Kategoriearchiv: Ankündigung

Demo: Keine Show für Sexisten und Rassisten! Gegen den Auftritt von Jordan B. Peterson in Berlin

Keine Show für Sexisten und Rassisten!
Gegen den Auftritt von Jordan B. Peterson in Berlin!

Demonstration:
Do., 29. September 2022 | 18:00 Uhr | Yorkstr/Mehringdamm (Nähe U-Bhf. Mehringdamm, Kreuzberg 61)

Organisator*innen: Keine Show für Täter

Unterstützer*innen des Aufrufes:

Am 29. September tritt Jordan B. Peterson im Berliner Tempodrom auf. Den meisten sagt der Name hierzulande nichts. Die Erstürmung des US-Kapitols durch die Anhänger Donald Trumps, in deren Folge mehrere Menschen starben, war hingegen ein Ereignis, das viele nicht vergessen werden. Aber was hat der Sturm des Kapitols und der Auftritt am 29. September im Tempodrom gemeinsam?
Die außerparlamentarische Rechte in den USA – »Alt-Right« genannt – hat Aktionen wie den Angriff aufs Kapitol massiv vorangetrieben und mitgetragen. Einer ihrer Stichwortgeber und Chefideologen ist eben jener Jordan B. Peterson, der unter einer völlig verharmlosenden und inhaltsleeren Ankündigung Ende September in Berlin auftreten wird. Peterson belieferte und beliefert diesen Mob aus Frauenfeinden, Antifeministen, LGBTQIA*-Hassern und Neonazis seit Jahren mit Ideologie.

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Linkes Sommerkino: »Bruderland ist abgebrannt«

»Bruderland ist abgebrannt«

Open-Air-Kino & Diskussion:
Mi, 17.08.2022 | 19.30 Uhr (Diskussion), 19:00 Uhr (Einlass), 21:45 Uhr (Filmbeginn) | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestraße 8-10 / Weißensee)

Eintritt: frei

Podium mit:
– Gedenkinitaitive für Nguyễn Văn Tú (Berlin-Marzahn)
– Gedenkinitaitive für Phan Văn Toản (Fredersdorf, Brandenburg)
– Niemand ist vergessen!
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Am 27. August 2022 findet anlässlich des 30. Jahrestages des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen eine überregionale Demo statt. Aus Berlin gibt einen Zutreffpunkt: Sa. 27.08.2022 / 08:00 Uhr (pünktlich) / Südkreuz (Gleis 6)
Weitere Infos erhaltet ihr auch bei der Veranstaltung.

Material: [Webbanner bunt] | [Plakat (A4, bunt)] | [Plakat (A4, sw)] | [Flyer (A5, bunt)] | [Flyer (A5,sw)] | [Flyerkopiervorlage (A5, sw)]

Sprachversion: deutsch (Originalversion)
Regie: Angelika Nguyen, 1991

Mit dem Zusammenbruch der DDR verlieren die Verträge, welche die Arbeits- und Lebensgrundlagen der Vertragsarbeiter*innen aus anderen sozialistischen Staaten definierten, schlagartig ihre Gültigkeit. 16.000 vietnamesische Arbeiter*innen leben 1989 in Ostdeutschland. Die Umbrüche rund um den Mauerfall zwangen viele von ihnen zur Rückreise oder in die Arbeitslosigkeit. Über die Hälfte ihres Arbeitslosengeldes geht für die Miete ihrer Wohnheimplätze drauf. Der Rest reicht kaum zum Leben. Diese Wohnsituation, in der Familien auf engstem Raum leben müssen, entspricht der Aufforderung der Institutionen an die Vietnames*innen, zu gehen. Wer noch einen Job, beispielsweise in der Textilbranche, hat, wird immer schlechter bezahlt. Vietnames*innen werden nun von ihren ehemaligen Arbeitskolleg*innen als Lohndrücker*innen und Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt angesehen. Immer offener schlägt ihnen im Alltag Rassismus entgegen. »Bruderland ist abgebrannt« schildert die Erfahrungen von Zukunftsangst und Alltagsrassismus in den Umbrüchen nach dem Mauerfall aus der Sicht der vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen.

