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Bericht & Fotos – Berlin-Marzahn: Gedenken an Homa und Tajala

Berlin-Marzahn: Gedenken an Homa und Tajala

„Homa und Tajala Aufklärungsinitiative“: www.homa-und-tajala.de
Ankündigung: Gedenken an Homa und Tajala in Berlin-Marzahn

Presse:
– Mord an Mutter und Tochter: Ermittler sicher, dass der Angeklagte der Täter ist (Berliner Zeitung / 30.01.2022)

Bericht:

Am 29. Februar 2020 wurden Homa & Tajala in ihrer Wohnung in Marzahn brutal ermordet. Im vergangenen Jahr wurde ein Gedenkstein errichtet, der wenige Wochen später zerstört wurde.

Am 27. Februar 2022 fand eine Gedenkkundgebung vor ihrem ehemaligen Wohngebäude in der Wörlitzer Straße in Marzahn statt, an dem wir mit Genoss*innen unsrer Gruppe und aus unserem Umfeld teilnahmen.

Organisiert wurde das Gedenken von der „Homa und Tajala Aufklärungsinitiative“ und den Angehörigen der beiden Ermordeten. Von einer Aktivistin der Gedenkinitiative stammt der unten stehende Text zum laufenden Gerichtsprozess.

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Gedenken an Homa und Tajala in Berlin-Marzahn

2 Jahren – Im Gedenken an Homa & Tajala

Gedenkveranstaltung:
So. 27.02.2022 | 14:00 Uhr | Rasenfläche: Wörlitzer Straße 6 / Selma-Lagerlöf-Grundschule (Marzahn)

Nähe S-Bahnhof Ahrensfelde

Gemeinsame Anreise: 13:00 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz | S7 (Ahrensfelde)

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Vor 2 Jahren, am 29.02.2020, wurden die 38-jährige Mutter Homa Zaher und ihre 9-jährige Tochter Tajala Zaher in ihrer Wohnung in Marzahn ermordet. Die grausamen Feminizide an den beiden Migrant*innen erschütterten ihre Familie, Freund*innen und viele solidarische Aktivist*innen in Berlin.

Das Gerichtsverfahren, das seit September 2020 läuft, lässt immer noch unzählige Fragen offen. Trotz der mangelnden Aufklärung versucht das Gericht nun aber die Verhandlung abzuschließen.

Homa und Tajala! Gemeinsam trauern und gedenken wir. Wahrheit und Aufklärung! Zusammen fordern und kämpfen wir.

Gedenk- & Aktionstag: 2 Jahre Hanau

Zwei Jahre Hanau – unzählige Jahrzehnte Widerstand!

Gedenkveranstaltung:
Sa. 19.02.2022 | 12:00 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)

Gedenkveranstaltung:
Sa. 19.02.2022 | 16:00 Uhr | Oranienplatz (Kreuzberg)

Demonstration:
Sa. 19.02.2022 | 19:30 Uhr | Zickenplatz (Kreuzberg)

Mehr Infos: migrantifaberlin.wordpress.com/hanau2022/

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Aufruf zum 19. Februar 2022

2 Jahre ist es nun her, seitdem Vili Viorel Păun, Said Nesar Hashemi, Gökhan Gültekin, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov und Sedat Gürbüz von einem Rassisten in Hanau ermordet wurden. Noch immer trauern wir um unsere Geschwister, noch immer sind unsere Herzen bei ihren Angehörigen und Hinterbliebenen. Und noch immer sind wir wütend, weil ihre Forderungen nicht erfüllt sind:
Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen!

