Schlagwortarchiv: Russland

[Klasse Gegen Klasse] Solidarität mit Ferat: Gegen die Zensur von FFF-Berlin!

Quelle: Ferat

Solidarität mit Ferat: Gegen die Zensur von FFF-Berlin!

In Berlin sollte der antirassistische und antifaschistische Aktivist Ali Kocak bei der FFF-Demo gegen den Krieg in der Ukraine reden. Kurz vor dem Bühnenauftritt wurde ihm eine Absage unter scheinheiligen Erklärungen erteilt. Wir verurteilen diese Zensur in der Klimabewegung und bekunden unsere Solidarität mit dem Genossen.

Die „Fridays for Future“- Bewegung rief gestern am 3. März zu weltweiten Demonstrationen gegen den Krieg in der Ukraine auf. Ihr Aufruf umfasst die Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung, die Verurteilung des russischen Einmarsches unter Putin und stellt Forderungen nach einem Ende der Beziehungen mit Russland wie Nordstream 2, sowie weitere Sanktionen. Voll von moralischem Pathos fordert man: „Die ganze Welt muss sich gegen den Krieg stellen. Jede*r, die*der sich anders entscheidet, unterstützt den Krieg. Es gibt keine Neutralität im Angesicht eines ungleichen Krieges“. Die Berliner Ortsgruppe von FFF scheinen allerdings nicht alle Treiber ungleicher Kriege gleichermaßen zu interessieren.

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Kundgebung & Demo: No War – No NATO – No Putin

NO WAR!
NO NATO – NO PUTIN – NO NATIONALISM!
Der Hauptfeind steht im eigenen Land!

Kundgebung:
Mi. 02.03.2022 | 18:00 Uhr | Nettelbeckplatz (Wedding)

Demo:
Sa. 05.03.2022 | 17:00 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)

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Mit einem Angriff Russlands hat für die Bevölkerung der Ukraine eine neue Phase von Leid und Not begonnen. Diesem Krieg ging eine jahrelange Eskalation durch die NATO Osterweiterung, Russlands imperialistische Ambitionen und einen vom Westen angeheizten Bürgerkrieg voraus. Dieser Krieg nützt weder den arbeitenden Menschen in Russland, noch denen irgendwo sonst. Er ist im Interesse der Rüstungsfirmen und der Konzerne, die von den Sanktionen und der Neuordnung der Handelswege profitieren, und zwar nicht nur in Russland, sondern auch hier, in den NATO-Staaten!

Wir bilden keine Heimatfront!

Deswegen kann unsere Antwort auch nicht sein, noch einmal 100 Milliarden in die Bundeswehr zu pumpen, oder weiter die NATO zu unterstützen, die genauso brutale, mörderische Kriege in dutzenden Ländern führt! Noch mehr Waffen, noch mehr Säbelrasseln, wird keinen Frieden schaffen!

– Sofortiger Stopp der russischen Angriffe!
– Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen
– Abzug der Truppen aller Großmächte
– Ende der NATO- Geld für Menschen in Not, statt für Rüstung

Kommt mit uns auf die Straße und demonstriert für den Frieden!

Friedenskundgebung: Kein Krieg in der Ukraine!

Kein Krieg in der Ukraine!

Friedenskundgebung:
Do. 24.02.2022 | 18:30 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)

Mehr Infos & Updates: www.unverwertbar.org

Es ist Krieg in der Ukraine. Die Eskalationsgefahr zu einem noch größeren bewaffneten Konflikt zwischen der NATO und Russland ist hoch. Die Welt treibt zum dritten Mal auf einen globalen Krieg hin. In einem aktuellen Statement beziehen wir dazu aus friedenspolitischer Sicht Stellung.

Dieser Krieg ist nicht im Interesse von uns friedliebenden, arbeitenden Menschen!

Es ist ein Krieg der Reichen und Mächtigen für ihre Profit-Interessen. Es ist die Konsequenz ihrer Osterweiterungen, ihrer Militärmanöver, ihres Säbelrasselns auf dem Rücken der arbeitenden Menschen der Ukraine und weltweit.

