Schlagwortarchiv: Info-Veranstaltung

Antira-Infocafé in Buch – Vortrag: „Das Versteckspiel“

va_reihe_buch_banner„Das Versteckspiel – Symbole, Codes und Lifestyle der Neonazis“

Info-Veranstaltung:
Mi, 09.03.2016 | 19:00 Uhr | Bucher Bürgerhaus (Franz-Schmidt-Straße 8 / Pankow)

Veranstalter*innen: Gemeinsam gegen Rassismus – Pankow
Referent*innen: APABIZ

Das Hakenkreuz kennen alle, den Gruß „Heil Hitler“ auch. Doch was macht man, wenn solche Inhalte versteckt werden, wenn aus „Heil Hitler“ die Zahlenkombination 88 wird? Was für Außenstehende unauffällig wirkt, hat für diejenigen, die sich auskennen, die Jugendlichen, eine enorme Bedeutung. Die mehr als 120 bekannten Zeichen, die verdeckt oder offen eine politische Orientierung nach rechts mitteilen, sind für die meisten Erwachsenen eine Fremdsprache. Sie sind jedoch nicht nur Erkennungsmerkmal für Gleichgesinnte und vermitteln ein Gruppengefühl, sie transportieren auch eine politische Botschaft. Politische Symbole sind nichts anderes als die komprimierte Darstellung der wesentlichen Grundsätze einer Weltanschauung. Ihre Wiedergabe vermittelt einen bestimmten Inhalt, eine Deutung, oder ist gerade bei jugendlichen Trägern erst einmal „nur“ Ausdruck eines Gefühls. Der Vortrag beleuchtet die Codes und Symbole rechter Jugendlicher und ihren Zusammenhang mit einem Lifestyle, zu dem auch bestimmte Markenkleidung gehört.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der AntiRa-Inforeihe „Zeit für Veränderung“ vom Bündnis Gemeinsam gegen Rassismus – Pankow in Pankow-Buch statt.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extremen rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Info-Veranstaltung mit einem Überlebenden des Anschlags von Suruç/Pirsûs

va_suruc_01Solidarität mit den Genoss*innen der SGDF

Info-Veranstaltung:
Sa, 05.03.2016 | 19:30 Uhr | Babylonia e.V. (Cuvrystraße 23A / Kreuzberg)

Mehr Infos: sgdfsoli.blogsport.de
Veranstalter*innen: AGIF (Föderation der türkischen Arbeitsmigrant*innen in Deutschland e.V.) & Rote Hilfe
Unterstützer*innen: North-East Antifascists [NEA]

Kontoverbindung: Verein für internationale Freundschaft und Solidarität e.V. | IBAN: DE30 1001 0010 0656 3151 07 | BIC: PBNKDEFF | Stichwort: SGDF

Am 20. Juli 2015 detonierte auf dem Gelände des Amara Jugendzentrums in Suruç eine Bombe inmitten einer Gruppe von mehreren hundert Jugendlichen und riss 33 von ihnen in den Tod.

Der Anschlag war ein gezielter Angriff des sog. Islamischen Staates (IS) auf die Föderation der sozialistischen Jugendvereine (SGDF). Etwa 300 aus der gesamten Türkei angereisten Mitglieder dieser linken Jugendorganisation hatten sich zum Ziel gesetzt, ihren Sommerurlaub in der umkämpften und vom Krieg nahezu zerstörten Stadt Kobane zu verbringen, beim Wiederaufbau zu helfen und Hilfsgüter dorthin zu transportieren. Der Anschlag, begangen von einem IS-Selbstmordattentäter, wurde vom türkischen Regime genutzt, um umfangreiche Razzien durchzuführen und über tausend linke Opposition in der Türkei zu inhaftieren. Ebenso dienten sie als Vorwand für Bombardierungen der türkischen Armee, die sich in erster Linie gegen Stellungen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) richteteten, und so den begonnenen Friedensprozess zum Erliegen brachten. Seit jenem Anschlag hat sich das politische Klima in der Türkei weiterhin zunehmend verschärft. Weiterlesen →

Wedding-Tresen: Film „Gaztetxe Bira“ und Libre Berlin

wedding_tresen_201603_01„Gaztetxe Bira“ und Libre Berlin

Filmvorführung und Gruppenvorstellung:
Do, 03.03.2016 | 20:30 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*innen: Libre Berlin
Film: Gasteizko Gaztetxea

Das besetzte Jugendhaus und soziale Zentrum in Vitoria-Gasteiz (Baskenland) stellt sich vor. Seit über 20 Jahren besteht dieses Nachbarschaftsprojekt und kämpft auf verschiedenste Weise für eine antikapitalistische selbstverwaltete Perspektive. Aktivisten der ersten Stunde, direkte Nachbar*innen und organisierte Jugendliche berichten von ihren Erfahrungen im kommunalen politischen Leben rund um das Gasteizko Gaztetxea.

