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[Wedding] Kommentar: Gegen die Festung Europa! Auch in Zeiten von Corona!

Kommentar: Gegen die Festung Europa! Auch in Zeiten von Corona!

Am vergangenen Mittwoch kam es im Wedding zu einer politischen Aktion gegen die Festung Europa und die deutsche Rüstungsindustrie. Aktivist*innen hängten Transparente am Torfstraßensteg auf, mit denen sie Nachbar*innen auf die verbrecherischen Geschäfte von Rüstungsunternehmen wie des dort ansässigen Konzerns Thyssenkrupp aufmerksam machen wollten. Zudem sprühten sie Sprüche auf die Brücke wie: „Wir haben Platz!“, „Nein zur Festung Europa!“, „Fluchtursachen bekämpfen!“ und „Alle Lager abschaffen!“.

Die Aktion stieß laut Berichten bei den Passant*innen, die am Kanal die Sonne genossen, auf große Zustimmung. Doch kurz darauf fuhr die Polizei vor und nahm aus der Vielzahl von anwesenden Menschen laut Presseberichten (1) fünf Personen fest. Augenzeugen zufolge traten die etwa vierzig eingesetzten Polizist*innen martialisch und in völlig unverhältnismäßiger Art und Weise auf.

1930 Im Wedding (Nordufer) machen die Bullen wegen ein bisschen Farbe, Flatterband und einem Transparent mobil. Aktion richtet sich gegen ThyssenKrupp und die #FestungEuropa. 3 Festnahmen.#LeaveNoOneBehind #b2204 pic.twitter.com/DbisKdJnE9
– ceterisparibus (@ceteris36507065) April 22, 2020

Nachdem die Festgenommenen für längere Zeit am Nordufer festgehalten wurden, brachte die Polizei sie zur Gefangenensammelstelle nach Moabit. Nach Angaben von Augenzeugen kam es dabei zu rassistischem und sexistischem Verhalten seitens der Polizei. Wir erklären uns solidarisch mit den Festgenommenen und dem Anliegen der Aktion. (2)

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[Wedding] Corona: Konsequente Lösungsansätze für die kapitalistische Krise

Corona: Konsequente Lösungsansätze für die kapitalistische Krise

Der Kapitalismus ist das Virus!

Fast genau einen Monat ist es nun her, dass wir als linke Stadtteilorganisierung angesichts des strukturellen Versagens der staatlichen Hilfe- und Gesundheitssysteme gemeinsam mit solidarischen Nachbar*innen zur Organisierung von Selbsthilfe und Hilfekoordination aufgerufen haben.

Die überwältigende Bereitschaft zur Hilfe im Alltag und zum Teilen von Alltagserfahrungen werten wir als Zeichen der Solidarität. Diese Erfahrung gibt uns allen Kraft. Auch wenn diese Pandemie auf ein jahrelang kaputtgespartes Gesundheits- und Sozialsystem prallt und die staatlichen Strukturen es nur mühevoll schaffen, den weiteren Verfall dieser Versorgungen abzuwenden, sind Solidarität und Achtsamkeit für viele Nachbar*innen keine Fremdwörter.

Keine Profite mit der Gesundheit

Gemessen an unserer bestehenden Struktur und unserem Selbstverständnis, welches die kommenden Tage nach acht Jahren stadtteilpolitischer Arbeit in aktualisierter Form erscheinen wird, ist für uns diese Krise eine weitere Zuspitzung kapitalistischer Verhältnisse, die es weiterhin zu überwinden gilt. Wir beobachten das in Zeiten der Pandemie die Profitinteressen Weniger, wirksame Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung verhindern und diese dafür noch mit staatlichen Geldgeschenken überhäuft werden. In den letzten Wochen ist klar geworden, dass die Pandemie zwar alle trifft, aber eben nicht alle gleich.

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Wedding-Tresen: Tresencast #2 – Kiezkämpfe international in Zeiten von Corona

Tresencast #2 – Kiezkämpfe international in Zeiten von Corona

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Auch wenn das Café Cralle vom Cralle Kollektiv wegen der Pandemie-Bestimmungen grad dicht ist, unseren monatlichen Kiez-Tresen wollen wir beibehalten! Daher die #2 Episode vom neuen Tresencast. Der Fokus liegt zunächst auf internationale Kiezkämpfe, verschiedenster sozialer bewegungen in Zeiten des Coronavirus! Schnappt euch ein Getränk eurer Wahl und los gehts! Viel Spaß beim Hören!

Die Episode 1 des Tresencast mit Beiträgen aus dem Libanon, Frankreich und Chile findet ihr hier.

