Kategoriearchiv: Antifa

Vortrag mit Marek Jakubowski [Postkom] Kulturrevolution von rechts in Osteuropa?!

Dienstag  |  13.11.2018 | 19:00 Uhr |  BAIZ | Schönhauser Allee 26A

Nach dem Erfolg der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PIS) im Jahr 2015 kam es in Polen zu drastischen Veränderungen. Staatliche Medien und das Gerichtswesen werden von Rechtspopulisten bestimmt. Die jetzige Regierungsmehrheit kooperiert offen mit Akteuren der extremen Rechten. Gemeinsame Vision ist ein autoritäres Gesellschaftsprojekt christlicher Prägung im Rahmen einer ethnisch bestimmten (Volks-)Gemeinschaft. Das polnisch-ungarische Modell dient als Inspirationsquelle und hat eine starke Wirkung auf sämtliche rechtspopulistischen Bewegungen in Westeuropa. Der wichtigste Akteur der schwachen Opposition ist die stark von neoliberalen Ideen geprägte Koalition aus der ehemaligen Regierungspartei und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Linksradikale Kräfte befinden sich weitestgehend in der Isolation. Da es zu erwarten ist, dass die seit einigen Jahren besorgniserregenden Entwicklungen in Osteuropa nicht über Nacht verschwinden werden, ist es dringend notwendig, über Gegenstrategien zu reden.

Erklärung der NEA: Keine Entsolidarisierung mit den Betroffenen von rechter Gewalt!

Erklärung der NEA:
Keine Entsolidarisierung mit den Betroffenen von Nazi-Gewalt!

Am 4. September 2018 wurde ein Antifaschist in der U7 am Bayerischen Platz von einer Person niedergestochen, nachdem er diese mit der rechten Symbolik in ihrem Tattoomotiv konfrontierte. Über eine Woche lang erfolgte weder eine Skandalisierung der Tat, noch eine Solidarisierung mit dem Betroffenen aus der linken und antifaschistischen Szene. Auch innerhalb linker Publikationsmedien und »Social«-Media-Seiten wurde der Angriff auf den Antifaschisten nicht thematisiert, obwohl sogar die bürgerliche Presse darauf reagierte. 1 2 3 Als wir davon mitbekamen, veröffentlichten wir eine Solidaritätserklärung. 4

Der Umstand, dass der Betroffene aus dem Umfeld des Jugendwiderstandes kommt 5, führte offensichtlich dazu, dass sich Menschen bewusst nicht mit ihm solidarisierten, obwohl sie sich selbst als Linke, Antifaschist*innen und Kämpfer*innen gegen herrschende Systeme verstehen. Während normalerweise jede Online-Aktivität des Jugendwiderstandes akribisch verfolgt und jeder Text der Gruppe innerhalb kürzester Zeit in »sozialen« Medien zerrissen wird, wurden das Statement zu dem Vorfall und der Versuch der Vereinnahmung durch Rechte offensichtlich bewusst übergangen.
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Infoveranstaltung: Justice pour Clément – Vom Gedenken über den Prozess zum Kampf

Mittwoch | 31.10.2018 | 19:30 Uhr | Baiz  | Schönhauser Allee 26A

Im Jahr 2013 wurde der Antifaschist Clément Méric im Alter von 18 Jahren in Paris von Faschisten ermordet. In den vergangen Jahren begleiteten wir den Fall, führten Veranstaltungen und Kundgebungen durch, fuhren regelmäßig nach Paris zu den Gedenkdemonstrationen und produzierten die Filme „Une vie de lutte“ und „Paris Rebelle“. Nach über 5 Jahren fand nun der Prozess gegen die Haupttäter Esteban Morillo, Samuel Dufour und Alexandre Eyraud statt. Zahlreiche Aktivist_innen, Freund_innen und die Angehörigen von Clément begleiteten das Gerichtsverfahren als Prozessbeobachter_innen und organisierten öffentliche Aktionen und Veranstaltungen.

Bei unserer Infoveranstaltung wollen wir einen Rückblick auf die unterschiedlichen Aktionen der letzten Jahre werfen und mit Referent_innen aus Paris über den Prozess und die Zukunft des Gedenkens an Clément und die Fortführung seines Kampfes sprechen.

Andere Beiträge aif dieser Seite zum Mord an Clément Méric: Filmprojekt zum Mord an Clément Méric: Une vie de lutte | Der Kampf geht weiter 

Organisator_innen: Left Report und North East Antifascists

Referent_innen: La Horde

Antifa-Cafe-Nordost: Ostritz – Deutschlands neuer Hotspot für Nazi-Großkonzerte

Mobiveranstaltung | 19.10.18 19:30 | M29
Malmöer Str. 29 10439 Berlin-Prenzlauer Berg

