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Frankfurt/Main: Groß-Demo gegen das PKK-Verbot

pkk_verbotsdemo_ffm_bannerWeg mit dem PKK-Verbot! – Verteidigt die Revolution in Rojava!

Groß-Demo gegen das Verbot der PKK:
Sa, 29.11.2014 | 15:00 Uhr | Frankfurt/Main

Mehr Infos: savekobane.blogsport.de
Mobi-Video

Am 29.11.2014 jährt sich das Verbot der PKK in Deutschland. Aus diesem Grund mobilisieren die Gruppen des Internationalistischen Aktionsbündnis Frankfurt (IAB) zu einer überregionalen internationalistischen Demonstration in Frankfurt.

Aufruf:

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Info-Veranstaltung: Das PKK-Verbot wird fallen!

banner_va_pkk_verbot_rhDas PKK-Verbot wird fallen!
Geschichte, Auswirkungen und die aktuelle Diskussion des PKK-Verbots

Info-Veranstaltung:
Mo, 17.11.2014 | 19:00 Uhr | Mehringhof (Gneisenaustraße 2A / Kreuzberg)

Flyer

Veranstalter*innen: Rote Hilfe Berlin

Nach der Rettung zehntausender Yeziden vor einem Massaker des IS im Sengal-Gebirge durch Einheiten der PKK und der syrisch-kurdischen YPG, sowie der seit Wochen andauernden Verteidigung von Kobane durch kurdische Kämpfer*innen scheint sich die Sichtweise auf die PKK in deutschen Medien und Politik radikal geändert zu haben. Verschiedene Parlamentarier*innen aller Fraktionen fordern zumindestens eine Neubewertung der PKK, die über Jahrzehnte in Deutschland als Staatsfeind Nummer Eins galt, und liberale Zeitungen titeln „Die PKK gehört zu Deutschland“. Dagegen haben hat sich an der Repression der Sicherheitsbehörden bislang nichts geändert. Erst im August dieses Jahres wurde erneut ein kurdischer Aktivist unter dem Vorwurf der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung (§129b) inhaftiert und auch in Berlin werden weiterhin vor allem Jugendliche bei den aktuell zahlreichen Demonstrationen wegen des Rufens verbotener Parolen festgenommen. In der Veranstaltung wird über Hintergründe und Auswirkungen des PKK-Verbots im Kontext der aktuellen Diskussion berichtet und nach Strategien gesucht, das PKK-Verbot endlich abzuschaffen.

Info-Veranstaltung: „Es lebe die Freiheit! Solidarität mit Kobanê!“

newroz_va_bethanien_banner01„Es lebe die Freiheit! Solidarität mit Kobanê!“
Friedensprozess und Aufbau basisdemokratischer Strukturen in Nord-Kurdistan und Rojava

Info-Veranstaltung:
Di, 21.10.2014 | 20:00 Uhr | New Yorck im Bethanien (Mariannenplatz 2A / Kreuzberg)

Banner: [1082×567] | [1664×463]
Veranstalter*innen:
North East Antifascists [NEA], Hände weg vom Wedding, YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin

Im März 2014 waren die Referent_innen Teil einer internationalistischen Delegation, welche mit YXK, dem kurdischen Studierendenverband, Nord-Kurdistan bereiste. Der Fokus der Veranstaltung liegt hauptsächlich auf der politischen Situation in der Region, dem Aufbau basisdemokratischer Strukturen, der Rätesysteme sowie der Frauen- und Jugendbewegung inmitten einer gelebten demokratischen Autonomie und der Repression des türkischen Staats. Es ist nicht der Anspruch, eine umfassende und detaillierte Erläuterung der Geschichte des Widerstandskampfs in Kurdistan wiederzugeben, sondern das Erfahrene mit den Bestrebungen der linken kurdischen Freiheitsbewegung zu verknüpfen und vorzustellen. Ebenfalls wird darauf hingewiesen, die Menschen in der Region nicht als einheitlich denkende oder homogen agierende Masse zu begreifen und Differenzen sowie Widersprüche zwischen politische Strömungen oder Initiativen aufzuzeigen.

Michael Knapp vom Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin bereiste vor einigen Monaten Rojava. Er wird einen Vergleich zum Aufbau der demokratischen Autonomie in West-Kurdistan geben, außerdem einen aktuellen Überblick über die Belagerung von Kobanê durch den IS und die Rolle von Massud Barsani und Süd-Kurdistan beleuchten. Außerdem gibt es Aktuelles zur Situation um Kobanê und die Angriffe des „IS“ sowie die Rolle von Massud Barsani (Süd-Kurdistan).

Bei der Veranstaltung wird es Info-Material zur Thematik geben und die Möglichkeit Kobanê (Rojava) durch Spenden zu unterstützen. Ab 19:30 Uhr ist der Tresen geöffnet, wie immer mit Knabbereien und Schnittchen.

