Kategoriearchiv: Soziale Kämpfe

Für eine antikapitalistische Alternative! NEIN! Zu Verschwörungsdenken und „Spaziergängen“ mit Neonazis

Für eine antikapitalistische Alternative! NEIN! Zu Verschwörungsdenken und „Spaziergängen“ mit Neonazis

Demonstration:
Mo. 10.01.2022 | 17:30 Uhr | Alice-Salomon-Platz (Hellersdorf)

Mehr Infos: de.indymedia.org/node/167459

Zur Zeit ziehen selbsternannte „Spaziergänge“ von Corona-Leugner:innen jeden Montag bundesweit durch die Städte – auch in vielen Berliner Bezirken. Sie lehnen die staatlichen Corona-Maßnahmen ab und arbeiten an einem autoritären Wandel der Gesellschaft. Auch offensichtliche Neonazis sind auf den Demonstrationen willkommen. Sie werden vom oftmals antisemitischen Verschwörungsdenken der „Spaziergänger:innen“ angezogen wie die Motten vom Licht. Zugleich sehen sie eine Chance, ihre Ideen einer völkischen Revolution umzusetzen. In Hellersdorf können die Faschist/innen vom „III. Weg“ wie selbstverständlich auf den Demos mitlaufen. So gewinnen militante Neonazis an Akzeptanz. Wir werden dieser Ausweitung rechter Räume nicht tatenlos zusehen.

Wir sehen die staatlichen Maßnahmen gegen die Pandemie kritisch. Wir wollen für solidarische Wege aus der Krise einstehen. Aber entgegen der Appelle der offiziellen Politik kann unsere Solidarität nur eine antikapitalistische sein. Deshalb gehen wir am 10.01.2022 in Berlin-Hellersdorf gegen die rechtsoffenen „Spaziergänge“ der autoritären Corona-Leugner:innen auf die Straße.

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LL-Demo 2022: Aufruf vom Großbündnis

Gegen imperialistische Kriege! Für Frieden und Völkerverständigung!

Liebknecht-Luxemburg-Demonstration:
So. 09.01.2022 | 10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor (Friedrichshain)

Mehr Infos: www.ll-demo.de

Auch 2022 wird wieder die jährliche Gedenkdemonstration für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin stattfinden und auch nächstes Jahr werden wir wieder den antifaschistisch-internationalistischen Block auf der Demonstration organisieren. Alle Infos dazu findet ihr demnächst unter: lldemo.fightandremember.org. Bis dahin dokumentieren wir hier den Aufruf des Großbündnisses:

Vor 103 Jahren wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermordet. Sie wussten, dass Krieg und Kapitalismus untrennbar miteinander verbunden sind und wurden für ihren konsequenten Kampf von rechten Freikorps ermordet. Noske machte den Bluthund.

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Tag X Demonstration für Køpi Wagenplatz

Beneath the luxury – Buildings… lies our Platz.

Tag X Demo:
Fr. 15.10.2021 | 20:00 Uhr | Zickenplatz (Kreuzberg)

[Demo-Route]

*english below*

Vor einigen Monaten haben wir leider wiedereinmal einen Rückschlag gegen einen unserer Freiräume dieser Stadt erhalten: den angekündigten Räumungstitel für die Køpi Wagenburg am 15. Oktober.

Die Køpi ist ein Knotenpunkt der antagonistischen Gegenkultur und hat im Laufe der letzten Jahre zahlreiche Veranstaltungen organisiert, welche die radikale Bewegung immer wieder zusammengebracht und zusammengehalten haben. Der Ruf und die Bedeutung der Køpi gehen weit über die Stadt hinaus, mit vielen Beziehungen und Freundschaften zu Menschen, die auf der ganzen Welt verteilt sind und mit dem Projekt verbunden sind.

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Antifa-Tresen Nord-Ost: „Die Qual mit der Wahl“

„Die Qual mit der Wahl“

Podiumsdiskussion & Antifa-Tresen:
Fr. 24.09.2021 | 19:00 Uhr | KuBiZ – im Bunte Kuh Hof (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Podium:
– Wahlboykott 21 (Magdeburg)
– Stefan Natke (Vorsitzender DKP Berlin)
– DIE LINKE. Pankow (LAG Antifaschismus Berlin)

Wählen oder nicht? Ungültig wählen oder dann doch lieber das kleinere Übel? Partei als Wahlverein oder revolutionäre Organisation? Welche Art von Partei braucht eine handlungsfähige Linke? Oder braucht sie eine andere Organisationsform?

Doors: 19:00 Uhr | Podium: 19:30 Uhr
Rote Hilfe Beratung: 19:00 – 20:00 Uhr
Kommt geimpft, getestet, genesen | Teststation: Große Seestraße 1 (Weißensee) | 09:00 – 17:00 Uhr

Interview mit der [NEA] im Berliner Anstoß der DKP

Interview mit der [NEA] im Berliner Anstoß der DKP

Der aktuellen Ausgabe (3/2021) des Berliner Anstoß, der Zeitung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) Berlin, haben wir ein Interview zum Thema Gedenkarbeit und der Notwendigkeit sich als Antifa mit den Coronaleugner*innen auseinanderzusetzen gegeben. Die vollständige Ausgabe könnt ihr euch hier runterladen.

Interview:

Über antifaschistisches Gedenken im Bezirk und darüber, warum die Antifa sich mit »Coronaleugnern« beschäftigt.
Ein Gespräch mit Nico Steinert von der Antifa Nord-Ost

»Herrschaftskritik hört man oft, Systemkritik jedoch nie«

Wie kam es zur Gründung der Antifa Nord-Ost, warum dieser Name?

Los ging es im Sommer 2007, in der Zeit, als der Staat Prozesse führte gegen Demonstranten, die in Heiligendamm gegen das G8-Treffen, protestiert hatten. Damals haben sich Leute aus verschiedenen Strukturen zusammengefunden, um sozusagen klassische Anti-Nazi-Arbeit zu machen. Und zwar im Bezirk Pankow, sprich im Nordosten Berlins.

Was verstehst du unter »klassischer Anti-Nazi-Arbeit«?

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Nazis raus aus Prenzlberg und Mitte! Weg mit der europäischen Außengrenze!

Gegenkundgebung
Fr. 13. August 2021
17:00 Uhr | nähe Checkpoint Charlie (Mitte)
Org: Aufstehen gegen Rassismus

Gegenkundgebung
Sa. 14. August 2021
10:00 Uhr | Böhsebrücke (P-Berg)
Org: Berliner Bündnis gegen Rechts, NEA, Prenzlauer Berger Antifaschist:innen

Sa. 14. August 2021
19:30 Uhr | KuBiZ Weißensee
Bernkasteler Str. 78
Infoveranstaltung und Solitresen: „EU-Außengrenze made by Frontex“
Referent: Matthias Monroy (Netzpolitik, Cilip – Bürgerrechte und Polizei)

Material
Poster: „EU-Außengrenze“ (A4) | (Web) // „Kriminelle Naziwessis“ (A4) | (Web) // „Nazis raus aus Prenzlberg“ (A4) | (Web) // Aufruf: als PDF

Flyer und Poster abholen:
Buchladen Schwankende Weltkugel, Kastanienallee 85, 10435 Berlin
Montag – Freitag 11.00 Uhr – 19.00 Uhr

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GRUNDRECHTE, ABER NICHT FÜR ALLE?! Einstehen für das Recht auf Wohnen, Partizipation und Sicherheit von Geflüchteten und Migrant*innen.

Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte und das deutsche Grundgesetz sollen sicherstellen, dass alle Menschen über die gleichen Rechte verfügen. Leider wissen wir, dass das nicht der Realität entspricht. Rassismus und Diskriminierung prägen das tägliche Leben von Migrant*innen und Geflüchteten hier und überall in Europa.

Durch zynische politische Kalküle, Regelungen wie das Dublin-System und um die öffentliche Meinung zu beruhigen, wird an den EU-Außengrenzen bereits entschieden, wo Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben in Europa ankommen können.

Es geht weiter in den Heimen, wo Geflüchtete und Migrant*innen gezwungen sind, über Jahre zu leben. Individuen und Familien sind in Unterkünften mitten im Wald, weit weg vom nächsten Dorf, von Einkaufs-, Schul- und Arbeitsmöglichkeiten untergebracht. Ganz zu schweigen von den unmöglichen Zuständen und den engen Räumlichkeiten, die die Menschen sich teilen müssen.

Wenn eine Person es endlich schafft aus diesen furchtbaren Unterkünften und damit aus der Isolation herauszukommen, geht der Kampf um eine Arbeitserlaubnis mit der Agentur für Arbeit und der Ausländerbehörde weiter. Eine Arbeitserlaubnis, die nur prekäre und schlecht bezahlte Arbeiten ermöglicht.

Diskutiert mit uns bei einer interaktiven Veranstaltung im Kultur- und Bildungszentrum Raoul-Wallenberg (KuBiZ) in Berlin-Weißensee (Einführung in das Thema, Leitfragen und Workshops):

13.08.2021 17-20 Uhr
“Grundrechte, aber nicht für alle?! Einstehen für das Recht auf Wohnen,
Partizipation und Sicherheit von Geflüchteten und Migrant*innen.”