Wir sind kein Kriegsmaterial für die Profitinteressen der Wenigen und ihrer Militärstrategen – egal ob in Deutschland, den USA, Russland oder der Ukraine!

Wir lassen uns nicht für die Großmachtsansprüche von Imperien und ihrem verlogenen Nationalismus verheizen! Wir sind nicht „pro-russisch“ oder „pro-westlich“. Wir lassen uns nicht von den Kriegstreibern, die uns in diese Situation gebracht haben, spalten und in diese oder jene Kiste packen, die sie für uns bereit gestellt haben!

Unsere Seite ist die der friedliebenden und arbeitenden Mehrheit in allen Ländern!

Wir sagen:
„Kein Krieg in der Ukraine!“

[rupression] Solidarität mit anarchistischen Gefangenen in Russland

FSB is a terrorist by Rakel Stammer

Solidarität mit anarchistischen Gefangenen in Russland

Internationaler Aufruf zu Solidaritätsaktionen

Vom 22. bis 29. Februar ist die internationale Woche der Solidarität mit den in Russland verfolgten Antifaschisten und Anarchisten. In diesen Tagen fordern wir dringend auf, die Angeklagten im Fall Netzwerk zu unterstützen, gegen das Gefängnissystem zu protestieren und Informationen über Folter zu verbreiten, die in Russland als Instrument der Unterdrückung eingesetzt werden.

Warum jetzt? Am 10. Februar, 630 Kilometer von Moskau entfernt, erließ ein Gericht in Penza ein Urteil gegen sieben Personen, denen vorgeworfen wird, das sogenannte „Netzwerk der anarchistischen Terroristengemeinschaft“ organisiert zu haben. Der ganze Fall basiert auf Geständnissen, die von den Angeklagten durch grausame Folter erpresst wurden, Waffen, die untergeschoben wurden, und einer äußerst schwachen Anschuldigung, dass sie „terroristische Handlungen planen, um die russische Regierung zu stürzen“. Die Strafen für ein „Verbrechen“ ohne Opfer, ohne wirkliche Handlungen und ohne wirklichen Plan sind schockierend. Dmitry Pchelintsev und Ilya Shakursky, die als Organisatoren dieses erfundenen „Netzwerks“ bezeichnet wurden, wurden zu 18 bzw. 16 Jahren Arebitslager mit strengem Regime verurteilt. Andere wurden wegen „Beteiligung“ an der terroristischen Verinigung verurteilt: Arman Sagynbayev – 6 Jahre, Andrei Chernov – 14 Jahre, Vasily Kuksov – 9 Jahre, Mikhail Kulkov – 10 Jahre, Maxim Ivankin – 13 Jahre Gefängnis.

Wissenschaftler*innen, Journalist*innen, Menschenrechtsaktivist*innen und andere Berufsgruppen in Russland protestieren und fordern die Aufhebung des Urteils.

Internationale Solidarität ist derzeit besonders wichtig, da der Fall „Netzwerk“ noch nicht abgeschlossen ist. In St. Petersburg warten zwei weitere Personen, Viktor Filinkov und Julian Boyarshinov, auf den Prozess wegen derselben Anklage. Die nächsten Gerichtsverhandlungen sind für den 25. bis 28. Februar geplant. Deshalb bitten wir in der letzten Februarwoche um Solidaritätsaktionen.

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Gemeinsame Erklärung zum Artikel der NY Times – Antifa West-Berlin & North-East Antifascists [NEA]

Gemeinsame Erklärung zum Artikel der NY Times – Antifa West-Berlin & North-East Antifascists [NEA]

Interview:
– Interview mit Berliner Antifa-Gruppen: Seid ihr Teil einer russischen Kampagne zur Destabilisierung Deutschlands? (Perspektive Online / 17.05.2019)

Presse-Reaktionen:
– Wie schnell man zum russischen Agenten wird (Telepolis / 18.05.2019)
– Berliner Antifa wehrt sich (neues deutschland / 16.05.2019)
– Antifa-Gruppen wehren sich (taz / 16.05.2019)

Seit vergangenem Wochenende werden Vorwürfe gegen uns, Antifa West-Berlin und North-East Antifascists [NEA] / Antifa Nord-Ost, vor allem seitens der New York Times formuliert. Der konkrete Vorwurf lautet, dass wir mindestens mit der russischen Regierung koorperieren, wenn nicht gar von ihr finanziert werden mit dem Ziel Europa zu destabilisieren.