Weitere Veranstaltungstermine im November 2014 folgen in Kürze. Informationen dazu gibt es auf den Websites der Veranstalter*innen.

Der Kurdische Befreiungskampf zwischen IS-Terror und ausländischer Intervention

va_jelpke_flyerVeranstaltung mit Ulla Jelpke (MdB) und Michael Knapp (Kurdistan Solidaritätskomitee Berlin)

Do, 09.10.2014 | 19:00 Uhr | Mosaik (Oranienstraße 34)
Veranstalter*innen: Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [ARAB] & Neue antikapitalistische Organisation (NaO)
Material: [Flyer]

Der Massenmord an den Yeziden im irakischen Shengal-Gebirge hat den Terror des „Islamischen Staates“ (IS) zum Gegenstand der internationalen Debatte gemacht. Die USA reagierten mit Luftangriffen auf IS-Stützpunkte, Deutschland und andere imperialistische Staaten liefern nun Waffen an die Pershmerga-Kräfte des konservativen nordirakischen Kurdenpräsidenten Barzani.
Währenddessen werden die linken Kräfte der kurdischen Befreiungsbewegung weiterhin als „terroristische Vereinigungen“ von Deutschland, der EU und der USA verfolgt, obwohl selbst bürgerliche Beobachter_innen feststellen mussten, dass vor allem die Guerillakräfte der PKK und der syrischen YPG den Völkermord an den Yeziden verhinderten. Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit kämpfen die kurdischen Selbstverteidigungskräfte der YPG seit Jahren einen blutigen Abwehrkampf gegen die zahlenmäßig überlegenen „Gotteskrieger“ des „Islamischen Staates“ und der „Al Nursa Front“, um die „Rojava“ genannten kurdischen Gebiete in Syrien zu verteidigen.

Dort wird seit Beginn des syrischen Bürgerkrieges versucht, eine emanzipatorische Alternative zum religiösen Terror des Islamischen Staates und der Unterdrückung durch das Assad-Regime aufzubauen. Basisdemokratie, Selbstorganisation, Konföderalismus und die Überwindung ethnischer und konfessioneller Spaltungen sind die Grundlagen dieses gesellschaftlichen Experimentes.
Michael Knapp (Kurdistan Solidaritätskomitee) war mehrere Monate in Rojava und wird vom Aufbau einer gesellschaftlichen Alternative berichten. Ulla Jelpke (MdB/Linkspartei) ist als erste deutsche Politikerin in den Nordirak geflogen, nachdem sie von den Massakern an den Yeziden hörte, und hat sich dort in Flüchtlingslagern einen eigenen Eindruck gemacht. Sie wird außerdem zur Debatte um deutsche Waffenlieferungen und das PKK-Verbot Stellung nehmen.

Aktionswoche: „Halt Stand Freies Kobanê“

kobane_flyerAktionswoche & Groß-Demo: „Halt Stand Freies Kobanê“

Dauerkundgebungen:
Di, 30.09. – Do, 02.10.2014 | Pariser Platz
Do, 02.10. – Sa, 04.10.2014 | Potsdamer Platz

Groß-Demo:
Sa, 04.10.2014 | 14:00 Uhr | Potsdamer Platz

Aufgrund der aktuellen Situation in #Kobanê rufen kurdische Vereine mit Unterstützung des Kurdistan Solidaritätskomitee, der ARAB und der Neuen antikapitalistischen Organisation (NaO) vom Dienstag den 30.September bis Samstag den 04.Oktober zu einer Aktionswoche in Berlin auf.

Ab Dienstag 10 Uhr wird es eine Dauerkundgebung und Mahnwache am Brandenburger Tor geben. Um 13 Uhr wird es dort eine Pressekonferenz geben, auf der Vertreter_innen kurdischer Vereine über die aktuelle Situation in Kobanê und die geplanten Protestaktionen der kommenden Tage informieren werden. Es ist ein mehrtägiger Solidaritätshungerstreik geplant der am Brandenburger Tor und einem zweiten Ort stattfinden wird. Jeden Tag von 16 – 19 Uhr ist „Aktionszeit“ am Brandenburger Tor, grade in dieser Zeit sollten Unterstützer_innen vorbeikommen, wobei natürlich immer unterstützung erwünscht ist. Täglich um 17 Uhr wollen die Kurd_innen vom Brandenburger Tor aus eine Demonstration zu verschiedenen Orten durchführen. Für Dienstag ist geplant zum Auswärtigen Amt zu ziehen. Ab Freitag muss die Dauerkundgebung vom Brandenburger Tor zum Potsdamer Platz umziehen, wegen der Deutschnationalen Riesenparty zum „Tag der Einheit“. Höhepunkt und Abschluss der Aktionswoche ist eine Grossdemonstration zur Solidarität mit der Bevölkerung von #Kobanê und gegen den Terror des IS am kommenden Samstag um 14 Uhr am Potsdamer Platz.