Außerdem wird sich die Berliner Gruppe von Libre vorstellen:

„Wir sind eine Gruppe von jungen Menschen, die in Berlin leben und auf verschiedenste Arten eine Verbindung zum Baskenland haben. Wir wollen auf die politisch repressive Lage linker Aktivist*innen im Baskenland aufmerksam machen und uns für soziale Gerechtigkeit und Freiheit einsetzen.“

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Veranstaltungsreihe zu den Fallstricken einer emanzipatorischen Regionskritik

logo_antifa_historischFallstricke einer emanzipatorischen Regionskritik

Veranstaltungsreihe:

Der Islamfaschismus in seiner Epoche (Die neue Volksfront gegen den Islam)
Fr, 26.02.2016 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Einführung in die Religionskritik
Sa, 27.02.2016 | 14:00 Uhr | Café Köpenick (Seelenbinderstraße 54 / Köpenick)
Veranstalter*innen: Projekt Begegnung

Religionskritik als Zugang zum „Islamischen Staat“
So, 28.02.2016 | 19:00 Uhr | WB13 (Am Berl 13 / Hohenschönhausen)
Veranstalter*innen: WB13 & North-East Antifascists [NEA]

Referent: Attila Steinberger
Flyer: [Front] [Back]

Alle Ankündigungstexte: Weiterlesen →

Antifa-Demo in Brandenburg: „Fighting for 20 Years“

fightingfor20years_flyer„Fighting for 20 Years“

Antifa-Demo:
Sa, 20.02.2016 | 11:00 Uhr | Brandenburg Hauptbahnhof

Mehr Infos: fightingfor20years.blogsport.de

Info-Veranstaltungen:
Do, 18.02.2016 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)
Fr, 19.02.2016 | 20:00 Uhr | Kadterschmiede (Rigaer Straße 94 / Friedrichshain)

Mobi-Material Berlin:
Flyer: [Web] [Kopiervorlage]

Zugtreffpunkte (gleicher Zug) | Sa, 20.02.2016:
Berlin-Alexanderplatz | 09:50 Uhr | Abfahrt: 10:03 Uhr | Gleis 2
Berlin-Charlottenburg | 10:05 Uhr | Abfahrt: 10:21 Uhr | Gleis 3
Potsdam-Hauptbahnhof | 10:25 Uhr | Abfahrt: 10:39 Uhr | Gleis 3

Am 7. November 1992 wurde Rolf Schulze in Lehnin von drei Neonazis zusammengeschlagen, ertränkt und verbrannt.

Am 20. Februar 1996 wurde Sven Beuter in Brandenburg an der Havel von einem Neonazi zu Tode getreten.

Diese Morde sind nur zwei von über 180 die seit der Wiedervereinigung in der Bundesrepublik verübt wurden. Beide Fälle eint, dass die Menschen von bekennenden und organisierten Neonazis ermordet worden sind. Beide Männer mussten sterben, weil sie „kein Recht, [haben] unter der strahlenden Sonne zu leben“, wie es einer der Mörder von Rolf Schulze während der Gerichtsverhandlung verlauten ließ.

Rolf Schulze war zu seinem Todeszeitpunkt im Jahre 1992 wohnungslos und schlief häufig auf Bahnhöfen. Des Weiteren ging er keiner geregelten Arbeit nach. Dies allein machte ihn zum potentiellen Opfer. Die drei Täter sahen in ihm nur eine Belastung für die Gesellschaft und befanden daher, dass sie im Sinne dieser agieren, wenn sie ihn misshandelten und in letzter Konsequenz töteten. Aus ihrer Ideologie machten sie während der Gerichtsverhandlung keinen Hehl. Auch gaben sie offen zu in verschieden neonazistischen Gruppierungen aktiv zu sein. Dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass ihre Handlung nicht im Affekt geschehen ist, sondern letztendlich die Konsequenz ihrer Weltanschauung ist, in der nur Menschen ein Recht zu leben haben, die einen Mehrwert für die Gesellschaft darstellen. Weiterlesen →