Die einzige Grundlage für diesen Vorwurf ist der Server, den wir für unsere Websiten (www.antifa-westberlin.org & www.antifa-nordost.org) nutzen, der laut „New York Times“ auch von russischen Hackern 2016 genutzt wurde. Dass auf diesem Server über 130 weitere Webseiten liegen, die offensichtlich wenig miteinander gemein haben (außer dass sie allesamt ihre Anonymität schätzen und schützen wollen), lässt die „New York Times“ dabei unerwähnt. Die Vorwürfe sind nicht nur technisch kaum haltbar, wie die Journalistin Karolin Schwarz auf ihrem Twitterprofil (www.twitter.com/raeuberhose/status/1127826330702237697) bereits ausführlich beschrieben hat, sondern auch inhaltlich schlicht absurd.

Wir positionieren uns kritisch gegenüber der EU, ebenso wie wir uns kritisch gegenüber Sanktionspolitik verhalten, die immer als erstes die Zivilbevölkerung trifft, wie auch aktuell im Fall von Venezuela sichtbar wird. Für diese Meinung müssen wir nicht von der russischen Regierung finanziert werden. Genauso brauchen wir nicht die EU um uns kritisch gegenüber der russischen Regierung verhalten zu können.

Wir stellen uns auch als kleine und lokal verankerte Gruppen im Rahmen unserer Möglichkeiten gegen imperialistische Staaten und ihre Regierungen – sowohl im Fall von Russland, als auch der EU als Staatenzusammenschluss. Wir stehen weltweit an der Seite der sozialen Bewegungen, an der Seite von Anarchist*innen, Sozialrevolutionär*innen, (Räte-)Kommunist*innen, LGBTIQ-Aktivist*innen und Antifaschist*innen. Kurz: An der Seite derer, die in emanzipatorischen Kämpfen aktiv sind oder diese unterstützen.

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Solidarität mit den russischen Antifaschist*innen und Anarchist*innen!

Solidarität mit den russischen Antifaschist*innen und Anarchist*innen! – Keine Folter, kein Knast, Keine Verschleppung!

Soli-Kundgebung:
Mo, 19.03.2018 | 17:00 Uhr | Russische Botschaft (Unter den Linden 63-65 / Mitte)

Info-Veranstaltung:
Mo, 19.03.2018 | 19:30 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Banner: [#1] [#2] [#3] [#4]
Material: [Aufruf / Kopiervorlage] | [Plakat / Kopiervorlage]
Presse:
– Soli-Party für inhaftierte Antifaschisten attackiert (Neues Deutschland / 14.03.2018)

Mehr infos:
– Deutsch: [#1] [#2]
– Englisch: [#1] [#2] [#3]
– Russisch: [#1] [#2] [#3] [#4] [#5] [#6] [#7]

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen am 18. März und der Fußball-WM im Sommer versucht der russische Staat Stärke zu demonstrieren und erhöht derzeit massiv den Druck auf Teile der außerparlamentarischen Opposition. Betroffen sind davon vor allem Aktivist*innen die sich in antifaschistischen, umweltpolitischen und anarchistischen Kämpfen betätigen. Um sich als Garant für die Sicherheit der Bevölkerung in Szene zu setzen, konstruiert der Inlandsgeheimdienst FSB ein terroristisches Netzwerk, das Anschläge während des Wahl- und WM-Zeitraums plane.

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Aktuelle Situation linker Bewegungen in Russland – Perspektiven und Grenzen.

Gespräch mit gewerkschaftlichen und linksradikalen Aktivist*innen.

