Schlagwortarchiv: West-Kurdistan

[Indymedia] Solidarität mit dem Alhambra in Oldenburg!

Solidarität mit dem Alhambra

Am 23.Mai 2018 wurde das Aktions- und Kommunikationszentrum Alhambra in Oldenburg durchsucht. Grund soll „eine an die YPG angelehnte, selbst genähte Flagge“ sein.

Mehr Infos:
– Alhambra in Oldenburg wegen YPG-Fahne durchsucht (ANF News / 24.05.2018)
– Autonomes Zentrum Alhambra durchsucht (Indymedia / 24.05.2018)
– Alternatives Zentrum Alhambra von Polizei durchsucht (Offener Antifa Treff Oldenburg / 23.05.2018)
– Hausdurchsuchung im Alhambra – mit »läppischer« Begründung (Oldenburger Rundschau / 24.05.2018)
– Alhambra durchsucht – Aktivisten protestieren (NWZ / 24.05.2018)

Wir sind solidatisch mit dem Alhambra sowie der kurdischen Bewegung.
Weg mit dem Verbot der PKK!
Finger weg von autonomen Räumen!
Von Oldenburg bis an die Spree – nieder mit der BFE!

Antifas aus Ostberlin

Quelle: de.indymedia.org/node/21249

Info-Veranstaltung zur aktuellen Situation in Efrîn

Aktuelle Situation in Efrîn / Afrin (Rojava)

Info-Veranstaltung:
Mi, 06.06.2018 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Mehr Infos: Civaka Azad, ANF News & BAIZ

Banner: [#1] [#2]

Im Januar griff das türkische Militär und Teile der so genannten FSA die Region Afrin an. Im März wurde die Stadt Afrin von Erdogans Armee und den Djihadisten erobert. Die Bevölkerung, vor allem KurdInnen und Kurden flohen. Die Angreifer mordeten, plünderten, es fanden Menschenrechtsverletzungen sowie die Zerstörung von Infrastruktur Jahrtausende alter Architektur und Symboliken statt. Wie ist die derzeitige Lage in Afrin im Kontext der allgemeinen Situation in Rojava? Welche Perspektiven gibt es für den Kampf der kurdischen Freiheitsbewegung und dem Projekt des demokratischen Konföderalismus in der Region? Wie wird sich der weitere Widerstand in Afrin und den befreiten Gebieten in Zukunft gestalten? Und welche Rolle spielen deutsche Rüstungsfirmen und Waffendeals in diesem Krieg? Ein Genosse von Civaka Azad, dem kurdischen Öffentlichkeitszentrum berichtet.

Newroz 2018: Grußwort der [NEA]

Newroz 2018: Grußwort der [NEA]

Grußwort der North-East Antifascists [NEA] zum Newroz 2018 in Hannover, der Beitrag wurde ebenfalls auf der Anti-Repressions-Demo zum Tag des politischen Gefangegen am 18. März in Berlin verlesen.

Weitere Artikel:
– Newroz 2018: Die Repression geht uns alle an! (re:volt magazin / 18.03.2018)

Grußwort der North-East Antifascists [NEA] zum Newroz 2018

Liebe Freund*innen und Genoss*innen,
wir freuen uns sehr, hier auf dem Newroz zu euch sprechen können – auch wenn die Umstände sicherlich besser sein könnten. Dieses Grußwort verstehen wir als Signal in die richtige Richtung. Ein wichtiges Signal, dass es sich um einen gemeinsamen Kampf handelt, den wir gemeinsam führen müssen. Obwohl die Angriffe auf uns als revolutionäre und antifaschistische Bewegungen an Heftigkeit und Brutalität zunehmen, lassen wir uns weder spalten noch einschüchtern und wollen diesen Tag mit euch kämpferisch begehen. Wir wollen uns aber auch kennen lernen und, bei aller Trauer und Wut, auch gemeinsam feiern.

