Schlagwortarchiv: 2022

8. Mai – Pankow-Buch: Gedenken an die Befreiung vom Faschismus

Gedenken an die Befreiung vom Faschismus in Pankow-Buch

Gedenken an die Befreiung: So. 08.05.2022

ab 10:00 Uhr: Kranzniederlegung, Info-Stand, Musik, Reden
ab 14:00 Uhr: Gedenkveranstaltung, Redebeiträge, Chöre, Blumen niederlegen, Musik, Info-Stand
Sowjetisches Ehrenmal Buch (Wiltbergstraße / Pankow)

Vortreffpunkt: 13:30 Uhr S-Bahnhof Pankow (am Gleis)

Veranstalter*innen: DIE LINKE. Pankow, North-East Antifascists [NEA], Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA) Pankow & Pankower Frauen* gegen Rechts

[Flyer] | Banner: [#1] [#2] [#3] [#4]

Aufruf zum Gedenken an die Befreiung am 8. Mai in Pankow-Buch

Erklärung anlässlich des 77. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus 2022

Unser Bündnis ruft alle Pankower Bürger*innen auf, am 8. Mai 2022 am sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Buch ein Zeichen der Mahnung und des Friedens zu setzen.
Danken wir den sowjetischen Befreier*innen, zeigen wir eine Haltung gegen jeden Krieg, Terror und Faschismus, nur so wird der 8. Mai 1945 nicht aus unserem historischen Gedächtnis verschwinden, und er darf es auch nicht.
Daran ändert der Verlauf der Geschichte in den Besatzungszonen und im geteilten Deutschland nichts, daran ändert auch Putins Politik und der zu verurteilende Krieg Russlands gegen die Ukraine nichts.

Ja, wir feiern den 8. Mai auch 2022 als den Tag der Befreiung. Daran hatten die Alliierten den entscheidenden Anteil, aber der Anteil der Streitkräfte der Sowjetunion war besonders groß, ihre Opfer im Kampf gegen die mordende Wehrmacht des faschistischen Deutschlands waren unermesslich. Mehr als 60 Millionen Tote brachte der Zweite Weltkrieg, fast die Hälfte davon in der damaligen Sowjetunion. Es war der größte Krieg der Menschheitsgeschichte, der 1939 vom deutschen Boden ausging und vor 77 Jahren zu Ende gegangen ist.

Weiterlesen →

Liberationweeks 2022: Muerte al fascismo – Tod dem Faschismus

Liberationweeks 2022:
Muerte al fascismo – Tod dem Faschismus
Im Gedenken an die Befreiung von Nord-Ost-Berlin und an den antifaschistischen Widerstand in Spanien

Gedenken: Geburtstag von Ernst Thälmann
Sa. 16.04.2022 | 10:00 Uhr | Thälmann-Denkmal (S-Bahnhof Greifswalder Straße / Prenzlauer Berg)

Gedenken an die Befreiung Nord-Ost Berlins
Fr. 22.04.2022 | 17:00 Uhr | Antifaschistisches Denkmal am Weißen See (Berliner Allee 125 / Weißensee)

Open-Air-Kino: Contrahistoria – Geschichte von Unten
Fr. 22.04.2022 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Gedenken an den Interbrigadist Walter Runge
Sa. 23.04.2022 | 18:00 Uhr | Berliner Allee 217 (Weißensee)

Antifa-Tresen Nord-Ost: Infoveranstaltung: F*ANTIFA/36-39
Sa. 23.04.2022 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Gedenken an Else Jahn
Di. 26.04.2022 | 17:00 Uhr | Berliner Allee 23 (Weißensee)

Aktionen vor der BVV-Pankow gegen den Abriss des Thälmann-Denkmals
Mi. 04.05.2022 | 16:30 Uhr | BVV Pankow (Fröbelstraße 17 / Prenzlauer Berg)

Antifaschistisches Konzert
Sa. 07.05.2022 | 17:00 Uhr|  Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

8. Mai – Gedenken an die Befreiung
So. 08.05.2022 | 14:00 Uhr | Sowjetisches Ehrenmal Buch (Wiltbergstraße / Pankow)

¡No pasaran! – Film-Reihe im Gedenken an den antifaschistischen Widerstand in Spanien
06.04.2022 | 13.04.2022 | 27.04.2022 | 19:00 Uhr | BAIZ

