinem Ablauf zu stören! Da das nur zusammen zu schaffen ist laden wir alle Menschen ein, die dieses Ziel mit uns teilen.

Die Kundgebungspunkte werden sich noch bis Montag ändern.
– Aktuelle Routen/Kundgebungsinfos  bei: „Berlin gegen Nazis“
– Ticker am 1. Februar: www.twitter.com/antifanordost | Hastag: #aplatz

Mobilisiert für 18:00 Uhr, rund um die Greifswalder Straße!

North-East Antifascists [NEA], Berlin, 31. Januar 2015

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1. Feb.: Schluss mit der Hetze! Keine NPD-Demo in Weißensee!

banner_antonplatz_20160201Schluss mit der Hetze! Wir lassen uns nicht spalten!
NPD-Demo am Antonplatz stören und verhindern!

Aktionen & Gegen-Kundgebungen:
Mo, 01.02.2016 | ab 18:00 Uhr | Antonplatz (Weißensee)

Twitter: #aplatz
Weitere Infos: Berlin gegen Nazis
Weitere Texte: Anwohner*innen-Mobi
Karten (vorab!): [Farbe] [S/W]
Banner: [Web] | [Twitter #1] [Twitter #2] [Twitter #3] [Twitter #4] [Twitter #5] [Twitter #6] | [U-Kreis/Frei-Zeit-Haus]
Material: [Plakat] | [Flyer]
Kopiervorlagen: [Flyer A5] | [Plakat A4]

Für Montag den 01.02.2016, ruft die Pankower NPD zu einer Demonstration auf dem Antonplatz in Weißensee auf. Dies reiht sich ein in eine rassistische Hetzkampagne, welche die NPD-Pankow seit Monaten im Bezirk fährt. Bisher waren sie vornehmlich in den äußeren Stadtteilen wie Blankenburg, Karow und Buch aktiv. Neben dem Aufspielen als „Bürger*innen-Wehr“ und dem Verteilen von Pfefferspray, um die Lage völlig eskalieren zu lassen, macht die NPD-Pankow regelmäßig mit Falschmeldungen auf sich aufmerksam. Nun wollen sie eine Demonstration in Weißensee veranstalten, um auch dort ihre rassistische Hetze zu verbreiten. Die katastrophale Lage für die Geflüchteten in den völlig überfüllten und menschenunwürdigen Unterkünften muss hierbei als Aufhänger für eine überzogene Panikmache vor einer angeblichen Islamisierung herhalten. Die NPD ist somit geistige und reale Brandstifterin. Bereits im Sommer setzte sich die Hetze in die Tat um, als es in der Hansastraße zu mehreren rassistischen Übergriffen auf vermeintlich Geflüchtete kam.  Nachdem sie schon 2014 in der Rennbahnstraße und am Hamburger Platz keinen Erfolg hatten, versuchen sie es nun am zentralen Antonplatz. Wir rufen dazu auf, die Demo zu stören und zu verhindern. Beteiligt euch an den Protesten!

Und nicht vergessen: im September folgen die Berlin-Wahlen: achtete auf weitere Ankündigungen! CDU, SPD, AfD, NPD die rassistischen Mäuler stopfen!

Weißensee bleibt stabil gegen Nazis und Rassismus!
Es bleibt dabei: kein Mensch ist illegal!

 

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Weißensee: Anwohner*innen-Flyer gegen NPD-Aufmarsch

plakat_antonplatz_20160201NPD-Kundgebung verhindern, NPD-Wahlkampf blockieren!

Aktionen & Gegen-Kundgebungen:
Mo, 01.02.2016 | ab 18:00 Uhr | Antonplatz (Weißensee)

Twitter: #aplatz
Weitere Infos: Berlin gegen Nazis
Weitere Texte: Anwohner*innen-Mobi
Karten (vorab!): [Farbe] [S/W]
Banner: [Web] | [Twitter #1] [Twitter #2] [Twitter #3] [Twitter #4] [Twitter #5] [Twitter #6] | [U-Kreis/Frei-Zeit-Haus]
Material: [Plakat] | [Flyer]
Kopiervorlagen: [Flyer A5] | [Plakat A4]

Das Wahljahr in Berlin hat begonnen und die NPD will im Wahlkampf mitmischen, indem sie die in den frühen 90er Jahren beliebte rechte Parole “Das Boot ist voll” wieder aus der Versenkung holt und so Stimmung gegen Geflüchtete zu machen versucht.