Wie immer ab 18.00 Uhr: Rechtsberatung mit der Roten Hilfe Berlin

Referent*innen: Bautzen stellt sich quer

Im ostsächsischen Ostritz soll, zum zweiten Mal in diesem Jahr, am 2. und 3. November 2018 unter dem Motto »Für Frieden und Freiheit« das neonazistische Festival »Schild und Schwert« stattfinden. Im »Hotel Neißeblick« werden zwei Tage lang eine Vielzahl an Rechtsrockbands aus dem »Blood & Honour«-Umfeld, ein Kampfsport- Event, eine Tattooconvention und jede Menge Merchandise dafür sorgen, dass mehrere tausend Nazis zusammenkommen. Vom NPD– Landesvorsitzenden Thorsten Heise aus Thüringen organisiert, wird es auch mehrere Beiträge von Funktionär*innen der NPD, der Rechten, der APF ( Alliance For Peace And Freedom ) und dem Ring nationaler Frauen geben. Mit der Wahl des kleinen 2.500-Einwohner*innen-Ortes an der deutsch-polnischen Grenze hoffen die Organisator*innen auf ein störungsfreies Festival. Für zwei Tage soll mit der schieren Masse des anreisenden Publikums eine temporäre nationalbefreite Zone entstehen und etwaige Widerstände ausgebremst werden. Weiterlesen →

3. Oktober – Naziaufmarsch und Einheitsfeiern in Berlin

3. Oktober 2018 | Berlin

Gegen den Naziaufmarsch
Ab 13.00 UHR – ab Hauptbahnhof – Mitte

Open Air Konzert „No Nation. Seebrücken statt Seehofer“
Live: YOK | HipHop: Lena Stöhrfaktor, Konta, Doc Nest
Ab 17.30 Uhr – Mauerpark – Prenzlauer Berg | Infos hier | Facebook-Event

Demo gegen die »Einheitsfeiern«
19.30 Uhr – Mauerpark – Prenzlauer Berg | Facebook-Event

Kampagne »Deutschland ist Brandstifter!«
Web: www.brandstifter.blogsport.eu
Facebook-Page: https://www.facebook.com/Deutschland-ist-Brandstifter-2040938382864558/
Mail: deutschland-brandstifter [a] riseup.net

No Nation-Mixtape:

Stream (Mixcloud) | https://www.mixcloud.com/Antifa_Nordost/no-nation-mixtape-2018-seehofer-halts-maul/
Download (Mega.nz) | https://mega.nz/#!Cs1gzAaA!cpbVKgKk-WeMlFyFhUik2Us-fy4iheYUhJTO7Ot-tlc

Deutschland ist Brandstifter!
Am 3. Oktober in Berlin: Gegen Naziaufmarsch und Einheitsfeiern! Weiterlesen →

Zeigt Solidarität! Antifaschist in Berlin angestochen.

Zeigt Solidarität!
Antifaschist in Berlin angestochen.

Am Abend des 4. September 2018 wurde ein 23 jähriger Antifaschist in der U-Bahn der Linie 7 am U- Bahnhof Bayrischer Platz Opfer einer beinahe tödlichen Attacke durch einen Faschisten. Nachdem der Genosse ihn als Fascho entlarvte, wurde er niedergestochen, zwischen die Rippen, in die Lunge. Er verlor viel Blut und musste viele Tage im Krankenhaus verbringen. (1)

Er hätte getötet werden können!
Er hatte Glück, einfach nur Glück!
Es hätte jede*n von uns treffen können!

Durch die seit Jahren stattfindende Konsensverschiebung nach rechts in allen Gesellschaftsbereichen kommt es auch dazu, dass Antifaschist*innen und sonstige »Störer*innen« dieser Gesellschaft offen, vollkommen hemmungslos und extrem aggressiv angegriffen werden. Und nicht nur das. Diese Ereignisse werden auch in der Öffentlichkeit nicht als das behandelt, was sie sind: nämlich Versuche des Auslöschens von Andersdenkenden,vermeintlich Fremden, Benachteiligten, Antirassist*innen, Antifaschist*innen…
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Linkes Sommerkino: »Wildes Herz«

»Wildes Herz«

Open-Air-Kino & Diskussion:
So, 26.08.2018 | 18:00 Uhr (Diskussion) 20:30 Uhr (Beginn) | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestraße 8-10 / Weißensee)

Diskussion: »Widerstand auf dem flachen Land« mit Antifaschist*innen aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Bautzen & Cottbus

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Freilichtbühne Weißensee
Info-Stände: Buchladen zur schwankenden Weltkugel
Mehr Infos: www.facebook.com/wildesherzfilm

Eintritt: frei

Material: [Plakat] | [Flyer] | [F-Book] | [Banner] | [Film-Plakat] | [Trailer]

DE 2017, 90 min | Neue Visionen | Regie/Produktion: Charly Hübner, Sebastian Schultz.

»Wildes Herz« portraitiert »Monchi« Gorkow, den Sänger der Punkband Feine Sahne Fischfilet und damit auch einen Teil der Lebensrealität in Mecklenburg- Vorpommern. Die Band bezieht klar Stellung gegen Abwanderung, Perspektivlosigkeit und die Dominanz ganzer Landstriche durch Nazis und AfD. Anstatt eines idealisierenden Punk- Heldenepos oder weiteren Geschichte über Nazidörfer wie Jamel, erzählt Wildes Herz von Widerständigkeit auf dem flachen Land, von normalen Leuten, die nicht aufgegeben haben und sich dem Rechtsruck entgegenstellen.