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Auswertungstext zum antifaschistisch-internationalistischen Block auf der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration 2022

Auswertungstext zum antifaschistisch-internationalistischen Block auf der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration 2022

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Antifa-Block auf der LL-Demo – Eine (selbst)kritische Auswertung
Auch in diesem Jahr gab es wieder wie nun schon seit einigen Jahren einen gemeinsamen antifaschistischen und internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration. Eine gemeinsame Ausrichtung eines Blockes zur Bündelung aller antagonistischen linksradikalen Kräfte jenseits von Parteistrukturen sehen wir weiterhin als Notwendigkeit an. Denn die außerparlamentarischen Mobilisierungen jenseits von LL-Demo zeigen, dass vor allem die autonome, antifaschistische, linksradikale, feministische, migrantische, selbstorganisierte Bewegung am stärksten präsent ist, – auf der Straße und in den Vierteln – an allen anderen Tagen im Jahr – gegen Ausbeutung und Unterdrückung – auch revolutionär. Wir wissen, dass es Teile der autonomen Bewegung gibt, die sich an der traditionellen Ausrichtung der LL-Demo stören oder denen schlicht die Uhrzeit 10:00 (Nein, ist keine Arbeiter:innen-Tradition aus der Weimarer Republik!) zu früh ist. Doch gerade wir als kämpferische Linke sollten uns die Bezugnahme auf unsere revolutionäre Geschichte und Tradition im Sinne von Fight and Remember nicht nehmen lassen. Die bunte Beteiligung am Antifaschistischen und Internationalistischen Block zeigt deutlich, dass sich bei uns all jene einreihen, die sich von Parteien oder parteiähnlichen Formationen nicht präsentiert sehen. Die Gemeinsamkeit in einem Block sehen wir als Notwendigkeit an, denn jenseits aller Beteiligung in den Kämpfen in den verschiedensten Teilbereichen stärkt es uns alle, wenn wir zusammen kämpfen und immer wieder unsere Kräfte als antagonistische Bewegung bündeln. Selbstkritisch muss gesagt werden, dass uns das in der Außendarstellung in diesem Jahr nicht ganz gelungen ist, weil es optisch einen „Block im Block“ gab, was nach außen zu stark als unterschiedliche Blöcke rüberkam. Dies soll im nächsten Jahr überwunden werden. Auch daher werden wir für das nächste Jahr frühzeitiger viel mehr unterschiedliche Gruppen und Zusammenhänge aus dem eher autonomen Spektrum – unserer Szene, egal ob antifaschistisch, internationalistisch, kommunistisch oder anarchistisch – direkt ansprechen um frühzeitig eine noch stärkere gemeinsame Ausrichtung und Mobilisierung für das nächste Jahr hinzubekommen.

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Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Was ist die „Querfront“?

Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Was ist die „Querfront“?

Ankündigung: Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Was ist die „Querfront“?
Video-Link: www.youtube.com/watch?v=Zi4Rtbl9f0U

Was ist die „Querfront“?
Eine historische Ableitung und Kontroverse zur Bestimmung aktueller antifaschistischer Positionen

Wenn heute selbsternannte „Freie Linke“ Seite an Seite mit Neonazis gegen Corona-Schutzmassnahmen demonstrieren oder die AfD mit einem Bild des von den Nazis ermordeten Kommunisten Ernst Thälmann wirbt, ist mitunter von einer Querfront zwischen rechts und links die Rede. Die Ursprünge des Querfrontkonzeptes liegen in der Weimarer Republik, wo Strömungen wie die »Konservative Revolution« einen auf »Volksgemeinschaft« beruhenden »nationalen Sozialismus« propagierten. Durch die Trennung des sozialistischen Gedankens von Klassenkampf und Internationalismus sollten Teile der Arbeiterklasse für die Idee eines autoritären Führerstaates gewonnen werden.

Heute wird der Querfrontvorwurf von der bürgerlich-liberalen Presse allerdings auch zur Diffamierung von radikalen Linken und antiimperialistischen Positionen genutzt. Auf unserer Veranstaltung wollen wir uns mit der Geschichte und Gegenwart des Querfrontkonzeptes befassen. Wir wollen fragen, was ist die Querfront und was nicht. Und wir wollen deutlich machen, wie sich antifaschistische Kräfte dabei zu positionieren haben.

