Kategoriearchiv: Ankündigung

1. Mai – Kein Raum der AfD!

Demonstration – 13.00 Uhr – Pankow
Anreise: 12.00 Uhr, S-Bhf. Gesundbrunnnen (Gleis 4)
Infos und genauer Ort unter: // twitter.com/noafdberlin // #1maipa

Auf ein Neues
Zum dritten Mal in Folge plant die AfD am 1. Mai ein Fest in Pankow. Gemeinsam mit vielen Menschen aus dem Großbezirk Pankow und ganz Berlin ist es uns gelungen die AfD 2017 erfolgreich aus dem Bürgerpark und 2018 aus dem Bleichröderpark im Pankower Zentrum zu vertreiben. Auch wenn die AfD aktuell noch vor Gericht um die Nutzung des Bleichröderparks am 1. Mai streitet, spricht aktuell vieles dafür, dass das diesjährige 1. Mai-Fest der Partei in Blankenburg stattfinden wird. Vor dem Pankower AfD-Parteibüro soll sich mit Bratwurststand, Hüpfburg, Bühnenprogramm und Reden der Parteiprominenz auf den Europawahlkampf 2019 eingeschworen werden. Wir werden das nicht unkommentiert lassen und rufen zur 1. Mai Demonstration in Pankow auf. Lasst uns der AfD ihr Fest vermiesen!
Es gibt (k)ein ruhiges Hinterland
Blankenburg war nicht nur der Stadtteil der bei der Bundestagswahl 2017 mit 37% die höchsten AfD Wahlergebnissen hatte, sondern stellt durch das örtliche AfD-Parteibüro eines der wichtigsten Zentren der AfD in Pankow und ganz Berlin dar. Wie auch schon bei den Besitzern ihres ehemaligen Treffpunktes, dem Heinersdorfer Krug, kann die AfD auch hier auf die Unterstützung gewachsener rechter Strukturen im Pankower Norden setzen. Vermieter des Gebäudes ist kein Anderer als Andreas Geithe – Bürgerdiputierter der Pankower AfD und ehemaliges Mitglied der rechtsterroristischen Vereinigung »Nationalistische Front« sowie – nach ihrem Verbot in den 1990er Jahren – in deren Nachfolgeorganisation. Da die Partei in Berlin kaum über attraktive Lokalitäten verfügt, hat sich das eheamlige Restaurant, das in eine Veranstaltungslocation umgebaut wurde, zu einer berlinweiten Adresse für AfD-Strukturen entwickelt. Vorträge, Infoveranstaltungen, Treffen, Brettspielabende und Feste von Pankower AfD und der Jungen Alternative werden hier abgehalten. Seit Bestehen des Parteibüros versuchen sich die Neofaschist*innen hier an einer Art rechter Stadtteilarbeit. So versucht die AfD regelmäßig den Protest der Kleingartenbesitzer*innen gegen den drohenden Abriß ihrer Gärten für sich zu vereinnahmen.
»Tag der deutschen Arbeit« 2.0

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Standing United – Bundeskongress linker Räume und Zentren

12. bis 14. April 2019 | AJZ Chemnitz | Chemnitztalstr. 54 | 09114 Chemnitz

Jugendzentren bedroht – Schluss mit den Angriffen!

Vernetzen, Diskutieren, Selbstorganisieren: Vom 12. bis 14. April 2019 treffen sich Vertreter*innen aus selbstorganisierten Jugendzentren und linken Räumen in Chemnitz. Die Zunahme unterschiedlichster Angriffe auf selbstorganisierte Jugendzentren veranlasst sie, einen Kongress zu veranstalten, um sich für den gemeinsamen Erhalt emanzipatorischer Räume zu engagieren.

„Wir blicken zurück auf eine über vierzig Jährige erfolgreiche Geschichte selbstorganisierter, linker Zentren. Das Erstarken der Rechten bedroht heute diese Räume, deshalb wollen wir ein Zeichen setzen. Denn die Räume sind nicht nur wichtig für ihre Nutzer*innen, sondern für eine aufgeschlossene und solidarische Gesellschaft.“

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Buchvorstellung:“Hooligans. Eine Welt zwischen Fußball, Gewalt und Politik“

Sonntag, 17.3.2019, 18 Uhr, WB13, Am Berl 13, 13051 Berlin
Hooligans sind eine der ältesten Jugendkulturen in Deutschland. Seit 40 Jahren prügelt sich die Szene und erwies sich gegen alle Repression als enorm lernfähig. Über die Jahrzehnte hat sie sich ausdifferenziert, erneuert und zum Teil professionalisiert. Es sind nicht mehr die betrunkenen Schläger, die diese Szene prägen, sondern organisierte Fights von international vernetzten Kampfsportlern, wenngleich der Einfluss von Rechtsextremen unvermindert hoch bleibt. Die Gewalt russischer Hooligans bei der Euro 2016 in Frankreich erlaubte einen kurzen Einblick. Robert Claus hat sich der Szene in seinem Buch intensiv gewidmet: Er sprach mit einem Ex-Hooligan in dessen Yoga-Studio über vergangene Jahrzehnte, recherchierte in russischen Internetforen, um die Vernetzung nach Deutschland zu analysieren und besuchte von Hooligans organisierte MMA-Events, um die Professionalisierung der Szene live zu beobachten.

