Kategoriearchiv: Ankündigung

Schwarz und Blau gesellt sich gern! Ex Verfassungsschutzchef Maaßen zu Gast bei der AfD!

Schwarz und Blau gesellt sich gern! Ex Verfassungsschutzchef Maaßen zu Gast bei der AfD!

Und wieder haben wir Wind bekommen von einem Restaurant, was darauf setzt sein Geld mit der Bewirtung von NationalistInnen und völkischen RassistInnen zu verdienen. Die AfD-Desiderius-Erasmus Stiftung möchte im Restaurant Habel am Reichstag am Sonntag den 2.6. ab 18:30 Uhr eine Veranstaltung mit niemand geringerem als Ex-Schlapphutführer Hans Georg Maaßen durchführen. Thema: Freiheitsrechte vs. Verfassungsschutz. Dazu hätten auch wir einiges beizutragen, ist es doch gerade der Verfassungsschutz der uns kontinuierlich bespitzelt, überwacht und unsere Ideen, Träume, Ziele und Aktionsformen als „extremistisch“ brandmarkt.

Die rechte Laufbahn des H.G. Maaßen
Dass Maaßen es nicht scheut nun in der breiten Öffentlichkeit mit der AfD anzubandeln verwundert uns nicht im Geringsten. Er war es der den Aufstieg der AfD mitbereitet hat und der seine Hand stets schützend über die rechte Partei hielt. Immer wieder führte er Beratungsgespräche mit hochrangigen FunktionärInnen, darunter Frauke Petry, Alexander Gauland und Stephan Brandner. Laut Medienberichten ging es bei diesen Gesprächen unter anderem auch darum, wie eine zukünftige Beobachtung durch den Inlandsgeheimdienst zu vermeiden sei. Diese privaten Beratungen gerieten zum Glück in den Fokus der Öffentlichkeit und im Zuge der Aufarbeitung äußerten VS-Behörden anderer Bundesländer bereits, man habe „Maaßens Haus zum Jagen tragen müssen“. Dass Maaßen nicht nur Befehlsausführender ist, sondern selbst eine politische Agenda verfolgt, hätte in seiner Laufbahn mehrmals deutlich werden können. So galt er stets als harter Kritiker der Migrationspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Maaßens vorzeitiges Karriereende läutete dann im August 2018 die Causa Chemnitz ein. In der sächsischen Stadt kam es zu tagelangen Ausschreitungen von tausenden Neonazis und RassistInnen, die Jagd auf Migrant*innen und politische Gegner*innen machten. Als die Bundesregierung dies treffend mit dem Wort „Hetzjagd“ beschrieb, sprang Maaßen sofort dem deutschen Volksmob zur Seite und bestritt, dass es Hetzjagden gegeben habe. Ebenso zweifelte er an einem Videobeweis, der zeigt wie Migrant*innen von Neonazis verfolgt werden. Zu diesem Zeitpunkt war Maaßen unter der deutschsprachigen neuen Rechten bereits zu einer Art Superstar avanciert. Endlich hatte die Rechte ein prominentes, mächtiges und politisch als seriös geltendes Gesicht, dass den Chemnitzer Volksaufstand als gerechtfertigt ansah. Durch Druck der anderen Parteien gelang es letztendlich Maaßen in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen, nachdem er im Vorhinein sogar noch von Innenminister Horst Seehofer befördert worden war.
Ganz im Stile der neuen Rechten sah Maaßen sich im Anschluss als Opfer einer Art politischen Verschwörung zu der auch „linksradikale Kräfte in der SPD“ beigetragen hätten. AfD Chef Meuthen unterbreitete dem gescheiterten Verfassungsschutzchef das Angebot in seiner Partei mitzuarbeiten. Er sei „ein vorbildlicher Beamter, der die Wahrheit benennt“ und „zu Unrecht sehr viel Prügel“ eingesteckt habe. Ausgerechnet im ungarischen Staatsfernsehen kritisierte Maaßen im April 2019 erneut den großen „Einwanderungsdruck“ nach Europa und Deutschland.