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Unterstützer*innen

[Plakat] | [Flyer] | [Film-Heft] | [Banner: Gedenken] | [Banner: Contrahistoria] | [Banner: Else Jahn] | [Banner: Thälmann] | [Banner: Konzert #1 | #2 | #3 | #4] | [Aufruf: 8. Mai] | [Banner: 8. Mai #1 | #2 | #3 | #4]

Alle Ankündigungen:

Weiterlesen →

1. Mai Wedding – Keine rechte Demo durch unser Viertel!

1. Mai Wedding – Keine rechte Demo durch unser Viertel!

Proteste gegen Querfront-Aufmarsch: So. 01.05.2022

Gegen-Kundgebungen:
13:00 Uhr | Nettelbeckplatz (Wedding)
14:30 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)
14:45 Uhr | Seestraße/Groninger Straße (Wedding)
15:00 Uhr | Pankstraße/Badstraße (Wedding)
15:00 Uhr | Blochplatz (Wedding)
15:30 Uhr | Osloer Straße/Koloniestraße (Wedding)

Savepoint: 13:00-14:30 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Mehr Infos & Updates: @antifawedding
Twitter: #b0105wedding
Indymedia: Querfront und Nazischweine raus aus dem Wedding!
Anwohner*innen-Infos:
www.berlin-gegen-nazis.de

Banner: [#1] [#2] [#3] | Karte: [#1] [#2] | Mobi: [#1] [#2] [#3]

Am 1. Mai ruft die sogenannte „Freie Linke“ mit anderen Gruppen aus dem verschwörungsideologischen Spektrum, namentlich „Die Basis“, „Freedom Parade“ und „Wir sind viele“, zur Demo durch den Wedding auf. Einen Aufruftext gibt es nicht, das beworbene Layout verspricht in einer wilden Mischung die Themen Anti-Corona-Impfungen und Krieg miteinander zu verbinden. Startpunkt soll der Nettelbeckplatz sein, wo in der Vergangenheit bereits mehrmals Feste der Berliner Coronaleugnungs-Szene stattfanden. Dies ist eine bewusste Provokation gegen linke Strukturen aus dem Wedding, die auf dem Nettelbeckplatz in den vergangenen Jahren mehrere Demos und Kundgebungen gegen Femizide abgehalten haben und sich für eine Umbenennung des Platzes als Widerstandsplatz einsetzen.

Schon seit längerer Zeit ist zu beobachten, dass der Wedding sich zu einem Hotspot der Berliner Coronaleugnungs-Szene herauskristallisiert. Hier gibt es in der Seestraße 101 das Café Mandelzweig des islamfeindlichen AfD-Sympathisanten und christlichen Fundamentalisten Christian Stockmann, in dem sich regelmäßig Gruppen der Szene treffen und das als Lager- und Verschickungsort für ihre Propaganda genutzt wird. Seit einigen Monaten wird außerdem der Hinterhof Prinzenallee 82 und eine Wohnung im Seitenflügel 1.OG rechts des selben Hauses für Partys, Videodrehs und Treffen von Partyclown Michael Bründel und seiner „Freedom Parade“ genutzt. Bründel ist nicht nur ein aktiver Teil der Berliner Querdenken-Szene, sondern tritt auch mit Faschisten wie Ignaz Bearth oder dem sogenannten „Volkslehrer“ Nikolai Nerling auf. Seit die Szene im Wedding ihre Treffen hat, häufen sich verschwörungsideologische Schmierereien und Aufkleber im Kiez. Immer häufiger werden die Demonstrationen der Szene hierher verlagert.1)

Weiterlesen →

Demo: TAKE BACK THE NIGHT! Für die Zerschlagung des Patriarchats.

TAKE BACK THE NIGHT! Für die Zerschlagung des Patriarchats.

Feministische Demo gegen Sexismus und patriarchale Gewalt:
Sa. 30.04.2022 | 20:00 Uhr | Mauerpark (Prenzlauer Berg)

Mehr Infos: kontrapolis.info/6664/

[English below]

Als FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, Inter, Nonbinary, Trans, Agender) sind wir immer wieder mit der Erzählung konfrontiert, dass die Straße ein unsicherer Ort für uns ist, ein Ort, an dem sich Gewalt an uns abspielt, ein Ort, den wir möglichst meiden sollten. Am sichersten und am besten vor Übergriffen und Gewalt geschützt sind wir angeblich dann, wenn wir zu Hause bleiben.

