Kategoriearchiv: Infoabend

Film- & Veranstaltungsreihe zu Naziterror in Deutschland

Naziterror in Deutschland

Film- & Veranstaltungsreihe:

Filmvorführung „Blut muss fließen“
So, 01.03.2020 | 20:00 Uhr | Filmrisz (Rigaer Straße 103 / Friedrichshain)

Antifa-Café Nord-Ost: Staat und Nazis Hand in Hand – Rechter Terror in Berlin
Fr, 13.03.2020 | 20:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Die Veranstaltung muss aufgrund der aktuellen Situation leider ausfallen. Es wird allerdings einen Audiomitschnitt des Podium geben, welcher in kürze Online geht.

Vortrag und Mitbringbrunch: Hanniball’s Schattenarmee
So, 15.03.2020 | 15:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Die Veranstaltung muss aufgrund der aktuellen Situation leider ausfallen.

Info-Veranstaltung: Nordkreuz, Uniter & Co
Mi, 18.03.2020 | 19:00 Uhr | Filmrisz (Rigaer Straße 103 / Friedrichshain)

Die Veranstaltung muss aufgrund der aktuellen Situation leider ausfallen.

Filmvorführung „Die Wahrheit liegt (lügt) in Rostock“
So, 29.03.2020 | 21:00 Uhr | Filmrisz (Rigaer Straße 103 / Friedrichshain)

Die Veranstaltung muss aufgrund der aktuellen Situation leider ausfallen.

Mehr Infos: www.antifa-nordost.org & rechtenterrorstoppen.noblogs.org

Material: [Plakat] | [Banner]

Zwischen dem 1. und 29. März 2020 findet im Filmrisz (Rigaer Straße 103, Friedrichshain) eine Film- und Veranstaltungsreihe zum Thema Rechtsterrorismus, Neonazismus und Verbindungen zu Sicherheitsbehörden, Polizei und Bundeswehr statt. Zunächst wird die Undercover-Dokumentation „Blut muss fließen“ (D, 2012) gezeigt. Der Journalist Thomas Kuban recherchierte mehrere Jahre verdeckt zu Neonazimusik und Rechtsrock. Am Mittwoch, 18.3. geht es auf einer Veranstaltung mit Sebastian Wehrhahn um das rechte Netzwerk „Nordkreuz“, den Verein Uniter und deren Verbindungen zu Polizei und Bundeswehr. Zum Abschluss der Reihe gibt es die Dokumentation „Die Wahrheit liegt (lügt) in Rostock“ (BRD/GB 1993). Der Film befasst sich mit dem rassistischen Pogrom in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992.

Alle Veranstaltungsankündigungen:

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#15MRZ – Demonstration am internationalen Tag gegen Polizeigewalt in Moabit

Internationaler Tag gegen Polizeigewalt

Frühstück vor der Demonstration:
So, 15.03.2020 | 11:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Demonstration am internationalen Tag gegen Polizeigewalt:
So, 15.03.2020 | 14:00 Uhr | U-Bahnhof Turmstraße (Tiergarten)

Die Demonstration ist verschoben!

Offener Unterstützer*innentreff:
Mi, 25.03.2020 | 19:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Material: Banner: [#1] [#2] | [Plakat] | [Demo-Route]

Zum internationalen Tag gegen Polizeigewalt am 15.03.2020 lädt die Kampagne „Death in Custody – Aufklärung von Tod in Gewahrsam jetzt!“ zur bundesweiten Demonstration in Berlin Moabit ein. Death in Custody ist ein Bündnis von verschiedenen antirassistischen, antikolonialen Gruppen und Einzelpersonen.

Immer wieder sterben in Deutschland Schwarze und People of Color in Gewahrsam von Polizei und anderen staatlichen Institutionen. Oft werden die Opfer kriminalisiert, die Tatumstände seitens der der Ermittlungsbehörden vertuscht, während die Täter_innen straffrei davon kommen und in der weißen deutschen Dominanzgesellschaft das Schweigen über diese Todesfälle herrscht. Der Tod in Gewahrsam von rassifizierten Personen hat eine lange Tradition in Deutschland und Europa. Lasst uns gemeinsam gegen dieses kolonialrassistische System auf die Straße gehen und das Schweigen brechen!