Weitere Berichte in der Pandemie finde ihr als „Alltagserfahrung von Unten“ hier.
Solidarisiert euch mit euren Nachbar*innen z.B. in Solidaritäts- und Hilfsnetzwerken wie in Wedding65!

Folge 4 vom Tresencast: Gespräch mit Marek (Gruppe Postkom aus Berlin) und Filip (Die Sichtbare Hand/Widzialna Ręka aus Polen) über die Auswirkungen von Covid19 in Polen, neue Nachbarschaftssolidarität und Forderungen der prekären Klassen.

Folge 5 vom Tresencast: Gaspar Pepp (Gaszi) lebt in Budapest, ist Journalist und schreibt für das ungarische Bewegungsmagazin Merce.hu. Er berichtet von Covid-19 als Scheideweg zwischen autoritären Staatsumbau oder linker Selbstorganisierung.

Folge 6 vom Tresencast: Gabi befindet sich derzeit im Camp Moria auf Lesbos und berichtet von der Situation vor Ort. Mila (Kiezkommune Wedding) analysiert für uns die Auswirkung von Covid19 auf soziale Bewegungen in Griechenland.

Quelle: www.unverwertbar.org/aktuell/2020/4726/

Wedding-Tresen: Tresencast #1 – Kiezkämpfe international in Zeiten von Corona

Tresencast #1 – Kiezkämpfe international in Zeiten von Corona

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Auch in Zeiten von „Social Distancing“ soll unser monatlicher Tresen nicht ausfallen, unsere Analyse mit aktuellen Themen aus Kiezperspektive gibt es daher nun als Podcast.

Wir haben Freund*innen aus verschiedenen Städten weltweit gefragt, wie die soziale Bewegung dort jeweils mit der durch Covid-19 geschaffenenen Situation umgeht. Hier erfahrt ihr mehr über aktuelle Solidaritätsstrukturen gegen Corona im Wedding.

Schnappt euch ein Getränk eurer Wahl und los gehts! Viel Spaß beim Hören!
Weitere spannende Mitschnitte von Veranstaltung, z.B. über die Weddinger Arbeiterbewegung, Arbeitskämpfe und antifaschistischen Widerstand im Kiez, findet ihr unter Material.

Tresencast – Folge 1: Julia lebt und arbeitet in Beirut. Sie berichtet über die revolutionäre Erhebung im Libanon in den letzten Monaten und die Auswirkung der Covid19 Pandamie. (alternativ auch bei YouTube anhören)

Tresencast – Folge 2: Florence arbeitet in Paris und streikte als Reaktion auf Macrons Rentenreform in den letzten Monaten. Sie analysiert für uns die Auswirkung von Covid19 auf Arbeitskämpfe und Mietenbewegung.

Tresencast – Folge 3: Ricardo berichtet aus der Quarantäne in Santiago de Chile über die Proteste seit Oktober 2019, die Auswirkungen von Covid19 für die unteren Klassen, auf die sozialen Bewegungen und deren Antworten auf die Krisen.

Quelle: www.unverwertbar.org/aktuell/2020/4663/

#15MRZ – Demonstration am internationalen Tag gegen Polizeigewalt in Moabit

Internationaler Tag gegen Polizeigewalt

Frühstück vor der Demonstration:
So, 15.03.2020 | 11:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Demonstration am internationalen Tag gegen Polizeigewalt:
So, 15.03.2020 | 14:00 Uhr | U-Bahnhof Turmstraße (Tiergarten)

Die Demonstration ist verschoben!

Offener Unterstützer*innentreff:
Mi, 25.03.2020 | 19:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Material: Banner: [#1] [#2] | [Plakat] | [Demo-Route]

Zum internationalen Tag gegen Polizeigewalt am 15.03.2020 lädt die Kampagne „Death in Custody – Aufklärung von Tod in Gewahrsam jetzt!“ zur bundesweiten Demonstration in Berlin Moabit ein. Death in Custody ist ein Bündnis von verschiedenen antirassistischen, antikolonialen Gruppen und Einzelpersonen.

Immer wieder sterben in Deutschland Schwarze und People of Color in Gewahrsam von Polizei und anderen staatlichen Institutionen. Oft werden die Opfer kriminalisiert, die Tatumstände seitens der der Ermittlungsbehörden vertuscht, während die Täter_innen straffrei davon kommen und in der weißen deutschen Dominanzgesellschaft das Schweigen über diese Todesfälle herrscht. Der Tod in Gewahrsam von rassifizierten Personen hat eine lange Tradition in Deutschland und Europa. Lasst uns gemeinsam gegen dieses kolonialrassistische System auf die Straße gehen und das Schweigen brechen!