Referent*innen: Nick Brauns (Historiker & Journalist) & Bernd Langer (Kunst und Kampf & Historiker)

Fotos: Antifaschistisch-internationalistischer Block auf der LL-Demo 2022

Antifaschistisch-internationalistischer Block auf der LL-Demo 2022

Am Sonntag, den 09. Januar 2022, gedachten in Berlin wieder Tausende den beiden von reaktionären Freikorps ermordeten Revolutionär*innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Auch in diesem Jahr haben wir wieder den Antifaschistisch-internationalistischer Block organisiert, an dem sich ca. 800 Menschen beteiligten und somit einen der größten Blöcke auf der Demonstration. Ein ausführlicher Bericht des Bündnisses folgt in kürze. Bis dahin dokumentieren wir an dieser Stelle Fotos von der Demo.

Mehr Infos: lldemo.fightandremember.org

Fotos von North-East Antifascists [NEA]:

Fotos 1-3: Antifa-Block auf der LL-Demo
Fotos 4-5: Gedenken am ehemaligen Revolutionsdenkmal
Fotos 6-8: Gedenken in Tiergarten (15.01.2022)

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LL-Demo 2022: Aufruf zum antifaschistisch-internationalistischen Block

Fight and Remember
Dekolonisierung, Entmilitarisierung, Streik – für eine kämpferische Antwort auf jede Krise!

Antifa-Block auf der LL-Demo:
So. 09.01.2022 | 10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor (Friedrichshain)

Mehr Infos: lldemo.fightandremember.org

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Presse:
– »Wir knüpfen an Ideen von Luxemburg und Liebknecht an« (junge Welt / 08.01.2022)

Veranstaltungen:

Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Was ist die „Querfront“?
Sa. 18.12.2021 | 16:00 Uhr | Online

Gedenken am ehemaligen Revolutionsdenkmal
So. 09.01.2022 | 12:00 Uhr | Treffpunkt: Friedhof der Sozialist*innen (linkes Eingangstor)

Vokü-Extra nach der LL-Demo
So. 09.01.20222 | 12:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

Gedenken in Tiergarten:
Sa. 15.01.2022 | 15:00 Uhr | Olaf-Palme-Platz (Tiergarten)
ACHTUNG: Die rechtsoffene, verschwörungsideologische Gruppe „Freie Linke“ will das Luxemburg-Liebknecht-Gedenken am 15. Januar stören. Kein Gedenken mit Querfront und Coronaleugner*innen! Schützt die Veranstaltung!
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[Aufruf vom Großbündnis] | [Spanish call below] | [Aufruf von Hände weg vom Wedding!] | [Aufruf von revolutionäre Gruppen] | [Aktuelle Infos] | [Pressemitteilung]

Aufruf zum antifaschistisch-internationalistischen Block LL-Demo 2022

Auch 103 Jahre nach der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts durch rechte Freikorps im Auftrag der reaktionären SPD-Regierung gehen wir gemeinsam für sozialistische Forderungen auf die Straßen. Als Teil der radikalen Linken fordern wir das Ende aller Kriege, weltweite Dekolonisierung, den Stopp aller imperialistischen Unternehmungen und den Sturz des kapitalistischen Ausbeutersystems. Deswegen unterstützen wir klassenkämpferische Streiks und Kampagnen, den Kampf gegen staatliche Repressionen gegen Linke und Marginalisierte und die Formulierung schlagkräftiger und konsequenter Antworten auf die sich derzeit besonders in der Pandemie zeigenden großen Krise der kapitalistischen Staaten. All dies sind Themen, die schon vor 103 Jahren die Arbeiter*innen und Genoss*innen zur Novemberrevolution bewegten. Damals wie heute gilt, was Karl Liebknecht sagte: „Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“
Dass sich etwa die reaktionäre Mehrheit der deutschen Sozialdemokratie Anfang des 20. Jahrhunderts für den Krieg und die „nationale Sache“ einspannen ließ, lag u. a. an einer rassistisch aufgeladenen Propaganda gegen das autoritäre zaristische Russland. Der imperialistische Krieg, der nur denen hilft, die an ihm verdienen, erschien im Lichte dieser Propaganda als eine progressive Tat. Doch es waren die Massen der Arbeiter*innen auf allen Seiten, die für die Interessen von Militärs, politischer Führung und Kapitalist*innen an die Front in den Tod geschickt wurden oder in der Rüstungsindustrie arbeiten und Hunger leiden mussten.
Auch heute wird wieder eine ähnliche Argumentation ins Feld geführt, wenn imperialistische Kriege mit Menschenrechten oder „Demokratieexport“ gerechtfertigt werden. Beispiele dafür sind die Bundeswehreinsätze in Afghanistan und Mali.

