Schlagwortarchiv: PKK

Edi Bese! – Im Gedenken an Ekin Van

demo_ekin_vanEdi Bese! – Im Gedenken an Ekin Van

Gedenk-Kundgebung:
Di, 18.08.2015 | 18:00 Uhr | Kottbusser Tor (Kreuzberg)

Am Samstag den 15.August 2015 wurde die PKK-Guerillakämpferin Kevser Eltürk (Ekin Van) in Varto von tuerkischen Sicherheitskräften ermordet. Anschliessend misshandelten diese ihre Leiche und zogen sie nackt durch die Strasse. Als Reaktion auf die Barbarei des tuerkischen Staates erklärten die Bewohner_innen von Varto am 16.August ihre Autonomie und brachten mit Hilfe von Jugendmilizen der YDG-H und Guerillaeinheiten der HPG die Stadt komplett unter ihre Kontrolle. Auch in anderen Regionen Nordkurdistans und den Grossstädten der Tuerkei verschärfen sich seit dem 15.August, den 31. Jahrestag des Beginn des bewaffneten Aufstandes durch die PKK, die Auseinandersetzungen zwischen der kurdischen Befreiungsbewegung und dem tuerkischen Sicherheitskräften. Vielerorts brachten Aufständische ganze Ortschaften unter ihre Kontrolle. In Gedenken an die Genossin Kevser Eltürk (Ekin Van) und aus Protest gegen den eskalierenden Staatsterror des AKP-Regimes findet am Dienstag, den 18.August eine Kundgebung am Kottbusser Tor statt.

4. Juli: Halim Dener Demo 2015 in Hannover – Mobi aus Berlin

halimdener_2015_plakat_demo_webHalim Dener: gefoltert.geflüchtet.verboten.erschossen.

Demo in Hannover:
Sa, 04.07.2015 | 14:00 Uhr | Kröpcke (Hannover)

Zugtreffpunkt Berlin:
Sa, 04.07.2015 | 08:45 Uhr | Alexanderplatz | Gleis 2
Abfahrt: 09:03 Uhr | Ankunft: 14:05 Uhr

Mehr Infos: halimdener.blogsport.eu

Material: [Plakat] | Flyer [Front / Back]
Aufruf (Bündnis): [Flyer]

Vor 20 Jahren wurde der 16-jährige Kurde Halim Dener von einem deutschen Polizisten in Hannover erschossen. Die Halim Dener Demo erinnert an die Ereignisse der Jahre 1993/94 und stellt sie in einen Kontext mit der heutigen Situation in Kurdistan und der BRD.
Halim repräsentiert in seiner Person viele verschiedene Kämpfe, die hier in der BRD und auf der Welt geführt werden – der Kurdistan-Konflikt, die Frage von Flucht und Bleiberecht, Repression, linken Ideen und Organisationen sowie (rassistische) Polizeigewalt.

Aus Berlin rufen zur Demo auf:
North-East Antifascists [NEA] | Hände weg vom Wedding | Verband der Studierenden aus Kurdistan / Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK) Berlin | Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin | Ciwanên Azad Berlin

AKTUELLES:

Der Mord an Halim Dener – Die tödlichen Folgen des PKK-Verbots

Info- & Mobi-Veranstaltung:
Mo, 29.06.2015 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Referent*innen:
Elmar Millich (Rechtshilfefonds Azadi)
Nick Brauns (Journalist)
Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) Berlin

Veranstalter*innen:
North-East Antifascists [NEA] & Hände weg vom Wedding

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Lesung: Sakine Cansız: „Mein ganzes Leben war ein Kampf“

lesung_sakine_jwBuchvorstellung und Erinnern an Sakine Cansiz (Sara)

Lesung:
Mi, 29.04.2015 | 19:00 Uhr | Junge Welt Ladengalerie (Torstraße 6 / Mitte)

Veranstalter*innen: Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Junge Welt & Kurdischer Frauenverein Dest Dan e.V. Berlin
Referent*innen: Kurdischer Frauenverein Dest Dan e.V. Berlin
Moderation: Nick Brauns
Eintritt: 5,00 € ermäßigt: 3,00 €