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Solidaritätstreff: Hart am Limit. Soziale Arbeit im Kapitalismus

Hart am Limit. Soziale Arbeit im Kapitalismus

„Solidaritätstreffen Soziale Arbeit“: Betriebsratsarbeit in der Sozialen Arbeit
Mi, 18.03.2020 | 19:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Die Veranstaltung muss aufgrund der aktuellen Situation leider ausfallen.

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Wer ist dieser Betriebsrat? Das gemeinsame Einstehen für bessere Arbeitsbedingungen hat bei vielen freien Trägern der Sozialen Arbeit keinen einfachen Stand. Häufig stehen sich Geschäftsführung und Belegschaft zu nah und beuten sich mit dem Verständnis „man sei eine Familie“ oft selbst aus. Dabei gibt es viele Stressfaktoren: befristete Finanzierungen, unsichere Arbeitsverhältnisse, unklare Regelungen beim Träger, zu wenige Projektgelder, diffuse Aufgabenfelder und häufig viel zu niedrige Löhne bei immer teurerer Miete und Versorgung.

Grundlegende Rechte auf Arbeit können nur gemeinsam erstritten und erkämpft werden.
Im Solidaritätstreff gehen wir der Frage nach, wie wir uns gemeinsam trotz Ausbeutung unserer Arbeitskräfte „für die gute Sache“ empowern können. Wir wollen handlungsfähig werden!

Wo sind die Chancen und Grenzen von Betriebsratsarbeit? Was können wir als Lohnabhängige tun, um unsere Arbeit im Kapitalismus zumindest ein wenig erträglicher zu machen? Wir sammeln Expertisen und dokumentieren sie für aktuelle und kommende Kämpfe in der Sozialarbeit. So gehen wir und nachfolgende Kolleg*innen gestärkt in die Auseinandersetzungen.

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Wedding: Feministische Streik- und Protestwoche

Feministische Streik- und Protestwoche im Wedding vom 03.-11. März 2020

Kiezküche:
Di, 03.03.2020 | 18:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Streik-Tresen:
Do, 05.03.2020 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Mobilisierungsaktion:
Sa, 07.03.2020 | 12:00 Uhr | Leopoldplatz & Müllerstraße (Wedding)

Streikposten:
So, 08.03.2020 | 10:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Frauen*kampftagdemo: [Aufruf]
So, 08.03.2020 | 14:00 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)

Treffen: „Feministische Gewerkschaftsarbeit“
Mi, 11.03.2020 | 18:00 Uhr | FAU-Lokal (Grüntaler Straße 24 / Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Das Frauen*streik-Komitee Wedding organisiert rund um den 8. März 2020, dem internationalen Frauen*kampftag, eine feministische Streik- und Protestwoche im Wedding. Hier das Rahmenprogramm:

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Wedding: Protestzelt in Solidarität mit den Kolleg*innen der CFM

Protestzelt in Solidarität mit den Kolleg*innen der CFM – Gegen Outsourcing und Befristung!

Protestzelt mit Programm:
Di, 03.03.2020 | 11:00 Uhr | Eingang Virchow-Klinikum (Augustenburger Platz 1 / Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Als Stadtteilorganisierung wollen wir die seit mehreren Jahren kämpfenden Kolleg*innen aus dem ausgegliederten Reinigung- und Logistikbereich „CFM – Charité Facilit Mangement GmbH“ in ihrem aktuellen Arbeitskampf unterstützen. Über die Situation im Betrieb und die Auseinandersetzungen mit der Charité berichtete letztes Jahr ein Kollege bei der Veranstaltung „Outsourcing macht krank!“ (Audio zum Anhören). Wir unterstützen ebenfalls die Berliner Kampagne gegen Outsourcing und Befristung und beteiligen uns daher solidarisch an dem Protestzelt in Solidarität mit den Kolleg*innen am Mittwoch den 3. März 2020 vor den Virchow-Klinikum:

Die Kampagne gegen Outsourcing und Befristung organisiert kurz vor der anstehenden Betriebsversammlung der CFM (Charité Facility Management GmbH) ein Protestzelt vor dem Cahrité Campus Virchow-Klinikum in Berlin-Wedding. Wir wollen unsere Solidarität mit den kämpfenden Kolleg*innen zum Ausdruck bringen und im laufenden Arbeitskampf für „Ein Krankenhaus, eine Belegschaft und einen Tarifvertrag!“ zusammenkommen.