Wir leben heute zusammen in einer Welt, in der der Rechtsruck nicht nur durch Europa geht. Der globale Kapitalismus und die imperialistischen Verteilungskämpfe spitzen sich weiter zu. Die Repression ist überall zu spüren, sei es hier, im Baskenland, in Katalonien oder in Mexiko, um nur einige Beispiele zu nennen. Sie äußert sich in Stellvertreterkriegen und imperialistischen Machtphantasien, wie wir sie gerade im gesamten Nahen und Mittleren Osten erleben, in einem blutigem Vernichtungsfeldzug gegen Efrîn und gegen die gesamte kurdische Freiheitsbewegung.
Und der Krieg beginnt wie so oft hier: Aktuell ist Deutschland der viertgrößte Waffenexporteur und hat insbesondere im Nahen Osten seine Verkaufszahlen in den letzten 10 Jahren verdoppelt.
Für deutsche Rüstungsfirmen lässt sich gut an dem mörderischen Geschäft mit Krieg verdienen. Gerade können wir miterleben, wie in Efrîn mit deutschen Panzern, Gewehren und politischer Schützenhilfe ein Genozid vorbereitet wird. Die Bundesregierung schweigt nicht nur zum Angriffskrieg der Türkei, sondern gibt sogar bereitwillig Unterstützung durch die weitere Kriminalisierung der kurdischen Bewegung, womit sie türkische Außeninteressen aktiv durchsetzt. Setzen wir hier die Profiteur*innen von Krieg und Krise unter Druck und lassen ihnen und ihren mörderischen Geschäften keine Ruhe!

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LL-Demo 2018 – Spendenaufruf: Unsere Solidarität ist gefragt!

Unsere Solidarität ist gefragt!
Berliner Polizei versucht Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu kriminalisieren

Material: [Plakat] | Flyer: [Front / Back]

Während der Demonstration in Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 14.01.2018, kam es durch die Berliner Polizei mehrfach zu Angriffen auf und Festnahmen von Demonstrationsteilnehmer*innen. Das Demokratische Gesellschaftszentrum der Berliner Kurd*innen NAV-DEM Berlin erklärt dazu: »Wir verurteilen die Repression und die Gewalt der Berliner Polizei! Die Festnahmen, Schikanen und die Brutalität gegenüber vorwiegend kurdischen Jugendlichen auf der Demonstration verdeutlichen, dass die bundesdeutsche Politik und die Berliner Polizei es besonders auf kurdische Aktivistinnen und Aktivisten abgesehen haben.«
Neben dem Angriff, wurden auch im Vorfeld und im Anschluss der Demonstration und des stillen Gedenkens Genoss*innen durch die Polizei schikaniert. Im Laufe des Gedenkens wurden über den Tag verteilt mindestens 21 Personen kurzeitig festgenommen. Ihnen drohen nun Verfahren wegen unterschiedlicher angeblich begangener Straftaten. Die Politikerin Ulla Jelpke (DIE LINKE) teilt dazu in einer Presseerklärung mit: »Am Sonntag hat die Berliner Polizei die Gedenkdemonstration zum 99. Jahrestag der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg angegriffen, mindestens zehn Demonstrationsteilnehmer wurden während und nach der Demonstration fest- oder zur Personalien-Feststellung mitgenommen. Ihnen droht jetzt eine Anzeige, weil sie kleine Papierfahnen der syrisch-kurdischen Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG/YPJ sowie Fahnen mit dem Bild des kurdischen Politikers Abdullah Öcalan gezeigt haben sollen«.

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[Left Report] Video zur „Frieden für Afrin“-Demo am 03.03.2018 in Berlin

Video zur „Frieden für Afrin“-Demo am 03.03.2018 in Berlin

Am 03.03.2018 demonstrierten in Berlin etwa 20.000 Menschen gegen die türkische Invasion in der autonomen kurdischen Region Afrin (kurd. Efrîn) in Nordsyrien. Auf der Demo wurden insbesondere deutsche Waffenlieferungen an das türkische Regime und die Untätigkeit der Weltgemeinschaft gegenüber dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei thematisiert.

Video: „Frieden für Afrin“-Demo am 03.03.2018 in Berlin
Aufruf: Groß-Demo in Berlin gegen die Angriffe auf Efrîn

Fotos:
– Berlin – 03.03.2018 – Demonstration: Frieden für Afrin – Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin! (PM Cheung)
– 2018.03.03 Berlin-Mitte – Großdemonstration Frieden für Afrin (Presseservice Rathenow)
– Demonstration Frieden für Afrin! Berlin März 2018 (Bildwerk Rostock)

Afrin ist eine von drei autonomen kurdischen Regionen im Norden Syriens, in denen in den letzten Jahren eine basisdemokratische Gesellschaftsform nach dem Modell des „Demokratischen Konföderalismus“ aufgebaut werden konnte.

