Schlagwortarchiv: Wedding

Audio-Mitschnitt: Rassismus und die schwierige Suche nach einer Wohnung

hwvw_audio_wohnungsmarktAUDIO: Rassismus und die schwierige Suche nach einer Wohnung

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Für alle die es nicht geschafft haben hier nun die Möglichkeit die tolle Veranstaltung “Rassismus und die schwierige Suche nach einer Wohnung“ mit Emsal Kilic vom 03.12.2015 nochmal anzuhören (mp3, 18 MB). Die Veranstaltung teilte sich in einen Input von Emsal und einer weiterführenden Diskussion. Um die Privatsphäre der Beteiligten zu bewahren ist hier nur der Mitschnitt des Inputs hörbar. Bei Interesse an dem restlichen Audio bzw. der anschließenden Diskussion, meldet euch unter hwvw[at]riseup.net.

Entschuldigt wenn die Qualität nicht an die letzten veröffentlichen Aufnahmen heranreicht. Der nächste Tresen und Veranstaltung wieder am ersten Donnerstag im Monat den 07.01.2016 im Café Cralle.

Libertärer Podcast – Novemberrückblick 2015 des Anarchistischen Radios

a_radio_bannerLibertärer Podcast – Novemberrückblick 2015 des Anarchistischen Radios

November-Podcast:

aradio.blogsport.de/2015/12/09/libertaerer-podcast-novemberrueckblick-2015/

Diesmal über die Frequenz:
Ein Interview im Rahmen unserer Veranstaltung „Die ägyptische Revolution. Die Mohamed-Mahmoud-Straße und ihre Bedeutung im ägyptischen Aufstand“ vom 19.11.2015 sowie unsere Genoss*innen und Freund*innen der stadtteilpolitischen Initiative „Hände weg vom Wedding“ zu ihren Kämpfen gegen Gentrifizierung, Verdrängung und Rassismus im urbanen Raum.
Weitere interessante und spannende Beiträge warten auf euch!

Mehr Infos: aradio.blogsport.de

Wedding-Tresen: „Gemeinsam gegen Verdrängung“

wedding_tresen_201602„Gemeinsam gegen Verdrängung – Friedel54 bleibt“

HWVW-Tresen & Info-Veranstaltung:
Do, 04.02.2016 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*innen: Kiezladen Friedel54

Verdrängung hat viele Gesichter – von Einzelpersonen über ganze Hausgemeinschaften bis hin zu Kiez-Treffpunkten und Läden, alle sind von steigenden Mieten oder Räumungen betroffen. Das Motto “Arme raus – Reiche rein” bestimmt seit vielen Jahren die Berliner Stadtpolitik. Doch es gibt auch vielfältigen Widerstand gegen einen solchen Umbau unserer Kieze. Um uns Inspirationen zu holen, wie der gemeinsame Widerstand gegen Verdrängung aussehen kann, werden in diesem Monat Aktivist*innen aus dem Kiezladen Friedel54 in Berlin Neukölln von ihren Kämpfen gegen die drohende Räumung berichten. Dabei wird es auch darum gehen, wie die Kämpfe in Neukölln, wo der Mietvertrag der Friedel am 30.4. ausläuft, und Wedding, wo es an diesem Tag wieder eine große antikapitalische Demonstration geben wird, im Rahmen eines stadtpolitischen Aktionstages zusammen geführt werden können. Wedding meets Neukölln. One struggle – one fight.

Wedding-Tresen: In our own words

wedding_tresen_201601In our own words – In unseren eigenen Worten

HWVW-Tresen & Info-Veranstaltung:
Do, 07.01.2016 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Unter diesem Motto möchten wir unsere nächste Info-Veranstaltung im Café Cralle abhalten. Dieses Motto ist ein Teil des Projekts des International Women Spaces (IWS) und wir möchten uns diesem Motto anschließen. Viel zu häufig wird Politik (auch in linksradikalen Kreisen) an den Menschen vorbei gemacht und die Betroffenen überhört oder gar nicht erst gefragt. Deshalb möchten wir gemeinsam mit dem IWS sowohl Geschichten und Erfahrungen von geflüchteten Frauen* hören. Einige dieser Geschichten und Erfahrungen wurden während eines Projektes gesammelt und im November 2015 in Form eines Buches das erste Mal vorgestellt.

Nach einer Vorstellung des IWS gibt es eine Lesung aus dem Buch “IN OUR OWN WORDS/ IN UNSERENEIGENEN WORTEN” mit einer anschließenden Diskussion.

Zusammen möchten wir über ihr neues Buch reden und uns über verschiedene mögliche Netzwerksstrategien unterhalten. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Eine Flüsterübersetzung (De/En) ist vorhanden. Für weitere Übersetzungen bitte vorher unter hwvw[at]riseup.net anfragen.