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Solidarisch musizieren statt Waffen exportieren

Die Mexiko-Kurdistan Soliparty in der Prinzenallee 58 mit Tatort Kurdistan

Soli-Party:
Fr, 28.06.2019 | 21:00 Uhr | PA58 (Prinzenallee 58 / Wedding)

Veranstalter*innen: Interbrigadas & TATORT Kurdistan

Unter dem Motto „Solidarisch musizieren statt Waffen exportieren!“ wollen wir Projekte in Kurdistan/Mexiko unterstützen und unserer Solidarität mit fortschrittlichen Bewegungen Ausdruck verleihen, die direkt unter deutschen Waffenexporten zu leiden haben.

Ab 21 Uhr heizen der mexikanische Rapper Filosoflow und das Kreuzberger Bandprojekt Elevation (Antinational Embassy) die Stimmung an. Danach legen North Korean Rude Boys & Angry Hammond sowie Soulix vom Beat Kollektiv/Wedding Soul für euch auf.

Die Hälfte der Einnahmen geht an die Kampagne „Ein Krankenwagen für Mexmûr“, die den Kauf eines Krankenwagens für das alternativ organisierte Geflüchtetencamp Mexmûr in Südkurdistan (Irak) unterstützt.

Die andere Hälfte geht an Filosoflow, der sich mit dem kulturellen Kollektiv PalabrAndando gegen die (neo)koloniale Unterdrückung und Rassismus in Mexiko einsetzt.

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Kein Kiez für Nazis! Antifaschistische Stadtrundfahrt durch Spandau

Kein Kiez für Nazis in Spandau!

Fahrrad-Demo:
Sa, 22.06.2019 | 16:00 Uhr | U-Bahnhof Zitadelle (Spandau)
Vortreffpunkt: 15:00 Uhr | Ernst-Reuter-Platz (Charlottenburg)

Mehr Infos: Antifa West-Berlin

Spandau droht zu kippen! Ist für die meisten Berliner*innen Spandau ein etwas verschlafener Bezirk am Rande der Stadt, wird er für Nazikader, Thor-Steinar-Träger*innen, AfD-Prominenz und die Grauen Wölfe zu einem neuen Zentrum.
Doch ihnen wird am 22.06.2019 eine entschlossene Fahrraddemo in die Parade fahren! Wir werden Stätten rechter Umtriebe markieren und an antifaschistischen Widerstand erinnern.

Zuletzt ist eine rasante Zunahme rechter Aktivitäten zu verzeichnen: Seit 2017 versuchen Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet in Spandau ein jährliches Gedenken an den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess zu etablieren. Im März 2019 hat am Brunsbüttler Damm ein Thor-Steinar-Laden eröffnet, der nicht nur Nazis in Spandau, sondern auch in Berlin und Umland mit Nazi-Nickis versorgt.
Zahlreiche Sprühereien gegen Antifaschist*innen oder kurdische Genoss*innen verdeutlichen rechte Aneignungsversuche im öffentlichen Raum.

Schnappt euch eure Räder, Freundis und werdet Teil des antifaschistischen Fahrradkorsos!

Info-Veranstaltung: Wir übernehmen! – Produktion kollektiv organisieren.

Wir übernehmen! – Produktion kollektiv organisieren.

Info-Veranstaltung:
Mi, 05.06.2019 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Café Rojava
Referent*innen: Feministische Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“
Info-/Bücher-Tisch: Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin

Flyer: [Front] [Back]

Die wirtschaftliche Basis in einem bestehenden gesellschaftlichen Aufbruch, wie der seit 2012 anhaltenden Revolution in Nord-/Ostsyrien, ist eine wesentliche Komponenten im Kampf um Befreiung und Autonomie. Der Versuch die lokale Produktion, jenseits kapitalistischer Marktzwänge, in die Hand von Kooperativen und Kollektivbetrieben zu überführen, ist eine Mammutaufgabe der regionalen Selbstverwaltung. Diese organisiert sich u.a. in eigenen autonomen Frauenräten und wird durch die Demokratische Föderation Nordsyrien repräsentiert. Bedroht von anhaltenden Embargos, Daesh (sog. Islamischer Statt) Anschlägen und militärischen Operationen/Invasionen durch die NATO-Armee der Türkei, wie z.B. 2018 in Afrin, leisten die Menschen vor Ort seit Jahren Widerstand. Eine feministische Delegation mit Aktivist*innen der Kampagne „Gemeinsam kämpfen!“ besuchte für einige Monate die Region und führte viele Interviews. Welche Ideen, Bedingungen und Perspektiven mit dem Aufbau lokaler Kooperativbetriebe verbunden sind und welche Betriebe es momentan gibt, werden uns einige Teilnehmer*innen der Delegation an diesem Abend berichten.