Die Etablierung einer freiheitlichen und basisdemokratischen Gesellschaft in unmittelbarer Nähe zur türkischen Grenze sieht der türkische Staatspräsident Erdoğan als Bedrohung – ist sie doch ein Gegenentwurf zu dem autoritären Regime, das er in der Türkei unter seiner Führung errichtet. Am 20. Januar startete die Türkei daher eine zynisch als „Operation Olivenzweig“ bezeichnete Militäroffensive in Nordsyrien.

Bisher fielen den türkischen Angriffen schon über 200 Zivilist*innen zum Opfer.

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Demo im Wedding: Jugend gegen Faschismus! – Solidarität mit Afrin!

Jugend gegen Faschismus! – Solidarität mit Afrin!

Internationalistische & antifaschistische Jugend-Demo:
Fr, 13.04.2018 | 18:00 Uhr | S/U-Bahnhof Wedding (Wedding)

Aufrufer*innen: Feministische Kampagne: Gemeinsam kämpfen!, Berlin Leftist Youth (BLY), North-East Antifascists [NEA], Radikale Linke Berlin & Antifaschistische Linke Jugend [ALJ]

Material: [Plakat] | Flyer: [Front / Back]
[Mobi-Video]

Im kurdischen Kanton Afrin wie auch im Rest Rojavas, wurde in den letzten Jahren trotz des Krieges sowie unter andauernder Bedrohung durch Nationalisten und Islamisten eine basisdemokratische und emanzipatorische Gesellschaft aufgebaut.
Dieses Projekt wird von der türkischen Regierung von Anfang an als Bedrohung für ihren faschistoiden Kurs in der Region gesehen.
In Zeiten, in denen die Verteidigungseinheiten der YPJ/YPG große Erfolge gegen den IS zu verzeichnen hatten sowie viele Gebiete zurück gewannen, hat sich der faschistische Staat der Türkei dazu entschieden reaktionäre Strukturen hochzurüsten, damit diese die progessiven Enwicklungen in den kurdischen Gebieten bekämpfen. Höhepunkt dieser Entwicklung stellt nun der Angriffskrieg der Türkei gegen den Kanton Afrin dar, welcher ebenfalls einen Angriffskrieg auf die Idee einer befreiten Gesellschaft in den kurdischen Territorien ist.
Währenddessen werden in der Bundesrepublik Deutschland Mitglieder und Freund*innen der kurdischen Freiheitsbewegung kriminalisiert. KCK und PKK werden als angebliche Terroristen verfolgt, der Bestand des kurdischen Mezopotamien-Verlages beschlagnahmt und der NATO-Partner Türkei wird weiter mit deutschen Waffen ausgerüstet. Der deutsche Staat ergreift dadurch eine klare Partei in diesem Konflikt.
UN und NGOs schweigen sich aus und machen sich so zu stillen Mittätern. Es ist sowohl an den Leuten vor Ort als auch an Aktivist*innen auf der ganzen Welt, sich Invasion, Waffenexporten und Faschismus entgegenzustellen. Die internationale Solidarität mit Afrin spielt hier eine entscheidende Rolle. Nicht nur das Sammeln von Spenden für die dort Kämpfenden, sondern auch unser Protest auf der Straße zeigt den Menschen vor Ort und im kurdischen Teil der Türkei, in dem Proteste gewaltsam unterdrückt werden, dass die Berge nicht ihre einzigen Freunde sind.
Diese Proteste auf die Straße zu tragen ist auch gerade die Aufgabe der Jugend. Denn wir sind es, die, häufig ungehört, die Zukunft der gesellschaftlichen Entwicklung darstellen.

Darum rufen wir euch auf, gemeinsam und entschlossen am 13. April mit uns auf die Straßen zu gehen.
Kampf dem Faschismus – Afrin verteidigen!

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Soli-Abend: Repression hat Tradition – Widerstand auch!

Repression hat Tradition – Widerstand auch!