[NEA]-Tresen: Info-Veranstaltungen zur Antifa-Demo in Brandenburg & zur Friedel54

fightingfor20years_flyer_berlinInfo-Veranstaltungen zur Antifa-Demo in Brandenburg & zur Friedel54

Antifa-Tresen und Info-Veranstaltungen:
Do, 18.02.2016 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*innen: Antifa Jugend Brandenburg & Friedel54
Flyer: [Web] [Kopiervorlage]
Eintritt: frei

Infoveranstaltung im Rahmen der „Fighting for 20years“-Kampagne in Brandenburg/Havel. Die Vortragenden werden einen Überblick zu rechter Gewalt in Brandenburg geben und sowohl auf die 90er Jahre als auch auf die heutige Zeit eingehen. Außerdem gibt es Infos zur Demo, die am 20. Februar in Brandenburg stattfindet. Wir hoffen euch bei beiden Terminen zu sehen.

Davor wird die Friedel54 einen Kurz-Input zur aktuellen Situation des bedrohten Kiez-Laden geben. Außerdem habt ihr die Möglichkeit Soli-Stuff zu erwerben.

Danach wie immer Mukke, Kicker, VoKü, Cocktails (dieses mal wieder für die Friedel54) usw. die ganze Nacht.

Antira-Infocafé in Buch – Vortrag: „Fußball grenzenlos gestalten“

va_reihe_buch_1602„Fußball grenzenlos gestalten“

Vortrag und offene Gesprächsrunde:
Mi, 10.02.2016 | 19:00 Uhr | Bucher Bürgerhaus (Franz-Schmidt-Straße 8 / Pankow)

Veranstalter*innen: AKA VOSIFA
Referent*innen: SV Babelsberg 03

Material: [Aushang]

Die Initiative AKA Vosifa plant ein Fußballturnier im Rahmen des Open Air for Open Minds in Buch im Juni 2016. Durch das gemeinsame Fußballspielen wollen wir die Jugendlichen aus dem Bezirk und aus den Geflüchtetenunterkünften in Buch und dem Großbezirk Pankow zusammenbringen.
Darüber möchten wir uns mit allen Interessierten austauschen!

Es wird einen Input-Vortrag zu den Mechanismen verschiedener Diskriminierungsformen im Fußball von dem Fanprojektmitarbeiter des SV Babelsberg 03, Bastian Schlinck, geben. Das Fanprojekt des Vereins setzt sich für eine grenzenlose Fankultur ein und arbeitet den im Fußball verbreiteten Diskriminierungsformen wie Sexismus, Homophobie und Rassismus entgegen.

Thoralf Hönze, Mitinitiator des Flüchtlingsteams Welcome United 03 und Mitarbeiter des SV Babelsberg 03, stellt die politischen und gesellschaftlichen Ursprünge des Vereins und das Projekt WELCOME UNITED 03 vor. Die Mannschaft besteht nur aus Flüchtlingen und spielt seit letztem Sommer als reguläres Team in der Kreisliga. Anhand dieses konkreten Beispiels lässt sich der lange, aber lohnenswerte Weg veranschaulichen, den der Verein gegangen ist, um WELCOME UNITED 03 vollständig in das Vereinsleben zu integrieren.

Anschließend gibt es eine offene Gesprächsrunde mit der Initiative AKA Vosifa darüber, was es vor Ort schon für Aktionen gibt, die unterstützt und erweitert werden können und was für neue Projekte wir uns vorstellen können und zusammen realisieren könnten.

Wedding-Tresen: „Gemeinsam gegen Verdrängung“

wedding_tresen_201602„Gemeinsam gegen Verdrängung – Friedel54 bleibt“

HWVW-Tresen & Info-Veranstaltung:
Do, 04.02.2016 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*innen: Kiezladen Friedel54