Infoveranstaltung: Bedrohliche Allianzen

Dienstag, 12. März 2019, 17:30 Uhr, Freizeithaus Weißensee, Pistoriusstraße 23, 13086 Berlin

Rassistische Mobilisierungen, Gewalt gegen Geflüchtete und die Rolle von Politik und Medien In dieser Veranstaltung soll ausgehend von der Situation in Berlin eine gesamtgesellschaftliche Analyse erarbeitet und den Fragen nachgegangen werden: Wer sind die verschiedenen Akteure? Was wollen sie? Wie sind sie einzuschätzen und wie ist ihnen entgegenzutreten? Welche Rolle und Verantwortung haben Politiker*innen und Medien? Inwiefern verschärfen Äußerungen, Berichterstattungen und konkrete politische Handlungen die rassistische Stimmung. Es ist eine Veranstaltung des apabiz e.V. im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus. Während der internationalen Wochen gegen Rassismus 2019 fanden bundesweit über 2.000 Veranstaltungen statt. In diesem Jahr planen wir auch Veranstaltungen in diesem Rahmen und möchten damit ein Zeichen gegen Rassismus, für Vielfalt und Menschenwürde setzen. Mehr Infos zu den Wochen gegen Rassismus unter www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de

Beats Of Solidarity

09.03.2019, 21:00 Uhr, Lauschangriff, Rigaer Straße 103

Feier des re:volt Magazine zur Finanzierung von Solidaritätsprojekten

DJ-Team Conspiracy of Two (Crossover, Nu Metal, Skatepunk)

DJ-Team Roter Wedding (EBM, Induustrial, Industrial Metal)

Wofür feiern wir?

Einen Tag nachdem wir solidarisch am 8.März mit unseren Genossinnen das Patriarchat und scheiss Arbeitsverhältnisse bestreikt haben, schieben wir eine Soli-Party nach.

Die Rote Hilfe International hat anlässlich des 8. März 2018 die
Celox-Kampagne initiiert. Mit dieser Party sammeln wir Geld, um die Frauen*einheiten in Rojava und Shengal durch die Finanzierung von lebenswichtiger, medizinischer Ausrüstung, in Form von blutstillenden Celox-Verbänden zu unterstützen. Darüber hinaus geht die andere Hälfte der Einnahmen an humanitäre Hilfsprojekte für durch Paramilitärs Vertriebene in Chiapas, Mexiko.

Weitere Infos unter: shengal.xyz

Broschürenrelease »Alle Macht den Räten!«

21.01.2019 | 19:20 Uhr | Cafe Morgenrot | Kastanienallee 85 | Berlin – Prenzlauer Berg

100 Jahre Novemberrevolution, Januaraufstand und Märzkämpfe: Ein Berliner Kollektiv aus Gruppen sowie Einzelpersonen das Jahr 2018 über an einer Broschüre zu diesen verschiedenen Themen gearbeitet. Herausgekommen ist ein umfangreiches 85-seitiges Heft, das historische Ereignisse nachzeichnet und so gut es denn möglich ist, daraus Reflexionen für das Heute ableitet.

»Alle Macht den Räten!« versammelt Texte der Gruppen North East Antifa, Berlin Leftist Youth, Radikale Linke Berlin, FSI Geschichte FU, von Autor*innen wie Gisela Notz und Bernd Langer sowie Redakteur*innen des Re:volt magazines. Bei unserem gemeinsamen Broschürenrelease werden einzelne Autor*innen und Gruppen aus ihren Texten lesen.