In diesem August jährt sich das Pogrom von Lichtenhagen zum 30. Mal. Im Bezug auf die mediale Berichterstattung zu diesem Thema würden wir uns gern positiv überraschen lassen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sie sich in Bildern des brennenden Vertragsarbeiterheims erschöpfen wird. Mit der Vorführung von »Bruderland ist abgebrannt« wollen wir den Erzählungen vietnamesischer Vertragsarbeiter*innen auf die Situation nach dem Mauerfall Raum geben.

Vor dem Film planen wir eine Podiumsdiskussion über die rassistischen Zustände Anfang der 90er.

Antifa-Tresen Nord-Ost: Rostock-Lichtenhagen – Das Pogrom und seine Folgen

Bild- und Filmvortrag + Antifa-Tresen

Sa. 20.08.2022 | 19 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Str. 78, 13088 Berlin-Weißensee)

Vor und nach dem Vortrag (ab 18:30): Pizza aus dem Steinofen, kühle Getränke und Musik aus der Konserve

Organisation: North East Antifascists (NEA)

Referent*innen: Bündnis „Deutschland ist Brandstifter!“

Die Veranstaltung ist Teil der Berliner Mobilisierung zur Gedenkdemo in Rostock-Lichtenhagen am 27. August 2022 (siehe unten).

Rostock-Lichtenhagen, August 1992: Über mehrere Tage wütet ein rassistischer Mob aus „braven“ Deutschen und organisierten Neonazis gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge und ein Wohnheim ehemaliger vietnamesischer DDR-Vertragsarbeiter*innen. Steine und Molotowcocktails flogen – das es in diesen Tagen keine Toten gab, war pures Glück. Der Staat ließ die Brandstifter gewähren.

Zynisch nutzten die großen Volksparteien das Pogrom, um die lang diskutierte Änderung des Artikels 16 des Grundgesetzes zu vollziehen. Kurz gesagt: Die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl.

Lichtenhagen ist nicht bloß die Verkettung von Ereignissen oder das Resultat einer rassistischen Debatte, sondern ein gewolltes und inszeniertes Fanal – ausgeführt vom Mob und ermöglicht durch strategische Absprachen der Verantwortlichen auf Lokal- und Bundesebene. Der Staat öffnete damals seine Schleusen nach rechts um die Verfassungsänderung zu bewirken.

Damit wurde nur drei Jahre nach dem Ende der Teilung Deutschlands mit Unterstützung der SPD eine der wichtigsten politischen Konsequenzen aus dem deutschen Faschismus beseitigt. Nur sieben Jahre später schickte Deutschland unter einer rot-grünen Bundesregierung wieder Soldaten in den Kosovo und entsorgte damit die Losung „Nie wieder Krieg von deutschem Boden!“ gleich mit.

Die Veranstaltung zeichnet die Eskalationsspirale des Pogroms 1992 und dessen gesellschaftliche Rahmenbedingungen nach – verbildlicht durch ausgewähltes Bild- und Filmmaterial aus den 1990er Jahren. Zudem wird herausgearbeitet, welche Wirkung die Ereignisse von 1992 für die heutige Migrations- und Außenpolitik der BRD haben.

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27. August: Zusammen aus Berlin zur Gedenkdemo in Rostock-Lichtenhagen!
Zuganreise: Sa. 27.08.2022 / 08:00 Uhr (pünktlich) / Südkreuz (Gleis 6)

Anlässlich des 30. Jahrestages des rassistischen Pogroms in Lichtenhagen organisiert ein zivilgesellschaftliches und linkes Bündnis eine überregionale Gedenkdemonstration. Das antifaschistische Bündnis „Deutschland ist Brandstifter!“ organisiert eine gemeinsame Zuganreise aus Berlin zur Demo. Sagt euren Freund*innen Bescheid und kommt mit uns nach Rostock!

Prozesse wegen AfD-Landesparteitag

Prozesse wegen AfD-Landesparteitag

Kundgebung: „Klare Kante gegen AfD und Polizeigewalt“
Di. 28.06.2022 | 11:30 Uhr | Amtsgericht Tiergarten (Turmstraße/Wilsnacker Straße / Tiergarten)

Der Prozesstermin morgen, am 28.06.2022 wurde kurzfristig abgesagt.
Damit entfällt auch die Kundgebung!
Der Termin am 06.07.2022 findet weiterhin statt. Kommt vorbei! Unterstützt die Betroffenen!

