Kategoriearchiv: Antifa

Ganz Berlin fährt nach Dresden! Solidarity with Refugees!

demo_dresden_refugees_plakatGanz Berlin fährt nach Dresden!
Solidarität mit den geflüchteten Menschen!
Stoppt die geistige Brandstiftung!

Bundesweite Demonstration in Dresden:
Sa, 28.02.2015 | 14:00 Uhr Uhr | Theaterplatz (Dresden)

Aktuelles zur Anreise:
Es gibt keine Bustickets mehr!
Alternativ gibt es folgende Möglichkeit mit der Bahn nach Dresden zu fahren:

Anreise:
Sa, 28.02.2015 | 09:34 Uhr | Berlin Hauptbahnhof | Gleis 12
Umsteigen Cottbus: 10:59 Uhr | Gleis 2 | Weiterfahrt: 11:15 Uhr | Gleis 8
Ankunft Dresden Hauptbahnhof | 13:06 Uhr | Gleis 9

Rückfahrt:
Sa, 28.02.2015 | 18:50 Uhr | Dresden Hauptbahnhof | Gleis 9
Umsteigen Cottbus: 20:39 Uhr | Gleis 9 | Weiterfahrt: 21:00 Uhr | Gleis 5
Ankunft Berlin Hauptbahnhof | 22:24 Uhr | Gleis 14

Bustickets von Berlin nach Dresden:
Buchladen Zur schwankenden Weltkugel | Kastanienallee 85 | 10435 Berlin–Prenzlauer Berg

Öffnungszeiten:
Mo bis Fr: 11:00 Uhr – 19:00 Uhr
Sa: 11:30 Uhr – 18:00 Uhr
Website

Plakat / Flyer: [deutsch / english]

Weitere Infos auf: www.feb28.net & www.antifa-nordost.org

Diskursbeitrag der [NEA] zu PEGIDA:
PEGIDA – Brandstifter in Nadelstreifen(?)

Es wird wieder attraktiver, auf die Straße zu gehen. Überall in der BRD gibt es vermehrt Demonstrationen, durchgeführt von Bewegungen unter den Namen „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) oder “Direkte Demokratie für Europa” (DDFE). Im Fokus ihrer Mobilisierung steht die Angst vor einer angeblichen Islamisierung der BRD und das Ziel eines Zusammenhaltes des “Volkes” gegen alles, was diesem vermeintlich schaden könnte oder einfach nur “fremd” erscheint. Die angegebenen Ziele dieser Gruppierungen beziehen sich nicht auf humanitäre Hilfe für oder Unterstützung der Betroffenen, die der Bedrohung des Islamischen Staates (IS), beispielsweise in den kurdischen Gebieten, tagtäglich ausgesetzt sind. Die Forderungen reichen stattdessen von der Verschärfung des Asylgesetzes über die Ablehnung von Gender Mainstreaming bis hin zu einer besseren Ausrüstung der repressiven Polizei-Organe in Deutschland. Andere Ableger und Abspalter gehen noch weiter und fordern einen Sturz der Regierung zugunsten des “Volkes”. Weiterlesen →

Info-Veranstaltung: „Berlin-Buch – Wohlfühlkiez für Nazis und Rassisten!?“

buch_va_jup„Berlin-Buch – Wohlfühlkiez für Nazis und Rassisten!?“

Info-Veranstaltung:
Mo, 16.02.2015 | 19:00 Uhr | JUP (Florastraße 84 / Pankow)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] in Kooperation mit dem Montagscafé des JUP

Berlin–Buch liegt am nordöstlichen Stadtrand Berlins. Schlafstadt, Medizinstandort und Familienbezirk im Grünen. Der an Brandenburg angrenzende Pankower Stadtteil fällt aus der Wahrnehmung der meisten Berliner*innen heraus. So verwundert es nicht, dass die zunehmende Dominanz organisierter Neonazis in Buch nur von wenigen wahrgenommen wird. Dieses Problem schwelt schon seit zwei Jahren und wurde bisher nur von wenigen Akteuren und Zuhörer*innen wahrgenommen. Erst die Mobilisierung gegen die geplanten Flüchtlingsunterkünfte machte es für die Allgemeinheit sichtbar.
In unserer Veranstaltung zeichnen wir die Entstehung der lokalen Nazistrukturen im Bezirk hin zu Neuformierung der Pankower NPD, dokumentieren rechte Übergriffe und Propaganda, so wie die aktuellen rassistischen Proteste gegen Geflüchtete in Buch. Im Anschluss bieten wir euch die Möglichkeit, Gegenstrategien zu entwickeln und euch an geplanten Aktionen zu beteiligen.