Schon Ende 2015 startete die NPD ihre Kampagne unter dem Motto “Das Boot ist voll – Asylbetrüger abschieben”. So wurde nicht nur der NPD-Parteitag 2015 unter dieser Losung abgehalten, sondern es fanden zwei Aufmärsche in Berlin-Johannisthal und Marzahn-Hellersdorf statt. Mit dem Motto fantasiert sich die NPD ein Konstrukt eines “überlasteten Deutschlands” herbei, unterstellt Menschen auf der Flucht, dass sie nicht aus einem Schutzbedürfnis heraus fliehen, sondern sich Asyl erschleichen wollten und treibt so die rassistische Hetze in der BRD voran.

Wie sich in der jüngsten Vergangenheit zeigte, trägt die NPD-Kampagne schon Früchte. So hat sich das übliche Mobilisierungspotenzial von 10 bis 20 Teilnehmer_innen bei rechten Demonstrationen inzwischen vervielfacht – bei der NPD-Demo in Johannisthal marschierten 120 Nazis auf – und auch bei der Kundgebung am 01. Februar ist mit 150-200 Teilnehmer_innen zu rechnen. Zudem ist davon auszugehen, dass die NPD ihre Kampagne weiter ausbaut und in der nahen Zukunft weitere rassistische Veranstaltungen plant und abhalten will.

Umso wichtiger ist es, dass wir dem NPD-Wahlkampf von vornherein den Wind aus den Segeln nehmen, indem wir uns den Nazis entgegenstellen!
Deshalb kommt zum Antonplatz in Weißensee, blockiert die Nazis, seid laut, damit sie sich kein Gehör verschaffen können, verhindert diese und alle weiteren rechten Aufmärsche und Kundgebungen!

Aktionen gegen die NPD:
Mo, 01.02.2016 | 18:30 Uhr | Antonplatz (Weißensee)

Aktuelle Infos unter:
www.twitter.com/antifanordost | #aplatz

North-East Antifascists [NEA] | www.antifa-nordost.org

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20 Jahre TREND Onlinezeitung – Veranstaltungswochenende

20jahre_trendWir wollen nicht ein Stück vom Kuchen wir wollen die ganze Bäckerei!

Veranstaltungswochenende über Programm und Politik:
Fr, 29.01. – So, 31.01.2016 | K9 (Kinzigstraße 9 / Friedrichshain)

Mehr Infos: Trend Onlinezeitung

Die Veranstaltungen anlässlich des 10- und 15jährigen Erscheinens von TREND dienten jeweils zur Beschäftigung mit Fragen, die nach Meinung von Herausgeber*innenkreis und Redaktion für eine sozialemanzipatorische Politik von zentraler Bedeutung sind. Dies soll auch die Leitlinie für die Veranstaltungen zum 20jährigen Bestehen von TREND sein. Ausgehend von der Marginalisierung der radikalen Linken im Kontext von Alltagspolitik vertraten wir 2005 die Ansicht, dass es zur Überwindung dieses Zustands nötig sei, die nach 1989 entstandenen „kapitalistischen Verhältnisse und Strukturen“ einer „Analyse zu unterwerfen“, um dem Kommunismus eine Perspektive zu geben. Wir schrieben damals: „Dazu gehört vor allem auch eine Neueinordnung der praktischen und theoretischen Erfahrungen der internationalen ArbeiterInnenbewegung ein- schließlich der daraus abgeleiteten Revolutions- und Organisationskonzepte.“

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22.-28. Jan.: Aktionen anlässlich der türkisch-deutschen Kabinettssitzung

kundgebung_kanzleramt_20160122_bannerAufstehen gegen Rassismus, Faschismus und Krieg! Schluss mit Erdogans Staatsterror gegen die Kurden und die demokratische Opposition!

