Schlagwortarchiv: hände weg vom wedding

Groß-Demo in Berlin gegen die Angriffe auf Efrîn

Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!

Bundesweite Groß-Demo:
Sa, 03.03.2018 | 12:00 Uhr | Alexanderplatz (Mitte)

Mehr Infos: Frieden für Afrin

Aufrufe:
– Frieden für Afrin
– Von Rojava bis nach Berlin – Kommunales Leben aufbauen und verteidigen (Radikale Linke Berlin)
– Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin! (Gemeinsam kämfpen!)

[Mobi-Video]

Banner: [NEA/HWVW] [RLB] [YXK]

Aktuelle Artikel:
– Was tun für Afrin? (Lower Class Magazine / 05.02.2018) [PDF]

Aufruf von Hände weg vom Wedding & North-East Antifascists [NEA]

Ein Angriff auf die kurdische Bewegung ist ein Angriff auf uns alle!

Deutschland und Türkei: Brothers in Arms

Seit dem 20. Januar 2018 attackiert das türkische Militär mit verbündeten islamistischen Banden und ehemaligen IS-Milizionären das Kanton Afrin (kurd. Efrîn). Während der größte Teil Syriens in den vergangenen Jahren vom Bürgerkrieg zerstört wurde, konnte in dieser Region das basisdemokratische Gesellschaftsmodell des „Demokratischen Konföderalismus“ aufgebaut werden. Seit jeher versucht der türkische Staat unter der Regerungspartei AKP die Gesellschaftsordnung, welche die Emanzipation aller dort lebenden Menschen und schließlich Basisdemokratie durchsetzt, zu zerstören. Dabei hat die enge militärische Kooperation beider NATO-Partner eine lange Tradition. Die Türkei wird seit Jahrzehnten von deutschen Rüstungsunternehmen und damit auch von der Bundesregierung fleißig beliefert. Stets wurden diese Waffen dazu verwendet, politische Gegner*innen, vor allem die türkische und kurdische Linke, zu vertreiben und zu ermorden. Der inzwischen so gut wie abgesägte Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) traf sich erst Anfang Januar mit seinem Amtskollegen Mevlüt Çavuşoğlu (AKP) und besiegelte das politische und militärische Bündnis beider Staaten erneut. Während Gabriel heuchlerisch Menschenrechtsfragen an Waffenexporte knüpfte, wurde bereits kurze Zeit später klar, dass die Waffenlieferungen trotz anderslautender Lippenbekenntnisse weitergehen. Seit letztem Jahr wurden Kriegsgeräte im Wert von fast 14 Millionen Euro an die Türkei exportiert. CDU und SPD exportierten im Zeitraum 2014 bis 2017 mit den verantwortlichen Konzernen Waffen im Wert von ca. 25 Miliarden Euro in alle Welt und damit mehr, als andere Bundesregierungen zuvor. Auch das türkische Militär ist kontinuierlicher Empfänger dieser Lieferungen. Die Bilder von deutschen Panzern, Panzerfahrzeugen sowie Gewehren beim türkischen Angriff auf Afrin gehen noch immer um die Welt. Nicht zuletzt sind die islamistischen Schergen des türkischen Militärs Empfänger der Waffen, die vom türkischen Militär weitergegeben werden. Deutsche Rüstungskonzerne wie Rheinmetall, Krauss-Maffei Wegmann und Thyssen-Krupp verdienen fleißig am Krieg gegen Linke in der Türkei und Syrien und unterstützen damit den AKP-Traum von einem „Neoosmanischen Reich“. Zeitgleich arbeitet Rheinmetall weiterhin unter Hochdruck daran, eine geplante Panzerfabrik in der Türkei in die Realität umzusetzen. Der türkische Ministerpräsident Binali Yıldırım (AKP) betonte vor Kurzem auf der Münchener Sicherheitskonferenz erneut, dass er sich eine deutsche Beteiligung an der geplanten Fabrik wünsche.