Kundgebung: „Kein Lauch im Gericht“
Mi. 06.07.2022 | 08:30 Uhr | Amtsgericht Tiergarten (Wilsnacker Straße / Tiergarten)

Mehr Infos: Kein Raum der AfD!

Am 28. Juni und 6.Juli finden die ersten Prozesse gegen Antifaschist:innen statt, die im letzten Jahr gegen den AfD-Landesparteitag in Biesdorf protestiert haben. Am 6. Juni 2021 haben die Berliner Cops die Kundgebung von „Kein Raum der AfD“ angegriffen.

Der Grund war der SPD-Rechtsaußenpolitiker Tom Schreiber, der an diesem Tag bei der 11. Einsatzhundertschaft hospitierte. Als Teilnehmende ihn erkannten, soll er aus der Kundgebung heraus als „Lauch“ bezeichnet worden sein. Diesen Vorwand nutzten die Cops, um die friedliche Versammlung brutal anzugreifen und so aufzulösen. Während die Teilnehmenden teilweise bewusstlos geprügelt wurden, sollen sie jetzt zu Täter:innen gemacht werden. Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte versuchen so die Polizeigewalt zu vertuschen. Das werden wir nicht zulassen. Kommt zu den Prozessen! Unterstützt die Betroffenen! Werdet aktiv gegen Polizeigewalt!

Es gibt zu beiden Terminen Kundgebungen vor dem Amtsgericht Tiergarten.
(Seid pünktlich, damit wir alle rechtzeitig durch die Einlasskontrollen kommen)

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Veranstaltungen: 90 Jahre Antifaschistische Aktion

Initiative zum Gedenken an den 90. Jahrestag der Gründung der „Antifaschistischen Aktion“

Veranstaltung: Multimediavortag, Podiumsgespräch & Diskussion:
Sa. 09.07.2022 | 18:00 Uhr | Tommy-Weisbecker-Haus (Wilhelmstraße 9 / Kreuzberg)

Kundgebung: Redebeiträge & Installation einer Gedenktafel:
So. 10.07.2022 | 14:00 Uhr | Am ehemaligen Standort der Alten Philharmonie (Bernburger Straße 22A/23 / Kreuzberg)

Mehr Infos: 90jahreantifa.wordpress.com

[Plakat] | [Flyer] | [Banner]

90 Jahre Antifaschistische Aktion

Am 10. Juli 1932 versammeln sich in der Bernburger Straße 22 im Berliner Stadtteil Kreuzberg etwa 1.500 Personen zum Auftakt einer „Antifaschistischen Kampfwoche“. Die anwesenden Delegierten von KPD, SPD, SAP, Reichsbanner sowie viele Parteilose folgten damit der Einladung zum ersten überregionalen Kongress der „Antifaschistischen Aktion“. Von der KPD organisiert, sollte dies der Auftakt werden für eine Einheitsfront im Kampf gegen Notverordnungen und Naziterror. Die geforderte Einheitsfront war dabei in erster Linie eine politische Strategie der KPD, die sich vor allem gegen die Sozialdemokratie richtete. So ging es beim Aufruf zur „Antifaschisten Aktion“, die kurze Zeit auch „Einheitsfront Aktion“ genannt wurde, um die Durchsetzung der Sozialfaschismus-These. Kapitalismus und Faschismus wurden von der KPD nicht unterschieden, politischer Hauptfeind war die SPD. Gegen diese ideologischen Irrungen stand die praktische Notwendigkeit eines gemeinsamen Kampfes auf den Straßen mit den immer stärker werdenden Nazis. Deren politischer Feind war der Marxismus, und so bekämpften sie gleichermaßen die beiden großen marxistischen Parteien SPD und KPD.

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Fiesta de Solidaridad 2022 in Lichtenberg

Fiesta de Solidaridad

Open-Air-Veranstaltung:
Sa. 23.07.2022 | 14:00 Uhr | Parkaue (Lichtenberg)

Mehr Infos: cuba-si.org

Banner: [#1] [#2]

Die Fiesta de Solidaridad wird am 23.07.2022 ab 14:00 Uhr wieder im traditionellen Format als Open-Air-Veranstaltung in der Lichtenberger Parkaue stattfinden.

