Kategoriearchiv: Infoabend

Perspektive-Tresen: 20 Jahre Indymedia

20 Jahre Indymedia

Info-Veranstaltungen:
So, 24.11.2019 | 18:30 Uhr | Aquarium (Skalitzer Straße 6 / Kreuzberg)
Do, 28.11.2019 | 19:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: Revolutionäre Perspektive Berlin

[Flyer]

Der »Widerstand ist global« verkündete www.indymedia.org im ersten Posting am 24. November 1999. Die Internetplattform hat eine weltweite, unabhängige linke digitale Medienberichterstattung zum ersten Mal ermöglicht. Wir organisieren zum Jubiläum zwei Veranstaltungen mit. Am 24.11. findet die Veranstaltung zum Thema »20 Jahre Indymedia: Was bleibt vom linken Aufbruch ins Internet?« statt. Drei Zeitzeug*innen, die auch heute noch in linken Bewegungen aktiv sind, werden über Peoples Global Action und Basisbewegungen in Indien, Technikkollektive und die erste Online-Demonstration in Deutschland, linke Videogruppen sowie den damaligen und heutigen Nutzen des Internet für linksradikalen, internationalen Protest sprechen. Am 28.11. gibt es die Film-Veranstaltung »Das »Tiefensehmagazin« AK KRAAK – Ausgabe 1999«. Die Gründung von Indymedia fiel vor 20 Jahren in eine Zeit, als linke Medienkollektive vor allen Radiosendungen und Videos produzierten. Zu ihnen gehört AK KRAAK, die seit Anfang der 90er ein- oder mehrmals im Jahr Filme zu linken Bewegungen veröffentlicht haben. Wir wollen das Videokassettenmagazin aus dem Jahr 1999 zusammen ansehen und mit den damaligen Macherinnen diskutieren.

Perspektive-Tresen: DDR verteidigen?

DDR verteidigen?

Tresen & Info-Veranstaltung:
Di, 26.11.2019 | 19:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Revolutionäre Perspektive Berlin
Referent*in: Inge Viett

[Flyer]

2019 jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. Dies ist für die bürgerlichen Medien und Politiker*innen wieder ein Anlass, um die DDR als »Unrechtsstaat« zu verteufeln. Unser Bezug auf die DDR ist ein kritisch-solidarischer, das heißt wir verteidigen die DDR gegen die antikommunistische Hetze und sehen den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft in der DDR als eine positive Entwicklung an, die unter denkbar schlechten Bedingungen stattfand. Auch wenn die sozialistische Perspektive noch lange nicht überall im Alltag umgesetzt war, ging es darum eine Gesellschaft jenseits von Konkurrenz, Profit, Ausbeutung und imperialistischem Großmachtstreben aufzubauen. Es gab aber auch Unzulänglichkeiten und Fehler, wie die staatliche Repression gegen andere Linke, bürokratische Strukturen, fehlende Arbeiter*innen-Selbstverwaltung der Betriebe und auch Rassismus und Patriarchat waren nicht überwunden. Dennoch bestand ein antikapitalistischer Zustand in dem das Privateigentum an den Produktionsmitteln abgeschafft und die Landwirtschaft kollektiviert wurde.

Wir haben Inge Viett eingeladen, sie lebte acht Jahre in der DDR im Exil. Sie wird die DDR aus kommunistischer Perspektive analysieren und ihren geschichtlichen Fortschritt und was heute 30 Jahre nach ihrem Untergang daran wichtig ist, beleuchten.

AKK-Tresen: Kaffeekränzchen in der Liebig34

Kaffeekränzchen in der Liebig34

Antifa-Tresen mit antifaschistischem Softgun-Schießen:
So, 24.11.2019 | 15:00 Uhr | Liebig34 (Liebigstraße 34 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: Antifa Kaffeekränzchen [AKK]
All Genders Welcome