Verdrängung hat viele Gesichter – von Einzelpersonen über ganze Hausgemeinschaften bis hin zu Kiez-Treffpunkten und Läden, alle sind von steigenden Mieten oder Räumungen betroffen. Das Motto “Arme raus – Reiche rein” bestimmt seit vielen Jahren die Berliner Stadtpolitik. Doch es gibt auch vielfältigen Widerstand gegen einen solchen Umbau unserer Kieze. Um uns Inspirationen zu holen, wie der gemeinsame Widerstand gegen Verdrängung aussehen kann, werden in diesem Monat Aktivist*innen aus dem Kiezladen Friedel54 in Berlin Neukölln von ihren Kämpfen gegen die drohende Räumung berichten. Dabei wird es auch darum gehen, wie die Kämpfe in Neukölln, wo der Mietvertrag der Friedel am 30.4. ausläuft, und Wedding, wo es an diesem Tag wieder eine große antikapitalische Demonstration geben wird, im Rahmen eines stadtpolitischen Aktionstages zusammen geführt werden können. Wedding meets Neukölln. One struggle – one fight.

20 Jahre TREND Onlinezeitung – Veranstaltungswochenende

20jahre_trendWir wollen nicht ein Stück vom Kuchen wir wollen die ganze Bäckerei!

Veranstaltungswochenende über Programm und Politik:
Fr, 29.01. – So, 31.01.2016 | K9 (Kinzigstraße 9 / Friedrichshain)

Mehr Infos: Trend Onlinezeitung

Die Veranstaltungen anlässlich des 10- und 15jährigen Erscheinens von TREND dienten jeweils zur Beschäftigung mit Fragen, die nach Meinung von Herausgeber*innenkreis und Redaktion für eine sozialemanzipatorische Politik von zentraler Bedeutung sind. Dies soll auch die Leitlinie für die Veranstaltungen zum 20jährigen Bestehen von TREND sein. Ausgehend von der Marginalisierung der radikalen Linken im Kontext von Alltagspolitik vertraten wir 2005 die Ansicht, dass es zur Überwindung dieses Zustands nötig sei, die nach 1989 entstandenen „kapitalistischen Verhältnisse und Strukturen“ einer „Analyse zu unterwerfen“, um dem Kommunismus eine Perspektive zu geben. Wir schrieben damals: „Dazu gehört vor allem auch eine Neueinordnung der praktischen und theoretischen Erfahrungen der internationalen ArbeiterInnenbewegung ein- schließlich der daraus abgeleiteten Revolutions- und Organisationskonzepte.“

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Infoabend: „Stadtguerilla in Lateinamerika und BRD“

fotocaneros„Stadtguerilla in Lateinamerika und BRD – Transfer eines revolutionären Konzepts“

Info-Veranstaltung:
Di, 26.01.2016 | 19:30 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Nach dem Sieg der kubanischen Revolution im Januar 1959, kam es in fast allen Ländern Lateinamerikas zu revolutionären Bewegungen, die – beeinflusst durch die Guerilla-Strategie der kubanischen Revolutionär*innen – den bewaffneten Kampf als revolutionäres Konzept gegen Imperialismus und Ausbeutung übernahmen. Während die maßgeblich von Ernesto »Che« Guevara entwickelte Guerillatheorie von einem starken Primat der Landguerilla in einem unerschlossenen, unkontrollierbaren Territorium ausging und Guerilla-Einheiten in den Städten nur unterstützenden Charakter beimaß, entwickelte sich vor allem in Uruguay ein neues Konzept – mit dem movimiento de liberación nacional – Tupamaros war die Stadtguerilla geboren. Dieses Konzept wiederum wurde auch von der radikalen Linken in Westeuropa und den USA aufgegriffen. Dort sah mensch sich als Unterstützung ländlicher Befreiungsbewegungen in Asien, Afrika und Lateinamerika im Rahmen eines internationalen, revolutionären Kampfes.In zwei Vorträgen soll betrachtet werden, in wie weit der uruguayische Ansatz als Weiterentwicklung des »kubanischen Weges« oder besser als terroristische Strategie bewertet werden sollte und ob es sich bei der Stadtguerilla in Westeuropa und den USA tatsächlich um einen neuen internationalistischen Ansatz handelte und wo dessen Grenzen lagen. Beleuchtet wird die Thematik in zwei Vorträgen von u.a. Meas Wolfstatze, zwei internationalistischen Geschichtsstudis der »Freien« Universität Berlin.

Vortrag 1: »Das Konzept der Stadtguerilla in Uruguay – Weiterentwicklung des kubanischen Guerillamodells oder neuer urbaner Terrorismus?«

Vortrag 2: Meas Tintenwolf »Stadtguerilla in Lateinamerika und BRD – Über die globale Entwicklung einer urbanen Guerilla«