– La Brigada R.P.F. (Ska-Punk / Kolumbien)
– Son del Nene (Son / Kuba / Grammy Preisträger)
– Calum Baird (Liedermacher / Schottland)
– Pina Lopez‘ Havanna Soul (Traditionelle kubanische Musik meets Modern Jazz  / Berlin)

– Politik und Kultur auf zwei Bühnen
– Talk-Runden zu Kuba und Kolumbien
– kubanische Gäste
– über 60 Info Stände von Initiativen und Verlagen
– Kinderfest
– Salsa-Tanzkurs
– coole Drinks

– Ab 22:00 Uhr: After-Show-Party in der Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain).

Demo in Weißensee: Gegen Krieg, Faschismus und Querfront!

Demo in Weißensee: Gegen Krieg, Faschismus und Querfront!

Gegen Krieg, Faschismus und Querfront! Für einen konsequenten Antimilitarismus ohne Verschwörungsideologie!

Demonstration gegen Kundgebung der „Freien Linken“:
Sa. 25.06.2022 | 12:30 Uhr | Antonplatz (Weißensee)

Gemeinsame Anreise:
12:00 Uhr | Alexanderplatz (vor Saturn)

Aufrufer*innen: North-East Antifascists [NEA], Merkste Selba?!, Geradedenken, Antiverschwurbelte Aktion, Bergpartei & Tintenwolf

[Route]

Banner: [#1] [#2]
Plakat (Web): [#1] [#2] [#3] [#4]
Plakat (Kopiervorlage): [#1] [#2] [#3] [#4]
Mobi: [#1] [#2] [#3] [#4] [#5] [#6] [#7]

Aktuelles und ein paar kurze Hintergrund-Infos weiter unten im Beitrag.

Am 25.06.2022 will die rechtsoffene, verschwörungsideologische Gruppe „Freie Linke“ auf dem Antonplatz eine Kundgebung gegen die US Air Base Ramstein durchführen. Die Kundgebung reiht sich ein in eine Folge von Aktionen, mit denen die aus den sogenannten Coronaprotesten hervorgegangene Querfront-Gruppe besonders im Berliner Norden versucht, sich traditionell linke Themenfelder, Orte und Daten zu erobern. Diesen Versuchen müssen wir eine starke und vor allem geschlossene linke Antwort entgegensetzen, die deutlich macht, dass der Kampf gegen Krieg, Faschismus und Militarismus nur ohne Verschwörungsideologie, Antisemitismus und Querfront geführt werden kann.
Auf die Straße gegen Aufrüstung, Kriegspropaganda und Verschwörungsideologie! Gemeinsam gegen Krieg, Faschismus und Querfront! Querdenken und „Freie Linke“ raus aus unseren Demos, Räumen und Kiezen!

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Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Gegen jeden Fundamentalismus! Gegen jeden Antifeminismus!

Demonstration:
Fr. 24.06.2022 | 18:30 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)

Info-Veranstaltung:
Fr. 17.06.2022 | 19:00 Uhr | Scherer8 (Schererstraße 8 / Wedding)

Banner: Demo: [#1] | Info-VA: [#1] [#2]

Christian Stockmann und das Cafe Mandelzweig

Fundamentalistische Christen gewinnen nicht erst seit der Corona-Pandemie gefährlich an Einfluss in Gesellschaft und Politik. Christian Stockmann ist christlich-fundamentalistische Prediger und Gründer der „Christen im Widerstand“ und des Mandelzweig e.V.. Er predigt offen gegen Homosexualität, Trans-Menschen und gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch. Auch gegen Geflüchtete und Muslime zeigt er offenen Rassismus und gehört zu den zentralen Figuren der sogenannten Querdenken-Bewegung. Er ist Mitglied der AfD-nahen Partei DIE BASIS. Mit Rechten ist er eng vernetzt: So steht er dem Querdenker und ehemaligen AfD Politiker Heinrich Fiechtner nahe, welcher als Bindeglied zur Neonaziszene fungiert. Das Cafe Mandelzweig bietet einen Raum mitten im Wedding für Anti-Feministische Akteur*innen jeglichen Spektrums und muss verschwinden!

