Schlagwortarchiv: Berlin

Bunte Kuh Soli-Konzert: Betondisteln #11

betondisteln_11_flyerBetondisteln bitten zum Tanz Vol. #11: „Da bleebt sicher keen Auje trocken.“

Soli-Konzert:
Sa, 25.04.2015 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Mehr Infos: www.buntekuhverein.de
Eintritt: Spende

Geht wieder los…. eine Woche vor dem Tanz in den Mai wird es schon mal ordentlich heiß bei uns. Dreimal derbe was auf die Ohren mit´ner vollen Packung Punkrock!!

Line-Up:
– Cherry Bomb (Punkrock Potsdam)
– Contrast (Streetpunk Leipzig)
– Ezkapade (Rock´n´more Berlin)

Seid bereit…

p.s.: … die Konzi-Reihe dient dem Erhalt der Bunten Kuh und eurer Tanzwut jenseits des Mainstreams.

Antirepressions-Demo in Pankow: Solidarität mit Gülaferit Ünsal

guelaferit_uensal_demo_pankow_webSolidarität mit Gülaferit Ünsal
Politische Gefangene im Hungerstreik unterstützen!

Antirepressions-Demo:
So, 19.04.2015 | 14:00 Uhr | S/U-Bahnhof Pankow (Pankow)

Veranstalter*innen & mehr Infos: Rote Hilfe Berlin
Flyer: [Web] [S/W]

>>> mehr Infos zu Gülaferit Ünsal auf www.antifa-nordost.org

Gülaferit Ünsal ist eine politische Gefangene, die zur Zeit im Frauenknast in Pankow einsitzt. Im Mai 2013 wurde sie vor dem Berliner Kammergericht wegen ihrer vermeintlichen Mitgliedschaft in der Revolutionären Volksbefreiungspartei-Front (DHKP-C) nach dem Terrorparagraphen 129b StGb zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt, weil sie angeblich Spenden gesammelt und Schulungen organisiert hat. Große Teile der Anklage beruhten dabei auf Informationen türkischer Sicherheitskräfte. Dass beim Zustandekommen solcher Beweise in der Türkei Folter keine Seltenheit ist, war für die Richter nicht relevant. Im Knast ist Gülaferit massiven Einschüchterungen und Schikanen durch die Anstaltsleitung und unsolidarische Mithäftlinge ausgesetzt. »Im Gefängnis, im Hof, bei der Arbeit, im Auto, während Arztbesuchen und auf den Stationen bin ich mit heftigen Provokationen von anderen Häftlingen angegriffen worden. Obwohl ich mit Wärtern und Sicherheitsleuten gesprochen habe, haben sie sich dazu nicht geäußert und nichts dagegen getan. Man hat eher darauf gewartet und darauf gebaut, dass die Angriffe mehr werden.« schreibt sie in einem offenen Brief. Nachdem sie sich gegen ein Mitgefangene, die sie mit einem Messer bedrohte, verbal zur Wehr setzte, fiel den Schließer*innen nichts besseres ein, als Gülaferit für mehrere Stunden in ihrer Zelle einzuschließen. Außerdem werden ihr regelmäßig türkischsprachige Zeitungen nicht ausgehändigt – praktisch ihre einzige Möglichkeit sich über die Außenwelt zu informieren.

Aus Protest gegen all diese Provolationen und Angriffe ist Gülaferit Ünsal am 6. April in den Hungerstreik getreten. Zeigen wir ihr, dass sie nicht alleine ist! Kommt am 19. April zur um 14.00 Uhr zur Demo zum Knast in Pankow!

Solidarität mit Gülaferit Ünsal!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Feuer allen Gefängnissen!