Kundgebung:
Fr, 22.01.2016 | 11:00 Uhr | Kanzleramt (Willy-Brandt-Straße 1 / Tiergarten)

Mahnwachen:
Di, 26.01. – Do, 28.01.2016 | 10:00 – 16:00 Uhr | Platz der Republik 1 / Tiergarten
anschließende Demos: Di, 26.01. & Mi, 27.01.2016

Filmveranstaltung zum Wiederaufbau in Kobanê/Rojava:
Do, 28.01.2016 | 18:30 Uhr | Münzenberg-Saal (Franz-Mehring-Platz 1 / Friedrichshain)

Mehr Infos: Kurdistan Solidaritätskomitee Berlin
Material: [Aufruf]

Während im Osten der Türkei jeden Tag Zivilisten Opfer eines brutalen Staatsterrors durch Armee und Spezialeinheiten werden, soll am 22.Januar in Berlin eine gemeinsame Kabinettssitzung der Bundesregierung mit der türkischen Regierung stattfinden. Thema ist vor allem der Deal der Bundesregierung mit der türkischen Regierung bei der Abschottung von Europas Grenzen gegen Flüchtlinge. Im Zusammenhang mit den massenhaften sexuellen Übergriffen in Köln verstärkt die Große Koalition die Stimmungsmache gegen Flüchtlinge und will im Schnellverfahren weitere Einschränkungen des Asylrechts beschließen. Faschistische Kräfte werden dadurch ermuntert ihre menschenverachtenden Angriffe auf Flüchtlinge zu verstärken.

Unmenschliche Flüchtlingspolitik verstößt gegen internationales Recht Read the rest of this entry »

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Infoabend: „Stadtguerilla in Lateinamerika und BRD“

fotocaneros„Stadtguerilla in Lateinamerika und BRD – Transfer eines revolutionären Konzepts“

Info-Veranstaltung:
Di, 26.01.2016 | 19:30 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Nach dem Sieg der kubanischen Revolution im Januar 1959, kam es in fast allen Ländern Lateinamerikas zu revolutionären Bewegungen, die – beeinflusst durch die Guerilla-Strategie der kubanischen Revolutionär*innen – den bewaffneten Kampf als revolutionäres Konzept gegen Imperialismus und Ausbeutung übernahmen. Während die maßgeblich von Ernesto »Che« Guevara entwickelte Guerillatheorie von einem starken Primat der Landguerilla in einem unerschlossenen, unkontrollierbaren Territorium ausging und Guerilla-Einheiten in den Städten nur unterstützenden Charakter beimaß, entwickelte sich vor allem in Uruguay ein neues Konzept – mit dem movimiento de liberación nacional – Tupamaros war die Stadtguerilla geboren. Dieses Konzept wiederum wurde auch von der radikalen Linken in Westeuropa und den USA aufgegriffen. Dort sah mensch sich als Unterstützung ländlicher Befreiungsbewegungen in Asien, Afrika und Lateinamerika im Rahmen eines internationalen, revolutionären Kampfes.In zwei Vorträgen soll betrachtet werden, in wie weit der uruguayische Ansatz als Weiterentwicklung des »kubanischen Weges« oder besser als terroristische Strategie bewertet werden sollte und ob es sich bei der Stadtguerilla in Westeuropa und den USA tatsächlich um einen neuen internationalistischen Ansatz handelte und wo dessen Grenzen lagen. Beleuchtet wird die Thematik in zwei Vorträgen von u.a. Meas Wolfstatze, zwei internationalistischen Geschichtsstudis der »Freien« Universität Berlin.

Vortrag 1: »Das Konzept der Stadtguerilla in Uruguay – Weiterentwicklung des kubanischen Guerillamodells oder neuer urbaner Terrorismus?«

Vortrag 2: Meas Tintenwolf »Stadtguerilla in Lateinamerika und BRD – Über die globale Entwicklung einer urbanen Guerilla«

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Kundgebungen: Freiheit für die politischen Gefangenen in Ägypten!

plakat_aegyptische_gefangene_kundgebungFreiheit für die politischen Gefangenen in Ägypten!