Am 9. Januar 2013 wurde die Mitbegründerin der Arbeiterpartei Kurdistans PKK und Symbolfigur der kurdischen Frauenbewegung Sakine Cansiz (Parteiname Sara) gemeinsam mit ihren Genossinnen Fidan Dogan und Leyla Saylemez bei einem politischen Attentat in Paris ermordet. Auf Deutsch ist jetzt der erste Band ihrer Lebenserinnerungen „Mein ganzes Leben war ein Kampf“ erschienen. Darin schildert die 1958 in Dersim geborene Sakine Cansiz ihre Jugendjahre, erste politischen Schritte vor dem Hintergrund gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen revolutionären Linken, Faschisten und dem Staat aber auch ihre Flucht aus familiären Zwängen…

Kämpferische Demonstration gegen PKK-Verbot

pkk_verbot_aufheben_demo_berichtKämpferische Demonstration gegen PKK-Verbot

Weitere Infos: Kurdistan Solidaritätskomitee Berlin
Fotos: Uwe Hiksch
Presse: Junge Welt: Druck gegen PKK-Verbot (20.02.2015) | Junge Welt: Demonstration gegen PKK-Verbot (23.02.2015) | Junge Welt: Petition gegen PKK-Verbot überreicht (26.02.2015)
Aufruf: „PKK-Verbot aufheben! Kobanê und Rojava verteidigen!“

Rund 1000 Demonstrantinnen und Demonstranten forderten heute in Berlin ein Ende des PKK-Verbots. Sie unterstützten damit einen Antrag der Linksfraktion zur Aufhebung des PKK-Verbots und Streichung der PKK von der EU-Terrorliste, der kommenden Donnerstag im Bundestag debattiert wird. Auch in Bremen und Köln gab es heute Demonstrationen gegen das PKK-Verbot sowie zur Solidarität mit der demokratischen Revolution in Rojava

Am Tag der Bundestagdebatte – dem 26.02.2015 – findet um 16:00 Uhr eine Kundgebung vor dem Reichstag statt.

Demo: „PKK-Verbot aufheben! Kobanê und Rojava verteidigen!“

pkk_verbot_aufheben_demo_plakat„PKK-Verbot aufheben! Kobanê und Rojava verteidigen!“

Demonstration:
Sa, 21.02.2015 | 14:00 Uhr | Potsdamer Platz (Mitte)

Material: [Plakat: 01 / 02] | [Flyer] [Banner]
Weitere Infos: Kurdistan Solidaritätskomitee Berlin
Aufruf | Çağrı | Bang: deutsch | türk | kurdî (kurmancî)
Presse: Junge Welt: Druck gegen PKK-Verbot

Durch das Verbot der Arbeiterpartei Kurdistans PKK werden seit über 21 Jahren Zehntausende Kurdinnen und Kurden ihrer demokratischen Rechte auf Meinungs-, Organisations-, Versammlungs-, und Pressefreiheit beraubt. Damit wird eine politische Organisation in die Illegalität gezwungen, die als Kern der kurdischen Befreiungsbewegung für eine umfassende emanzipatorische Perspektive im Nahen Osten eintritt, und zwar längst nicht mehr nur für Kurdinnen und Kurden.

So beruhen die radikal-demokratischen Errungenschaften im kurdisch-syrischen Rojava ebenso auf Programmatik und Erfahrung der PKK wie der erfolgreiche Widerstand der Stadt Kobanê gegen die Angriffe der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). Nicht zuletzt rettete die PKK zehntausenden Jesidinnen und Jesiden im Shingal-Gebirge das Leben.