Soli-Abend & Party:
Sa, 07.04.2018 | 19:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: Antifaschistischer-internationalistischer Block

Flyer: Farbe: [Front | Back] S/W: [Front | Back]

Buffet (ab 19:00 Uhr):
– Bring & Share

Live-Musik (ab 22:00 Uhr):
– Kurdische Liedermacher*innen

Party (ab 00:00 Uhr):
– DJ Addictet (Punkrock)
– TurnTableTölpelz (Punk & Trash)
– North Korean Rude Boys feat. DJ Hölzi (Ska/Reggae/Rocksteady)

Das Bündnis „Fight & Remember“ lädt zum Soli-Abend. Trotz und gerade wegen der Repression auf der diesjährigen Liebknecht-Luxemburg-Gedenkdemonstration und den fortwährenden Attacken auf Antifaschist*innen und Internationalist*innen, wächst unsere Solidarität.
Angesichts der Festnahmen und Kriminalisierungen durch die Polizei, möchten wir Solidarität gemeinsam leben.

Solidaritäts-Aufruf:

Während der Demonstration in Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 14.01.2018, ließ es sich die Berliner Polizei nicht nehmen, mehrfach Demonstrationsteilnehmer*innen zu kriminalisieren. Neben dem Angriff auf unseren antifaschistisch-internationalistischen Block, wurden auch im Vorfeld und im Anschluss der Demonstration Personen grundlos kontrolliert, schikaniert und schließlich kriminalisiert. Dabei kam es auch zu Festnahmen.
Während sich die Berliner Polizei wieder als verlängerter Arm des türkischen Staates verstand und weiterhin zu verstehen scheint, zeigen wir umso entschlossener unsere Solidarität. Unser gemeinsamer Block war ein starkes antifaschistisches und internationalistisches Zeichen. Diese Kooperationen zwischen kurdischen, türkischen und deutschen radikal linken Strukturen werden wir in Zeiten deutsch-türkischer Regierungszusammenarbeit weiter ausbauen. Die fortwährenden Attacken des türkischen Staates mit islamistischen Banden, unterstützt mit deutschen Rüstungsgütern, auf das Kanton Afrin/Efrîn, zeigen erneut die dringende Notwendigkeit internationalistischer Solidarität.

Wir rufen daher zu Spenden auf, um sich gemeinsam gegen Polizeigewalt und daraus resultierende Anzeigen wehren zu können. Wir freuen uns über solidarische Spenden an folgendes Konto:

Rote Hilfe e.V.
GLS-Bank
Konto-Nr.: 4007 238 317
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE55 4306 0967 4007 2383 17
BIC: GENODEM1GLS

Verwendungszweck: LL-Demo2018

Im Namen aller Betroffenen bedanken wir uns!

Café Rojava: Ökologie, Kommune und Widerstand

Ökologie, Kommune und Widerstand

Info-Veranstaltung:
Mo, 02.04.2018 | 19:00 Uhr | Café Morgenrot (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Café Rojava
Referent*innen: Kampagne „Make Rojava Green Again“

Material: [Banner] [Kampagnen-Video]

Diktatur und Kolonialismus haben in Nordsyrien über Jahrzehnte hinweg die ökologische Existenzgrundlagen zerstört. Die Rodung von Wäldern durch das Assad-Regime und der Aufbau riesiger Weizen-Monokulturen verknappen das Wasser und zehren die Böden aus. Ölförderung und die offene Verbrennung von Müll verpesten Wasser und Luft. Und dann ist da der Krieg, der immer auch ein Krieg gegen die Natur ist. Bombardierungen, der Einsatz von Brandkampfstoffen und Uranmunition hinterlassen oft irreversible Schäden. Und nicht zuletzt Erdogans ökonomische Kriegsführung verschlimmert die Probleme: Durch die Staudammprojekte im Norden Rojavas sinkt der Pegel der Flüsse, Steppen machen sich breit.

Mit der Kampagne „Make Rojava Green Again“ will die Internationalistische Kommune (Internationalist Commune of Rojava) diese Probleme gemeinsam mit Partner*innen vor Ort angehen. Die Kampagne soll Rojava wieder grün werden lassen, zehntausende Bäume sollen gepflanzt, und Recyclinganlagen und Abwassersysteme für die Region entwickelt werden.

Aber auch im türkischen Staatsgebiet wird die Umwelt als Teil der Gesellschaft massiv und systematisch geschädigt. Am Beispiel der von Flutung, durch das Ilisu Staudammprojekt, bedrohten kulturhistorischen Stätte Hasankeyf in Bakur/Nordkurdistan wird dies deutlich. Ebenso unterliegt Sûr, die Alstadt des antiken Amed (Diyarbakır), einem kulturell-sozial-ökologischen Zerstörungsprozess. Diese Orte sind seit Jahren symbole des Widerstands, daher wird zu einem globalen Aktionstag am 28.04.2018 aufgerufen!