Die Liebig34 ist ein selbstorganisiertes anarcha-queer-feministisches Hausprojekt in Berlin Friedrichshain. Die Geschichte der Liebig34 als Hausprojekt begann schon 1990, als auch viele andere Häuser in Ost-Berlin besetzt wurden. Kurze Zeit nach der Besetzung wurden Teile des Hauses legalisiert. Nach dem gescheiterten Versuch das Haus kollektiv zu kaufen wurde 2008 ein Pachtvertrag über 10 Jahre vereinbart. Im selben Jahr wurde die Liebig34 von Gijora Padovicz gekauft. Padovicz, dem allein in Friedrichshain 200 Immobilien gehören sollen, besteht auf einer Räumung und lehnt jede Verhandlung ab. Der Pachtvertrag der Liebig34 ist Ende 2018 abgelaufen. Am Freitag, den 15.11.2019 wurde vor dem Landgericht Berlin die Räumungsklage gegen die Liebig34 verhandelt. Während der Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude nahm die Polizei die zwei Vertreter*innen des Hausprojekts fest. Bereits vor der Verhandlung gab es massive Sicherheitskontrollen. Während der Verhandlung wurden mehrere Menschen brutal aus dem Saal gezerrt. Letztlich wurde die Verhandlung auf den 12. Dezember verschoben. Beim Verlassen des Gerichts wurden alle weiblich gelesenen Personen von der Polizei durchsucht und bekamen eine Anzeige wegen Widerstands und Hausfriedensbruch – inklusive einer Journalistin.

Wir stehen solidarisch mit der Liebig34 und allen anderen bedrohten Projekten in Berlin! Der Angriff auf die Liebig34 ist ein Angriff auf uns alle!

Wir laden euch daher am Sonntag, den 24.11. ab 15:00 Uhr zu einem solidarischen Antifa-Tresen mit Kaffee, Kuchen und gemütlichem Softgun-Schießen ein. Kommt vorbei, bringt Freund*innen, Liebe und Kuchen mit und informiert euch über die aktuelle Situation der Liebig34!

Feministische Mobilisierung für den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen*

Feministische Mobilisierung für den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen*

Kampagnen-Vorstellung, Film & Banner malen:
Fr, 22.11.2019 | 17:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Eine offizielle Einladung des Frauen*Streik-Komitee Wedding im Vorfeld des 25. November 2019:

Liebe Freund*innen, liebe Nachbar*innen,

wir laden euch an diesem Freitag (22.11.19) ab 17 Uhr ins Kiezhaus Agnes Reinhold in der Afrikanischen Straße 74 ein. Wir sind das Frauen*Streik-Komitee Wedding, die den Abend zur Vorbereitung des kommenden Montags, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* nutzen wollen. Am Freitag wollen wir mit euch Banner und Transparente für die Großdemonstration am 25.11.19 malen und ins Gespräch kommen über die Bedeutung des Tages für euch, für unsere Arbeit und für eine geschlechtergerechte Gesellschaft.

Eine Freundin der Kampagne Women Defend Rojava wird an diesem Abend außerdem über den aktuellen Stand und das Anliegen der Kampagne berichten. Im Anschluss wollen wir den Abend mit einem Film über die kurdische Frauenbewegung ausklingen lassen.

Kommt vorbei, lernt uns kennen und lasst uns gemeinsam in solidarischer Atmosphäre den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* 2019 vorbereiten.

Wir freuen uns auf euch!

Frauen*Streik-Komitee Wedding

Broschüre & Veranstaltungsreihe: Deutschland ist Brandstifter!

Deutschland ist Brandstifter! Veranstaltungsreihe gegen den BRD-Imperialismus und den Mythos „Friedliche Revolution“

Broschürenrelease: „Deutschland ist Brandstifter! Broschüre gegen den BRD-Imperialismus und den Mythos Friedliche Revolution“
Do, 07.11.2019 | 19:30 Uhr| Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

Podiumsdiskussion: Die DDR – Historisch-Kritische Aneignung und Diskussion eines sozialistischen Versuchs
Fr, 08.11.2019 | 19:30 Uhr | M29 (Malmöer Straße 29 / Prenzlauer Berg)

Info-Veranstaltung: PIONIERINNEN – Akzente der DDR- und ostdeutschen Frauen* Lesben-Bewegung der 1980er – 1990er Jahre
Do, 14.11.2019 | 19:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Antifa West-Berlin
Unterstützer*innen: re:volt magazin

[Flyer] | [Plakat] | [Banner] | [Broschüren-Cover] | [Foto: #1 | #2]

Mobi von Sozi36: [#1] [#2] [#3] [#4] [#5] [#6] [#7]