Begründet wurde das Verbot 1993 vor allem außenpolitisch, mit der Rücksichtnahme auf den NATO-Partner Türkei. Doch der kurdische Freiheitskampf ließ sich trotz der systematischen Unterdrückung der kurdischen Zivilbevökerung durch die türkische Armee nicht aufhalten. Heute hat die kurdische Bewegung in der Türkei eine solche Stärke und breite Unterstützung der Bevölkerung erreicht, dass Präsident Erdogan und die AKP-Regierung einsehen mussten, dass eine militärische Lösung illusorisch ist. Seit mehr als zwei Jahren schweigen die Waffen auf beiden Seiten weitgehend und Regierungsvertreter führen einen Dialog mit Abdullah Öcalan über eine politische Lösung der kurdischen Frage. Weiterlesen →

Lesungsreihe: Sakine Cansız: „Mein ganzes Leben war ein Kampf“

sakine_lesung_buchcover_webBuchvorstellung, Lesung und Erinnern an SARA, Sakine Cansiz

Lesungen:

Do, 05.02.2015 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)
im Rahmen des Tresens von: Hände weg vom Wedding

Do, 19.02.2015 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)
im Rahmen des Tresens von: North-East Antifascists [NEA]

Veranstalter*innen: Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin
Referent*innen: Kurdischer Frauenverein Dest Dan e.V. Berlin

Flyer: [Front / Back]

Am 9. Januar 2013 stand die Welt für alle, die der kurdischen Befreiungsbewegung verbunden sind, einen Moment still. Eine ihrer wichtigsten Persönlichkeiten, Sakine Cansız, war gemeinsam mit ihren Genossinnen Fidan Doğan und Leyla Şaylemez bei einem politischen Attentat in Paris ermordet worden. Das hier vorliegende Buch, der erste Band von drei Teilen, verfasste Sakine Cansız in den 1990er Jahren.
Es ist ein bedeutendes Zeitdokument, denn es beschreibt die ersten Schritte einer Revolution aus der Sicht einer ihrer Protagonistinnen und bedeutenden Führungspersönlichkeiten.
Gleichzeitig ist es der erste Teil der Lebensgeschichte einer großartigen Frau.

Weitere Infos zum Buch: Kurdistan Report: Mein ganzes Leben war ein Kampf

Das Buch wird bei den Veranstaltungen erhältlich sein.

Sakine Cansız: „Mein ganzes Leben war ein Kampf“ | 1. Band | Jugendjahre
448 Seiten | Preis: 12,00 Euro | ISBN: 978-3-941012-98-1

YXK: Jugendforum in Hamburg

yxk_jugendforum_hamburgJugendforum in Hamburg, 31.01 – 01.02.
Konförderalismus und kurdische Freiheitsbewegung

Jugendforum:
Sa, 31.01. – So, 01.02.2015 | Universität Hamburg (Von-Melle-Park 9 / Hamburg)

Veranstalter*innen: Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK)
Weitere Infos: jugendkonferenz.blogsport.de

Im Januar 2015 wird in Hamburg ein Jugendforum zu den Themen Demokratischer Konförderalismus und kurdische Freiheitsbewegungstattfinden. Ziel des Forums ist es, den inhaltlichen Austausch zwischen linken/demokratisch-fortschrittlichen Jugendorganisationen zu ermöglichen und Raum für Auseinandersetzungen bieten. An der Vorbereitung sind der Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) und regionale Freund*innen beteiligt.

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[NEA]-Tresen: Film-Abend „The Silent Revolution“ und Input „Demokratische Autonomie in Kurdistan“

People sit in the back of a truck as they celebrate what they said was the liberation of villages from Islamist rebels near the city of Ras al-AinInfo-Abend zu Kurdistan: Film-Vorführung „The Silent Revolution“ und Input-Referat zur demokratischen Autonomie in Kurdistan

Info-VA, Film, Tresen, VoKü:
Do, 15.01.2015 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Unterstützt durch: Hände weg vom Wedding

Material: [Flyer Front / Back]

Bei unserem ersten Antifa-Tresen im Jahr 2015 zeigen wir den Dokumentarfilm „The Silent Revolution“, vorher wird es ein kurzes Input-Referat zum Aufbau der demokratischen Autonomie in Kurdistan geben.
Dazu wie immer leckere und kreative Soli-Getränke und köstliche vegane VoKü.