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Wedding-Tresen: Buchvorstellung des 3. Bandes über das Leben von Sakine Cansız

Buchvorstellung des 3. Bandes über das Leben von Sakine Cansız

Lesung:
Do, 01.03.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Material: [Flyer] | [Banner]

In den letzten drei Jahren haben wir gemeinsam mit den Freund*innen der kurdischen Frauenbewegung die Bücher von Sakine Cansız im Café Cralle vorgestellt. Auch den letzten Band „Guerilla“ wollen wir nun am 01. März 2018 ab 20 Uhr gemeinsam mit euch anlesen und kennenlernen. Außerdem wird es vor Ort Infos zur Mobilisierung zum 8. März 2018 dem internationalen Frauen*kampftag in Berlin geben.

(…) Im ersten Band von Sakines Biographie ging es um ihre Kindheit, ihre Familie, ihren Geburtsort Dersim, ihre erste Bekanntschaft mit dem Befreiungskampf (Kurdistan), ihre revolutionäre Arbeit und schließlich um ihre Verhaftung. Der zweite Band beschreibt ihre Gefängnisjahre. Sakine Cansız wurde als eine Frau der PKK durch ihren Widerstand im Kerker von Diyarbakır zu einer Legende. Sie war bekannt dafür, sich niemals zu beugen. Der neu ins Deutsche übersetzte dritte Band behandelt ihre Entlassung aus dem Gefängnis, ihren Aufenthalt im Libanon und in Syrien sowie ihre Zeit in den Bergen Kurdistans. (…) Das Buch wurde zwischen 1996 und 1997 geschrieben und in der Parteiakademie erstmalig gedruckt. (…)

Kommentar zum Buch von Anja Flach im Kurdistan Report

Sakine, Leyla Şaylemez und Fidan Doğan wurden am 9. Januar 2013 in Paris vom MIT (türkischer Geheimdienst) ermordet. Ein Verdächtiger wurde Dezember 2016 tot in seiner Zelle aufgefunden, der Prozess wurde eingestellt. Am 15/16. März 2018 wird in Paris ein Internationales Tribunal zur Aufklärung der Morde organisiert.

Die Veranstaltung findet im monatlichen Rahmen des „Hände weg vom Wedding“ Tresen statt.

[HWVW] Bericht: Keine Ruhe der AfD in Wedding und Mitte!

Bericht: Keine Ruhe der AfD in Wedding und Mitte!

Resümee zum Besuch der AfD-Veranstaltung am 23.02.2018 im Rathaus Mitte

Wie die AfD versuchte ihre rassistische Propaganda als Bürger*innendialog zur geplanten Umbenennung von nach Kolonialverbrechern benannten Straßen zu inszenieren und grandios scheiterte:

Bereits das von AfD-Mitgliedern besetzte Podium und die angestrebte Rededominanz der Moderation (Sabine Schüler, stellv. Vorsitzende der AfD-Fraktion BVV Mitte) und des Monologes des AfD-Bundestagsabgeordneten Götz Frömming, entlarvte die ganze Veranstaltung („Straßenumbenennung: moderner Kolonialismus?“) schon zu Beginn als Scheindialog. Organisiert wurde diese von der AfD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte.
Von Beginn an ließen sich die dutzenden anwesenden Antirassist*innen und Antifaschist*innen jedoch nicht durch Drohungen und das erzwungene Verlassen einer widerständigen Person zum Schweigen bringen. Deutlich und immer wieder sehr lautstark machten wir Frömming und Co. klar, dass wir nichts auf ihr schmieriges Gerede geben. Deutlich in der Mehrheit ließen wir mit konkreten und solidarischen Gegenargumentationen der rassistischen Scheiße keinen Raum.
Die vollkommen überforderte Moderatorin hatte dem nichts entgegenzusetzen und musste schließlich die eigenen Filmenden und Fotografierenden dazu auffordern, Anwesende nicht direkt zu filmen.

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Kein Raum der AfD! Kein Raum für Rassimus!

Kein Raum der AfD! Kein Raum für Rassimus!

