Kategoriearchiv: Antifa

Info-und Diskussions-Veranstaltung: „Rojava und der Kampf um die Frauenbefreiung“

va_frauen_rojava„Rojava und der Kampf um die Frauenbefreiung“

Informations-und Diskussions-Veranstaltung:
Do, 13.11.2014 | 19:00 Uhr | Mosaik (Oranienstraße 34 / Kreuzberg)

Veranstalter*innen: Neue antikapitalistische Organisation (NaO)

Wir informieren über die Lage der Frauen in Rojava. Wie steht es um die Gleichberechtigung der Frauen in Rojava? Welche Rolle spielen die Frauen im Kampf? Wie organisieren sich die Frauen im Alltag? Darüberhinaus stellen wir das Buch von A. Öcalan ” Die Befreiung der Frau” vor und diskutieren es kritisch.

Mit einer Vertreterin des kurdischen Frauenrates Berlin Destdan

Für Kinderbetreuung ist gesorgt.

Die Reichspogromnacht am 9.November 1938 – Kein Vergessen! Kein Vergeben!

9nov14Gegen Antisemitismus und Rassismus in Deutschland, Europa und überall!

Antifaschistische Gedenk-Kundgebung & Demo:
So, 09.11.2014 | 14:00 Uhr | Mahnmal Levetzowstraße (Moabit)

Veranstalter*innen: Antifa Initiative Moabit [AIM]

Es werden die Überlebenden Vera Friedlaender (* 27. Februar 1928) und Andree Leusink (* 14. Mai 1938 in Frankreich) sprechen.
Vera Friedlaenders Mutter war Jüdin, ihr Vater Christ. Als Anfang März 1943 ihre Mutter im Rahmen der „Fabrikaktion“ in der Großen Hamburger Straße in Berlin festgehalten wurde, harrte sie als 15-Jährige mit ihrem Vater viele Stunden vor der Gestapo-Sammelstelle aus. Glücklicherweise gelang es, ihre Mutter und die anderen festgenommenen Juden*Jüdinnen wieder freizubekommen. Ihr Vater wurde später wegen „Rassenschande“ in einem Lager bei Merseburg bis zum Kriegsende inhaftiert.
Andree Leusink (* 14. Mai 1938 in Frankreich) überlebte als verstecktes Kind den Holocaust in Frankreich, wohin sich ihre Eltern vor den Nazis geflüchtet hatten und in der Schweiz. Heute ist sie aktiv in der antifaschistischen Bewegung, darunter den „Child Survivors Deutschland – Überlebende Kinder der Shoah“ und der VVN-BdA Berlin-Pankow.

Anschließend wird es eine antifaschistische Demonstration zum Mahnmal an der Putlitzbruecke (S-Bahnhof Westhafen) geben.

HoGeSa? – WTF?

flyer_hogesa_va_wb13Info-Veranstaltung zum HoGeSa-Netzwerk
Mi, 05.11.2014 | 18:00 Uhr | WB13 (Am Berl 13 / Hohenschönhausen)

Referent*innen: APABIZ
Im Anschluss: Konzert mit Tree House Fire (Ska, Reggae / UK)

Netzwerke militanter Neonazis versorgen die Szene bundesweit und international mit Strategien, Know-How und Waffen für den Untergrundkampf. Sie finanzieren sich nach wie vor über Konzerte und über die Produktion und den Vertrieb neonazistischer Rockmusik. Militante Neonazinetzwerke bieten außerdem Aktivisten der NPD, denen die Partei nicht radikal genug ist, eine politische Heimat.
Im Fokus dieses Abends stehen Hammerskins, Blood & Honour und „Hooligans gegen Salafisten“. Diese Strukturen sind in Deutschland längst verzahnt mit Rockergruppen und dem Milieu der so genannten „Organisierten Kriminalität“.

Demo im Gedenken an die Opfer des NSU

anti_nsu_demo_weddingNSU-Terror: Staat und Nazis Hand in Hand
– Rassismus in der Gesellschaft bekämpfen!

Demonstration:
Sa, 01.11.2014 | 13:30 Uhr | S/U-Bahnhof Gesundbrunnnen / Hanne-Sobeck-Platz (Wedding)

Veranstalter*innen: Bündnis gegen Rassismus
Aufruf / Çağrı / Call: deutsch | türk | english

Anlässlich des 3. Jahrestages des “Auffliegens” der rechten Terrorzelle “Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) ruft ein breites Bündnis zu einer Gedenk-Demonstration an die Opfer des NSU auf. Gleichzietig wendet sich die Demonstration gegen das Schweigen des Staates zum NSU und das Fortbestehen rassistischer Zustände.

Wir gedenken: Abdurrahim Özüdoğru, Enver Şimşek, Habil Kılıç, Halit Yozgat, İsmail Yaşar, Mehmet Kubaşık, Mehmet Turgut, Süleyman Taşköprü und Theodoros Boulgarides.