Donnerstag, 23.März 2017 // 19h // FAU-Lokal // Grüntaler Straße 24 (S+U Gesundbrunnen | S Bornholmer Straße)

Es ist still geworden um linke und antifaschistische Bewegungen in Russland. Eine in dieser Größenordnung nie dagewesene, breite zivilgesellschaftliche Protestbewegung gegen die Wiederwahl Vladimir Putins zum russischen Präsidenten 2012 ist langsam an ihren eigenen Grabenkämpfen und dem Fehlen einer gemeinsamen Perspektive zerfallen. Parallel wurden und werden v.a. libertäre Aktivist*innen durch den russischen Staat kriminalisiert und mit Repressionen überzogen. In einem Klima des staatlich gepushten (groß-)russischen Nationalismus und bei anhaltender politischer Aphatie in großen Teilen der Zivilgesellschaft, kämpfen Aktivist*innen verschiedener linker Zusammenhänge weiterhin dafür, Themen wie u.a. das Fehlen politischer Partizipation, staatlich geförderten und auf der Straße ausgelebten Rassismus und die zunehmende Prekarisierung großer Teile der Gesellschaft, sichtbar zu machen. Wir möchten an diesem Abend mit russischen Aktivist*innen aus verschiedenen Zusammenhängen und mit unterschiedlichem politischen Background sprechen. Vertreter einer jungen, selbstorganisierten Vereinigung für LKW-Fahrer*innen, die für faire Arbeitsbedingungen und Reformen im gesamten Transportsektor eintreten, werden uns über Möglichkeiten und Grenzen außerstaatlicher Arbeiter*innen-Organisation berichten. Darüber hinaus geben antifaschistisch und anarchistisch Aktive aus Moskau einen Überblick über die aktuellen Fragen und Herausforderungen für die russische (radikale) Linke: (Wie) verhalten sich verschiedene linke Strömungen gegenüber u.a. dem russischen Syrien-Einsatz, dem Flirt mit Trump, dem Ukraine-Bashing in den Medien? Was sind außerdem die aktuellen Entwicklungen innerhalb der (Moskauer) linksradikalen Szene? Welchen Stellenwert haben Themen wie russischer Patriotismus, Homophobie, Sexismus und andere regressive Tendenzen in linksradikalen Zusammenhängen und wie werden sie diskutiert?

Die Veranstaltung ist in russischer Sprache mit deutscher Übersetzung.

Veranstalter*innen: North-East-Antifascists NEA // antifa-nordost.org
In den Räumen der FAU Berlin // berlin.fau.org

Filmvorführung in Weißensee: „Lauffeuer“

lauffeuer_wsee_plakat„Lauffeuer – Eine Tragödie zerreißt Odessa zu Beginn des Ukrainischen Bürgerkrieges“

Filmvorführung:
Sa, 02.05.2015 | 20:00 Uhr | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestraße 9 / Weißensee)

Veranstalter*innen: Antifas aus Nord-Ost-Berlin & Leftvision Videokollektiv
Unterstützer*innen: Rote Hilfe Berlin, Bildungsverein Kreuzpfuhl, VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen & Revolutionäre Perspektive Berlin

Flyer: [Front] [Back] | Plakat

Am 2. Mai 2014 flüchtet sich eine Gruppe von regierungskritischen Aktivisten nach heftigen Auseinandersetzungen mit Faschisten und Anhänger*innen des Euro-Maidan in das Gewerkschaftshaus in Odessa. Die Angreifer*innen werfen Moltow-Cocktails auf das Gebäude, das Feuer fängt. Sie schlagen auf diejenigen ein, die sich aus dem brennenden Gebäude retten können. 48 Menschen kommen an diesem Tag ums Leben. Der Dokumentarfilm „Lauffeuer“ nähert sich diesem schwierigen Thema und versucht, Augenzeug*innen und Angehörige der Opfer ernst zu nehmen. 16 Interviews und zahlreiches Filmmaterial halfen bei der Rekonstruktion der Ereignisse und schaffen zugleich eine kritischen Untersuchung der Rolle von Politik und Polizei. Dem 70. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus zu gedenken, sollte auch Anlass geben, auf die Ereignisse in der Ukraine zu schauen, wo die geistigen Nachfolger des Nazi-Kollaborateurs und OUN-B Führers Stepan Bandera Gewerkschaftshäuser anzünden, Parteiverbote gegen Kommunist*innen aussprechen und Pogrome gegen Jüd*innen organisieren. Diese Ereignisse sind Warnzeichen, die wir ernst nehmen müssen.

Regisseur Marco Benson wird anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen.