Kategoriearchiv: Beiträge

NPD-Kundgebung am 23. August in Weißensee

NPD_kundgebung_23augus_2tProtest gegen NPD-Kundgebung
Sa. 23.08.2014 | Rennbahnstr. | Weißensee


Gegenkundgebungen:
ab 12.00 Uhr Kreuzung Rennbahnstr./Gustav-Adolf-Str.  & Kreuzung Rennbahnstr./Roelkestraße 

Aufruf des Gegen-Bündnisses: Die NPD Pankow möchte am Samstag, den 23. August, von 13.00 bis 17.00 Uhr erneut eine Kundgebung gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft in der Rennbahnstr. 87/88 abhalten und ihre rassistische und menschenverachtende Grundhaltung auf Kosten von Menschen in einer Fluchtsituation in Weißensee propagieren. Bereits vor zwei Wochen haben ca. 20 Neonazis eine Kundgebung
an gleicher Stelle gegen die geplante Eröffnung einer Flüchtlingsunterkunft für 260 Menschen im Hotel Comfort durchgeführt. Rund 130 Menschen haben dagegen lautstark ihre Solidarität mit Menschen auf der Flucht bekundet und gegen die NPD demonstriert.

DIE LINKE, die SPD, Bündnis 90/die Grünen, die Piraten, North East Antifa und Antifaschistische Gruppen aus Pankow rufen dazu auf, den Neonazis auch dieses Mal entgegenzutreten und gemeinsam Solidarität mit den Geflüchteten zu zeigen. Alle Bürger_innen sind dazu aufgerufen, sich ab 12.00 Uhr an der Kreuzung Rennbahnstr./Gustav-Adolf-Str. sowie an der Kreuzung Rennbahnstr./Roelkestraße unter dem Motto „Solidarität mit den Geflüchteten“ zu versammeln.

9.8.2014: NPD-Kundgebung gegen Flüchtlimgsheim in Weißensee

npd_weissensee_9sept2014_3Kein Platz für Neonazis und Rassist*innen!
Refugees Welcome!

Für Samstag, den 9. August 2014, ruft der Pankower NPD Kreisverband 8 (KV8) zu einer Kundgebung in Weißensee auf. Ziel ihrer Hetze ist die neu entstehende Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Comfort-Hotel in der Rennbahnstr. 87-88.

Gegenkundgebungen: ab 9 Uhr
1: Rennbahnstr./Gustav-Adolf-Str.
2: Rennbahnstr./Roelkestr. (NEU!)

Anmeldung der NPD: 10-15 Uhr
Im Dreh Rennbahnstr./Roelkestr. (NEU!)

Anreise:
Vom S-Bhf. Pankow: Bus X54, bis Station Rennbahnstr./Gustav-Adolf-Str. oder Station Pasedagplatz | Vom Alexanderplatz bzw. S-Bhf. Greifswalder: Tram M4 bis Station Buschalle -> 10 Min Fußweg | Vom S-Bhf. Friedrichstr./Rosenthaler Str./Eberswalder Str.: Tram M12 bis Station Pasedagplatz

Karte von der Gegend: rund um die Rennbahnstr. 87
Material: Facebook-Banner (zum „teilen“)

Aktuelle Infos unter:
https://www.facebook.com/SolidaritaetmitGefluechtetenPankow  |  www.antifa-nordost.org

(Stand: 9. August 2014, 6.00 Uhr)

Karte und Aufruf – hier weiterlesen
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Schwimmdemo gegen Nazi-Bademeister

Schwimmdemo_plötzensee_27.07.2014_1[Berlin-Wedding] Nazis den Sommer vermiesen – „Schwimm-Demo“ gegen Nazi-Bademeister

Im Rahmen der Aktionsmonate unter dem Motto „Reclaim your Kiez“ des „Hände weg vom Wedding“-Bündnisses haben wir gestern im und am Plötzensee protestiert. Im Zentrum stand dabei eine „Schwimm-Demonstration“. Auf dieser wurde ein Transparent mit der Aufschrift „Rassismus tötet“ gehalten und damit zum Strandbad geschwommen, um die Gäste und Mitarbeiter*innen darauf aufmerksam machen, dass wir keine Rassisten dulden werden. Nicht am Plötzensee und auch nirgendwo sonst! Diese originelle Aktion erweckte großes Aufsehen unter den anwesenden Personen. Mit Flyern und Gesprächen konnten viele Menschen über den Hintergrund der „schwimmenden Demonstration“ informiert werden. Viele Gäste zeigten großes Interesse und solidarisierten sich (verbal).
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PM: Nach dem Tod von Anneck E. – War Rassismus das Motiv?

Pressemitteilung

Ressorts: /Berlin/Regionales/Politik
Berlin, den 30.07.2014

Berlin: Nach dem Tod von Anneck E. – War Rassismus das Motiv?

Für Freitag, den 1. August 2014, rufen Initiativen ab 16 Uhr zu einer Kundgebung am Freibad Plötzensee auf. Vor einer Woche kam es im Wedding zu einem tragischen wie grausamen Vorfall: Ein 35-Jähriger Mann aus Kamerun ertrank im Plötzensee, während andere Badegäste erfolglos versuchten ihn zu retten.

Nicht eingegriffen hatte Bademeister und Rettungsschwimmer Mike Z. vom gegenüberliegenden Freibad Plötzensee. Zwar hatte Z. die Gruppe um das spätere Opfer bereits Stunden zuvor an der anderen Uferseite bemerkt, als er jedoch durch Hilferufe und Hinweise durch Zeugen, auf den Vorfall aufmerksam wurde, ließ er sich nicht zu umgehender Hilfe bewegen. Die Unfallstelle ist jedoch kaum 100 Meter entfernt.
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Berlin-Wedding: War Rassismus das Motiv?

Kundgebung_plötzensee_01.08.2014_1Berlin-Wedding: War Rassismus das Motiv?

Am 01.08.2014 fand nachmittags vor dem Strandbad Plötzensee eine antirassistische Kundgebung unter dem Motto „War Rassismus das Motiv? Wir fordern Aufklärung!“ statt. Anlass war der Tod von Anneck E., der am Morgen des 19.07. im Plötzensee ertrank – vor den Augen des Bademeisters und ohne, dass dieser eingriff. Da der zuständige Bademeister Mike Zerfowski früher in Neonazi-Kameradschaften aktiv war und sich nie von rechter Ideologie distanziert hat, kann ein rassistisches Motiv für sein Nichthandeln nicht ausgeschlossen werden. Deswegen fordern wir Aufklärung über die Hintergründe des Falls. Mit Transpis und Flyern wurden Passant*innen und Gäste des Freibades über den politischen Hintergrund des betreffenden Bademeisters und den Tod von Anneck informiert. Im Anschluss wurden Blumen und Kerzen an der Badestelle niedergelegt, von der Anneck aus in den See ging.
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Kundgebung: War Rassismus das Motiv?

freibad_Ploetzensee_Facebook_Banner2Kundgebung: War Rassismus das Motiv?
Fr. 08.08.2014 | 17.00 Uhr | Freibad Plötzensee (Nordufer 26) | Wedding

Anfahrt: S-Beusselstraße, Tram M13 Virchov-Klinikum

Als Anneck E. (35) am 19. Juli im Plötzensee ertrank, schaute Mike Z., der Bademeister des Freibades, einfach weg. Er half dem Menschen aus Kamerun nicht. Das Verhalten Mike Z.’s ist kein unglücklicher Zufall, wie es die BetreiberInnen des Freibades darzustellen versuchen. Mike Z. war über Jahre in der Neonaziszene aktiv, unter anderem bei der NPD Neukölln und der Kameradschaft der „Freien Nationalisten Berlin Mitte„. Inzwischen behauptet er aus der Neonaziszene ausgestiegen zu sein. Jedoch hat er sich weder öffentlich von seiner Ideologie und seinen Taten distanziert, noch hat er Szeneinternas preisgegeben. In der aktuelln Berichterstattung findet Mike Z.’s politischer Hinterhrund aktuell keine Erwähnung. Die Betreiber des Strandbades wissen seit Sommer 2013 von Mike Z.’s Neonazi-Hintergrund. Aneks E.’s Tod hätte vieleicht verhindert werden können. Doch statt Mike Z. zu entlassen, verteidigt ihn die Strandbadleitung auch jetzt wieder öffentlich gegen jede Kritik.

Wir fordern darum:
– aktive Aufklärung (Warum wurde dem Ertrinkenden nicht geholfen?)
– die Enlassung von Mike Z.
– eine Thematisierung der Nazi-Verbidungen von Mike Z.
– eine öffentliche Debatte um widerholte rassistische Vorfälle im Freibad Plötzensee Plötzensee

Rassismus tötet! Wir fordern Aufklärung!
VeranstalterInnen: Antifaschistische und antirassistische Gruppen

Material: Online-Banner für Kundgebung am 01.08.2014  | am 07.08.2014 |

Hintergrund-Aktikel:
Verharmlosen und Wegschauen in Plötzensee (Recherche & Aktion), 25.07.2014
Freibad Plötzensee beschäftigt Neonazi (Recherche & Aktion), 07.08.2013

Protest-Aktionen:
Schwimm-Demo (26.07.2014) | Kundgebung (01.08.2014) |

Texte: PM zur Kundgebung am 01.08.2014 |

Presse:
BZ (23.07.2014) | Missy Magazine (24.07.2014) | JW (26.07.2014) | Bild (30.07.2014) | Freitag (03.08.2014) | Neues Deutschland (04.08.2014) |