Rassismus tötet! Deshalb fordern wir: + Einrichtung eines unabhängigen Kontrollgremiums zur Bekämpfung von Rassismus in staatlichen Institutionen! + Straßenumbenennungen im Sinne der Angehörigen der Ermordeten! + + Lückenlose Aufdeckung der Kooperation staatlicher Institutionen mit dem NSU-Netzwerk! + Abschaffung aller Geheimdienste! + Abschiebungen stoppen, Abschaffung der Lager und Bleiberecht für alle! + Abschaffung aller rassistischen Sondergesetze! + Racial Profiling stoppen! +

Unterstützer*innen des Aufrufes:
North-East Antifascists [NEA], AKEBI e.V. — Allmende e.V. — *andere zustände ermöglichen — Antirassistische Initiative (ARI) — Bündnis gegen Rassismus — Café Cralle — DIDF-Berlin — DurDe! Deutschland — GLADT e.V. — Hände weg vom Wedding! — Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. — Lesbenberatung Berlin e.V. — Migrantengruppe Wedding — Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V. — ReachOut

Aufruf / Çağrı / Call:

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Gegen die NPD in Weißensee!

refugess_welcomeGegen rassistische Hetze! Der NPD-Pankow das Maul stopfen!

Kundgebung gegen die NPD-Pankow:
Sa, 01.11.2014 | 10:30 Uhr | Hamburger Platz (Weißensee)

Die NPD Pankow hält am Samstag, den 01.November, eine Kundgebung in der Gustav-Adolf-Straße Ecke Pistoriusstraße (Weißensee) ab. Sie wollen hier ihre rassistische Hetze gegen die neu entstehende Gemeinschaftsunterkunft in der Bühringstraße kundtun. Aus dem Grund rufen wir – DIE.LINKE, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die Piratenpartei – alle Bürgerinnen und Bürger von Pankow dazu auf ein eindeutiges Zeichen gegen Neonazis und Rassismus zu setzen und um 10:30 Uhr zum Hamburger Platz (Bus 156, 158, 255 || Weißensee) zu kommen. Gemeinsam und lautstark werden wir der NPD zeigen, was wir von ihren Rassimus halten.

Antifaschistisches Tagesseminar: „Wohin treibt Polen?!“

siempre_antifaAntifaschistisches Tagesseminar: „Wohin treibt Polen?!“

Sa, 25.10.2014 | 11:00 Uhr | Allmende e.V (Kottbusser Damm 25)
Veranstalter*innen:
Bildungswerk der Heinrich Böll Stiftung
Flyer: [Front] | [Back]

Nach der Wende 1989 hat sich Polen zu einem neoliberalen Musterschüler in EU und Nato entwickelt. Die brutale Schocktherapie der 1990er Jahre führte zu einer Verarmung und Deklassierung breiter gesellschaftlicher Schichten und zu einer erstarkenden rechten Bewegung. Dagegen formierte sich Widerstand. Polen wurde zu einem Schauplatz unterschiedlicher Widerstandsbewegungen. Verschiedene Aktivist_innen aus den Bereichen “Antifaschismus”, “Antiüberwachung” und “Soziale Kämpfe” werden die Bewegungen im Kampf gegen die neoliberale Umstrukturierung sowie neofaschistische Tendenzen in Polen vorstellen, über die aktuelle Situation berichten und Raum für gegenseitigen Austausch und Vernetzung geben.

Tagesübersicht:
11.30 Uhr: Begrüßung und Einführungsvortrag
12.30 Uhr: „Nationalismus in Polen“ | Referent*innen: Antifa-Aktivist*innen aus Polen
14.30 Uhr: „Soziale Kämpfe“ | Referent*innen: Inicjatywa Pracownicza
16.30 Uhr: „Linke Kulturpolitik“ | Referent*innen: Martyna Dominiak (Krytyka Polityczna)

Eintritt frei

Weitere Infos:
www.antifa-nordost.org | www.ozzip.pl | www.krytykapolityczna.pl | www.bildungswerk-boell.de

Alle Ankündigungstexte lesen:

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Demo gegen den IS-Terror im Wedding

anti_is_demo_weddingJugend-Demo gegen den IS-Terror

Sa, 18.10.2014 | 17:00 Uhr | U-Bahnhof Bernauer Straße (Wedding)

Veranstalter*innen: Bündnis der Kurd*innen zur Unterstützung von Rojava
Unterstützt durch: Bündnis Berlin für Kobanê | #allefuerkobane

Der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) führt seit rund sechs Monaten einen blutigen Feldzug im Mittleren Osten. In den Augen des IS sind alle, die sich ihnen nicht anschließen Ungläubige und somit zur Tötung freigegeben. Wo die Anhänger des IS einfallen, morden, plündern und vergewaltigen sie.