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LL-Demo 2022: Aufruf vom Großbündnis

Gegen imperialistische Kriege! Für Frieden und Völkerverständigung!

Liebknecht-Luxemburg-Demonstration:
So. 09.01.2022 | 10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor (Friedrichshain)

Mehr Infos: www.ll-demo.de

Auch 2022 wird wieder die jährliche Gedenkdemonstration für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin stattfinden und auch nächstes Jahr werden wir wieder den antifaschistisch-internationalistischen Block auf der Demonstration organisieren. Alle Infos dazu findet ihr demnächst unter: lldemo.fightandremember.org. Bis dahin dokumentieren wir hier den Aufruf des Großbündnisses:

Vor 103 Jahren wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermordet. Sie wussten, dass Krieg und Kapitalismus untrennbar miteinander verbunden sind und wurden für ihren konsequenten Kampf von rechten Freikorps ermordet. Noske machte den Bluthund.

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Oury Jalloh Gedenkdemo in Dessau

Oury Jalloh – Das war Mord!

Gedenkdemonstration:
Fr. 07.01.2022 | 14:00 Uhr | Dessau (Hauptbahnhof)

Zugtreffpunkt Berlin:
Fr. 07.01.2022 | 11:45 Uhr | Alexanderplatz | Abfahrt: 12:08 Uhr
Infopoint im Bahnhof (ebenerdig Richtung Karl-Liebknecht-Straße)

Mehr Infos: initiativeouryjalloh.wordpress.com

Am 7. Januar jährt sich der Mord an Oury Jalloh in einer Dessauer Gefängniszelle zum 17. Mal. Die Initiative im Gedenken an Oury Jalloh ruft zur Gedenkdemo in Dessau auf.

Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Was ist die „Querfront“?

Was ist die „Querfront“?
Eine historische Ableitung und Kontroverse zur Bestimmung aktueller antifaschistischer Positionen

Online-Veranstaltung:
Sa. 18.12.2021 | 16:00 Uhr | Link: www.youtube.com/watch?v=rx5T-JfXC74

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*innen: Nick Brauns (Historiker & Journalist) & Bernd Langer (Kunst und Kampf & Historiker)
Im Anschluss: Moderierte Diskussion (Fragen können gesendet werden)

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Wenn heute selbsternannte „Freie Linke“ Seite an Seite mit Neonazis gegen Corona-Schutzmassnahmen demonstrieren oder die AfD mit einem Bild des von den Nazis ermordeten Kommunisten Ernst Thälmann wirbt, ist mitunter von einer Querfront zwischen rechts und links die Rede. Die Ursprünge des Querfrontkonzeptes liegen in der Weimarer Republik, wo Strömungen wie die »Konservative Revolution« einen auf »Volksgemeinschaft« beruhenden »nationalen Sozialismus« propagierten. Durch die Trennung des sozialistischen Gedankens von Klassenkampf und Internationalismus sollten Teile der Arbeiterklasse für die Idee eines autoritären Führerstaates gewonnen werden.

Heute wird der Querfrontvorwurf von der bürgerlich-liberalen Presse allerdings auch zur Diffamierung von radikalen Linken und antiimperialistischen Positionen genutzt. Auf unserer Veranstaltung wollen wir uns mit der Geschichte und Gegenwart des Querfrontkonzeptes befassen. Wir wollen fragen, was ist die Querfront und was nicht. Und wir wollen deutlich machen, wie sich antifaschistische Kräfte dabei zu positionieren haben.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mobilisierung zum antifaschistisch-internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxembrug-Demonstration am 09.01.2022 in Berlin statt: lldemo.fightandremember.org