Libertärer Aktivismus, Antifaschismus, Subkultur in Moskau

sad_but_trueVeranstaltung: Libertärer Aktivismus, Antifaschismus, Subkultur in Moskau
Do. 14.08.2014 | 20.00 Uhr | K-Fetisch (Wildenbruchstr. 86) | Neukölln

Überblick und Film. Was geschieht aktuell in Russlands Metropolen? Wie organisieren sich zivilgesellschaftliche Initiativen, libertäre und antifaschistische Gruppen? Und wie reagieren emanzipatorische Bewegungen und Linke auf die aktuellen regressiven politischen Entwicklungen, sei es die staatliche Hetze gegen Homosexualität, die Kriminalisierung von LGBT-Aktivisten_innen oder die mehrheitsgesellschaftliche Pogromstimmung gegenüber (vermeintlichen) Migranten_innen? Die Veranstaltung gibt einen aktuellen Überblick über linken politischen Aktivismus mit Fokus auf Moskau.
Abgerundet wird der Abend durch den Film „Ivan. In Memory of our Friend“, (Moskau 2013, OmU) über den 2009 von Nazis ermordeten Antifaschisten Ivan Chutorskoj und die Entstehung antifaschistischer Schutzstrukturen in Moskaus Punk-/Hardcore-Subkultur.

Schluss mit dem Krieg – Frieden für Palästinenser und Israelis!

Schluss shalommit dem Krieg – Frieden für Palästinenser und Israelis!
Die Waffen nieder! Verhandeln statt schießen!
Antisemitischer Hetze entgegentreten!

Bundessprecherkreis der VVN-BdA

Wir können nicht akzeptieren, dass die berechtigte Kritik an der Politik der israelischen Regierung mit antisemitischen Hetzparolen verbunden wird. Viele unserer Kamerad_innen sind Überlebende des Holocaust und erleben derartige Angriffe als persönliche Bedrohung. Wir versichern allen Jüdinnen und Juden in Deutschland unsere uneingeschränkte Solidarität.

Die VVN-BdA verurteilt die erneute Eskalation der Gewalt im Nahen Osten. Einmal mehr wird jede Chance auf eine friedliche Lösung für die Menschen in Israel und Palästina der militärischen Logik geopfert.

Wir verurteilen die Politik der Regierung Netanjahu, in jeder Konfliktsituation sofort massive Militärgewalt anzuwenden. Durch Luftangriffe und Bodentruppen sind bereits hunderte Zivilisten bei israelischen Angriffen auf Gaza gestorben. Das Ergebnis ist erneut eine humanitäre Katastrophe, die die einfache Bevölkerung trifft.
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Bericht: Gedenkdemo für Erich Mühsam

Erich Mühsam-DemoAm 12. Juli 2014 demonstrierten 240 Menschen im Gedenken an den im KZ ermordeten Erich Mühsam in Oranienburg unter dem Motto „Sich fügen heißt lügen!“. Die Demo verstand sich als klar politisches Gedenken und Ergänzung zu den zahlreichen Kulturveranstaltungen rund um Mühsams Todestag. Der Hauptfocus der Aktion richtete sich deshalb auf Mühsam als Anarchisten, Antifaschisten und Freigeist.

Aufgerufen hatten die North East Antifa (NEA), das Kulturzenttrum WB13 und die Anarchosyndikalistische Jugend Berlin (ASJ). An der Demonstration beteiligten sich Menschen aus Brandenburg, Berlin und anderen Bundesländern. Auch Anwohner*innen reihten sich in den Demozug ein.
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12. Juli 2014: Erich Mühsam-Gedenkdemo

muehsamdemo_web3sich fügen heißt lügen

Gedenkdemonstration anlässlich des 80. Todestages von Erich Mühsam

Vor 80 Jahren, am 10. Juli 1934, wurde Erich Mühsam von den Nazis im ehemaligen Konzentrationslager Oranienburg ermordet. Mit einer Gedenkdemonstration durch Oranienburg wollen wir an Mühsam als Menschen und an sein anarchistisches, antifaschistisches sowie freigeistiges Wirken erinnern. Die vielschichtige Persönlichkeit Mühsams ist dabei nur eine unter Unzähligen, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen. Deshalb wollen wir an diesem Tag auch all jenen gedenken, die keine solche Berühmtheit erlangten und denen ein personifiziertes stetiges Gedenken verwehrt bleibt. Außerdem thematisieren wir gegenwärtige Nazistrukturen und rechte Gewalt in Oranienburg.

Antifaschistische Gedenkdemonstration:
12. Juli 2014 | 13 Uhr | S-Bhf. Oranienburg (bei Berlin)
(Anreise: 11.45 Uhr, S/U-Gesundbrunnen, Abfahrt: 12.15 Uhr)

Erich Mühsam Fest:
12. Juli 2014 | 16 Uhr | ZUKUNFT am Ostkreuz, Laskerstraße 5
www.erichmuehsamfest.de

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