Kategoriearchiv: Antifa

Antifaschistische Fahrrad-Demo nach Falkenberg

fahrraddemo_falkenbergWir heißen Flüchtlinge willkommen!
Hohenschönhausen steht auf gegen Rassismus!

Fahrrad-Demo:
Sa, 24.01.2015 | 12:00 Uhr | Prerower Platz (Hohenschönhausen)

Vortreffpunkt:
Sa, 24.01.2015 | 11:00 Uhr | S-Bahnhof Landsberger Allee (Prenzlauer Berg)

Weitere Infos unter: www.gemeinsam-gegen-rassismus.net

Material: Plakat | Termin-Flyer

Bis Frühling 2015 will der Berliner Senat in den Stadtteilen Pankow, Lichtenberg, Marzahn, Lichterfelde und Köpenick Containerunterkünfte für Geflüchte eröffnen. Dagegen demonstrieren seit Monaten organisierte Neonazis mit rassistischen Bürgern in Marzahn, Buch und Köpenick.

Durch die Häufigkeit dieser rassistischen Proteste ist ein Bild entstanden, dass wir so nicht stehen lassen wollen. Es gibt viele Menschen die sich für Geflüchtete einsetzen und sich mit ihnen organisieren. Diese Solidarität bleibt oft unsichtbar, da sie sich nicht in abendlichen einschüchternden Brülldemonstrationen, sondern in nachhaltiger Unterstützungsarbeit (Übersetzung, Unterricht, Ämterbegleitung, uvm.) äußert .

Wir wollen gemeinsam mit euch für eine offene Gesellschaft und gegen Rassismus demonstrieren und laden euch am 24.01.2015 zu einer antirassistischen Fahrradtour von Neu-Hohenschönhausen nach Falkenberg ein. Weiterlesen →

Di, 20.01.: Schluss mit rassistischen Aufmärschen in Hohenschönhausen!

hsh_banner_20150120Lasst uns am Dienstag, den 20.01., in Hohenschönhausen gemeinsam gegen Rassismus kämpfen! Stellen wir uns dem angekündigten Aufmarsch des NPD-nahen „Berlin wehrt sich Netzwerks“ entgegen.

Antirassistische Demo:
Di, 20.01.2015 | 18:00 Uhr | Egon-Erwin-Kisch-Straße (Vor dem Bürgeramt / Hohenschönhausen)

Musikalischen Support bekommen wir von: Pyro One (Zeckenrap)

Weitere Infos unter: www.gemeinsam-gegen-rassismus.net

*AKTUELLES:*
Recherche-Beitrag:
“Recherche und Analyse: Gemeinsam gegen Rassismus in Falkenberg”

Seit Dez. 2012 marschieren Neonazis und rassistische Anwohner regelmäßig Hand in Hand durch den Stadtteil. Zuerst protestierten sie gegen die geplante Eröffnung eines Container-Lagers für geflüchtete Menschen im nahen Dorf Falkenberg. Mittlerweile richten sich die Aufmärsche auch gegen eine neu eröffnete Notunterkunft für Flüchtlinge im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen. Seit Bekanntwerden der Eröffnung in der letzten Woche patrouillieren Nazis täglich vor der Unterkunft. Sie halten Spontan-Demos ab und rufen im Internet zu Gewalttaten gegen die Bewohner*innen auf. Und die Anwohner klatschen Beifall und schließen sich zu hunderten den Aufmärschen an. Wir werden diese Zustände im Randbezirk nicht mehr länger hinnehmen. Wir rufen alle Antirassist*innen auf, sich dem wütenden deutschen Mob entschlossen entgegen zu stellen. Am 13.01. konnte mit einer antirassistischen Demo bereits der wöchentliche Aufmarsch verhindert werden. Let’s do it again!

Lasst uns aufstehen – gegen die deutschen Zustände in Hohenschönhausen und den anderen Randbezirken.
Lasst uns aufstehen – gegen einen rassistischen Senat, der für die entwürdigende Unterbringung überhaupt erst verantwortlich ist.
Nächsten Dienstag holen wir uns die Straße zurück!

Magdeburg: Nazi-Aufmarsch verhindern & Vorabend-Demo

magdeburg_2015_bannerEntschlossener Antifaschismus bleibt legitim und notwendig!
Die Angriffe von Staat und Nazis zurückschlagen!
Nazi-Aufmarsch in Magdeburg blockieren und verhindern!

