Schlagwortarchiv: Mietenkämpfe

Kundgebung in Weißensee: Solidarisch durch die Krise!

Solidarisch durch die Krise!

Kundgebung mit Musik & Redebeiträgen:
Sa. 24.04.2021 | 12:00 Uhr | Jürgen-Kuczynski-Park (Weißensee)

Veranstalter*innen: „Solidarisch durch die Krise!“

Bands:
Mal Élevé (Reggae)
Zynik 45 | ADS | theoradicals | Affenschelle (HipHop)
Rolando Random & the young Soulrebels (Ska)
Oi!Ronie (Punk)

Wer am 24. April redet:
Es werden Kolleg*innen aus der Pflege über ihren Arbeitsalltag und Menschen aus den Berliner Mietenkämpfen reden. Über die Versuche der Faschisten soziale Themenfelder von rechts zu besetzen berichten Antifaschist*innen aus dem Stuttgarter Umland. Hier haben sich in den Betrieben des Daimler-Konzerns rechte Gewerkschaften gebildet. Diese spalten nicht nur die Belegschaft, sondern waren auch aktiv am Aufbau von „Querdenken“ beteiligt.
Uns geht es auch darum, Leuten die Möglichkeit zu bieten selbst aktiv zu werden. Darum stellt die Kampagne „Deutsche Wohnen & Co. Enteignen!“ und das „Solidarische Netzwerk Berlin“ ihre Arbeit vor, die nicht nur den Kampf um bessere Lebensverhältnisse im Blick hat, sondern auch die dafür notwendige Einbindung von Anwohner*innen.

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Wedding: Veranstaltung zum Berliner Mietenwahnsinn

„Eigenbedarf kennt keine Kündigung“

Info-Veranstaltung:
Fr, 28.02.2020 | 18:00 Uhr | PA58 (Prinzenallee 58 / Wedding)

Veranstalter*innen: Netzwerk Zusammen für Wohnraum
Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Am 28. Februar um 18 Uhr findet in der Prinzenallee 58 (im Hinterhof) im Wedding eine Infoveranstaltung zum Thema „Eigenbedarf kennt keine Kündigung“ statt. Darüber hinaus wird es noch einige Updates vom Mietenwahnsinns Bündnis zu dem im März anstehenden Aktionstag und zur Mietenwahnsinn-Demo Berlin geben. Im Anschluss der Veranstaltung gibt es ein gemeinsames Essen gegen Spende.

In Berlin wurden in den letzten 10 Jahren ca. 100.000 Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt. Als Folge dessen sehen sich mehr und mehr Mieter*innen mit Besichtigungen ihrer Wohnungen durch Vermieter*innen und Kaufinteressierten konfrontiert. Unbekannte Menschen drängen in ihren Privatbereich hinein. Oft wird versichert, dass sie die Wohnung nur als reine Kapitalanlage kaufen wollen.

Doch die Drohung steht im Raum, dass eine Eigenbedarfskündigung erfolgen könnte, dass die jetzige Mieter*innen ihren Wohnraum verlieren und im schlimmsten Fall am Ende auf der Straße stehen. Weil Eigenbedarf einer der häufigsten Kündigungsgründe ist, werden wir uns auch angesichts des Mietendeckels noch mehr mit diesem Problem konfrontiert sehen. Deshalb wollen wir uns in einer Veranstaltung diesem Thema widmen, uns austauschen und gemeinsame Strategien entwickeln.

Dazu werden Betroffene und Aktivist*innen vom Netzwerk 200 Häuser, „Eigenbedarf kennt keine Kündigung“ und dem Mietenwahnsinn stoppen-Bündnis über Möglichkeiten des Widerstands gegen Kündigungen und Wohnungsbesichtigungen und ihren eigene Erfahrungen berichten.

Kommt vorbei, informiert euch und tauscht euch aus.

Buchvorstellung: „Umkämpftes Wohnen – Neue Solidarität in den Städten“

„Umkämpftes Wohnen – Neue Solidarität in den Städten“

Buchvorstellung & Info-Veranstaltung:
Do, 20.02.2020 | 19:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*innen: Peter Nowak & Matthias Coers
Mehr Infos: www.umkaempftes-wohnen.de

Banner: [#1] [#2]

In Zeiten gesteigerter Verwertungsinteressen und angespannter Wohnungsmärkte wird für immer breitere Bevölkerungsteile schmerzhaft erfahrbar, die persönliche Wohnungsfrage individuell nicht mehr lösen zu können. Dabei entstehen im Wohnumfeld und städtischen Raum statt Ressentiments Suchbewegungen nach praktischer Solidarität. Konkrete Mieter*innenkämpfe entwickeln sich zu neuer Stadtteilarbeit.