Film-Ankündigung:

Sprache: Kurdisch mit englischen Untertiteln
Trailer: www.liveleak.com/view?i=4f8_1381064651

„The Silent Revolution“ ist eine 50-minütige Dokumentation, gedreht von David Meseguer und Oriol Gracià, über den Aufbau der Demokratischen Autonomie in Westkurdistan/ Syrisch-Kurdistan, genannt Rojava. Nach dem Ausbruch der syrischen Konflikts 2011 haben die Kurd*innen in Rojava einen dritten Weg unabhängig von dem des Assad-Regimes und dem des Syrischen Nationalrats und der Freien Syrischen Armee (FSA) eingeschlagen. Die Kurd*innen begannen eine politische, soziale und kulturelle Erneuerung von historischer Bedeutung, die besonders ab dem Aufbau eigener Selbstverwaltungsstrukturen unter dem Begriff „Demokratische Autonomie“ ab 2012 in der Öffentlichkeit bekannt wurde.

Weitere Infos zum Film: Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK)

Info-Veranstaltungs-Reihe: „Es lebe die Freiheit! Solidarität mit Kobanê!“

va_reihe_nordkurdistan2_front„Es lebe die Freiheit! Solidarität mit Kobanê!“
Friedensprozess und Aufbau basisdemokratischer Strukturen in Nord-Kurdistan (und Rojava)

Zweiter Teil der Info-Veranstaltungs-Reihe:

Sa, 08.11.2014 | 21:00 Uhr | Zielona Gora (Grünberger Straße 73 / Berlin-Friedrichshain) | FAU-Tresen

Mi, 19.11.2014 | 18:00 Uhr | Technische Universität (Straße des 17. Juni 135 / Berlin-Charlottenburg)

Mi, 26.11.2014 | 20:00 Uhr | Hochschule für nachhaltige Entwicklung (Schicklerstraße 5 / Eberswalde)

Mi, 03.12.2014 | 20:00 Uhr | Horte (Peter-Göring-Straße 25 / Strausberg)

Mi, 10.12.2014 | 17:00 Uhr | Alice Salomon Hochschule (Alice-Salomon-Platz 5 / Berlin-Hellersdorf) | mit Michael Knapp vom Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin | [Plakat]

Veranstalter*innen: North East Antifascists [NEA], Hände weg vom Wedding, YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin

Flyer: [Front] | [Back]

Im März 2014 waren die Referent*innen Teil einer internationalistischen Delegation, welche mit YXK, dem kurdischen Studierendenverband, Nord-Kurdistan bereiste. Der Fokus der Veranstaltung liegt hauptsächlich auf der politischen Situation in der Region, dem Aufbau basisdemokratischer Strukturen, der Rätesysteme sowie der Frauen- und Jugendbewegung inmitten einer gelebten demokratischen Autonomie und der Repression des türkischen Staats. Es ist nicht der Anspruch, eine umfassende und detaillierte Erläuterung der Geschichte des Widerstandskampfs in Kurdistan wiederzugeben, sondern das Erfahrene mit den Bestrebungen der linken kurdischen Freiheitsbewegung zu verknüpfen und vorzustellen. Ebenfalls wird darauf hingewiesen, die Menschen in der Region nicht als einheitlich denkende oder homogen agierende Masse zu begreifen und Differenzen sowie Widersprüche zwischen politische Strömungen oder Initiativen aufzuzeigen.

Nur an der ASH: Michael Knapp vom Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin bereiste vor einigen Monaten Rojava. Er wird einen Vergleich zum Aufbau der demokratischen Autonomie in West-Kurdistan geben, außerdem gibt es Aktuelles zur Situation um Kobanê und die Angriffe des “IS”, sowie die Rolle von Massud Barsani (Süd-Kurdistan).

Bei der Veranstaltung wird es Info-Material zur Thematik geben und die Möglichkeit Kobanê (Rojava) durch Spenden zu unterstützen.

Mitschnitt: Veranstaltung “Islamic State” Fuck You!

Der Mitschnitt der Veranstaltungen „Islamic State – Fuck you!“ zur Terror-Bewegung “IS“.

IS-Infoveranstaltung vom 6.10.2014 by Antifa Nordost on Mixcloud