Aktionen gegen AfD-„Bürger*innen-Dialog“:
Fr, 23.02.2018 | 17:30 Uhr | Rathaus Mitte (Karl-Marx-Allee 31 / Mitte)

Die Veranstaltung findet im BVV-Saal (1. Stock) statt.

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

[Mobi]

Presse:
– Völkermordstraße (Zeit Online / 28.01.2018)

Für nächsten Freitag, den 23. Februar, lädt die AfD zum sogenannten „Bürgerdialog“. Der Berliner Abgeordnete Götz Frömming, vor seiner Wahl in den Bundestag als Geschichtslehrer am Weddinger Lessing-Gymnasium aktiv, macht mobil gegen die geplante Umbennnung von Straßen, benannt nach deutschen Kolonialverbrechern im „Afrikanischen Viertel“. Zeigen wir ihm und seinen AfD-Konsorten, was wir von Rassismus und Kolonialismus halten!

In einer Stellungnahme vom Januar 2018 bezeichnet er die Bemühung von Bürger*innen und Bezirksamt als „modernen Kolonalismus“ und „koloniale Eroberungswut“. Angesichts der grausamen Verbrechen der deutschen Kolonialarmee ist das ein weiterer Versuch, ein „neues Erinnerungsbewusstsein“ in Deutschland zu schaffen und Geschichte zu relativieren. Während sich AfD & Co über „Sprachpolizisten“ (Frömming) ereifern, bekennen wir im Kiez eine klare antirassistische und antikoloniale Haltung.

Seit Jahren kämpfen antirassistische Initiativen wie Berlin Postkolonial sowie zahlreiche andere Organisationen Schwarzer Menschen in Deutschland für eine Umbennung der Straßen, benannt nach Kolonialverbrechern wie Lüderitz, Trotha, Peters und vielen anderen.
Wir möchten sie dabei unterstützen.

Kommt am 23. Februar zum Rathaus Mitte. Zeigen wir den Faschos und Verklärer*innen des Kolonialismus die klare Kante. Mischen wir uns bei der Veranstaltung ein und zeigen rassistischen Mythen und Relativierungen die Grenzen auf.

Kein Raum und Ruhe der AfD!

Solidarität mit Efrîn in Berlin! Waffenexporte stoppen!

Solidarität mit Efrîn in Berlin! Waffenexporte stoppen!

Antifaschistische-internationalistische Demonstration:
So, 04.02.2018 | 15:00 Uhr | Oranienplatz (Kreuzberg)

Banner: [NEA] [HWVW]

Für den 4. Februar 2018 rufen wir zur Teilnahme an der Demonstration, in Solidarität mit den Menschen im Kanton Efrîn (Rojava) auf! Die Region der Demokratischen Föderation Nordsyriens wird seit dem 19. Januar 2018 massiv von islamistischen Banden und der türkischen Armee angegriffen.

Die Errungenschaften eines basisdemokratischen Gesellschaftsmodell in Nordkurdistan, Rojava und darüber hinaus, basieren auf Frauenbefreiung, Ökologie und selbstbestimmtes Leben. Als stadtteilpolitische Initiative geben uns der Aufbau und Widerstand der Menschen vor Ort täglich Mut, Kraft sowie politische Inspirationen, für eine Lebensperspektive jenseits von Staat, Nationalismus und kapitalistischer Ausbeutung.

Doch hierzulande versuchen die deutsche und türkische Regierung beständig, fortschrittliche Kräfte zu kriminalisieren, um die jeweiligen nationalistischen Interessen durchsetzen zu können. Die aktive Unterstützung der AKP-Regierung durch die Bundesregierung mit Rüstungsgütern stinkt zum Himmel, ist aber nur die Spitze einer Zusammenarbeit, die auf Kapitalinteressen basiert und mittels Krieg ihre Herrschaft absichert. Gehen wir daher gemeinsam auf die Straße! Neben symbolischer Solidarität sind wir hier in der Verantwortung, die Rolle Deutschlands in dieser mörderischen Praxis immer wieder aufzuzeigen und Kriegsprofiteur*innen und politischen Unterstützer*innen keine ruhige Minute zu lassen. Denn Krieg beginnt hier!