Zwei Aktivisten berichten über die Hintergründe und Möglichkeiten zur praktischen Solidarität.

Fahrt mit uns zum Newroz-Fest in Hannover

GEMEINSAM KÄMPFEN! – FAHRT MIT UNS ZUM NEWROZFEST NACH HANNOVER!

Newroz-Fest:
Sa, 17.03.2018 | 10:00 Uhr | EXPO-Plaza-Platz (Hannover)

ACHTUNG: DIE BUS-TICKETS SIND AUSVERKAUFT!
Es fahren Busse aus Berlin, wenn ihr mitfahren wollt, dann schreibt eine Mail an: fight-and-remember@riseup.net

Bus-Tickets gibt es ab sofort auch im:
Buchladen zur schwankenden Weltkugel (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)
Mo-Fr: 11:00 bis 19:00 Uhr
Sa: 11:30 bis 18:00 Uhr

Als radikale Linke befinden wir uns hierzulande in der Verantwortung, die aktive Beteiligung Deutschlands und seiner kapitalistischen Klassen an der globalen Kriegsführung zu benennen. Doch damit nicht genug: wir müssen dringend neue internationalistische, antifaschistische und antimilitaristische Bündnisse schmieden und die Kriegsprfiteur*innen hier unter Druck setzen. Gemeinsam müssen wir eine stärkere Solidarität mit linken kurdischen und türkischen Freund*innen aufbauen. Bereits in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Deutschland auch politisch willig ist, türkische „Sicherheitsinteressen“ hierzulande umzusetzen. Die Repression Deutschlands gegen (vermeintliche) Aktivist*innen linker türkischer und kurdischer Strukturen bleibt kontinuierlich auf hohem Niveau. Während in der Türkei zu Unrecht inhaftierte Journalist*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen seitens der deutschen Medien und verlogenerweise der Bundesregierung gelegentlich thematisiert werden, sehen sich Internationalist*innen permanent der Verfolgung durch deutsche Repressionsbehörden ausgesetzt. Gemeinsam schaffen wir es, Rüstungsexporte zu stoppen und den politisch Verantwortlichen die Finger in die Wunden zu legen. Krieg beginnt hier – und hier können wir ihn auch beenden!

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#DefendAfrin – Termine in Berlin #4

#DefendAfrin – Termine in Berlin #4

Kundgebung:
Mi, 14.03.2018 | 16:00 Uhr | Türkische Botschaft Berlin (Tiergartenstraße 19-21 / Tiergarten)

Kundgebung:
Do, 15.03.2018 | 16:00 Uhr | Bundestag (Platz der Republik 1 / Tiergarten)

Kundgebungen:
Fr, 16.03.2018 | 16:00 Uhr | Mezopotamya-Moschee (Silbersteinstraße 52 / Neukölln)

Newroz-Fest:
Sa, 17.03.2018 | 10:00 Uhr | EXPO-Plaza-Platz (Hannover)

Mehr Infos: Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland (Nav-Dem) & Kurdischer Frauenverein (Dest Dan)

Wir rufen daher all jene, die sich mit den Werten dieser Revolution identifizieren können, all jene, für die Rojava in den letzten Jahren zur Hoffnung und Inspiration wurde und all jene, die nicht mehr länger zusehen wollen, wie die Bundesregierung sich erneut vor allen Augen zum Komplizen eines weiteren Massakers macht: Schließt euch in euren Städten und Vierteln zu Internationalistischen Widerstandskomitees zur Verteidigung Afrins zusammen und baut breite Bündnisse über alle ideologischen Grenzen hinweg auf. So wie wir uns während Kobanê in flexiblen Solidaritätskomitees und Bündnissen zusammengefunden, haben müssen wir jetzt den gemeinsamen Widerstand auf diese Weise koordinieren.

Bildet Internationalistische Widerstandskomitees, beteiligt euch an den Aktionen und besucht die kurdischen Vereine in euren Städten. Schließt euch mit den Genoss*innen vor Ort zusammen und tragt euren Protest gegen den Vernichtungskrieg der Türkei und die Beihilfe des deutschen Militarismus gemeinsam auf die Straße.