Kombinat Fortschritt: Malchow – Waffenfund bei NPD-Politiker in Löcknitz

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Frank Dreblow mit Reichsadler und Hakenkreuz auf der Mütze

Kurzmeldung: Waffenfund bei NPD-Politiker in Löcknitz

Am Montag hat das Landeskriminalamt (LKA) Berlin Razzien wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz in Berlin und Löcknitz (Kreis Vorpommern-Greifswald) durchgeführt. Die Ermittlungen richten sich gegen den 50-jährigen Geschäftsmann und Gastronom Frank Dreblow, der in Löcknitz für die NPD in der Gemeindevertretung sitzt. Bei den Kommunalwahlen 2009 war er für die Partei angetreten. Bei der Durchsuchung seines Schrottplatzes, zu der die Polizei auch einen Hubschrauber und eine Drohne einsetzte, hatten die Einsatzkräfte offenbar zunächst das falsche Haus gestürmt.

Später – an der richtigen Adresse – wurden dann Waffen, Munition, Übungshandgranaten und mehrere NPD-“Schulhof-CDs“ gefunden. In ersten Meldungen hatte es geheißen, dass auch ein Rohr, das zu einer Flugabwehrkanone gehören soll, beschlagnahmt wurde. Dies wollte der Sprecher der Polizei aber nicht bestätigen. Dreblow ist nicht nur Betreiber des durchsuchten Löcknitzer Schrottplatz, sondern besitzt auch zwei Berliner Restaurants: Die „Volkskammer“ in Friedrichshain und das „Wirtshaus Malchow“ nordöstlich von Berlin.

Quelle: www.kombinat-fortschritt.com/2015/02/25/kurzmeldung-waffenfund-bei-npd-politiker-in-loecknitz/

PEGIDA – Brandstifter in Nadelstreifen(?)

pegida_text_bannerPEGIDA – Brandstifter in Nadelstreifen (?)

Seit Ende 2014 wird in Deutschland und international über eine neue rechte Massenbewegung diskutiert, die unter dem Label Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (PEGIDA) bundesweit und mittlerweile auch europaweit auftritt. Im Januar 2015 demonstrierten in Dresden rund 17.500 Menschen gegen Muslim*a und Migrant*innen – rund sechs Jahre nachdem Marwa El-Sherbini in einem Dresdner Gerichtssaal von einem bekennenden Islamhasser und Rassisten erstochen wurde. Laut einer Forsa-Umfrage Anfang Januar diesen Jahres teilen deutschlandweit 29 Prozent die antimuslimisch-rassistischen Positionen von PEGIDA, die sich als Protestbewegung in Reaktion auf die Angriffe der Terrororganisation Islamischer Staat gründete. Die tödlichen Anschläge auf Redakteure des Pariser Satiremagazins Charlie Hebdo verliehen PEGIDA zu Beginn des Jahres einen weiteren Auftrieb. Die Wahrnehmung von PEGIDA in den ausländischen Medien ist unterschiedlich. Während Sender wie Al Jazeera zum Teil von einer Art rechter Revolution berichten, wird PEGIDA beispielsweise in Teilen der polnischen Berichterstattung als legitime und progressive Bürger*innenbewegung dargestellt, hinter der die Mehrheit der deutschen Bevölkerung stünde. Mit dem vorliegenden Text wollen wir umreißen, um wen es sich bei PEGIDA und deren Teilnehmer*innen eigentlich handelt, welche Auswirkungen deren Aufmärsche und Propaganda haben und warum einige PEGIDA-Gegner*innen zum Thema Rassismus besser schweigen sollten.


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Foto- und Presse-Auswahl zum HoGeSa-Treffen im Prenzlauer Berg

hogesa_pberg_presse_fotosAm Samstag, den 17.01.2015 trafen sich ca. 50 Nazis, unter einem massivem Polizeiaufgebot, zu einem „HoGeSa-Kennenlerntreffen“ in der Kneipe „Stumpfe Ecke“ (Naugarder Straße 15) im Prenzlauer Berg. Neben Pöbeleien gegen einen spontane Gegenkundgebung und einem Angriff auf Antifaschist*innen, konnten diese ungestört bis in die Nacht feiern. Als Reaktion darauf, veranstalten wir am Samstag, den 24.01.2015 um 17:00 Uhr am S-Bahnhof Greifswalder Straße (Prenzlauer Berg) eine Antifa-Demo. Für weitere Hintergründe und zur Dokumentation gibt es an dieser Stelle eine Foto- und Presse-Auswahl zum Thema.