Peter Nowak und Matthias Coers stellen mittels Text und Bild Initiativen aus dem In- und Ausland vor, geleitet von der Frage, wie Kämpfe um Wohnraum, niedrige Mieten, gegen Verdrängung und die Kämpfe um höhere Löhne und Einkommen zusammen geführt werden können.

[Wedding] Die Miete ist zu hoch! An die Nachbar*innen der Schwedenstraße 11a

Die Miete ist zu hoch! An die Nachbar*innen der Schwedenstraße 11a

Am Mittwoch Abend (09.08.17) gab es Nachbarschaftsbesuche in der Schwedenstraße 11a im Wedding65. Es wurden Gespräche über Mietenwahnsinn und Zwangsräumungen in Berlin und insbesondere in der Schwedenstraße geführt. Dazu wurde dieser Fyler verteilt:
„Erinnert Ihr Euch an den 08.02.2017? An diesem Tag fand die brutale Zwangsräumung von P. statt.
Trotz der solidarischen Blockade von Anwohner*innen sowie der Initiativen ‚Bündnis Zwangsräumung verhindern‘ und ‚Hände weg vom Wedding‘ stand P. schließlich nach massiver Polizeigewalt bei Minusgraden obdachlos auf der Straße.

Und Warum? P. wohnte seit dem Januar 2007 in der Wohnung. Das Jobcenter versäumte es jedoch die Miete seit Mai 2012 ordnungsgemäß zu überwiesen. Hausverwaltung und Eigentümer waren bzgl. der Mietrückstände nicht bereit zu verhandeln. Stattdessen wurden das Recht auf Eigentum und reine Profitinteressen erneut mit polizeilicher Gewalt durchgesetzt.

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Info-VA: Mieten- und Arbeitskämpfe im Wedding

flyer_hvwv_sub16_ivVeranstaltung zu Mieten- und Arbeitskämpfen im Wedding

Info-Veranstaltung:
Fr, 08.07.2016 | 19:00 Uhr | Subversiv (Brunnenstraße 7 / Mitte)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Mehr Infos: www.peter-nowak-journalist.de, www.zweischritte.berlin, www.mietrebellen.de & basta.blogsport.eu

Im Anschluss: Soliparty für Organize-Demo

Am 8. Juli haben wir im Subversiv eine Infoveranstaltung zu Mieten- und Arbeitskämpfen im Wedding.

Beschäftigte des Amadeus-Hostels wehren sich gegen ihren Null-Euro-Job. Die Zwangsräumung von Tina konnte nicht verhindert werden, doch Hunderte gehen auf die Straße. Stadtteilaktivist*innen verwandeln eine Ferienwohnung in eine Beratung von Erwerbslosen. In der Koloniestraße wehren sich Mieter*innen gegen drohende Vertreibung. Das sind nur einige von vielen Aktionen, mit denen Menschen im Wedding auf die alltäglichen Zumutungen des Kapitalismus reagieren. Dabei wird deutlich, dass die Kämpfe um mehr Lohn und Einkommen und um Mieterhöhungen und Luxussanierungen zusammengehören. Auf der Veranstaltung wird der Journalist Peter Nowak, Autor der Bücher “Zwangsräumung verhindern” und “Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht”, zusammen mit dem Filmemacher Matthias Coers ausführen, was diese sozialen Kämpfe verbindet. Der Regisseur des Films MIETREBELLEN wird mit Videos und Fotos von Kämpfen zum Wedding und zu Berlin berichten. Die Stadtteilinitiative Basta wird über ihre Arbeit berichten und dazu auch einen Film zeigen.

Dazu wird es leckere VoKü geben…Burger und Pommes;)

Wer dann noch gern weiter mit uns den Abend verbringen möchte ist herzlich zu unserer Party eingeladen. Nach der Veranstaltung wird es ein Konzert geben.

Kommt zahlreich und bringt eure Leute mit! Wir freuen uns auf euch!