Repression und politische Sitution in Argentinien

Repression gegen Umweltschützer*inen: Sergio und sein vermisster, nach 80 Tagen tot aufgefundener Bruder, der 28-jährige Aktivist Santiago.

Repression und politische Sitution in Argentinien

Diskussionsveranstaltung & Siebdruckangebot:
Sa, 01.06.2019 | 14:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Mehr Infos: Kiezhaus Agnes Reinhold

Samstag, den 1. Juni 2019 findet von 14-17 Uhr eine Diskussionsveranstaltung mit dem Bruder des ermordeten argentinischen Aktivisten Santiago Maldonado statt. In Solidarität mit dem Opfer und Angehörigen, wird es zusätzlich ein Siebdruckangebot geben mit künstlerischen Arbeiten von Santiago geben. Hier der Einladungstext und Veranstaltungstext der Organisator*innen „Colectivo Argentinos en Alemania“:

Wahrheit und Gerechtigkeit für Santiago Maldonado und die Opfer der Repression. 22 Monate nach dem Verschwindenlassen sowie dem Mord an den jungen Anarchisten, Künstler und Aktivisten in sozialen Bewegungen in Argentinien, begleiten wir seinen Bruder Sergio bei seinem Aufenthalt in Berlin. Weitere Infos zum Fall Maldonado findet ihr hier: www.amerika21.de/2017/10/187942/argentinien-tod-sebastian-maldonado

Diskussionsveranstaltung mit Sergio Maldonado. Siebdruck mit den künstlerischen Arbeiten von Santiago. Bringt T-Shirts, Karten, Fotos und Stoffe zum Bedrucken mit!

Veranstaltungstext:

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Pankow-Buch: Gedenk-Demo für Dieter Eich

Gegen Nazis und Sozialchauvinismus!

Antifa-Demo im Gedenken an Dieter Eich:
Fr, 24.05.2019 | 17:00 Uhr | S-Bahnhof Buch (Pankow)
Vorteffpunkt: 16:30 Uhr | S-Bahnhof Gesundbrunnen (Wedding)

Veranstalter*innen: Niemand ist vergessen!, North-East Antifascists [NEA], Antirassistische Initiative Berlin, DIE LINKE. Pankow, Berlin Leftist Youth (BLY), Antifa West-Berlin, Berliner Obdachlosenhilfe Wedding & Basta Erwerbsloseninitiative

In der Nacht vom 23. auf den 24.05.2000, feierten vier Jungnazis eine Wohnungseinweihungsfeier. Bereits vor Beginn der Feierlichkeit beleidigten sie beim Alkoholeinkauf einen Migranten und brüllten »Sieg heil!«-Rufe aus dem Fenster der Wohnung. Im Laufe des Abends beschlossen sie „einen Assi zu klatschen“ und verprügelten den damals 60 jährigen Dieter Eich, welcher im selben Aufgang wohnte. Dieser war zu jenem Zeitpunkt erwerbslos und galt im Viertel als »Trinker«. Später gingen sie ein weiteres Mal in seine Wohnung und erstachen ihn, damit er sie bei der Polizei nicht anzeigen konnte.

Rechte behaupten oft von sich, für sozial schwache Deutsche einzustehen. Die Realität sieht anders aus: Dieter Eich musste sterben, weil er aufgrund seiner Erwerbslosigkeit und seiner Alkoholkrankheit nicht in das rechte Weltbild seiner Mörder passte. Dem Mord lag die nationalsozialistische Vorstellung von »wertem« und »unwertem« Leben zugrunde. Die zahlreichen Angriffe auf Wohnungslose zeigen, dass nicht nur rechte Schläger ihre Opfer aufgrund von Schwäche und »geringer Leistungsfähigkeit« angreifen.