20.08.2021 17-20 Uhr
„Klimagerechtigkeit, aber für wen?!
Warum die globalen Auswirkungen der Klimakrise uns alle etwas angehen.“

10.09.2021 17-20 Uhr
„Wohnraum, aber nur für die, die es sich leisten können?
Welche Maßnahmen helfen, um gegen Verdrängung vorzugehen?“

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20. Juli: In memory of Carlo Giuliani

In memory of Carlo Giuliani

Am 20. Juli 2001, vor 20 Jahren, wurde Carlo Giuliani bei den Protesten gegen den G8-Gipfel in Genua von den Cops ermordet. Genua ist nicht vergessen! Unsere Ideen sterben nie!

[Soli-Banner] | [Gedenk-Graffiti]

Carlo Giuliani (14.03.1978-20.07.2001) kam in Rom zur Welt, wurde in eine politisch seit langem aktive Familie geboren und bereits 1970 war eine Tante von ihm, Maria Angeloni, bei einem Angriff auf die US-Botschaft in Athen gefallen. Carlo selbst war aber weder Hardliner noch Berufskader. Der junge Geschichtsstudent war Mitglied der gemäßigten Rifondazione Comunista, sowie der Anlaids (einem HIV-Aufklärungs- und Hilfsnetzwerk) und hatte seinen Zivildienst für Amnesty International geleistet.

Am 20. Juli 2001 hatte Carlo eigentlich eine Wanderung zum Meer geplant und trug unter der Jogger schon die Badehose. Am selben Tag fand in seinem Wohnort, der Stadt Genua, jedoch auch der G8-Gipfel statt. Die Proteste dagegen waren riesig. Die Antiglobalisierungsbewegung befand sich auf ihrem Höhepunkt. Ein großer Teil der Stadt war zur »roten« oder »gelben Zone« erklärt worden, in denen jeder Protest kriminalisiert war. Die Polizei ging mit aller Härte gegen jeden Widerstand vor, der an diesem Tag zu sehen war. Tausende wurden verletzt und auf Hunderte so lange eingeprügelt, dass sie den Rest ihres Lebens unter den Folgen der Verletzungen zu leiden haben.

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Schluss mit dem Zirkus! Den AfD Landesparteitag platt machen!

05. und 06. Juni 2021
Wütend und laut: Wut-Kundgebung vor dem AfD-Zelt

Weg mit dem AfD Landesparteitag! Zur Hölle mit der AfD und ihren Unterstützer*innen!

Fahrrad-Demo zur Kundgebung:
07:00 Uhr | Frankfurter Allee

U-Bahn Treffpunkt:
07:30 Uhr | Alexanderplatz U5

Wut-Kundgebung vor dem AfD-Landesparteitag
08:00 Uhr | Haltoner Str. Ecke Minsker Str.

Mitten in Biesdorf, auf der Wiese zwischen der Haltoner Straße und den Gleisen der U-Bahn, baut die Berliner AfD seit dem 25. Mai einen dunkelbraunen Zirkus auf. Eigentlich sollte auf der freien Fläche eine Schule entstehen. Kinder könnten jetzt, da es wieder wärmer wird, zwischen den Büschen und Bäumen spielen. Es gäbe so viele Möglichkeiten, den Ort sinnvoll zu nutzen. Stattdessen patrouillieren nun stadtbekannte Neonazi-Schläger im Auftrag der AfD entlang des Geländes, das direkt an die örtliche Kita grenzt. Hinter schweren Metall-Zäunen, bespannt mit schwarzen Plastikplanen und geschützt durch Stacheldraht wird ein Zelt errichtet für die rechten Großevents am 5. und 6. sowie 12. und 13. Juni. Derart aufgerüstet soll die Wiese bis zum 18. Juni fest in der Hand der Rechten bleiben. Seit 2019 versuchte die AfD vergeblich einen Landesparteitag in Berlin durchzuführen. Nach Aussagen der Partei haben in diesem Zeitraum über 170 Berliner Locations der AfD eine Absage erteilt. Bisher konnten sich die Berliner*innen also erfolgreich gegen die rassistische, sexistische und menschenverachtende Hetze der AfD zur Wehr setzen. In keiner anderen Stadt hatte die neofaschistische AfD derart große Schwierigkeiten, Räume für ihre Veranstaltungen zu finden. Nun hat die AfD aber doch noch Vermieter*innen gefunden, die es ihr ermöglichen, rechten Hass und braune Hetze mitten in Berlin zu verbreiten. Die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), unter der Zuständigkeit des Finanzsenators Matthias Kollatz (SPD), hat den Rechtsradikalen ihren langersehnten Traum erfüllt, ihnen ohne viel Aufsehen und vorbei am Bezirk einen Ort für ihren Parteitag gesichert und sich damit für immer einen Ehrenplatz im Geschichtsbuch der AfD erkämpft. Doch so rückgratlos wie Kollatz werden die Berliner*innen einen braunblauen Parteitag und die eigens dafür errichtete völkische Mini-Siedlung mitten in ihrer Stadt nicht hinnehmen!

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Podium: Linke Politik in Zeichen von Repression, Rechtsruck und Covid19 in Lateinamerika