English:

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22. Dez. – Antimilitaristische Demo: Bundeswehr raus aus Syrien

anti_syrien_krieg_demo_2015_plakatBundeswehr raus aus Syrien: Krieg beginnt hier. Widerstand auch.

Antimilitaristische Demo:
Di, 22.12.2015 | 18:00 Uhr | S/U-Bahnhof Gesundbrunnen (Wedding)

Mehr Infos: antimil.blogsport.eu
Material: [Plakat] | [Banner] | [Aufruf]

Eine Mehrheit des Bundestages hat am 4. Dezember 2015 den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Syrien beschlossen. Mit bis zu 1200 Soldat*innen ist es der momentan größte deutsche Kriegseinsatz. Aufklärungsflugzeuge, Tornado-Kampfjets, ein Tankflugzeug und die Bundeswehrfregatte Augsburg kommen zum Einsatz. Anlass für den Kriegseinsatz ist der Terrorangriff in Paris am 13. November 2015. Der Anschlag wird instrumentalisiert für eine Kriegspolitik nach außen und die massive Einschränkung demokratischer Rechte nach innen.

Der Einsatz der Bundeswehr solle laut Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu dienen, dass sich »Ereignisse wie die Anschläge vom 13. November in Paris nicht wiederholen«. Dabei hat sich gezeigt, dass die militärische Einmischung der imperialistischen Mächte genau das Gegenteil bewirkt hat. Die Kriegseinsätze der westlichen Staaten im Irak, in Libyen, Mali und in Afghanistan haben dazu beigetragen, dass sich islamistische Kräfte immer weiter ausbreiten konnten. Insbesondere der Krieg gegen den Irak 2003 führte zu einer Destabilisierung des Landes und bereitete den Boden für den Islamischen Staat (IS). Weiterlesen →

12. September: Lärm-Demo im Wedding gegen Verdrängung

laermdemo_wedding_flyerLaut gegen Verdrängung!
Bebauung des Mauerparks, Mieterhöhungen, Verdrängung: Widerstand!

Lärm-Demo:
Sa, 12.09.2015 | 14:00 Uhr | Vinetaplatz (Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding
Material: [Flyer] | [Plakat] | [Kurz-Aufruf] | [Banner]

Die Stadt wird weiter ausverkauft. Für kapitalistische Interessen werden Grünflächen mit teuren Bauprojekten zerstört, Mieten erhöht, Mietwohnungen in Ferien- oder gleich Eigentumswohnungen umgewandelt. Wer den Renditeinteressen entgegensteht, wird kriminalisiert und auf Demonstrationen von der Berliner Polizei zusammengeschlagen. Wer sich, wie viele Menschen, die teuren Mieten nicht mehr leisten kann, wird mit der vereinten Gewalt von Eigentümer*in, Hausverwaltung, Gerichtsvollzieher*in und Polizei zwangsgeräumt und praktisch in die Wohnungslosigkeit geschickt. Am Beispiel der im Jahr 2013 zwangsgeräumten Rosemarie F. aus Reinickendorf, konnte die gesamte Stadt sehen, wie tödlich diese Praxis für die Betroffenen ist.
Alles für ein prächtiges kapitalistisches Projekt “Stadt”, in dem nur noch Profite und die totale Verwertung stehen.

Es ist inzwischen eine Binsenweisheit, dass in Berlin zu wenig Wohnraum entsteht, der nicht für die derzeitigen Gewinner*innen im Kapitalismus errichtet wird. Gated Communities wie die “Marthas Höfe” in Prenzlauer Berg und andere teure Eigentumswohnungen wie “The Green View” im Wedding sollen uns dahin vertreiben, wo wir die Profitinteressen weniger zu gefährden scheinen. Die tristen Vororte von Paris und anderen Metropolen zeigen auf, wohin die Fahrt gehen soll. Weiterlesen →

Hände weg vom Wedding: Selbstverständnis online

hwvw_selbstverstaendnisHände weg vom Wedding: Selbstverständnis online

Download: PDF (264 KB)
Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Das Selbstverständnis der Stadtteilgruppe ist bereits seit einigen Wochen als Broschüre in deutscher/türkischer Sprache in verschiedensten Räumen ausgelegt. Einfach mal einsammeln und reinlesen.

Bis zu diesem unvergesslichen Moment in dem ihr den Text in den Händen haltet, könnt ihr auch mal online einen Blick reinwerfen.