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Antifa-Café Nord-Ost: Europa 2019 – Zwischen Rechtsruck und Widerstand

Europa 2019 – Zwischen Rechtsruck und Widerstand

Anitfa-Tresen & Diskussionsveranstaltung:
Fr, 17.05.2019 | 20:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*innen: Bernhard Schmid (Journalist, Autor und Jurist aus Paris) & Aktivist*in von PostKom (Plattform linker Aktivist*innen aus Osteuropa)

Flyer: [Front] [Back]

19:00 – 20:00 Uhr: Rote Hilfe Beratung

Vom 23. bis zum 29. Mai 2019 finden in der Europäischen Union die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Den Hintergrund für das diesjährige Wahlspektakel bilden sich weltweit, wie auch in der EU, zuspitzende Widersprüche. Beinahe überall in Europa erstarken mehr oder weniger offen faschistische und faschistoide Parteien – die rassistische Lega ist Teil der Regierung in Italien, die AfD erzielt auf allen Ebenen immer höhere Wahlergebnisse in der BRD und rechte Parteien wie der Rassemblement National in Frankreich oder die PVV in den Niederlanden sind zum festen Bestandteil des parlamentarischen Systems und des politischen Diskurses in diesen Ländern geworden. In Ländern wie Polen oder Ungarn befinden sich schon seit Jahren extrem rechte Parteien an der Macht.
Gleichzeitig werden die von der Arbeiter*innenbewegung über zwei Jahrhunderte erkämpften Fortschritte von den europäischen Regierungen immer mehr in Frage gestellt und offen attackiert – sei es durch die Aufhebung des Acht-Stunden-Tags, wie in Österreich, oder die „Liberalisierung“ des Arbeitsrechts, wie in Frankreich.
Auch auf gesamteuropäischer Ebene findet eine Verschiebung des politischen Diskurses und seiner realpolitischen Ausdrücke ganz weit nach rechts statt – die Verschärfung des europäischen Grenzregimes durch die geplante Aufrüstung von FRONTEX ist hier nur ein Beispiel.

Gleichzeitig regt sich überall in Europa der Widerstand gegen diese Politik: Die Bewegung der Gelbwesten oder der Widerstand gegen die Arbeitsrechtsreform in Frankreich, der seit Jahren andauernde Kampf der griechischen Bevölkerung gegen das Spardiktat der Troika in Griechenland oder die massiven Proteste gegen eine geplante Verschärfung des Abtreibungsrechts und die aktuelle, auch gegen die rechte Gewerkschaftsführung geführte, Streik der Lehrer*innen in Polen.

Wir möchten diese Entwicklungen aus verschiedenen widerständigen Perspektive beleuchten und über Formen und Möglichkeiten des Widerstands diskutieren.

IUVENTA: Seenotrettung – Ein Akt der Menschlichkeit

IUVENTA: Seenotrettung – Ein Akt der Menschlichkeit

Film:
Mi, 15.05.2019 | 17:30 Uhr | Kino Toni (Antonplatz 1 / Weißensee)

Veranstalter*innen: Frei-Zeit-Haus & Bunte Kuh
Mehr Infos: www.iuventa-film.de
Darsteller/Regisseur: Michele Cinque

