Schlagwortarchiv: Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt – KOP-Berlin

#15MRZ – Demonstration am internationalen Tag gegen Polizeigewalt in Moabit

Internationaler Tag gegen Polizeigewalt

Frühstück vor der Demonstration:
So, 15.03.2020 | 11:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Demonstration am internationalen Tag gegen Polizeigewalt:
So, 15.03.2020 | 14:00 Uhr | U-Bahnhof Turmstraße (Tiergarten)

Die Demonstration ist verschoben!

Offener Unterstützer*innentreff:
Mi, 25.03.2020 | 19:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Material: Banner: [#1] [#2] | [Plakat] | [Demo-Route]

Zum internationalen Tag gegen Polizeigewalt am 15.03.2020 lädt die Kampagne „Death in Custody – Aufklärung von Tod in Gewahrsam jetzt!“ zur bundesweiten Demonstration in Berlin Moabit ein. Death in Custody ist ein Bündnis von verschiedenen antirassistischen, antikolonialen Gruppen und Einzelpersonen.

Immer wieder sterben in Deutschland Schwarze und People of Color in Gewahrsam von Polizei und anderen staatlichen Institutionen. Oft werden die Opfer kriminalisiert, die Tatumstände seitens der der Ermittlungsbehörden vertuscht, während die Täter_innen straffrei davon kommen und in der weißen deutschen Dominanzgesellschaft das Schweigen über diese Todesfälle herrscht. Der Tod in Gewahrsam von rassifizierten Personen hat eine lange Tradition in Deutschland und Europa. Lasst uns gemeinsam gegen dieses kolonialrassistische System auf die Straße gehen und das Schweigen brechen!

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Veranstaltungen: Tödliche rassistische Gewalt offenlegen und aufklären

Tödliche rassistische Gewalt offenlegen und aufklären. Gerechtigkeit erkämpfen!

Wedding-Tresen, Lesung & Bericht:
Do, 06.02.2020 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Kampagnenvorstellung & Podiumsveranstaltung:
Di, 11.02.2020 | 19:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Mobi: [#1] [#2]

Als Stadtteilorganisierung „Hände weg vom Wedding!“ schließen wir uns der bundesweiten Kampagne „Death in Custody“ an. Dadurch beteiligen wir uns überregional an der Aufarbeitung tödlicher Polizeiarbeit und drücken unsere Solidarität mit den Hinterbliebenen aus. Oury Jalloh, Hussam Fadl, Rooble Warsame, Matiullah Jabarkhil, Amad Ahmad und viele weitere Namen stehen für den „Tod im Gewahrsam“. Die wahren Hintergründe dieser Tode werden regelmäßig verschwiegen, umgelogen oder ignoriert. Wir fordern: Aufklärung jetzt!

Da viele polizeiliche Ingewahrsamnahmen, vor allem für Schwarze Menschen und People of Color, bereits in rassistischen (Polizei-)Kontrollen auf unseren Straßen und Plätzen ihren täglichen Ausdruck finden, bauen wir mit dieser Kampagne gemeinsame, lokale und antirassistische Netzwerke auf.

In diesem Zusammenhang vergessen wir nicht die anhaltende systematische Verwaltung von Geflüchteten in Asyl-Lagern und „Modularen Unterkünften“ in den Berliner Randbezirken. Für geflüchtete Menschen ist das Lagersystem bereits ein Ausdruck der institutionellen Kontrolle und des gefühlten Gewahrsams. Beleidigungen und Übergriffe durch Polizei und private Sicherheitsdienste werden dabei immer wieder bekannt. Die meisten Vorfälle werden aus Angst vor weiterer Repression, Einschüchterung und gesellschaftlicher Ausgrenzung jedoch nicht gemeldet.

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[Wedding] Rassistische Polizeikontrolle während des stadtpolitischen Sommerkinos auf dem Leopoldplatz!

Rassistische Polizeikontrolle während des stadtpolitischen Sommerkinos auf dem Leopoldplatz!

„Für selbstorganisierte Räume!“ war der thematische Schwerpunkt am vergangenen Samstag (05.08.17) auf dem Leopoldplatz. Bei inzwischen lauem Sommerwetter zeigten wir den Film „Parko„, der Selbstorganisierungsansätze von unten in Athen dokumentiert. Mit einer Filmemacherin schauten und sprachen wir über dieses praktische Beispiel eines Nachbarschaftsprojektes, welches sich nach den Bedürfnissen der Bewohner*innen richtet, anstatt den Interessen der kapitalistischen Stadt zu gehorchen.