Der bisherige Programmplan:

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Diskussionstreffen: Widerstand in der Brüsseler Krankenpflege

Diagnose: Kapitalismus. Widerstand in der Brüsseler Krankenpflege

Solidarisches Austausch- und Diskussionstreffen:
Sa, 29.02.2020 | 19:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding, Vogliamo Tutto & Union Communiste Libertaire Bruxelles

Solidarisches Austausch- und Diskussionstreffen mit einem libertär-kommunistischen Krankenpfleger aus Brüssel.

Unsere öffentliche Gesundheitsversorgung als integraler Bestandteil der Daseinsvorsorge steht seit Jahren unter dem Dauerfeuer kapitalistischer Zwänge und Rationalisierungsprogramme. Die Vorgabe der Bosse ist das „marktgerechte“ Krankenhaus. Unter künstlichen geschaffenen Konkurrenzsituationen, dem Sparzwang und der Privatisierung, leiden nicht nur die Arbeiter*innen in ganz Europa in den verschiedenen, meist ausgegliederten Sparten dieser „Krankenfabriken“, sondern auch die Patient*innen.

Gewerkschaftlicher Widerstand bleibt in Deutschland, bis auf die Kämpfe linker Basisgewerkschaften, häufig zahnlos. Positive Beispiele sind in Berlin z.B. die kämpfenden Therapeut*innen der Charité sowie die angegliederten Kämpfe der Kolleg*innen in der Logistik und Reinigung. In belgischen Krankenhäusern regt sich vor allem in der Krankenpflege Widerstand.

Die Krankenpfleger*innen schließen sich etwa in der Brüsseler Platform „La santé en lutte“ oder „Collectif Hôpital en Résistance“ zusammen. Solche Organisierungsansätze sind hier bisher allerdings kaum bekannt. In einem solidarischen Rahmen wollen wir einen Austausch mit einem Kollegen, der sowohl in der Basisorganisierung „Collectif Hôpital en Résistance“ als auch in der Gruppe „Union Communiste Libertaire Bruxelles“ aktiv ist, ermöglichen. Darüber hinaus diskutieren wir, wie wir soziale Kämpfe im Stadtteil und in den Betrieben miteinander verknüpfen können. Es geht um die Erfahrungen der Kolleg*innen aus den Kämpfen vor Ort und um die konkreten Erfahrungen von Basisbewegungen in Berlin und Brüssel.

Es wird auf Französisch berichtet und direkt ins Deutsche übersetzt.

Wedding: Veranstaltung zum Berliner Mietenwahnsinn

„Eigenbedarf kennt keine Kündigung“

Info-Veranstaltung:
Fr, 28.02.2020 | 18:00 Uhr | PA58 (Prinzenallee 58 / Wedding)

Veranstalter*innen: Netzwerk Zusammen für Wohnraum
Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Am 28. Februar um 18 Uhr findet in der Prinzenallee 58 (im Hinterhof) im Wedding eine Infoveranstaltung zum Thema „Eigenbedarf kennt keine Kündigung“ statt. Darüber hinaus wird es noch einige Updates vom Mietenwahnsinns Bündnis zu dem im März anstehenden Aktionstag und zur Mietenwahnsinn-Demo Berlin geben. Im Anschluss der Veranstaltung gibt es ein gemeinsames Essen gegen Spende.

In Berlin wurden in den letzten 10 Jahren ca. 100.000 Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt. Als Folge dessen sehen sich mehr und mehr Mieter*innen mit Besichtigungen ihrer Wohnungen durch Vermieter*innen und Kaufinteressierten konfrontiert. Unbekannte Menschen drängen in ihren Privatbereich hinein. Oft wird versichert, dass sie die Wohnung nur als reine Kapitalanlage kaufen wollen.

Doch die Drohung steht im Raum, dass eine Eigenbedarfskündigung erfolgen könnte, dass die jetzige Mieter*innen ihren Wohnraum verlieren und im schlimmsten Fall am Ende auf der Straße stehen. Weil Eigenbedarf einer der häufigsten Kündigungsgründe ist, werden wir uns auch angesichts des Mietendeckels noch mehr mit diesem Problem konfrontiert sehen. Deshalb wollen wir uns in einer Veranstaltung diesem Thema widmen, uns austauschen und gemeinsame Strategien entwickeln.

Dazu werden Betroffene und Aktivist*innen vom Netzwerk 200 Häuser, „Eigenbedarf kennt keine Kündigung“ und dem Mietenwahnsinn stoppen-Bündnis über Möglichkeiten des Widerstands gegen Kündigungen und Wohnungsbesichtigungen und ihren eigene Erfahrungen berichten.

Kommt vorbei, informiert euch und tauscht euch aus.