Wir solidarisieren uns mit den Verteidigungseinheiten YPG und YPJ, welche Widerstand gegen die Aggressionen des türkischen Staates und ihrer islamistischen Söldner leisten. Defend Afrîn!

Hände weg vom Wedding & North-East Antifascists [NEA]

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Wedding-Tresen: Infoladen Magdeburg Stadtfeld bleibt! Mobi und Kiezgeschichte

Infoladen Magdeburg Stadtfeld bleibt! Mobi und Kiezgeschichte

Info- & Mobi-Veranstaltung:
Do, 01.02.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

An diesem Abend widmen wir uns dem Kampf gegen Verdrängung und dem Erhalt des Infoladens Stadtfeld in Magdeburg. Dazu werden uns die Genoss*innen der „Proletarischen Autonomie“ zunächst auf die aktuelle Situation des Infoladens eingehen und der Vermietung – die S Immo GmbH aus Berlin. Zusätzlich geben sie einen Einblick über die Geschichte der Hausbesetzungen in Magdeburg und speziell Stadtfeld seit den Neunziger und wie dort praktische Stadtteilarbeit umgesetzt wurde und noch immer wird.

Außerdem wird über die Demonstration am 17.02. in Berlin informiert. Veranstaltungstext:

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Lesung: „Verdrängt in Berlin!“

„Verdrängt in Berlin!“
Die WG in der Dubliner Straße 8 im Kampf gegen ihre Zwangsräumung

Lesung:
Fr, 12.01.2018 | 19:00 Uhr | FAU-Lokal (Grüntaler Straße 24 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding & Bündnis: Zwangsräumung verhindern

In „Verdrängt in Berlin!“ (VIB) geht es um den erbarmungslosen Kampf des Verdrängungsregimes aus Briefkastenfirmen, Hausverwaltungen, Rechtsanwaltskanzleien und Gerichten gegen eine Vierer-WG, die seit Jahren tapfer Widerstand leistet. VIB ist eine Geschichte voller Absurditäten aber auch voller Solidarität und witziger Protestaktionen. Das Besondere daran ist: Sie ist nicht nur wahr sondern auch interaktiv und der Ausgang ist völlig offen! Gelesen wird mit verteilten Rollen und der Richter ist als Originalstimme angefragt.
Hier könnt ihr die Hauptdarsteller*innen, die bisher zehn Kündigungen und zwei Verurteilungen zur Zwangsräumung getrotzt haben, live erleben! Wer wird am Ende gewinnen – Die Immobilienmafia mit riesigen Profiten oder die WG mit der Erhaltung ihrer Wohnung?

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Wedding-Tresen: Nachbarschafts- und Kennenlerntresen

Einladung zum Nachbarschafts- und Kennenlerntresen

Wedding-Tresen:
Do, 04.01.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Zu Jahresbeginn laden wir als stadtteilpolitische Initiative, explizit interessierte Nachbar*innen zu einem gemeinsamen Abend ein. Euch plagt schon länger der Drang endlich mal und vor allem lokal aktiv zu werden?! Dann los! Denn was zählt ist unsere Solidarität! Lasst uns gegenseitig kennenlernen!

Auch das letzte Jahr verdeutlichte wieder wohin wir als Nachbarschaft im Kiez, also die Gesellschaft insgesamt, steuern. Egal ob Lohnarbeit, Erwerbslosigkeit, kurz vor der Zwangsräumung, entmietet, zwangsmodernisiert, isoliert, sozial ausgegrenzt oder rassistisch diskriminiert. Unser Alltag ist ein Spiegel einer kapitalistischen Totalverwertung in der wir brutal in Rollen und Ecken gedrängt werden. Sich kennenzulernen kann ein erster Ausbruch sein, für konkrete Hilfe im Kiez, ein ermutigendes Gespräch und um gemeinsame Perspektiven vor Ort zu entwickeln. Eine intensive und kämpferische Zeit liegt vor und hinter uns. Zusammen mit euch wollen wir weiter kämpfen und 2018 mehr erreichen! Organize!