Alle Presse-Artikel und Fotos anzeigen:

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Update: HoGeSa-Treffen mit 70 Nazis in Prenzlauer Berger Kneipe / Kommt alle!

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Polizeiaufgebot in der Naugarder Straße

++ 50 Nazis in Kneipe „Stumpfe Ecke“ ++ unter Polizeischutz ++ Gegenkundgebung angemeldet ++
Die Organisator*innen von HoGeSa Berlin („Hooligans gegen Salafisten“) haben heute zu einem „Kennenlerntreffen“ in Prenzlauer Berg eingeladen. Rund 50 Neonazis folgten dem Aufruf. Rund 40 Antifaschist*innen hatten sich auf Grund der Ankündigung im Kiez versammelt.

Die Polizei organisierte für den Neonazitross Geleitschutz und begleitete die Gruppe zu der Kneipe „Stumpfe Ecke“ (Naugarder Straße 15). Die Neonazis sitzen bis jetzt in der Kneipe, trinken, reden und rauchen gemütlich vor der Tür – geschützt von der Polizei.

„70 hogesas laufen extrem aggressiv durch die naugarder strasse“ heißt es auf dem Twitterprofil des Berliner Journalisten Sören Kohlhuber.
Weiterihn heißt es: „80 Antifas und belagern samt Cops die Kneipe. Ein Nazi wollte gerade angreifen, wurden von Zivis abgedrängt“.

Vom Publikum der Kneipe gingen in der Vergangenheit immer wieder Übergriffe aus.
Das die Kneipenbelegschaft eine Großgruppe von offensichtlichen Neonazis unter Polizeischutz (trotzdem) in die Kneipe lässt, lässt den Schluss nahe, dass Sympathien zu den Nazis vorhanden zu sein scheinen und das der rechte Kneipenabend beim Wirt angemeldet wurde.

Es wurde eine Gegenkundgebung angemeldet. Kommt alle!
Kundgebung: Naugarder Straße / Erich-Weinert-Straße

HoGeSa-Treffen im Prenzlauer Berg am Samstag 17.01.2015

Enrico Schottstädt_mit_Villian_und_Aestus_17.11.2014Für Samstag laden Berliner Neonazis zu eimem HoGeSa-„Kennenlerntreffen für Berlin und Umland“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an „Freunde, Freundinnen Anhänger und Unterstützer der HoGeSa“
Treffpunkt ist: Sa. 17. Januar 2015 | 20 Uhr | S-Bhf. Greifswalder Straße

Die über Facebook verbreitete Einladung stammt von dem einschlägig bekannten 1. FC Union-Anhänger Enrico Schottstädt.
Schottstädt pflegt enge Kontakte zu den HoGeSa-Strukturen im Ruhrpott und war verantwortlich für einen Aufmarsch 27. Dezember 2014 unter der Losung „Bürger dieser Stadt haben Scheinasylanten satt.“. Die Aktion am Marzahner Eastgate, an der sich rund 50, meist unorganisierte Rechte beteiligten wurde unter dem Label „Ber.Ge.As. Berlin gegen Asylmissbrauch und linke Gewalt“ beworben.