DiTiB – Türkischer Ultranationalismus im Wedding

DiTiB präsentieren sich gerne als soziale Nachbarn, mit Wochenendangeboten für Kinder, Kaffee & Kuchen, einem Ort um über die Probleme des Alltags zu reden – Doch die freundliche Maske ist nur dünn! DiTiB wird komplett vom AKP-Regime der Türkei kontrolliert, dass sie finanziert, und die Prediger ausbildet. Sie indoktrinieren schon Kinder, später für dieses Regime in den Krieg zu ziehen und zu morden; in Kurdistan, Syrien und Zypern! In ihren „Moscheen“ wird gehetzt: gegen Frauenrechte, Homosexualität, Jüdische Menschen, und alles Andere, was keinen Platz in der Ideologie von Erdogans Diktatur hat. So hat der Vorsitzende von DiTiB 2018 eine Liste mit „Beweisen“ veröffentlicht, nach der alle „Juden Betrüger, Diebe und Mörder sind“. Der Völkermord an den Armenier*innen wird gerechtfertigt, ebenso wird gefeiert wie die Opposition niedergemacht wird.  Auch der aktuelle Angriffskrieg der Türkei gegen die kurdischen Gebiete im Irak und Syrien, wird durch DiTiB aktiv unterstüzt. Ganz klar: Das ist keine „Gemeinde-Organisation“, hier geht eine faschistoide, politische Gruppe Anhänger*innen angeln.

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Open-Air-Kino in der Freilichtbühne Weißensee: EL ENTUSIASMO

EL ENTUSIASMO

Open-Air-Kino:
Mi. 22.06.2022 | 21:45 Uhr | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestraße 10 / Weißensee)

Veranstalter*innen: Sabcat Media in Kooperation mit [NEA], FAU & Freilichtbühne Weißensee
Gäste: Regisseur Luis E. Herrero & Produzent Javier Rueda

[Trailer]

Wir sind als North-East Antifascists [NEA] mit einem Info-Stand vor Ort.

Ein Dokumentarfilm von Luis E. Herrero, Spanien 2018, 80 min, HD, Spanisch/Katalanisch mit deutschen Untertiteln, FSK: noch offen

1975 starb Europas letzter faschistischer Diktator: Francisco Franco. Sein Tod machte in Spanien den Weg frei für eine aufbegehrende Jugend, die vieles nachzuholen hatte. Aber auch die exilierten Kämpfer aus dem Spanischen Bürgerkrieg kehrten zurück. In dieser Phase der sogenannten Transición, dem Übergang von der Diktatur zur bürgerlichen Demokratie, schien alles möglich – selbst der Traum, die Revolution von 1936 zu beenden. Der Film legt den Fokus auf Francos erbittertsten Gegner: die Anarchisten und Syndikalisten. Ihre Organisation, die Gewerkschaft Confederación Nacional del Trabajo (CNT), bis zum Sieg Francos ein entscheidender Faktor in der spanischen Gesellschaft, erlebte eine Renaissance. In nur zwei Jahren wurde aus einer klandestinen Untergrund-Organisation wieder eine Massenbewegung. Sie organisierte Versammlungen mit hunderttausenden Teilnehmern, Libertäre Tage, Streiks und Widerstand gegen den neuen liberalen Kapitalismus. Schnell zerrieb sich dieser Aufbruch allerdings nicht nur in internen Konflikten, sondern wurde auch massiv durch geheimdienstliche Interventionen sabotiert. »El Entusiasmo« ist auch die Geschichte einer Niederlage.

Antifa-Tresen Nord-Ost: Femizide stoppen!

Femizide stoppen!

Diskussion & Antifa-Tresen:
Sa. 18.06.2022 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

[Banner] | Kopiervorlagen: [Plakat] [Flyer]

Redner*innen:
– Homa und Tajala Aufklärungsinitiative
– Netzwerk gegen Femizide (Instagram)
– Nelson Mandela Kulturhaus e.V. (Instagram)
– Gerechtigkeit für Zohra-Initiative

Doors: 19:00 Uhr | Veranstaltung: 19:30 Uhr
Indoor-Veranstaltung | Kommt 2G: geimpft oder genesen (+ Test)

Jeden dritten Tag ermordet ein Mann eine Frau, alle 72 Stunden ereignet sich ein Femizid. Oft handelt es sich bei den Tätern um die Partner und Ex-Partner der Frauen. Gemein ist allen Tätern, dass sie ein patriarchales Überlegenheits- und Besitzdenken teilen, durch das sie sich legitimiert fühlen über Frauen und ihr Leben zu entscheiden. Im extremsten Fall bedeutet es, dass die Täter sich herausnehmen über das Ende des Lebens der Frauen zu bestimmen – das heißt sie zu ermorden.

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