Nun droht der nordsyrischen Stadt Kobanê ein Massaker, wie in zahlreichen anderen Städten. Trotz des mutigen Widerstandes der Volksverteidigungseinheiten (YPG/YPJ) gegen die IS-Angriffe, kontrolliert der IS mittlerweile 30-40% des Stadtgebietes. Weiterlesen →

23. Jahrestag des rassistischen Pogroms von Hoyerswerda

tresen_1410Rassismus tötet!
23. Jahrestag des rassistischen Pogroms von Hoyerswerda

Ausstellung, Diskussion, Kneipe
Do, 16.10.2014 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Referet*innen: Initiative „Pogrom 91“
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Red & Anarchist Skinheads (RASH)

Vor 23 Jahren, im September 1991 attackierten Neonazis sowie Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt die in Hoyerswerda lebenden DDR-Vertragsarbeiterinnen und -Vertragsarbeiter aus Mosambik und Vietnam sowie Asylsuchende. Bei dem rassistischen Pogrom erhielten die Betroffenen kaum Schutz und Unterstützung – schließlich mussten sie die Stadt verlassen. Es folgte eine Welle rassistischer Gewalttaten, die 1992 in Rostock-Lichtenhagen und Mölln ihren Höhepunkt erreichte. Die Auswirkungen spüren Asylsuchende bis heute: Die Politik reagierte 1993 auf die rassistische Gewalt mit der faktischen Abschaffung des Grundrechts auf Asyl.

An den Jahrestag erinnerte die Initiative “Pogrom 91” in diesem Jahr mit einer bundesweiten Plakataktion. In zahlreichen Städten in ganz Deutschland wurden Gedenkplakate verklebt und Fotos der Plakate eingereicht. Daraus ist eine Ausstellung entstanden, die wir am 16. Oktober ab 20 Uhr im Bandito Rosso zeigen.

Es erwarten euch Infos zur Geschichte des Pogroms und dem lokalen Umgang damit. Weiterhin möchten wir mit euch über die Denkmalsdebatte diskutieren und über den aktuellen Stand zum städtischen Gedenken informieren. Anschließend laden wir zum gemeinsamen Kneipengespräch und -austausch ein.

Gedenkstätten-Tagesfahrt nach Ravensbrück

gedenkstaettenfahrt_ravensbrück_01Gedenkstätten-Tagesfahrt nach Ravensbrück

Sa. 11.10.2014 | 09:00 Uhr | Antonplatz (Weißensee)

Veranstalter*innen: Haus der Jugend “Bunte Kuh” e.V. & VVN-BdA Weißensee/Hohenschönhausen
Kosten: Karten für den Bus sind gegen Spende erhältlich. Schreibt an: bda-weissensee-hsh@web.de
Flyer: [Front] | [Back]

Am 11.Oktober organisiert die Bunte Kuh zusammen mit der lokalen Gruppe der VVN-BdA eine Gedenkstättenfahrt in das ehem. Frauen-KZ Ravensbrück. Nach dem geführten Rundgang durch die Gedenkstätte, werden antifaschistische Initiativen von ihrer Gedenkarbeit berichten.

1.Teil: geleiteter Rundgang über die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

2.Teil: Besuch des ehema. Siemens-Außenlagers und des ehem. Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen zusammen mit antifaschistischen Gedenkinitiativen

Hinfahrt: 09:00 Uhr Treffpunkt am Antonplatz in Weißensee
Rückfahrt: 17:00 Uhr Ankunft am Antonplatz

NPD-Kundgebungen am 8.10.2014 in Buch

anti-npd_mobi_webNPD-Kundgebungen am 8.10.2014 in Buch

18.00 – 20.30 Uhr | Berlin-Buch

Die NPD-Pankow hat für Mittwoch den 8. Oktober vier Kundgebungen mit Infostand in Berlin-Buch angemeldet. Die Veranstaltung am Mittwoch wird den Charakter eines Wanderumzuges haben.

Konkret richtet sich die NPD-Hetze gegen Flüchtlinge aus Afghanistan, Tschetschenen, Dagestan, und dem Iran, die seit einigen Monaten im Pankower Stadtteil Buch in Einzelwohnungen leben. „In Buch gibt es keine Flüchtlingsunterkunft, die den Pankower Nazis als Projektionsfläche für ihre Anti-Asyl-Kampagne dienen könne. Nun sollen die wenigen Flüchtlinge die in Buch leben für die NPD-Hetze herhalten.“ So Martin Sonnenburg von der Gruppe North East Antifa aus Pankow.

Angemeldet hat die NPD fünf Personen, jedoch kann mit bis zu 15 Teilnehmer*innen gerechnet werden. Da Buch den Rückzugsraum der Pankower NPD-Aktiven darstellt, ist mit der Beteiligung nicht organisierter Rechter zu rechnen.

Alle Nazi-Gegner*innen sind darum dazu aufgefordert sich den Nazis in Buch in den Weg zu stellen!

 

Folgende Tourdaten wurden angemeldet:
– 18.00 Uhr: S-Bahnhof Buch (Wahrscheinlich)
– 18.30 Uhr: Wildbergstraße/Walter-Friedrich-Straße (Wahrscheinlich)
– 19 Uhr Norma-Supermarkt | Bruno-Appelt-Straße
– 19.30 Uhr: Getränke Hoffmann | Karower Chaussee

Info: Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keine Gegenanmeldungen. Dies sollte trotzdem nicht davon Abhalten nach buch zu fahren. (Stand 16.00 Uhr)