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Perspektive-Tresen: März 1920: Rote Ruhr

März 1920: Rote Ruhr

Tresen & Info-Veranstaltung:
Di, 24.03.2020 | 19:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Die Veranstaltung muss aufgrund der aktuellen Situation leider ausfallen.

Veranstalter*innen: Revolutionäre Perspektive Berlin
Referent*in: Ulrich Peter

Flyer: [Front] [Back] [PDF]

Am 13. März 1920 putschte der rechte Politiker Wolfgang Kapp gegen die Weimarer Republik mit Unterstützung von großen Teilen des Militärs, um eine monarchistische Diktatur zu errichten. Die Reichswehr verweigerte der Regierung aus SPD, DDP und Zentrum die Unterstützung. Die Regierung floh, der Generalstreik wurde ausgerufen, vielerorts griffen die Arbeitenden zu den Waffen und innerhalb kurzer Zeit war der Putsch abgewehrt. Im Ruhrgebiet kam es zu einem Aufstand der Arbeiter*innen, die die Putschisten besiegten und sie aus dem Industriegebiet vertrieben. Es entstand eine »Rote Ruhrarmee« aus etwa 50 000 Menschen und es bildeten sich Vollzugsräte, die Verwaltungsaufgaben übernahmen und das gesellschaftliche Leben neu gestalten wollten. Die militärische Niederschlagung des Ruhr-Aufstandes wurde mit aller Brutalität durchgeführt, es gab Massenerschießungen und unzählige Todesurteile. In den 1970er Jahren hat der Historiker Erhard Lucas drei Bände zur Märzrevolution veröffentlicht. 2020 hat die Buchmacherei eine Neuauflage dieser seit Jahren vergriffenen Werke herausgebracht.

Wir haben Ulrich Peter eingeladen, der daran mitgearbeitet hat. Er wird den Verlauf der Märzrevolution darstellen und dabei auch die Rolle der Parteien SPD, USPD, KPD und der syndikalistischen Kräfte beleuchten.

Veranstaltungsreihe: Free Them All!

Repression ist nur das letzte Wort, wenn wir es hinnehmen – Free Them All!

Veranstaltungsreihe:

Podiumsdiskussion über rassistische Polizeigewalt
Sa, 01.02.2020 | Schule für Erwachsenenbildung (Gneisenaustraße 2A / Kreuzberg)

Antifa-Café Nord-Ost: »Free Angela Davis and all Political Prisoners«
Fr, 14.02.2020 | 20:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Banner: [Farbe] [S/W] | Programm-Heft: [Web] [Kopiervorlage] | Mobi: [#1] [#2] [#3] [#4]

Nacho Movie Night
So, 16.02.2020 | 19:00 Uhr | B53/55 (Braunschweiger Straße 53/55 / Neukölln)

Afroamerikanische Selbstorganisierung seit den 1960ern
Fr, 21.02.2020 | 19:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Antifa West-Berlin Tresen: Die moderne Form der Sklaverei als Gefängnisindustrie
Fr, 28.02.2020 | 20:00 Uhr | Schloß19 (Schloßstraße 19 / Charlottenburg)
Veranstalter*innen: Antifa West-Berlin

Info-Veranstaltung mit: Johanna Fernandez (Sprecherin von Mumia Abu-Jamals Verteidigung)
Do, 19.03.2020 | 19:00 Uhr | Schule für Erwachsenenbildung (Gneisenaustraße 2A / Kreuzberg)

Die Veranstaltung muss aufgrund der aktuellen Situation leider ausfallen.