Texte aus der Broschüre (u.a.):
– Das Geschäft mit der Flucht
– Die DDR und der neue Faschismus [II]
– Die DDR und der neue Faschismus [I]
– Deutsch-türkische Untiefen

Alle Ankündigungstexte:

Weiterlesen →

Antikolonialer Monat 2019 Berlin

Der erste antikoloniale Monat in Berlin

Veranstaltungsreihe:
03.10. – 02.11.2019 | Berlin

Mehr Infos & Termine: berlinanticolonial.wordpress.com

Dieses Jahr wird zwischen dem 12. Oktober, dem Startpunkt der Kolonisierung der amerikanischen Kontinente 1492, und dem 15. November, dem Eröffnungstag der Berliner Kongo-Konferenz, auf der 1884 über die koloniale Aufteilung Afrikas entschieden wurde, zum ersten Mal von verschiedenen migrantischen Kollektiven der erste Antikoloniale Monat in Berlin organisiert.

Der Kolonialismus lebt bis heute fort. Die rasende Zerstörung der Natur, die Genozide gegen Schwarze und Indigene Völker, Ermordungen und Repression gegen soziale und politische Aktivist*innen, Migrant*innen und Geflüchtete, das Aufrüsten von Grenzen und das Eskalieren von Rassismus und Krieg – sie sind alle Folge eines zerstörerischen Systems, welches dem Globalen Süden mit Gewalt auf erzwungen wurde. Über 500 Jahre später wütet die Gewalt weiter, jedoch gut versteckt vor dem Leben der Privilegierten in den Metropolen, in Europa und Deutschland. Dem zu trotz leisten die unterdrückten Communities seit Tag eins der kolonialen Unterdrückung, Ausbeutung und Beherrschung, starken und entschlossenen Widerstand. Mit den heutigen Aufständen in Haiti, im Sudan und Algerien, über die indigenen Beschützer*innen des Amazonas, die Völker des Nahen Ostens bis auf die Philippinen, sowie die Migrant*innen, Geflüchtete, Roma und andere intern Kolonisierte Communities Europas, verteidigen die kolonisierten Völker das Leben selbst, und verdienen dafür unsere volle Unterstützung.

Wirkliche Solidarität fußt auf wirklichem Verständnis und konkreten Aktionen in unserem Alltag. Deshalb wollen wir einen Raum schaffen, in dem wir uns kennen lernen und voneinander lernen. Der Antikoloniale Monat 2019 wird ein erster Schritt in unseren Bemühungen sein, die internationale Solidarität unter den antikolonialen Bewegungen zu stärken, unsere diversen Kämpfe zu vereinen und zu zeigen: Wir sind hier. Wir sind viele. Und wir werden uns niemals unterkriegen lassen.

Weiterlesen →

Was macht die Revolution in Rojava zu einer Frauenrevolution?

Was macht die Revolution in Rojava zu einer Frauenrevolution?

Info-Veranstaltung & Diskussion:
Di, 15.10.2019 | 19:30 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Feministische Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“

Welche konkreten Schritte zur Umsetzung des demokratischen Konföderalismus werden gemacht und welche Schwierigkeiten ergeben sich dabei? Eine Delegation der feministischen Kampagne Gemeinsam Kämpfen war in Nord-/Ostsyrien und lädt zu einer Diskussion um die neuesten Entwicklungen ein. Eindrücke und Erfahrungen aus den neu befreiten Gebieten werden geteilt und über die Bedeutung der Entwicklungen diskutiert.

Perspektive-Tresen: Geschlecht in der DDR

Geschlecht in der DDR

Tresen & Info-Veranstaltung:
Di, 15.10.2019 | 19:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Revolutionäre Perspektive Berlin
Referent*in: Nelli Tügel

[Flyer]