So wurde im Stadtteil Exarchia ein ehemals kommerzieller Parkplatz mit kollektiver Arbeit zu einer Grünfläche umgestaltet, in dem ein Gemeinschaftsgarten, Versammlungen und Filmveranstaltungen ihre Plätze gefunden haben. Also ein Ort für Widerstand gegen Verdrängung aus den Kiezen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Berliner Kampagne „Ban Racial Profiling – Gefährliche Orte abschaffen„. Auf dem Leopoldplatz sowie an vielen anderen Orten in der Stadt finden regelmäßig rassistische Polizeikontrollen statt. Besonders dreist kontrollierte die Berliner Polizei, die eigentlich die Kundgebung bewachen sollte, eine Personengruppe im Umfeld der Veranstaltung aufgrund rassistischer Kriterien. Nachdem eine Gruppe solidarischer Menschen diese diskriminierende Kontrolle aktiv ansprach, beendete die Polizei diese relativ schnell. Die Polizist*innen gaben offen zu, dass die Kontrolle ohne einen konkreten Verdacht durchgeführt wurde. Der Vorfall führt vor Augen wie alltäglich diese entwürdigende Praxis ist. Wir rufen dazu auf: wenn ihr solche Kontrollen in Bahnhöfen, auf Straßen und Plätzen seht, bleibt stehen, sprecht die Betroffenen an, bietet euch als Zeug*innen an, macht Solidarität praktisch! Eine Handlungsanleitung findet ihr hier.

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Kundgebung – Hussam Fadl von der Polizei von hinten erschossen

Hussam Fadl von der Polizei von hinten erschossen

Kundgebung gegen tödliche Polizeigewalt:
Mo, 10.07.2017 | 17:00 Uhr | Polizeipräsidium (Platz der Luftbrücke 6 / Tempelhof)

Veranstalter*innen: Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP)

Liebe Freund*innen, liebe Initiativen, liebe Mitstreiter*innen, liebe Kolleg*innen, liebe Engagierte, liebe Aktivist*innen,
am 27.9. 2016 wurde Hussam Fadl, Flüchtling aus dem Irak, bei einem Polizeieinsatz auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin von hinten erschossen. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft gegen die verantwortlichen Polizisten wurde Ende Mai 2017 mit dem Verweis auf Notwehr eingestellt. Dies kommt einem Freispruch der Polizisten gleich, die gezielt und von hinten auf Hussam Fadl geschossen haben. Die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP), die Beratungsstelle ReachOut und der Flüchtlingsrat Berlin kritisieren die Einstellung der Ermittlungen und rufen gemeinsam mit Familie Fadl zur Kundgebung gegen tödliche Polizeigewalt auf.

Wir freuen uns, euch alle am 10.7. bei der Demonstration zu sehen!

English:

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Veranstaltungsreihe: Weißensee MACHT Vielfalt

weissensee_machtvielfalt_veranstaltungsreiheVeranstaltungsreihe: Weißensee MACHT Vielfalt

19.11.2014 bis 02.12.2014 | Weißensee/Heinersdorf

Veranstalter*innen:
Ein Projekt von Förderverein Trixiewiz e.V.
Programmheft: [PDF]

Mi, 19.11.2014 | Filmvorführung zum Thema Alltagsdiskriminierung und Identität
Mi, 19.11.2014 | Filmvorführung und performance zum Thema Flucht und Migration
Do, 20.11.2014 | Ausstellungseröffnung: Eine visuelle Sprache der Migration
Fr, 21.11.2014 | Ausstellungseröffnung: Stereotypen
Fr, 21.11.2014 | Tag des offenen Projekts: Kommen und Bleiben
Sa, 22.11.2014 | Training zu Migration und Rassismus
So, 23.11.2014 | Interreligiöser Spaziergang durch Weißensee und Heinersdorf
So, 23.11.2014 | Filmvorführung: Augen AUF!
Di, 25.11.2014 | Kunstaktion: Wieviel kostet ein Leben?
Fr, 28.11.2014 | Fortbildung zur rassismuskritischen pädagogischen Praxis
Sa, 29.11.2014 | Kunstaktion mit Jugendlichen zum Thema Diversität und Zivilcourage
So, 30.11.2014 | Performance und Diskussion: Jeder nach seinen Bedürfnissen
Di, 02.12.2014 | Finissage der Wanderausstellung vom Kollektiv migrantas: Eine visuelle Sprache der Migration

Veranstaltungstexte und Informationen zur Reihe hier:
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