Mehr Infos: freethemallberlin.nostate.net

Aktuelles: Johanna Fernandez redet über Mumia Abu-Jamal

Banner: [#1] [#2]

Aufruf & Ankündigungstexte:

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Solidaritätstreff: Hart am Limit. Soziale Arbeit im Kapitalismus

Hart am Limit. Soziale Arbeit im Kapitalismus

„Solidaritätstreffen Soziale Arbeit“: Betriebsratsarbeit in der Sozialen Arbeit
Mi, 18.03.2020 | 19:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Die Veranstaltung muss aufgrund der aktuellen Situation leider ausfallen.

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Wer ist dieser Betriebsrat? Das gemeinsame Einstehen für bessere Arbeitsbedingungen hat bei vielen freien Trägern der Sozialen Arbeit keinen einfachen Stand. Häufig stehen sich Geschäftsführung und Belegschaft zu nah und beuten sich mit dem Verständnis „man sei eine Familie“ oft selbst aus. Dabei gibt es viele Stressfaktoren: befristete Finanzierungen, unsichere Arbeitsverhältnisse, unklare Regelungen beim Träger, zu wenige Projektgelder, diffuse Aufgabenfelder und häufig viel zu niedrige Löhne bei immer teurerer Miete und Versorgung.

Grundlegende Rechte auf Arbeit können nur gemeinsam erstritten und erkämpft werden.
Im Solidaritätstreff gehen wir der Frage nach, wie wir uns gemeinsam trotz Ausbeutung unserer Arbeitskräfte „für die gute Sache“ empowern können. Wir wollen handlungsfähig werden!

Wo sind die Chancen und Grenzen von Betriebsratsarbeit? Was können wir als Lohnabhängige tun, um unsere Arbeit im Kapitalismus zumindest ein wenig erträglicher zu machen? Wir sammeln Expertisen und dokumentieren sie für aktuelle und kommende Kämpfe in der Sozialarbeit. So gehen wir und nachfolgende Kolleg*innen gestärkt in die Auseinandersetzungen.

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Veranstaltungsreihe zu 100 Jahre Kapp-Putsch

100 Jahre Kapp-Putsch

Veranstaltungen der [NEA] im Rahmen der Veranstaltungsreihe:

Antifa-Café Nord-Ost: Staat und Nazis Hand in Hand – Rechter Terror in Berlin
Fr, 13.03.2020 | 20:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Banner 1: [Farbe] [S/W] | Banner 2: [Farbe] [S/W] | Programm-Heft: [Web] [Kopiervorlage]

Die Veranstaltung muss aufgrund der aktuellen Situation leider ausfallen. Es wird allerdings einen Audiomitschnitt des Podium geben, welcher in kürze Online geht.

Vortrag und Mitbringbrunch: Hanniball’s Schattenarmee – ein rechtes Netzwerk in Staat, Polizei und Bundeswehr
So, 15.03.2020 | 15:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
[Banner]
Download: [»Hannibal«-Studie]

Die Veranstaltung muss aufgrund der aktuellen Situation leider ausfallen.

Weitere Veranstaltungen:

Info-Veranstaltung: 100 Jahre Kapp-Putsch – 100 Jahre Generalstreik
Mo, 09.03.2020 | 19:30 Uhr | Rote Insel (Mansteinstraße 10 / Schöneberg)
Veranstalter*innen: Antifa West-Berlin, Jugend-Antifa Schöneberg [JANOSCH] & SZA
[Flyer]

Kundgebung des Bündnis:
100 Jahre Kapp-Putsch – 100 Jahre Generalstreik – Massenstreik gegen Faschismus und Militarismus
Sa, 14.03.2020 | 15:00 Uhr | Kaiser-Wilhelm-Platz (Schöneberg)
[Redner*innen]

Mehr Infos & Veranstaltungen: 1918unvollendet.blogsport.eu

[Veranstaltungsflyer]

Ankündigungstexte, Aufruf…

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Wedding: Feministische Streik- und Protestwoche