Naziaufmarsch in Cottbus verhindern & gemeinsame Anreise aus Berlin

cottbus_150215_bannerNaziaufmarsch in Cottbus verhindern & gemeinsame Anreise aus Berlin

Anreise aus Berlin:
Treffpunkt:
So, 15.02.2015 | 10:20 Uhr | Alexanderplatz | Gleis 1
Abfahrt: 10:40 Uhr

Material: [Aktionskarte]

Infos zu den Gegenprotesten in Cottbus: www.cottbus-nazifrei.info
Infos zur Anreise aus Berlin auf: www.antifa-nordost.org

Seit mehreren Jahren mobilisieren Neonazis am 15. Februar, dem Jahrestag der Bombadierung im 2. Weltkrieg, nach Cottbus zu einem “Gedenkmarsch”. Sie wollen damit am deutschen Opfermythos anknüpfen und somit ihre geschichtsrevisionistische und NS-Verherrlichende Ideologie auf die Straße tragen. Lasst uns gemeinsam den Naziaufmarsch verhindern! Fahrt mit uns aus Berlin nach Cottbus! Unterstützt die Genoss*innen in der Zone, damit auch dieses Trauerspiel endgültig in die Geschichte eingeht.
Es wird eine gemeinsame An- und Abreise geben.

Antifa-Criminals United!

NPD-Aufmarsch Rathaus Pankow wegen Bombardierung Dresdens

antifa_logo_srNPD-Aufmarsch Rathaus Pankow wegen Bombardierung Dresdens

Gegen-Kundgebung:
Fr, 13.02.2015 | 17:30 Uhr | Rathaus Pankow (Breite Straße 24A-26 / Pankow)

Die NPD Pankow will heute der Bombardierung von Dresden gedenken. Seit Ende der 90er Jahre gab es in Dresden eines der größten Neonazi-Aufmärsche in Europa an diesen Tag. Durch jahrelanger antifaschistischer Arbeit und durch das später gegründete Bündnis “Dresden Nazifrei” konnte diese alljährliche Demonstration verhindert werden. Seit ein paar Jahren wurde immer auch ein Täterspurenrundgang in Dresden durchgeführt, um aufzuzeigen, dass Dresden ebenso in das System des Nationalsozialismus verstrickt war, wie alle anderen Städte in dem damaligen Gebiet des Deutschen Reiches auch.

Die NPD Pankow möchte morgen aber an den Mythos des unschuldigen deutschen Volkes anknüpfen, dass 1945 plötzlich von den Alliierten bombardiert wurde. Das viele tausende Zivilist*innen sterben mussten, ist nicht gut zu heißen. Aber die NPD versucht durch ihre morgige Gedenkkundgebung eine Täter-Opfer-Umkehrung, die eine eindeutige Verherrlichung und Verharmlosung des Nationalsozialismus darstellt und die Opfer dieser Herrschaft in Vergessenheit rücken lässt.

Mi, 11.02.: HSH – Nazi-Wohlfühlzonen angreifen!

hsh_20150211_flyerGemeinsam gegen Rassismus – Nazi-Wohlfühlzonen angreifen!

Antirassistische Kundgebung:
Mi, 11.02.2015 | 18:00 Uhr | Egon-Erwin-Kisch-Straße (Vor dem Bürgeramt / Hohenschönhausen)

Vortreffpunkt:
Mi, 11.02.2015 | 17:30 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagsstraße / Friedrichshain)

Weitere Infos: www.gemeinsam-gegen-rassismus.net
Live-Ticker am 11.02.2015: www.twitter.com/ai_b_bbg (AntiRa Infoportal // @ai_b_bbg)
Hashtag: #hsh_antira
EA: 030 / 6922222

Material: [Flyer] | [Aktionskarte]

*AKTUELLES:*
Recherche-Beitrag:
„Recherche und Analyse: Gemeinsam gegen Rassismus in Falkenberg“

Am 11.2. wollen Rassisten zum sechsten Mal durch Berlin Neu-Hohenschönhausen laufen. Unter der Führung des NPD-nahen “Berlin wehrt sich”-Bündnisses protestieren sie gegen die Errichtung von zwei Unterkünften für geflüchtete Menschen im Stadtteil. Zogen anfangs noch über hundert Rassisten durch die Straßen, ist es inzwischen nur noch ein Haufen von rund 50 Neonazis. Der Nazi-Protest bröckelt. Doch bis jetzt wurde er von den Bullen immer durchgeprügelt. Das kann sich nur ändern, wenn mehr Menschen ins Randgebiet kommen, um die Aufmärsche ein für alle Mal zu beenden. Überall, wo Nazis marschieren, müssen wir uns ihnen entgegen stellen. Dies ist besonders wichtig, da in der einen Unterkunft bereits geflüchtete Menschen leben, die sich jeden Tag den rassistischen Zuständen gegenüber sehen. Die Zeit ist reif – Antifa Widerstand!