Antifa-Demo:
Fr, 16.01.2015 | 19:00 Uhr | Magdeburg Hauptbahnhof

Zugtreffpunkt Berlin:
Fr, 16.01.2015 | 16:30 Uhr | Bahnhof Alexanderplatz (Regiogleis)

Aktionen gegen den Naziaufmarsch:
Sa, 17.01.2015 | Magdeburg | Achtet auf aktuelle Ankündigungen!

Anreise am Samstag per Bus aus Berlin – Tickets gibt’s hier:
– K-fetisch (Wildenbruchstraße 86 / Neukölln)
– Meuterei (Reichenberger Straße 58 / Kreuzberg)

Infos zur Vorabend-Demo: entschlossenhandeln.blogsport.de
Infos zu Samstag: www.magdeburg-nazifrei.com & byallmeans.blogsport.de
Infos zur Busanreise (auch Berlin): busanreisemd.blogsport.eu

Mobi-Vidoes:
– Amilcar – Nazischweine (Mobitrack Magdeburg 2015)
– „Kein Fußbreit“ Gegen Naziaufmarsch Magdeburg [Mobi] – 17.01.2015

Der Tag der Bombardierung Magdeburgs jährt sich am 16. Januar 2015 zum 70ten mal. Es ist davon auszugehen, dass alte und neue Nazis auch in diesem Jahr wieder versuchen werden, Geschichtsrevisionismus, Rassismus und Antisemitismus mit einem der letzten verbliebenen Großaufmärsche auf die Straße zu bringen. Das Bündnis “Magdeburg Nazifrei” ruft dazu auf, den vermutlichen Aufmarsch von neonazistischen bis verschwörungstheoretisch-rechten Spektren wie der Partei “Die Rechte”, der NPD/ JN, diversen Kameradschaften sowie einer ominösen “MAGIDA” am 17.01. zu verhindern.
Am Abend zurvor wird es eine antifaschistische Demonstration in Magdeburg geben.

[NEA]-Tresen: Film-Abend „The Silent Revolution“ und Input „Demokratische Autonomie in Kurdistan“

People sit in the back of a truck as they celebrate what they said was the liberation of villages from Islamist rebels near the city of Ras al-AinInfo-Abend zu Kurdistan: Film-Vorführung „The Silent Revolution“ und Input-Referat zur demokratischen Autonomie in Kurdistan

Info-VA, Film, Tresen, VoKü:
Do, 15.01.2015 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Unterstützt durch: Hände weg vom Wedding

Material: [Flyer Front / Back]

Bei unserem ersten Antifa-Tresen im Jahr 2015 zeigen wir den Dokumentarfilm „The Silent Revolution“, vorher wird es ein kurzes Input-Referat zum Aufbau der demokratischen Autonomie in Kurdistan geben.
Dazu wie immer leckere und kreative Soli-Getränke und köstliche vegane VoKü.

Film-Ankündigung:

Sprache: Kurdisch mit englischen Untertiteln
Trailer: www.liveleak.com/view?i=4f8_1381064651

„The Silent Revolution“ ist eine 50-minütige Dokumentation, gedreht von David Meseguer und Oriol Gracià, über den Aufbau der Demokratischen Autonomie in Westkurdistan/ Syrisch-Kurdistan, genannt Rojava. Nach dem Ausbruch der syrischen Konflikts 2011 haben die Kurd*innen in Rojava einen dritten Weg unabhängig von dem des Assad-Regimes und dem des Syrischen Nationalrats und der Freien Syrischen Armee (FSA) eingeschlagen. Die Kurd*innen begannen eine politische, soziale und kulturelle Erneuerung von historischer Bedeutung, die besonders ab dem Aufbau eigener Selbstverwaltungsstrukturen unter dem Begriff „Demokratische Autonomie“ ab 2012 in der Öffentlichkeit bekannt wurde.

Weitere Infos zum Film: Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK)

Antifaschistische Demonstration in Hohenschönhausen

hsh_banner_20150113„Refugees Welcome – Gemeinsam gegen Rassismus“

Antifa-Demo:
Di, 13.01.2015 | 18:00 Uhr | Egon-Erwin-Kisch-Straße (Vor dem Bürgeramt / Hohenschönhausen)

Weitere Infos unter: www.gemeinsam-gegen-rassismus.net

*AKTUELLES:*
Recherche-Beitrag:
„Recherche und Analyse: Gemeinsam gegen Rassismus in Falkenberg“

Seit Dezember 2014 marschieren Neonazis regelmäßig durch Hohenschönhausen. Zuerst protestierten sie gegen die geplante Eröffnung eines Containerlagers für geflüchtete Menschen im Dorf Falkenberg. Jetzt richten sie sich auch gegen die Einrichtung einer Notunterkunft im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen. Die Proteste werden immer von der gleichen NPD-nahen Neonazi-Struktur getragen. Es droht die Gefahr, dass sich in Hohenschönhausen ein neuer Anlaufpunkt für gewaltbereite und aktionsorientierte Neonazis entwickelt.