Es wird eine kurze Einführung über aktuelle Kämpfe und Arbeiten geben. Und wie immer mit dabei der Solidrink: „Roter Wedding“.

[Wedding] Kieztour gegen rechte Zeitungen

Kieztour gegen rechte Zeitungen im Wedding

Mehr Infos: No Compact & Hände weg vom Wedding

Im Rahmen der Kampagne „No Compact – Rechte Hetze stoppen“ haben wir am Freitag den 06.10.17 eine Kieztour gegen rechte Zeitungen durch Berlin-Wedding gemacht. Mit etwa 10 Leuten, aufgeteilt in kleinen Teams, besuchten wir rund 15 Verkaufsstellen – Pressefachgeschäfte, Spätis und Tankstellen- von Compact und anderen rechten Medien. Ausgestattet mit Infomaterial, Stickern und einem Brief an die Betreiber*innen informierten wir die Mitarbeiter*innen und Betreiber*innen über die rechten Schmierblätter und sprachen mit ihnen über Möglichkeiten die rechten Zeitungen aus den Regalen zu nehmen.

Die Reaktionen waren unterschiedlich. Viele Betreiber*innen wussten nicht, dass Compact und Junge Freiheit rechte Blätter sind und zeigten sich interessiert an unseren Infos. Es entwickelten sich Gespräche, manche äußerten Sympathie für unsere Aktion. Einige kündigten an, dem zuständigen Pressevertrieb (Grossisten) um eine Abbestellung des Magazins zu bitten. Die sympathischste Reaktion lässt sich in den Worten zusammenfassen: „Diesen Nazischeiß verbrennen wir sofort!“
Wir begegneten aber auch der Aussage, etwa dass man als einzelner Betrieb nichts machen könne, schließlich entschieden die Grossisten darüber welche Zeitungen im Regal landen. Andere warfen links und rechts zusammen und wollten die Junge Freiheit nun zur PKK-Zeitung unter den Ladentisch verbannen. Einige Mitarbeiter*innen schienen geschult im Umgang mit Besuchen wie unseren und verwiesen auf die Presse- und Meinungsfreiheit.

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[Wedding] Bericht vom Open-Air Kino am 10.09.17 auf dem Leopoldplatz

Selbstorganisierung von unten statt Verdrängung von oben, für ein selbstorganisiertes Kiezhaus im Wedding!

Dies war das Thema des zweiten Freiluftkinos 2017 auf dem Leopoldplatz. Am Sonntagabend (10.09.2017) wurde der Film „Das Gegenteil von Grau“ von Matthias Coers und der Initiative „Recht auf Stadt Ruhr“ gezeigt. Eingeleitet wurde dieser Dokumentarfilm durch eine Kundgebung mit drei kraftvollen Redebeiträgen. In Gänze waren ca. 150 Menschen vor Ort und zeigten einmal mehr, dass mensch sich städtische Räume sehr niedrigschwellig aneignen und kritisch hinterfragen kann.

Der Leopoldplatz als Veranstaltungsort war nicht zufällig gewählt. Hier verbinden sich sowohl die Themen der Kundgebung, als auch die Inhalte des Films miteinander. In besonders krassem Widerspruch stand das Freiluftkino dieses Mal zum parallel endenden „Wedding Markt“ auf dem Platz, der einer reinen Konsumlogik folgt und an dem sich die Nazareth-Kirchgemeinde bereichert. Naheliegend war es, dass die Kundgebung auch Bezug auf die mietenpolitischen Proteste der vergangenen Tage nahm. Am Samstag, den 09.09.2017 zog die Demonstration „Wem gehört die Stadt?“ lautstark und wütend durch Berlin, während zuvor, am 08.09.2017 ein mietenpolitischer Aktionstag stattfand.

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