Info-Veranstaltung: Rassistische Mobilmachung

info_va_pegida_baizEine Analyse zu PEGIDA und anderen Asylgegnern in Dresden und Umland

Info-Veranstaltung:
Sa, 07.02.2015 | 18:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Vortrag von: Antifa Recherche Team Dresden
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

*AKTUELLES:*
Diskussionsbeitrag der [NEA]:
PEGIDA – Brandstifter in Nadelstreifen(?)

BÄRGIDA, PEGIDA, MAGIDA… das “neue” bundesweite kulturrassistische Phänomen gegen eine vermeintliche Islamisierung bekommt nach den Anschlägen gegen das Satiremagazin Charlie Hebdo neuen Diskurswind. Eine der “Hotspots” der rassistischen Bewegung ist die sächsische Landeshauptstadt.
Dresden reiht sich damit in eine lange Liste sächsischer Orte ein, in denen Bürger immer dann den Arsch vom Sofa bekommen, wenn es gegen Ausländer geht. Mit PEGIDA und ihren Massendemonstrationen besitzt Dresden darüber hinaus aber ein Alleinstellungsmerkmal. Erste Erklärungsansätze aus Politik und Dresdner Wissenschaft sprechen von “besorgten Bürgern”, “Rechtsextremisten” oder “Wutbürgern”, zeigen Verständnis und plädieren für das Ernstnehmen der Sorgen und Ängste. Manche suchen den offenen Dialog, andere kommen mit Sondereinheiten gegen “kriminelle Asylbewerber”. Keinen der Ansätze halten wir für ausreichend, die meisten für falsch.
Den folgenden Fragestellungen wird sich der Vortrag annehmen: Wer protestiert da eigentlich? Welche Gemeinsamkeiten in den Argumentationen sind erkennbar, wo bestehen aber auch gravierende Unterschiede? Und was hat das Geschehen mit 1989 zu schaffen?

[NEA]-Redebeitrag: „No love for Stalin“

ll_2015_nolove_banner„No love for Stalin“

Die russische Oktoberrevolution von 1917 kann aus heutiger Sicht sicherlich zunächst als der erste reale Versuch gesehen werden, sozialistische Theorie in der Wirklichkeit zu erproben. Die beteiligten Akteur*innen der Revolution verstanden eine materialistische Geschichtsauffassung, welche den Kern ihrer Überzeugungen bildete und bereits Anfang des 20. Jahrhunderts über eine beachtliche philosophische Tradition verfügte, als konkrete Aufforderung, den Sozialismus aus den Köpfen auf die Straße zu überführen. Die Errichtung eines sowjetischen Staates sollte hierbei nur die erste Stufe des letzten Kapitels einer Geschichte der Klassenkämpfe bilden, von der aus in einer nahen Zukunft der endgültige Sieg des Weltproletariats ausgehen würde. Weiterlesen →

Siempre Antifa Frankfurt/Main: „Antifa bleibt notwendig!“

ll_2015_text_siempreUnsere Genoss*innen und Freund*innen von Siempre Antifa Frankfurt/Main haben einen eigenen Aufruf für unseren Antifa-Block: „Totgesagte leben länger!“ auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2015 geschrieben, den wir hier dokumentieren.

Antifa bleibt notwendig!