Bericht & Fotos – Wedding: Kiezbankett: Selbstorganisierung gegen Entmietungen und soziale Ausgrenzung

kiezbankett_wedding_aug2015_01Kiezbankett: Selbstorganisierung gegen Entmietungen und soziale Ausgrenzung

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Letzten Freitag veranstalteten wir ein Kiezbankett in der Buttmannstraße in Berlin Wedding. Anlass gab die vor gut einem Jahr vollzogene Zwangsräumung von Tina S.. Über 40 Jahre lebte sie in ihrer Wohnung, die sich in der Buttmannstraße 18 befand. Das Jobcenter hatte damals die Miete zu spät überwiesen. Jetzt wird die Wohnung für mehr als das Doppelte wieder vermietet. Wir haben keinen Bock, dass Menschen gegen ihren Willen aus ihrem Kiez verdrängt werden und andere daran verdienen.

Zusammengekommen sind ab 17 Uhr nette, interessierte Menschen aus der Nachbarschaft sowie Genoss*innen von „Zwangsräumung Verhindern“. In spannenden Gesprächen gab es regen Austausch über die Wohnungslage vor Ort, über Perspektiven der Organisierung sowie Strategien im Umgang mit Mieterhöhung und ihren Folgen – bis spät in die Nacht hinein.

Durch ein Fensterkino gab es Videos und Mitschnitte von vergangenen Zwangsräumungen ebenso wie Videoschnipsel der diesjährigen Antikapitalistischen Demonstration „Organize“. Für einige Stunden entstand so ein solidarischer Raum im Kiez, den wir alle zusammen gestalteten. Weiterlesen →

19. Juni: Soli-Party für selbstorganisierte Stadtteilarbeit

flyer_hwvw_fischladen_juni2015Solidarität mit widerständiger selbstorganisierter Stadtteilarbeit
Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung

Soli-Party:
Fr, 19.06.2015 | 21:00 Uhr | Fischladen (Rigaer Straße 83 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

LineUp:
– Matondo (Rap)
– Yansn (Rap)
– Çigir (Rap/Guitar)
– ADS (Rap)
– Drob Dynamic (Rap)

DJ’s:
– Creatures of the Night (strictly 80er Trash)

Macht euch einen feinen Abend am Freitag, 19.06. und unterstützt zukünftige widerständige stadteilpolitische Aktionen im Wedding. Welche natürlich auch nicht frei von Repression sind. Daher haltet die roten Reihen geschlossen.
Eine selbstlose Feinschmecker-Elite serviert euch leckere Häppchen gegen Spende.

Mietsteigerung: Solidarische Prozessbegleitung für Weddinger Hausgemeinschaft

wedding_hausgemeinschaftSolidarische Prozessbegleitung für Weddinger Hausgemeinschaft

Weitere Gerichtstermine zur solidarischen Prozessbegleitung gegen die Zwangssanierung und Mieterhöhung für die Hausgemeinschaft der Bornholmer 50 und Jülicher 30. Kleines Frühstück im Amtsgericht Wedding, Berlin Brunnenplatz 1 gefällig? – kommt zahlreich!

Solidarische Prozessbegleitung:
Do, 16.04.2015 | 09:45 Uhr | Amtsgericht Wedding / Saal 363 (Brunnenplatz 1 / Wedding)
Di, 19.05.2015 | 10:00 Uhr | Amtsgericht Wedding / Saal 258 (Brunnenplatz 1 / Wedding)

Chronologie der Ereignisse: www.stiftungedithmaryonklagt.de/chronologie.html

Die Häuser Bornholmer Straße 50 und Jülicher Straße 30 wurden von einer privaten Eigentümerin an die Schweizer Stiftung Edith Maryon vererbt. Obwohl die Stiftung die Häuser geschenkt bekommen hat und die Auflage besteht, „weiterhin günstigen Wohnraum anzubieten und bis auf weiteres 95% der Nettomieteinnahmen ins Gebäude zur reinvestieren”, wird durch Modernisierungsankündigung die Kaltmiete bis auf 7,90 Euro pro qm getrieben. Zum Teil massive Grundrissveränderungen sollen zudem die beste Vermarktung der Wohnungen sicherstellen.  Verhandlungen mit der Stiftung sind bislang an ihrem Beharren auf 11% Modernisierungsumlage gescheitert. So ergeben sich aus den Wohnungen Renditen von bis zu 25,9%. Die Stiftung Edith Maryon, vertreten durch ihren Geschäftsführer Christoph Langscheid, zerrt uns nun vor Gericht, um ihre finanziellen Interessen durchzusetzen. Uns ist klar, daß wir uns gegen eine Stiftung wenden, die viele gute Projekte ermöglicht hat. In diesem Fall läuft jedoch etwas aus dem Ruder, wofür wir keine Erklärung haben und auch nicht bekommen.

So werden wir nach den Worten des Chefs der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, verfahren: „Wir werden tun, was wir tun müssen…“