Doch wir wollen den Faschos die braune Suppe versalzen. Am 13.1. gibt es eine antifaschistische Demonstration durch Hohenschönhausen. Wir überlassen den Neonazis nicht die Straßen.

Deshalb unterstützt den antifaschistischen Protest!

Kundgebung: „Gegen Rassismus – Geflüchtete willkommen in Buch“

Buchfuerdemokratier„Gegen Rassismus – Geflüchtete willkommen in Buch“

Kundgebung in Buch:
Mo, 12.01.2015 | 18:00 Uhr |  Wiltbergstraße / Walter-Friedrich-Straße (Pankow)

In dieser Woche wird der Baubeginn der Containerunterbringung für Flüchtlinge in Buch stattfinden. Aus diesem Grund möchte das „Netzwerk für Demokratie und Respekt in Buch-Karow“ wieder eine Kundgebung am nächsten Montag um 18 Uhr durchführen. Treffpunkt ist vor 1.000 Kleine Dinge an der Kreuzung Wiltbergstraße/ Walter-Friedrich-Straße. Im Aufruf heißt es:

Wir möchten uns zusammenfinden, um über die aktuellen Informationsstand zu berichten, sofern er uns bekannt ist. Gleichzeitig möchten wir in Zeiten von Pegida oder Bärgida ein eindeutiges Zeichen gegen Rassismus setzen und die ankommenden Menschen aus Fluchtsituationen in Berlin und Buch willkommen heißen. Unser Zusammenkunft soll motivieren für unser weitere Zusammenarbeit!

Dafür brauchen wir Eure Unterstützung! Kommt zur Kundgebung mit Schildern, Transparenten, Luftballons oder ähnlichen und lasst uns gemeinsam für ein weltoffenes Buch eintreten. Denn Buch ist Teil einer vielfältigen und demokratischen Großstadt in der kein Platz für Rassismus ist.

Als Redner_innen sind verschieden Menschen aus der Zivilgesellschaft angefragt.

Mehr Infos: pankowhilft.blogsport.de

Antifa-Block auf LL-Demo 2015: Totgesagte leben länger!

UntitledTotgesagte leben länger!
Gemeinsam gegen Faschismus, Imperialismus und Krieg!

Hiermit rufen wir Euch auf, am 11. Januar 2015, gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen um Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zu gedenken.
Ob in den Gecekondus, Barrios oder Kiezen:wir kämpfen für eine Organisierung von unten – für eine kraftvolle antifaschistische und antikapitalistische Bewegung! Die Antifaschistische Aktion lebt!

„Nichts ist revolutionärer, als zu erkennen und auszusprechen, was ist.“ (Rosa Luxemburg)

Termine:

Info-Veranstaltung: „Geschichte der Antifaschistische Aktion“
Do, 18.12.2014 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Gegen-Demo zum Nazi-Aufmarsch am LL-Wochenende in Falkenberg:
Sa, 10.01.2015 | 13:00 Uhr | S-Bahnhof Ahrensfelde (Marzahn)

Antifa-Block auf der Luxemburg-Liebknecht-Gedenkdemonstration 2015:
So, 11.01.2015 | 10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor (Friedrichshain)

Führung zum ehemaligem Standort des Revolutionsdenkmals mit Bernd Langer (KuK):
So, 11.01.2015 | 12:00 Uhr | Friedhof der Sozialisten (Lichtenberg) [Banner] | [Flyer]

Aktion: „Antifa-Fahnen-Meer“ [Banner]
Für jede mitgebrachte Antifa-Fahne gibt’s am Lauti des Antifa-Blocks auf der LL-Demo eine rote Nelke geschenkt.