Eine Gruppe junger engagierter Menschen gründet im Herbst 2015 in Berlin die Initiative JUGEND RETTET. Über eine Crowdfunding-Kampagne kaufen sie einen umgebauten Fischkutter und taufen ihn auf den Namen „Iuventa“. Im darauffolgenden Jahr startet ihr Schiff zu seiner ersten Mission und schließt sich den Schiffen verschiedener NGOs, der italienischen Küstenwache sowie der Marine an. Nach fast zwei Jahren Einsatz und ca. 14.000 auf hoher See geretteter Menschen wurde im August 2017 das Schiff plötzlich beschlagnahmt und von den italienischen Behörden in Lampedusa festgesetzt. Seitdem kursiert u.a. der Vorwurf der Kooperation mit Schlepperbanden. Eine Anklage ist jedoch bis heute nicht erfolgt. Die bewegende Geschichte wurde von Regisseur Michele Cinque festgehalten. Über ein Jahr lang verfolgt der Film das Leben der jungen Protagonist*innen, fängt die gesamte Spanne der Mission ein, beginnend mit dem Moment, in dem sie in See stechen und ihr unglaubliches Vorhaben wahr wird, bis zu dem Punkt, an dem dieser mit der politischen Realität kollidiert.

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Kundgebung im Gedenken an Ufuk Şahin

Im Gedenken an Ufuk Şahin

Gedenk-Kundgebung:
So, 12.05.2019 | 13:00 Uhr | Wilhelmsruher Damm 224-228 (Reinickendorf)

Veranstalter*innen: Initiative zum Gedenken an Ufuk Şahin, Niemand ist vergessen!, North-East Antifascists [NEA], Antirassistische Initiative Berlin, Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş, ReachOut, Türkischer Bund Berlin-Brandenburg (TBB), Allmende e.V., Linksfraktion Reinickendorf, Katina Schubert (MdA Fraktion DIE LINKE. Berlin), Basis Antifa Nord [BAN] & Hände weg vom Wedding

Material: [Flyer] | Plakat: [deutsch] [türk]

Mobi: [#1] [#2] [#3]

Aufruf:

Vor 30 Jahren, am 12. Mai 1989,am 12. Mai 1989,von einem Rassisten im Märkischen Viertel ermordet.

Am 12.05.1989 wird Ufuk Şahin, ein 24-jähriger Berliner, Vater eines 2-jährigen Sohnes, im märkischen Viertel auf dem Fußweg vor dem Haus Wilhelmsruher Damm 224 von einem Rassisten aus der Nachbarschaft erstochen. Der Nachbar offenbart bei der Tat und auch wieder im späteren Prozess seine rassistischen Motive.

Unmittelbar nach dem Mord organisieren Angehörige, Freund*innen und Nachbar*innen eine Demonstration: am 19. Mai 1989 ziehen 1500 Menschen durch das Märkische Viertel. Einen Tag später, am 20. Mai demonstrieren fast 10.000 Menschen am Rathaus Schöneberg, dem damaligen Regierungssitz West-Berlins gegen den eskalierenden Rassismus. Schon in den 1980er Jahren häufen sich rassistische Morde in den westdeutschen Großstädten. In der Folge dieses und weiterer Morde beginnen jüngere Berliner*innen, sich in Selbstschutz-Gruppen zu organisieren.

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8. Mai 2019 – Gedenken an die Befreiung in Pankow-Buch

8. Mai 2019 – 74 Jahre Befreiung vom Faschismus

Gedenk-Veranstaltung:
Mi, 08.05.2019 | 17:00 Uhr | Sowjetisches Ehrenmal (Wiltbergstraße / Pankow)
Vortreffpunkt: 16:30 Uhr | S-Bahnhof Pankow

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA], VVN-BdA Pankow, DIE LINKE. Pankow & Kommission für Bürgerarbeit Pankow

Material: [Aufruf] | [Banner] | [Zeitungsanzeige] | [Sticker]

AKTUELLES: Die NPD Pankow hat in Zusammenhang mit unserem Gedenken „kreative Aktionen“ angekündigt. Es kann also von Störaktionen während des Tages ausgegangen werden. In diesem Zusammenhang gab es in der Nacht vom 06. zum 07.05. einen Farbanschlag auf das Sowjetische Ehrenmal in Pankow-Buch [Foto].

Programm am 8. Mai 2019 in Pankow-Buch:

10:30 Uhr: Kranzniederlegung
Im Anschluss: Info-Stand, Musik & Ausstellung
17:00 Uhr: Gedankveranstaltung
Redebeiträge, Chöre, Blumen niederlegen, Musik & Info-Stand

Aufruf:

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