Das Jahr 2014 steht für eine erneute Zäsur in der antifaschistischen Bewegung. Mehrere Gruppen, die das Bild der autonomen Antifa im vergangenen Jahrzehnt mitgeprägt hatten, zogen ein kritisches und resignierendes Resümee: so geht es nicht weiter. Die Konsequenz ist meist eine schleichende Abkehr von autonomer Praxis sowie das Aufgehen in größeren Organisierungsprozessen. Angesichts der Sprachlosigkeit der antifaschistischen Linken gegenüber neueren Entwicklungen im nationalen und internationalen Kontext erscheint uns diese Entwicklung allerdings nicht als Reorganisierung der Bewegung zur Erhöhung der Schlagkraft, sondern im Gegenteil als Eingeständnis der eigenen konzeptionellen und aktivistischen Schwäche. In der Hauptsache stehen wir als Linke vor zwei ungelösten Problemen: einerseits die Zersplitterung der Bewegung in Kleingruppen aufzuheben, andererseits unsere Basis insgesamt zu vergrößern. Bei aller Richtigkeit verbindlicherer organisatorischer Strukturen bleibt die Hoffnung in bundesweite Prozesse dort trügerischer Schein, wo eine regionale Mobilisierungsfähigkeit für unsere Inhalte ausbleibt. Der Aufbau stärkerer und sich intensiver koordinierender Strukturen, die kontinuierlich am Ausbau der eigenen Basis arbeiten, ist nur ausgehend von den Gegebenheiten vor Ort möglich. Organisationen ohne lokale materielle Verankerung hingegen bleiben ein Papiertiger. Wo sie angesichts drängender Herausforderungen schweigen, spielen sie sich mit dem Management von Großevents die Illusion eigener Stärke vor. Bundesweite Organisierung könnte das Rückgrat jeder lokalen Arbeit sein, die ihrerseits aber nicht zu ersetzen ist. Darüber hinaus erhält eine Zusammenfassung der vorhandenen Kräfte ihre Bedeutung in Arbeitsteilung und der Ermöglichung von Synergieeffekten, nicht jedoch in einem strapazierenden Mehraufwand, der einer weiteren Bürokratisierung Vorschub leisten wird. Wir können den zweiten Schritt nicht vor dem ersten gehen. Die Richtung, die uns vorschwebt, ist eine, die sich vertikal von unten nach oben organisiert und horizontal vom lokalen Raum ausgehend über regionale Vernetzung zu größeren Organisationseinheiten gelangt. Weiterlesen →

Interview mit der [NEA] in der Tageszeitung Junge Welt zur LL-Demo

ll_2015_jungewelt_bannerAm Donnerstag, den 08.01.2015 ist in der linken Tageszeitung Junge Welt ein Interview mit uns erschienen, wo wir uns noch mal zur Notwendigkeit des Antifa-Ansatzes äußern und diesen in Bezug zu unserem Antifa-Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2015 setzen.

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Pressemitteilung der [NEA] zur LL-Demo: „Die Antifaschistische Aktion lebt“

nea_logoBerlin, den 08.01.2015

Sehr geehrte Vertreter*innen der Presse,

2015 findet das alljährliche Gedenken an die Revolutionäri*nnen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in Berlin statt.
Sie ist eine der ältesten, spektren- und generationenübergreifenden Manifestationen der revolutionären Linken in Deutschland.

Wir rufen in diesem Jahr unter dem Motto:
„Totgesagte leben länger – Die Antifaschistische Aktion lebt“ zu einem antifaschistischen Block auf der Gedenkdemonstration auf.

Der weiterhin zunehmende Rechtsruck in Europa und das Wiedererstarken von „protofaschistischen“ Parteien von der „Alternative für Deutschland (AfD)“, der UKIP in Großbritannien, bis hin zu neonazistischen Parteien wie der Jobbik-Partei in Ungarn, der alltägliche und institutionelle Rassismus, die Proteste gegen Geflüchtete und so genannte religiöse Minderheiten in Berlin und anderen deutschen Städten, zeigen uns die Aktualität und dringende Notwendigkeit des antifaschistischen Kampfes für die Gegenwart.

Diese Demonstration leitet auch das politische Jahr 2015 ein. Dazu Christian Schwartz, ein Sprecher der Gruppe:
„Wir Antifaschist*innen sehen unsere Aufgabe darin, politische Debatten mitzubestimmen und insbesondere die Kämpfe der Refugees zu unterstützen“. Der Rechtsruck in großen Teilen Europas, die offene Hetze gegen Flüchtlinge „aus der Mitte“ der Gesellschaft und die Etablierung rassistischer Parteien, wie der AfD als bürgerlich-konservative Partei im rechten Spektrum, wird von uns bekämpft werden. Ebenso werden wir auch dieses Jahr den „Tag der deutschen Zukunft“ in Neuruppin verhindern und in Magdeburg den Nazis den Weg abschneiden. Schlussendlich sägen wir auch im neuen Jahr an dem Ast, auf dem Frank Henkel sitzt.
Die Antifaschistische Aktion ist kein Relikt und lässt sich schon gar nicht verbieten – auch nicht 2015.

„Totgesagte leben länger – Die Antifaschistische Aktion lebt“

Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2015 in Berlin;
11.01.2015; Start 10:00 Uhr

North-East Antifascists [NEA]

Internet: www.antifa-nordost.org