Feministische Streik- und Protestwoche im Wedding vom 03.-11. März 2020

Kiezküche:
Di, 03.03.2020 | 18:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Streik-Tresen:
Do, 05.03.2020 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Mobilisierungsaktion:
Sa, 07.03.2020 | 12:00 Uhr | Leopoldplatz & Müllerstraße (Wedding)

Streikposten:
So, 08.03.2020 | 10:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Frauen*kampftagdemo: [Aufruf]
So, 08.03.2020 | 14:00 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)

Treffen: „Feministische Gewerkschaftsarbeit“
Mi, 11.03.2020 | 18:00 Uhr | FAU-Lokal (Grüntaler Straße 24 / Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Das Frauen*streik-Komitee Wedding organisiert rund um den 8. März 2020, dem internationalen Frauen*kampftag, eine feministische Streik- und Protestwoche im Wedding. Hier das Rahmenprogramm:

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AKK-Tresen: Feminismus und Antifa

Antifa-Infotresen zum Internationalen Frauen*kampftag Berlin 2020

Antifa-Tresen & Info-Veranstaltung:
Mi, 04.03.2020 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Antifa Kaffeekränzchen [AKK]
Referent*innen: f_antifa Brandenburg [fabb] & Bündnis Frauen*kampftag Berlin

Unsere kapitalistische, patriarchale Gesellschaft ist seit jeher gekennzeichnet durch Ungleichheit, Diskriminierung, Rassismus, Ausgrenzung und Unterdrückung der Frau*. Um sich gegen diese Machtverhältnisse zu wehren, begannen Frauen* bereits vor 230 Jahren, sich für eine Gleichstellung der Geschlechter auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene einzusetzen. Aus dieser frühen Frauenbewegung heraus entstand der Frauen*kampftag, der in Deutschland erstmalig am 19. März 1911 stattfand. Zunächst war das Frauenwahlrecht eine der zentralen Forderungen und wurde im November 1918 festgeschrieben. Seit 1921 findet der internationale Frauenkampftag am 8. März statt. Jährlich tragen an diesem Tag weltweit Frauen*, alle durch das patriarchale System diskriminierte Personen und sich solidarisierende Männer ihren Kampf gegen Ausgrenzen, Diskriminierung, Rassismus Unterdrückung und patriarchale Strukturen auf die Straße.

Trotz über 100 Jahren Frauen*kampftag, ist Sexismus in allen Bereichen der Gesellschaft weiter an der Tagesordnung. Obwohl es in antifaschistischen Zusammenhängen vielleicht anders zu erwarten wäre, spiegelt sich der gesellschaftliche Sexismus auch hier wieder. Trotz antisexistischer Positionierung, findet sich Mackertum, offener und versteckter Sexismus und die klassische Rollenaufteilung von Männern und Frauen* in Struktur und Arbeit vieler antifaschistischer Gruppen wieder. Zwar gibt es einen hohen Anteil organisierter Frauen*, dennoch wurden und werden auch autonome Strukturen häufig von Männern dominiert.
Um diesen Zuständen etwas entgegenzusetzen und den Feminismus im antifaschistischen Kampf zu stärken, gründeten sich in den späten 80ern und frühen 90ern feministische Antifagruppen. Doch Ende der 90er war diese Entwicklung wieder rückläufig. In den letzten Jahren entstanden erneut zahlreiche F_antifagruppen, in denen Frauen, Lesben, inter- und nicht-binäre sowie trans-Personen sich organisieren.

Antifaschismus war und ist nicht nur ein Kampf gegen rechts, sondern muss immer auch eine Kritik an den bestehenden Herrschaftsformen, einen entschlossenen Kampf für Feminismus, gegen Sexismus und Patriarchat beinhalten. Feminismus und Antifaschismus müssen als gemeinsamer Kampf betrachtet werden.

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Audio-Mitschnitte der Veranstaltungsreihe „Deutschland ist Brandstifter“

Audio-Mitschnitte der Veranstaltungsreihe „Deutschland ist Brandstifter“

Im November 2019, zum 30. Jahrestag der so genannten „friedlichen Revolution“, organisierten die North-East Antifascists [NEA] & die Antifa West-Berlin, mit Unterstützung des re:volt magazin, eine Veranstaltungsreihe zur Thematik.