In der Ankündigung für das Kennenlerntreffen am Samstag heißt es: „Solltet Ihr fragen haben wendet Euch einfach hier auf Facebook an Patrick Killat“. Killat der unter den Künstlernamen Villain051 in Erscheinung tritt, spielte bereits bei der ersten HoGeSa-Massenkundgebung Ende Oktober in Köln. Wie auch Enrico Schottstädt verfügt er über gute Kontakte zu Andreas Kraul, einem der HoGeSa Hauptverantortlichen in NRW. Für den 24. Januar bereiten die regionalen HoGeSa-Strukturen im westlichen Ruhrgebeit ein Auftritt von Villain051, zusammen mit der Bremer Rechtsrockband Kategorie C, vor.

Ob die Neonazis am Samstag vom S-Bahnhof Greifswalder Straße aus weiterziehen oder ob sie sich in den Kneipen der unmittelbaren Umgebung niederlassen, ist unklar.
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Sa, 24.01.: Antifa-Demo im Prenzlauer Berg nach HoGeSa-Treffen

demo_greifswalder_webflyerNazis und Rassisten aufdecken! – Linke Freiräume verteidigen!
Gegen HoGeSa, Nazischläger und rechte Kneipen.

Antifa-Demo:
Sa, 24.01.2015 | 17:00 Uhr | S-Bahnhof Greifswalder Straße (Prenzlauer Berg)

Material: Webflyer | FB-Banner | Termin-Fyler

Am Samstag, den 17. Januar hatten Nazis aus dem Spektrum der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) zu einem „Kennlerntreffen” eingeladen. Die rund 50 Nazis konnten sich unter massivem Polizeischutz in der Kneipe „Stumpfe Ecke“ (Naugarder Straße 15) bis in die Morgenstunden ungestört treffen. Vieles spricht dafür, dass sich die Rechten bereits länger beim Kneipenbetreiber angemeldet hatten und dieser sehr wohl wußte um wen es sich da handelt. Dies verwundert nicht, fiel die Kundschaft des Lokals in der Vergangenheit schließlich öfter durch rechte Pöbeleien auf. Bedrohungen gegen Linke und Migrant*innen sind im Umfeld des Kneipenmilieus in Ost-Prenzlauer Berg und rund um den S-Bhf. Greifswalder Straße keine Seltenheit.
Der Kiez bietet eine vielfältige Erlebniswelt für Nazis und Stammtischrassist*innen, die sich seit der Eröffnung des des Thor Steinar-Ladens „Tönsberg“ auch bis nach Weißensee erstreckt. Gegen HoGeSa, rechte Kneipen und die wachsende rassistische Stimmung wollen wir zusammen auf die Straße gehen – nicht nur in Prenzlauer Berg.

Vormittags:
Fahrrad-Demo:
Sa, 24.01.2015 | 12:00 Uhr | Prerower Platz (Hohenschönhausen)
Vortreffpunkt:
Sa, 24.01.2015 | 11:00 Uhr | S-Bahnhof Landsberger Allee (Prenzlauer Berg)

Gegen rassistische Mobilmachung, für eine angemessene Unterbringung in Wohnungen, für eine solidarische Nachbarschaft! Infos unter: www.gemeinsam-gegen-rassismus.net

Aktuelles:
– HoGeSa kündigt sich als „Schutz“ für die Kneipe „Stumpfe Ecke“ an: Screenshot

Hintergründe:

– [Indymedia]: Recherche: Prenzlauer Berg – Keine Kneipe für Neonazis!
– PM: Antifa-Demo: HoGeSa, Bärgida und der rassistischen Anti-Asyl-Hetze entgegentreten!
– Foto- und Presse-Auswahl zum HoGeSa-Treffen im Prenzlauer Berg
– PM: 50 Nazis bei HoGeSa-Treffen in Prenzlauer Berg
– Update: HoGeSa-Treffen mit 70 Nazis in Prenzlauer Berger Kneipe / Kommt alle!
– HoGeSa-Treffen im Prenzlauer Berg am Samstag 17.01.2015
– Mitschnitt: Veranstaltung Was tun gegen HoGeSa?!
– Artikel in Neues Deutschland: Paradoxe Folgen des Widerstands

Vollständiger Aufruf:

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