Material: [Plakat] [Banner 234×60] [Banner 735×300]
Aufrufe: [NEA] [LL-Bündnis] [ARAB]

– Redebeitrag der [NEA]: „No love for Stalin“
– Interview mit der [NEA] in der Tageszeitung Junge Welt zur LL-Demo
– Pressemitteilung der [NEA] zur LL-Demo: „Die Antifaschistische Aktion lebt“
– [NEA]-Interview zur LL-Demo: „Aktuelle und zukünftige Kämpfe zusammenführen“

Texte zur Thematik:
Siempre Antifa Frankfurt/Main: „Antifa bleibt notwendig!“
Antifaschistische Linke International [ALI]: Antifa heißt: Weitermachen!
Junge Welt: »Kompromisslose Haltung«

Weitere Termine:

LL-Party: Beatz for Kobanê
Sa, 10.01.2015 | 21:00 Uhr | Bi Nuu (U-Bahnhof Schlesisches Tor / Kreuzberg)
Veranstalter*innen: Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [ARAB]

Aufrufe & Termine: Weiterlesen →

Kein Naziaufmarsch am Liebknecht-Luxemburg-Wochenende!

ll_2015_naziaufmarsch_bannerTotgesagte leben länger – heraus zum Antifa-Block Warm Up in Hohenschönhausen

Gegen-Demo:
Sa, 10.01.2015 | 13:00 Uhr | S-Bahnhof Ahrensfelde (Marzahn)

Vortreffpunkt:
Sa, 10.01.2015 | 12:30 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz / Ausgang Sonntagstraße (Friedrichshain)

Material: [Banner Web] [Banner FB]

„Zu sagen, was ist, ist und bleibt die revolutionärste Tat.“ – Rosa Luxemburg

Erinnern heißt nicht nur am alljährlichen Gedenken teilzunehmen. Erinnern heißt auch zu jederzeit gegen die aktuellen Entwicklungen zu kämpfen. Deshalb rufen wir dazu auf, am Tag vor der Gedenkdemo an Luxemburg und Liebknecht gegen Nazis und Rassisten auf die Straße zu gehen.

Was sich heute auf den Straßen der BRD zeigt, ist nur die Zuspitzung eines immer stärker werdenden Rechtsrucks der Gesellschaft: der Anklang der rechtspopulistischen Partei “Alternative für Deutschland”, die Verschärfung der Asyl-Gesetze im Bundestag, die bundesweite Gründung rechter Gruppierungen wie “Hooligans gegen Salafisten” oder bis zu 20.000 Personen, die in Dresden gegen eine angebliche Islamisierung der BRD marschieren, sind nur einige Beispiele.

Demgegenüber nahm der antifaschistische Protest vor allem in den Randbezirken Berlins immer weiter ab. Denn seitdem die Baupläne der Container-Unterkünfte für Flüchtlinge in mehreren Berliner Bezirken bekannt geworden sind, tobt ein wütender Mob aus Rassisten, rechten Hooligans und Nazis in Buch, Köpenick, Marzahn und Hohenschönhausen. Durch ein riesiges Polizeiaufgebot geschützt, können sie Woche für Woche ihre rassistische Propaganda auf die Straße tragen.
Kurz nach dem letzten Rassisten-Aufmarsch am 06. Januar 2015 in Hohenschönhausen hat der Berliner Senat in unmittelbarer Nähe eine Turnhalle beschlagnahmt, um dort in den nächsten Tagen bis zu 160 Flüchtlinge unterzubringen. Dies nehmen sich Nazis zum Anlass, um am kommenden Samstag erneut zu einem Aufmarsch durch Hohenschönhausen zu mobilisieren. Startpunkt ist zum wiederholten mal am Netto-Supermarkt an der Egon-Erwin-Kisch-Straße (S-Hohenschönhausen). Seit dem Bekanntwerden der neuen Unterkunft sammeln sich jeden Abend Gruppen von bekannten und gewaltbereiten Neonazis davor.

Wir wollen nicht länger zusehen, wie Nazis ungehindert in Hohenschönhausen marschieren. Ein Gedenken an Luxemburg und Liebknecht, die von reaktionären Freikorps ermordet wurden, muss auch bedeuten, dass wir uns hier und jetzt den Nazis in den Weg stellen. Im Gedenken an alle Opfer rassistischer, faschistischer und reaktionärer Kräfte werden wir uns am Samstag um 13 Uhr zu einer antirassistischen Demonstration vom S-Ahrensfelde nach Hohenschönhausen treffen.

Totgesagte leben länger! Die Antifaschistische Aktion lebt!
Ob in Hohenschönhausen oder anderswo – Nazis bekämpfen!