Organisation: Fight and remember-Bündnis

Podium: Alle Macht den Räten! Rätedemokratie gestern und heute

10.01.2019 | 20 Uhr | SO36 (Oranienstraße 190, Berlin Kreuzberg)

Vor hundert Jahren kam es zur größten revolutionären Bewegung in der deutschen Geschichte. Arbeiter_innen, Matrosen und Soldaten stürzten den Kaiser und errichteten die Republik. Im ganzen Land begannen die Arbeiter*innen und Soldaten (allerdings z. T. auch andere Bevölkerungsschichten), sich in Räten nach dem Vorbild der russischen Sowjets zu organisieren, sodass schnell ein landesweites unmittelbar-demokratisches Netzwerk entstand. Auch wenn sich letztlich die parlamentarische Demokratie durchsetzen sollte, stellte die Räterepublik doch über einen gewissen Zeitraum eine realistische Perspektive für die Verfasstheit der entstehenden deutschen Republik dar. In die Weimarer Verfassung schaffte es letztlich jedoch nur eine verkümmerte Form in Gestalt von Betriebsräten, die jedoch bis heute fortbestehen. Schaut man jedoch über den Tellerrand, sieht man, dass heute in anderen Regionen, z. B. in den kurdischen Gebieten Nordsyriens (Rojava) oder bei den Zapatist@s in Chiapas (Mexiko), momentan eine Räteorganisation besteht. Angesichts dessen soll auf dem Podium besprochen werden, was Gemeinsamkeiten und Unterschiede der historischen Rätedemokratie in Deutschland und diesen heutigen Modellen sind und welche Lehren diese Projekte womöglich aus den historischen Ereignissen ziehen können. Auch soll diskutiert werden, was die momentanen Perspektiven für Räteorganisation hierzulande sind.

Referent*innen:
Axel Weipert (Historiker)
Felix Klopotek (Journalist und Autor)
Luz Kerkeling (Soziologe und Journalist)
Nilufer der jungen Frauen (Kurdische Aktivist*innen)

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mobilisierung zum antifaschistischen-internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2019 statt.

Hip Hop Soli-Party und Tombola

Samstag  |  1.12.2018 | 20:00 Uhr |  WB13 | Am Berl 13 | 3051 Berlin 

Über 20 Jahre antifaschistische nachbarschaftliche Arbeit im Hohenschönhausener Plattenbau. Das muss gefeiert werden. Soli für Erhalt unserer alltäglichen Arbeit im Randbezirk. Hip Hop Soli-Party, u.a. mit LMF(Refpolk & Ben Dana), Babsi Tollwut, Lones, PC Toys, MC Feel, tba.

Veranstaltungshinweis: VS auflösen! mit Friedrich Burschel

Dienstag, 13. November 2018, 19:00 Uhr, Feurigstraße 68, 10827 Berlin

Deutschland, 2018: Mit Maaßen ist ein AfD-Sympathisant Verfassungsschutzpräsident und anstatt für seine leaks an die AfD zur Rechenschaft gezogen zu werden, wird er schlicht zum Staatssekretär im Innenministerium befördert. Deutschland, ebenfalls im 21. Jahrhundert: Der NSU mordert Jahre lang , ein rechtsterroristischer Hintergrund wird von vornherein ausgeschlossen und sogar erst einmal die Angehörigen der Opfer ins Verhör genommen. Dazu kommen Programme gegen „Linksextremismus“, die jetzt für NRW wieder auf die Tagesordnung kommen. Wir wollen deshalb einen grundlegenden Blick auf den Inlandsgeheimdienst werfen und haben dafür den Experten für neonazistische Strukturen Friedrich Burschel eingeladen.

Referent: Friedrich Burschel

Veranstalter*innen: SDS Berlin HU

Vortrag mit Marek Jakubowski [Postkom] Kulturrevolution von rechts in Osteuropa?!

Dienstag  |  13.11.2018 | 19:00 Uhr |  BAIZ | Schönhauser Allee 26A

Nach dem Erfolg der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PIS) im Jahr 2015 kam es in Polen zu drastischen Veränderungen. Staatliche Medien und das Gerichtswesen werden von Rechtspopulisten bestimmt. Die jetzige Regierungsmehrheit kooperiert offen mit Akteuren der extremen Rechten. Gemeinsame Vision ist ein autoritäres Gesellschaftsprojekt christlicher Prägung im Rahmen einer ethnisch bestimmten (Volks-)Gemeinschaft. Das polnisch-ungarische Modell dient als Inspirationsquelle und hat eine starke Wirkung auf sämtliche rechtspopulistischen Bewegungen in Westeuropa. Der wichtigste Akteur der schwachen Opposition ist die stark von neoliberalen Ideen geprägte Koalition aus der ehemaligen Regierungspartei und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Linksradikale Kräfte befinden sich weitestgehend in der Isolation. Da es zu erwarten ist, dass die seit einigen Jahren besorgniserregenden Entwicklungen in Osteuropa nicht über Nacht verschwinden werden, ist es dringend notwendig, über Gegenstrategien zu reden.