Solidaritäts-Kundgebung:
Sa, 23.01.2016 | 14:00 Uhr | Ägyptische Botschaft (Stauffenbergstraße 6-7 / Tiergarten)

Weitere Kundgebungen in Hamburg (Generalkonsulat Mittelweg 183) und Frankfurt am Main (Generalkonsulat Eysseneckstraße34)

Mehr Infos: Freundeskreis Ahmed Said
Mobi-Video: Freiheit für die politischen Gefangenen in Ägypten!

Über 40.000 politische Gefangene sind seit dem Sturz des gewählten Präsidenten Mursi durch das Militär unter Führung von General Sisi hinter Gittern gelandet. Hinzu kommen mindestens 163 Studierende, die verschwunden sind. Die Dunkelziffer liegt weit höher. Von den wenigen Entführten, die inzwischen wieder aus der Haft entlassen wurden, berichteten viele von Folter in den überfüllten Haftanstalten der ägyptischen Polizei. Hassiba Sahraoui, regionale Leiterin von Amnesty International, sprach darum von einer „Gefängnis-Generation“. Der Weg der Jugendbewegung, welche die Revolte des Jahres 2011 maßgeblich angetrieben hatte, führte von der Straße ins Gefängnis. Jetzt, kurz vor dem 25. Januar – Jahrestag der Revolution – überzieht das Sisi-Regime das Land mit einer nie dagewesenen Verhaftungs- und Verfolgungswelle, die sich insbesondere gegen die ehemaligen Revolutionäre und ihre Sympathisanten richtet. Aus Angst vor einem erneuten Aufstand versuchen die Sicherheitskräfte mit allen Mitteln Widerstand im Keim zu ersticken.

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[NEA]-Tresen: „PKK Verbot aufheben“

tresen_1601_bannerPKK Verbot aufheben!

Antifa-Tresen und Info-Veranstaltung:
Do, 21.01.2016 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*innen: Rechtshilfefond Azadi e.V.
Eintritt: frei
Material: [Flyer] | [Banner]

PKK Verbot aufheben!
Vor 22 Jahren wurde in Deutschland das Betätigungsverbot gegen die Arbeiter*innenpartei Kurdistans PKK verhängt und diese im Jahre 2002 auf die Terrorliste der EU und der USA gesetzt. Es folgte eine Welle der Kriminalisierung gegen Kurd*innen mit Ausgrenzung aus dem sozialen und politischen Leben. Zehntausende Verfahren wurden geführt wegen des Zeigens verbotener Symbole oder des Rufens von unerwünschten Parolen auf Demonstrationen. Tausenden Kurdinnen und Kurden wurde aufgrund ihres politischen Engagements die Einbürgerung verweigert oder sie erhielten Ausweisungsverfügungen wegen angeblicher Unterstützung terroristischer Aktivitäten, die sich bei näherem Hinsehen auf die Teilnahme an legalen Demonstrationen und Veranstaltungen beschränkten. Auf der Grundlage des § 129b befinden sich aktuell 7 Kurden in deutschen Gefängnissen, sei es in Untersuchungshaft oder nach Verurteilung zu mehrjährigen Haftstrafen.

Stoppt die Massaker in Kurdistan!
Seit mehreren Monaten verhängt der türkische Staat in den kurdischen Städten wochenlange Ausgangssperren und tötet wahllos die Zivilbevölkerung. Es gab bislang über 200 Tote. Vergleichbar mit der Situation in syrischen Städten feuert das türkische Militär mit Panzern, schwerer Artillerie und auch aus der Luft in die kurdischen Wohngebiete. Zu alldem schweigt die Bundesregierung nicht nur, sondern leistet auch aktiv Unterstützung, indem sie die kurdische Opposition hier in Deutschland verfolgt.

Dazu gibt es wie immer leckeres veganes Essen und wunderbare Soli-Cocktails – dieses Mal für den Kiezladen Friedel 54.

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