Weitere Infos unter: www.gemeinsam-gegen-rassismus.net

Info-Veranstaltung zum Naziaufmarsch in Magdeburg

md_2015_bannerNaziaufmarsch am 17.01.2015 in Magdeburg verhindern!

Info-Veranstaltung:
Mi, 07.01.2015 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstaler*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*innen: Magdeburg Nazifrei

Der Tag der Bombardierung Magdeburgs jährt sich am 16. Januar 2015 zum 70ten mal. Es ist davon auszugehen, dass alte und neue Nazis auch in diesem Jahr wieder versuchen werden, Geschichtsrevisionismus, Rassismus und Antisemitismus mit einem der letzten verbliebenen Großaufmärsche auf die Straße zu bringen. Das Bündnis “Magdeburg Nazifrei” ruft dazu auf, den vermutlichen Aufmarsch von neonazistischen bis verschwörungstheoretisch-rechten Spektren wie der Partei “Die Rechte”, der NPD/ JN, diversen Kameradschaften sowie einer ominösen “MAGIDA” am 17.01. zu verhindern. Eine Referentin gibt Einblicke in die Geschichte und Bedeutung des Nazi-Aufmarsches sowie die antifaschistischen Gegenstrategien.

Auf nach Magdeburg – Nazispuk beenden!

Infos zur Anreise: www.magdeburg-nazifrei.com

6. Januar 2015 – Antirassistische Demonstration in Hohenschönhausen

falkenberg_antira_demo_jan15Gemeinsam gegen Rassismus in Falkenberg

Antirassistische Demo in Hohenschönhausen:
06.01.2015 | 18:00 Uhr | Falkenberger Chaussee / Egon-Erwin-Kisch-Straße (Nähe S-Bahnhof Hohenschönhausen)

*AKTUELLES:*
Recherche-Beitrag:
„Recherche und Analyse: Gemeinsam gegen Rassismus in Falkenberg“

Material: [Flyer] | [Banner]

Am Dienstag, den 06.01.2015 wollen Neonazis und Rassisten erneut durch Hohenschönhausen marschieren. Sie sind gegen die geplante Unterbringung von geflüchteten Menschen im Dorf Falkenberg. Dabei geht es ihnen nicht nur um die Standortwahl. In ihrem Positionspapier stellen sie sich gegen alle Flüchtlinge. Ziel ist es, eine Stimmung des Hasses und der Angst zu produzieren. Wir haben keine Lust auf rassistische Demonstrationen in Hohenschönhausen. Wir wollen, dass jeder Mensch dort leben kann, wo er will. Wir wollen ein würdevolles Leben für alle Menschen. Deshalb werden wir uns erneut gemeinsam gegen die hasserfüllte Propaganda stellen.

Anders als behauptet, handelt es sich bei den rassistischen Demonstrationen nicht um „Bürgerproteste“. Ähnlich wie in Marzahn, Buch oder Köpenick stecken hinter den wöchentlichen Demonstrationen Berliner Neonazi-Strukturen. So wurde schon der erste Aufmarsch am 16.12. in Hohenschönhausen von einem organisierten Neonazi angemeldet. Die Pankower NPD und ihr Umfeld stellten einen Großteil der Strukturen, wie den Lautsprecherwagen, die Redner und Ordner. Ebenso waren die Teilnehmer der Demonstration zu einem Großteil bekannte Neonazis aus Berlin und Brandenburg. Auch Vertreter anderer rassistischer Gruppierungen, wie der rechtspopulistischen Kleinstpartei „Pro Deutschland“, waren vor Ort.
Demgegenüber blieben Anwohnende dem Aufmarsch weitestgehend fern. Es besteht kein Zweifel, dass es sich somit um handfeste Neonazi-Demonstrationen handelt. Jeder, der sich ihnen anschließt, stellt sich offen auf die Seite menschenverachtender Positionen von Gruppen wie der NPD.

Wer keine Lust auf Neonazis und Rassismus in Hohenschönhausen oder sonstwo hat, kann zu den offiziellen Gegenprotesten kommen. Es wird Kundgebungen an der Route des Nazi-Aufmarsches geben. Gemeinsam gegen Rassismus!

Dienstag, 06.01.2015 | 18:00 Uhr | Egon-Erwin-Kisch-Straße Ecke Falkenberger Chaussee
Gemeinsame Anreise: 17:30 Uhr | Sonntagsstraße, Ostkreuz
Aktionskarte und weitere Informationen: www.gemeinsam-gegen-rassismus.net