Wir wissen: Das ist Bullshit! Die Gewalt gegen uns findet oft im „privaten“ Raum statt: in Ehe, romantischer Beziehung oder Familie. Die Erzählung vom Zuhause als einzig sicherem Raum ist dabei nicht nur gefährlich, weil sie falsch ist, sondern auch, weil sie uns vereinzelt und uns unsere Kraft als vereint kämpfende FLINTA*s nimmt.

Weiterlesen →

¡No pasaran! – Film-Reihe im Gedenken an den antifaschistischen Widerstand in Spanien

¡No pasaran!
Film-Reihe im Gedenken an den antifaschistischen Widerstand in Spanien

Film: Memoria Viva – Lebendige Erinnerung
Mi. 06.04.2022 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Film: Land and Freedom
Mi. 13.04.2022 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Film: Die 13 Rosen
Mi. 27.04.2022 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Unterstützer*innen

[Programm-Heft]

Die Film-Reihe wird von den North-East Antifascists [NEA] und Unterstützer*innen organisiert und will verschiedene Themen innerhalb des spanischen Bürgerkrieges beleuchten. Diese Auswahl hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll perspektivisch fortgesetzt werden. Die Schwerpunkte der Filme sind Selbstverwaltung, Konflikte & Feminismus. Die Veranstaltungen finden im Rahmen der Liberationweeks 2022 statt und wir wollen damit für unsere Gedenkveranstaltungen am 22. & 23. April in Weißensee mobilisieren. Außerdem wird es Informationen zum Kartenspiel F*ANTIFA/36-39 geben. Mehr Infos auf www.antifa-nordost.org & fantifa.fightandremember.org
Die Reihe findet in der BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg) statt und beginnen immer um 19:00 Uhr.

Alle Ankündigungen: Weiterlesen →

Gedenken: 30. Jahrestag des Mordes an Nguyễn Văn Tú

30. Jahrestag des Mordes an Nguyễn Văn Tú

Gedenkveranstaltung:
So. 24.04.2022 | 15:00 Uhr | Brodowiner Ring 8 (Marzahn)

Mehr Infos: berlin.niemandistvergessen.net

Artikel:
– Nguyễn Văn Tú wird in Marzahn von einem DVU-Sympathisanten erstochen (Berlin rechtsaußen)

Mobi: [#1] [#2] [#3]

Es ist der 24. April 1992, ein Freitag Nachmittag in Berlin Marzahn. Nguyễn Văn Tú ist bei Freundinnen und Freunden im Brodowiner Ring, die hier an kleinen Ständen Sachen verkaufen. Gegen 17:30 Uhr treten drei angetrunkene Neonazis auf den Plan, die die Stände unvermittelt umtreten und im anliegenden Supermarkt verschwinden, um weiteren Alkohol zu kaufen.

Nachdem die Angreifer den Laden wieder verlassen, spricht Văn Tú die drei an, worauf hin es zu einer Handgreiflichkeit kommt. Mike Lillge, der Hauptangreifer und bekennender DVU-Anhänger, verletzt Nguyễn Văn Tú in der Auseinandersetzung mit einem Messerstich schwer. Freunde fahren Văn Tú in ein nahgelegendes Krankenhaus, wo er gegen 19:30 Uhr an seinen Verletzungen verstirbt.

Sein Tod jährt sich dieses Jahr zum 30. Mal.
Wir wollen am 24. April an Nguyễn Văn Tú gedenken und ein Zeichen gegen rassistische Gewalt setzen.

Wir laden euch ein, am 24. April 2022, um 15:00 Uhr am Brodowiner Ring 8, 12679 Berlin daran teilzunehmen.
(Anreise via Tram 18 / M6 – Brodowiner Ring)

Bericht & Fotos: 1.000 Menschen bei Demo gegen Rassismus in Berlin-Prenzlauer Berg

1.000 Menschen bei Demo gegen Rassismus in Berlin-Prenzlauer Berg

Über 1.000 Menschen waren heute in Berlin trotz Regen auf der Straße und forderten: #Schautnichtweg! Solidarität mit Dilan und allen Betroffenen rassistischer Gewalt! Dilan war am S-Bahnhof Greifswalder Straße rassistisch beleidigt, geschlagen und getreten worden.
Die Demonstration thematisierte auch die Verbindungen der Täter:innen zur rechten Kneipenszene in Prenzlauer Berg-Ost und die Tatsache, dass die Berliner Polizei nach der Tat den Tathergang falsch darstellte und den rassistischen Hintergrund verschwieg.