Biji Azadi – Den Terror des IS stoppen!

bijiazadi_bannerBiji Azadi – Halt Stand freies Kobane – Gegen den Terror des IS!

Mahnwache:
Do. 25.09.2014 | 10:00 – 24:00 Uhr | Brandenburger Tor (Pariser Platz)
Fr. 26.09.2014 | 10:00 – 24:00 Uhr | Brandenburger Tor (Pariser Platz)

Demonstration:
Sa. 27.09.2014 | 16:00 Uhr | U-Bahnhof Wittenbergplatz

Die Schlacht um Kobane hält weiter an. Die progressiven Kräfte der YPG, YPJ und Guerillaeinheiten der HPG liefern sich heftige Gefechte mit den „Gotteskriegern“ des islamischen Staates. Teilweise soll es gelungen sein den Vormarsch zu stoppen, die Situation für das eingeschlossene Kobane bleibt jedoch weiter kritisch. Aus Solidarität mit den Bevölkerung von Kobane rufen die PYD und kurdischen Vereinen gemeinsam mit ARAB und NaO am Donnerstag und Freitag zu einer Mahnwache am Brandenburger Tor (Pariser Platz) und am Samstag zu einer Demonstration gegen den Terror des IS auf.

Hannover: 1000 Menschen auf Halim Dener-Gedenkdemo

halimdener_demo_2014_5Die North East Antifa und weitere Berliner Gruppen und Initiativen unterstützten die Demo und Kampagne zum 20. Todestag von Halim Dener in diesem Jahr mit Veranstaltungen und einer gemeinsam oragnisierten Anreise aus Berlin.
Halim Dener wurde im Juni 1994 von einem deutschen Polizisten erschossen, da er Plakate mit dem Sybol der kurdischen Organisation ENRK verklebte. An der Demonstration beteiligten sich rund 1000 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet und unterschiedlichsten politischen Spektren. An dieser Stelle dokumentieren wir den Bericht des Lowerclass Magazine, der den Tag gut zusammenfässt.
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Der Mord an Halim Dener – die tödlichen Folgen des PKK-Verbots

halim_dener_demo_poster_2014Der Mord an Halim Dener – die tödlichen Folgen des PKK-Verbots
11.06.2014 | 20:00 Uhr | Groni 50

Referenten:
Nick Brauns, Journalist
Elmar Millich, Rechtshilfefonds Azadi

Veranstalter*innen: Kurdistan Solidaritätskomitee Berlin

Vor 20 Jahren wurde der kurdische Jugendlich Halim Dener in Hannover von einem deutschen Polizeibeamten erschossen. Der 16-jährige war erst wenige Wochen vorher vor dem Krieg in Kurdistan geflüchtet, der Anfang der 1990er Jahre mit großer Brutalität und deutschen Waffen geführt wurde. 4 Millionen Kurdinnen und Kurden mussten aus ihrer Heimat fliehen, da ihre Dörfer vom türkischen Militär systematisch zerstört wurden. Viele der nach Deutschland geflüchteten blieben der Arbeiterpartei Kurdistans PKK verbunden und demonstrierten mit bis zu Einhunderttausend Menschen gegen die Unterstützung der deutschen Bundesregierung für den türkischen Staat. So auch Halim Dener. In der Nacht vom 30.06.1994 klebte er Plakate der nationalen Befreiungsfront Kurdistans „ERNK“, die wie alle PKK nahen Organisationen seit 1993 in Deutschland verboten war. Bei der Festnahme durch einen ihn dabei beobachtenden Polizeibeamten in zivil traf ihn unter bis heute nicht geklärten Umständen ein tödlicher Schuss in den Rücken. Wie oft in solchen Fällen wurde der Beamte in einem Prozess schließlich freigesprochen. Mit dieser Veranstaltung soll die Hintergründe des damaligen Geschehens dargestellt und zu einer am 21. Juni in Hannover stattfindenden Demonstration mobilisiert werden.

Halim Dener-Gedenk-Demo:
21. Juni 2014 | 14.00 Uhr | Steintor | Hannover
Anreise:  Zugtreffpunkt für Berlin: 21.06.2014 / 7:45 Uhr / Berlin Alexanderplatz (Gleis 2)

Berliner Aufruf | Kampagne Halim Dener

Unterstützt wird der Aufruf zur Demo am 21.06. in Hannover u.a. von folgenden Gruppen und Initiativen aus Berlin:
KOP (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt), Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin [ARAB] , North-East Antifascists [NEA] , Antifaschistische Initiative Reinickendorf, Bündnis „Hände weg vom Wedding“, Oury Jalloh Initiative, Kurdistan Solidaritätskomitee Berlin, No Justice – No Peace