Im folgenden möchten wir zwei Audio-Mitschnitte der Veranstaltungen „Broschürenrelease: Deutschland ist Brandstifter!“ und „PIONIERINNEN – Akzente der DDR- und ostdeutschen Frauen* Lesben-Bewegung“ veröffentlichen.

In diesem Kontext erschien auch eine Broschüre, die ihr hier downloaden könnt.

Audio-Mitschnitte:

Broschürenrelease:
„Deutschland ist Brandstifter! Broschüre gegen den BRD-Imperialismus und den Mythos Friedliche Revolution“
Do, 07.11.2019 | Zielona Góra

Referent*innen:
– Alp Kayserilioğlu (re:volt magazine): Der BRD-Imperialismus am Beispiel der Türkei
– Johanna Bröse (re:volt magazine): Die Rolle der BRD im Kontext von Migrationspolitik und dem Ausbau der Festung Europa
– Gerhard Hanloser: Formen der Kritik an Deutschland. Ein Überblick

Info-Veranstaltung:
PIONIERINNEN – Akzente der DDR- und ostdeutschen Frauen* Lesben-Bewegung der 1980er – 1990er Jahre
Do, 14.11.2019 | Kiezhaus Agnes Reinhold

Referent*in:
Neko (Historikerin*, Frauenstadtarchiv Dresden)

Diskussionstreffen: Widerstand in der Brüsseler Krankenpflege

Diagnose: Kapitalismus. Widerstand in der Brüsseler Krankenpflege

Solidarisches Austausch- und Diskussionstreffen:
Sa, 29.02.2020 | 19:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding, Vogliamo Tutto & Union Communiste Libertaire Bruxelles

Solidarisches Austausch- und Diskussionstreffen mit einem libertär-kommunistischen Krankenpfleger aus Brüssel.

Unsere öffentliche Gesundheitsversorgung als integraler Bestandteil der Daseinsvorsorge steht seit Jahren unter dem Dauerfeuer kapitalistischer Zwänge und Rationalisierungsprogramme. Die Vorgabe der Bosse ist das „marktgerechte“ Krankenhaus. Unter künstlichen geschaffenen Konkurrenzsituationen, dem Sparzwang und der Privatisierung, leiden nicht nur die Arbeiter*innen in ganz Europa in den verschiedenen, meist ausgegliederten Sparten dieser „Krankenfabriken“, sondern auch die Patient*innen.

Gewerkschaftlicher Widerstand bleibt in Deutschland, bis auf die Kämpfe linker Basisgewerkschaften, häufig zahnlos. Positive Beispiele sind in Berlin z.B. die kämpfenden Therapeut*innen der Charité sowie die angegliederten Kämpfe der Kolleg*innen in der Logistik und Reinigung. In belgischen Krankenhäusern regt sich vor allem in der Krankenpflege Widerstand.

Die Krankenpfleger*innen schließen sich etwa in der Brüsseler Platform „La santé en lutte“ oder „Collectif Hôpital en Résistance“ zusammen. Solche Organisierungsansätze sind hier bisher allerdings kaum bekannt. In einem solidarischen Rahmen wollen wir einen Austausch mit einem Kollegen, der sowohl in der Basisorganisierung „Collectif Hôpital en Résistance“ als auch in der Gruppe „Union Communiste Libertaire Bruxelles“ aktiv ist, ermöglichen. Darüber hinaus diskutieren wir, wie wir soziale Kämpfe im Stadtteil und in den Betrieben miteinander verknüpfen können. Es geht um die Erfahrungen der Kolleg*innen aus den Kämpfen vor Ort und um die konkreten Erfahrungen von Basisbewegungen in Berlin und Brüssel.

Es wird auf Französisch berichtet und direkt ins Deutsche übersetzt.