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Queer-Feministische Demo & Proteste gegen den „Marsch für das Leben“

What the fuck?! – My Body! My Choice!

Queer-Feministische Demo:
Fr, 21.09.2018 | 18:00 Uhr | S/U-Bahnhof Friedrichstraße (Mitte)

Proteste gegen den „Marsch für das Leben“:
Sa, 22.09.2018 | Berlin

Mehr Infos: whatthefuck.noblogs.org

Aktuelles:
– Plakate sind da!
– Schlafplatz
– Aufruf 2018 online!

Material:

Plakate: [#1] [#2]
Sticker: [#1] [#2]

Weitere Aktionen:
– [WTF] Plakatkampagne #wegmit218

Am 22. September 2018 findet in Berlin erneut der ‚Marsch für das Leben‘ von christlichen FundamentalistInnen und selbsternannten „Lebensschützern“ statt. Wir werden diesen sabotieren!

Außerdem laden wir dazu ein, am Abend davor auf die Straße zu gehen. Gemeinsam mit lauter Musik gegen antifeministische Treffpunkte und Zusammenschlüsse in Berlin – und überall. Für eine befreite und emanzipatorische Gesellschaft!

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Heß-Marsch 2018: Wie wars?

Heß-Marsch 2018: Wie wars?

Artikel:
– Heß-Marsch 2018: Wie wars?
– 335 Nazis vom Aufmarsch veröffentlicht

Fotos:
– 18.08.2018 – Rudolf-Heß-Marsch in Berlin (Left Report)

Wir schauen auf mehr oder weniger erfolgreiche Proteste gegen den Heß-Marsch in Berlin zurück. Unser Demoticker und der hashtag #B1808 haben euch durch den Tag gebracht und geben ein ganz gutes Bild wie es so war.

Etwa 700 Neonazis, also deutlich weniger als im Vorjahr, haben in weißen Shirts und schwarzen Hosen ihren Gedenkmarsch zur Glorifizierung des NS-Kriegsverbrechers Rudolf-Heß in Berlin durchführen können. Das gelang nur durch die Unterstützung von 2.300 Polizist*innen aus dem ganzen Bundesgebiet (Brandenburg, Bremen, Hessen, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie von der Bundespolizei) und einer Finte des Innensenats, um den Protest möglichst gering zu halten.

Der Protest gegen diese Verherrlichung des Nationalsozialismus konnte zwar die Zahlen vom letzten Jahr erreichen, wurde aber diesmal nicht vom Senat hofiert (unabhängig was die Regierungsparteien so alles geschrieben haben). Die Konsequenzen waren: lange Wege (erst nach Spandau, dort demonstrieren, dann nach Friedrichshain und Lichtenberg), blutige Nasen durch eine militarisierte Polizei, und unzählige Kleinstblockaden, die zwar gut anfingen (danke nochmal an alle die es probiert haben), aber nur in zwei Fällen (Petersburger Ecke Landsberger und später Möllendorfstraße Ecke Storkower), eine gewisse Größe erreichten. Unverholen freuen wir uns über alle Aktionen, die den Neonazis an dem Tag und im Vorfeld geschadet und die Laune vermiest haben.

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[Left Report] Dokumentation – Contrahistoria

Dokumentation – Contrahistoria

[Alle Artikel zum Thema]

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Weitere Artikel:
– Interview mit Left Report zum Film „Contrahistoria“ (A-Radio Berlin)
– Aktuelle Zustände in Spanien spitzen sich zu (Twitter)

Deutsch:

Contrahistoria – Über das Filmprojekt von Left Report

Derzeit entwickeln wir einen Dokumentarfilm über Ereignisse und Zustände in Spanien aus antifaschistischer Perspektive.

In dem Projekt thematisieren wir das Gedenken an Carlos Palomino, der 2007 in Madrid von einem Faschisten ermordet wurde und zu dessen 10. Todestag im November 2017 eine große Gedenkdemonstration und -konferenz stattfanden, die wir vor Ort begleiteten.

In zahlreichen Interviews, die wir im November 2017 und bei einer zweiten Reise im Mai 2018 führten, berichten Freund*innen und Genoss*innen von Carlos und weitere Antifaschist*innen über faschistische Gewalt, die Repression durch den spanischen Staat, ihre lokalen antifaschistischen Kämpfe und darüber, wie der Franco-Faschismus das Land bis heute prägt.

Sie erzählen eine Geschichte, die der offiziellen Geschichtsschreibung und der Selbstdarstellung der spanischen „Demokratie“ widerspricht, eine Gegengeschichte – Contrahistoria.

Damit wir dieses Projekt verwirklichen können, sind wir weiterhin auf eure Spenden angewiesen! Danke!

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