Aufruf & weitere Infos: www.antifa-nordost.org/12496/

Presse:
– Blumentopf auf Demonstranten (junge Welt / 22.02.2022)

Bericht:

Mit 1.000 Menschen waren wir am 20. Februar auf der Straße und forderten: „#Schautnichtweg! Solidarität mit Dilan und allen Betroffenen rassistischer Gewalt!“

Dilan war am 5. Februar 2022 am S-Bahnhof Greifswalder Straße rassistisch beleidigt, geschlagen und getreten worden.

Die Demo thematisierte die Verbindungen der Täter:innen zur rechten Kneipenszene in Prenzlauer Berg-Ost und die Tatsache, dass die Berliner Polizei nach der Tat den Tathergang falsch darstellte und den rassistischen Hintergrund verschwieg.

Weiterlesen →

Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Impfgegner und die Fiktion der Freiheit

Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Impfgegner und die Fiktion der Freiheit

Ankündigung: Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Impfgegner und die Fiktion der Freiheit
Video-Link: www.youtube.com/watch?v=J9CxoUm5xcM

Online-Buchvorstellung mit Lukas Wanke
Impfgegner und die Fiktion der Freiheit:
Eine historische Analyse zu Impfgegnern, Querdenkern und Verschwörungsgäubigen

Noch bevor es überhaupt Impfstoff gab, wurde schon über Sonderrechte für Geimpfte gestritten. Als es dann Impfstoff gab, ging es an die Verteilungsfrage. Dann hieß es von denselben Leute, die vorher Sonderrechte für Geimpfte wollten, dass die Teilung in Geimpfte und Ungeimpfte die Spaltung der Gesellschaft vorantreiben würde. Im November 2021 wurden dann die erst einen Monat zuvor geschlossenen Impfzentren wieder eröffnet und jetzt wird über eine Impfpflicht debattiert. Der Verdacht drängt sich auf, dass sich die Politik lieber treiben lässt und einfach kein Interesse daran hat, langfristig und strategisch zu denken. Das ist nicht nur Wasser auf den Mühlen der Impfgegner:innen, sondern hängt mit ihrem gesellschaftlichen Bedeutungsgewinn zusammen. Denn wer ohnehin davon ausgeht, dass so etwas wie eine Impfung aller Bürger:innen die Verantwortung des Gemeinwesens massiv übersteigt, der oder die hält es vielleicht auch für natürlich, dass manche Menschen eben nicht mehr erreichbar sind. Das spiegelt sich auch in der (Nicht-)Behandlung der selbsternannten »Querdenker« wider, die eher notgedrungen und erst nach dem Mord in Idar Oberstein in das Visier der Sicherheitsbehörden geraten sind und im Winter 2021 trotzdem ungestört und ohne Auflagen marschieren können.

Im Rahmen unserer Auseinandersetzung mit verschwörungsideologischen Mobilisierungen und Akteur:innen, haben wir den Autor Lukas Wanke eingeladen. Er wird versuchen einen kurzen Abriss zur Geschichte der Impfgegnerschaft zu geben um danach die aktuellen Argumentationslinien moderner Impfgegner:innen aus den verschiedenen politischen Milieus zu analysieren. Dabei analysiert Wanke die Impfkritik aufklärerischer Akteure wie Immanuel Kant bis hin zur Impfkritik des völkischen Sozialisten und Antisemiten Eugen Dühring. Desweiteren werden die impfkritischen Positionen der Lebensreformbewegung und der Anthroposophie kritisch beleuchtet. Im Anschluss wollen wir auch aktuelle linke bzw. innerlinke Debatten wie zur Freigabe von Patenten, zur Klassenjustiz der Impfpflicht und zu anarchistischen Perspektiven aufgreifen.

Antirassistische Demonstration: Schaut nicht weg!

Schaut nicht weg!
Solidarität mit Dilan und allen Betroffenen rassistischer Gewalt!