In der DDR wurden in Bezug auf die Geschlechterverhältnisse Fortschritte gemacht. Es gab ein unkompliziertes Scheidungsrecht und eine flächendeckende Versorgung mit Kindergärten, der Paragraf 175, der Homosexualität unter Strafe stellte, wurde 1968 gestrichen. Frauen* waren ökonomisch unabhängig, denn über neunzig Prozent der Frauen* in der DDR waren erwerbstätig. Seit 1972 gab es in der DDR das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und Verhütungsmittel waren kostenlos. Mit dem Ende der DDR vor 30 Jahren wurden Errungenschaften in Bezug auf Frauenrechte rückgängig gemacht. Mit dem Einigungsvertrag wurden beispielsweise die Abtreibungsparagrafen 218 und 219 im Osten rechtswirksam. Das Patriarchat war in der DDR aber keineswegs überwunden. Die Kleinfamilie, in der die Mutter die Hausarbeit erledigt und für die Kinder zuständig ist, war die Norm. Der freie Hausarbeitstag im Monat galt bis auf wenige Ausnahmen nur für Frauen*. Im Familiengesetzbuch war die Familie beruhend auf der Ehe zwischen Mann und Frau »als kleinste Zelle der Gesellschaft« festgeschrieben. Homosexualität war gesellschaftlich tabuisiert. Wir haben die Journalistin Nelli Tügel eingeladen, um die Geschlechterverhältnisse in der DDR aus feministischer Perspektive zu beleuchten.

Soli-Party: From the Void: Anarchism

From the Void: Anarchism

Info-Veranstaltung & Soli-Party:
Sa, 12.10.2019 | 21:00 Uhr | Kulturhaus Kili (Wiesenweg 5-9 / Lichtenberg)

Veranstalter*innen: Black Pond Antifa [BPA]

21:00 Uhr: Info-Veranstaltung: #besetzen
– Info-Stände
– Essen

23:00 Uhr: Party: Techno // female* HipHop, Trap und Pop
– Bomben über Bautzen (Antifascist DJ Collective, Bautzen)
– Adolfina Fuck (antisemantic, Black Drop)
– Charly Schaller (Edge Detection, Level Delta, Strictly Forbidden)
– Nina Berg (Parallel Berlin)
– gizzel&frizzel (B2bCrew)
– Miss_Wreckingball (female*hits)

Deutsch:
Seit zwei Jahren besteht die Black Pond Antifa nun schon und betreibt antifaschistische Politik. Hohe Wahlergebnisse für die AfD in Brandenburg und Sachsen, gut vernetzte rechtsterroristische Gruppen in ganz Deutschland und ein Staat, dessen gesamter Sicherheitsapparat von rechtsradikalen Strukturen durchsetzt ist, zeigen, dass diese auch weiterhin bitter nötig ist.

Diese Arbeit kostet leider Geld. Material, Infastruktur und gerade Repression, welche mit emanzipatorischem Aktivismus immer einhergeht, klauben uns den letzten Cent aus der Tasche. Deswegen laden wir dich ein, am 12.10. mit uns das zweijährige Bestehen der Gruppe im Kulturhaus Kili zu feiern und uns zu unterstützen. Die Erlöse gehen in unsere Repressionskosten und weitere politische Arbeit.

English:
Weiterlesen →

Veranstaltung: Für ökologische und soziale Gerechtigkeit!

Für ökologische und soziale Gerechtigkeit! Pour la justice écologique et social!

Info-Veranstaltung:
Mi, 18.09.2019 | 19:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Die Bewegung der Gelbwesten (Gilets Jaunes) in Paris, beleuchtet aus der Perspektive der Bilder…

Zwei Journalist*innen der Nachrichtenseite urbanauth reisen nach Wedding: Ohne gelbe Weste, dafür mit explosiven Bildern. Mit großem Interesse haben sie die Sozialbewegung der Gelbwesten über eine Vielzahl von Demonstrationen („Akte“) verfolgt. Sie berichten über Akteur*innen, politische Graffitis und wie sich die Perspektiven der breiten Proteste darstellen. Unveröffentlichte Bildmaterialien von über 10 Akten dienen als roter Faden fü den Vortrag.

Damit verbunden gehen wir der Frage nach, was aus den sozialen Protesten für lokale, antikapitalistische Bewegungen zu lernen ist und welche Anknüpfungspunkte für den weltweiten Klimastreik am 20.09. bestehen. Im Anschluss gibt es ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen.

Gemeinsam zum Klimastreik:

Do, 19.09.2019 | 18:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding):
gemeinsam basteln wir Schilder und Transparente für die große Klimastreik-Demo am 20.09.2019

Fr, 20.09.2019 | 11:00 Uhr | Leopoldplatz (Wedding): [Banner] | [Aufruf: Frauen*streik Komitee Berlin]
Treffpunkt für die gemeinsame Anreise zur Klimastreik-Demo ab Brandenburger Tor

Weiterlesen →