Antirassistische Demonstration:
So. 20.02.2022 | 14:00 Uhr | S-Bahnhof Greifswalder Straße (Prenzlauer Berg)

Im Anschluss: Rap against racism! – Live-HipHop mit:
Sorah (@sorah_music / München) , Kutlu (@kutlu.yurtseven / Köln), Apsylon (@apsilon_21 / Berlin) & Refpolk (@reffi_repolk / Berlin)
[Banner]

[Route] *NEU*

Bündnis: #SCHAUTNICHTWEG!
Kontakt: schautnichtweg(a)protonmail.com
Twitter: #B2002

[Soli-Foto]

Plakat: [Web] [Kopiervorlage] | Poster: [Web] [Download] | Afiş: [Web] [Download]
Banner: Twitter: [#1] [#2] [#3] | Instagram: [#1] [#2] [#3] [#4] [#5] [#6] [#7] [#8] | Facebook: [#1] [#2] [#3] [#4]
Route: [Twitter] | [Instagram]
Mobi: [#1] [#2] [#3]

Material abholen: Mo. 14.02.2022 | ab 16:00 Uhr
Buchladen zur schwankenden Weltkugel (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)
Regelmäßige Öffnungszeiten: 11:00 – 19:00 Uhr

Flyer stecken & Verteilen:
Mi. 16.02.2022 | 18:00 Uhr | S-Bahnhof Greifswalder Straße (Prenzlauer Berg)

Transpi & Schilder malen:
Fr. 18.02.2022 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Kommt zu den Treffen bitte getestet und mit Maske.

– Teilt die Ankündigung auf allen Kanälen, die euch zur Verfügung stehen.
– Danke für euren Support und eure Solidarität!

[Langer Aufruf weiter unten] | [english, turkish & farsi call below]

Kurz-Aufruf:

Am 05.02. wurde die 17-jährige Dilan von aggressiven, rassistischen Erwachsenen beleidigt, geschlagen und getreten, Passant*innen schauten teilnahmslos zu.

Weiterlesen →

Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Impfgegner und die Fiktion der Freiheit

Impfgegner und die Fiktion der Freiheit:
Eine historische Analyse zu Impfgegnern, Querdenkern und Verschwörungsgäubigen

Online-Buchvorstellung mit Lukas Wanke

Online-Veranstaltung:
Sa. 19.02.2022 | 19:30 Uhr | Link: www.youtube.com/watch?v=iqkpUc3FsNg

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent: Lukas Wanke
Im Anschluss: Moderierte Diskussion (Fragen können gesendet werden)

Banner: [#1] [#2]

Noch bevor es überhaupt Impfstoff gab, wurde schon über Sonderrechte für Geimpfte gestritten. Als es dann Impfstoff gab, ging es an die Verteilungsfrage. Dann hieß es von denselben Leute, die vorher Sonderrechte für Geimpfte wollten, dass die Teilung in Geimpfte und Ungeimpfte die Spaltung der Gesellschaft vorantreiben würde. Im November 2021 wurden dann die erst einen Monat zuvor geschlossenen Impfzentren wieder eröffnet und jetzt wird über eine Impfpflicht debattiert. Der Verdacht drängt sich auf, dass sich die Politik lieber treiben lässt und einfach kein Interesse daran hat, langfristig und strategisch zu denken. Das ist nicht nur Wasser auf den Mühlen der Impfgegner:innen, sondern hängt mit ihrem gesellschaftlichen Bedeutungsgewinn zusammen. Denn wer ohnehin davon ausgeht, dass so etwas wie eine Impfung aller Bürger:innen die Verantwortung des Gemeinwesens massiv übersteigt, der oder die hält es vielleicht auch für natürlich, dass manche Menschen eben nicht mehr erreichbar sind. Das spiegelt sich auch in der (Nicht-)Behandlung der selbsternannten »Querdenker« wider, die eher notgedrungen und erst nach dem Mord in Idar Oberstein in das Visier der Sicherheitsbehörden geraten sind und im Winter 2021 trotzdem ungestört und ohne Auflagen marschieren können.

Im Rahmen unserer Auseinandersetzung mit verschwörungsideologischen Mobilisierungen und Akteur:innen, haben wir den Autor Lukas Wanke eingeladen. Er wird versuchen einen kurzen Abriss zur Geschichte der Impfgegnerschaft zu geben um danach die aktuellen Argumentationslinien moderner Impfgegner:innen aus den verschiedenen politischen Milieus zu analysieren. Dabei analysiert Wanke die Impfkritik aufklärerischer Akteure wie Immanuel Kant bis hin zur Impfkritik des völkischen Sozialisten und Antisemiten Eugen Dühring. Desweiteren werden die impfkritischen Positionen der Lebensreformbewegung und der Anthroposophie kritisch beleuchtet. Im Anschluss wollen wir auch aktuelle linke bzw. innerlinke Debatten wie zur Freigabe von Patenten, zur Klassenjustiz der Impfpflicht und zu anarchistischen Perspektiven aufgreifen.