Schlagwortarchiv: Organize!

Wedding-Tresen: Info-Veranstaltung zur Demo am 30. April

„Widerständig und Solidarisch im Alltag“

Info-Veranstaltung:
Do, 05.04.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Das Orga-Bündnis informiert zur diesjährigen Demo am 30.April im Wedding unter dem Motto: „Widerständig und solidarisch im Alltag – Organize!“. Dabei wollen wir euch über die Ideen und den Organisierungsprozess hinter der Demo informieren und auch ganz konkret das diesjährige Motto und die Route vorstellen. Verschiedene Gruppen werden dabei ihre jeweiligen Themen präsentieren und praktische Ideen zum Mitmachen vorschlagen.

Die NSU-Monologe – Dokumentarisches Theater im Wedding

Die NSU-Monologe – Dokumentarisches Theater im Kiez – Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit…

Dokumentarisches Theater & Publikumsgespräch:
Sa, 10.03.2018 | 17:30 Uhr | NachbarschaftsEtage (Osloer Straße 12 / Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Trailer: Die NSU-Monologe – Trailer – NSU Monologları – Fragman

Buch und Regie / Yazar ve Yönetmen: Michael Ruf
Team / Ekip: Leonie Jeismann, Serpil Erdik, Franziska Abt, Basma Bahgat, Zoe Branczyk

Mit einem anschließenden Publikumsgespräch mit der Kampagne Ban Racial Profiling und NSU Watch (angefragt)

Unterstützt vom Rapper Matondo als Schirmherr der Veranstaltungsreihe „Zusammen gegen Rassismus in Wedding & Moabit“, des Bündnisses, der Bühne Für Menschenrechte der NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße sowie Hände weg vom Wedding.

almanca:

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Wedding-Tresen: Buchvorstellung des 3. Bandes über das Leben von Sakine Cansız

Buchvorstellung des 3. Bandes über das Leben von Sakine Cansız

Lesung:
Do, 01.03.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Material: [Flyer] | [Banner]

In den letzten drei Jahren haben wir gemeinsam mit den Freund*innen der kurdischen Frauenbewegung die Bücher von Sakine Cansız im Café Cralle vorgestellt. Auch den letzten Band „Guerilla“ wollen wir nun am 01. März 2018 ab 20 Uhr gemeinsam mit euch anlesen und kennenlernen. Außerdem wird es vor Ort Infos zur Mobilisierung zum 8. März 2018 dem internationalen Frauen*kampftag in Berlin geben.

(…) Im ersten Band von Sakines Biographie ging es um ihre Kindheit, ihre Familie, ihren Geburtsort Dersim, ihre erste Bekanntschaft mit dem Befreiungskampf (Kurdistan), ihre revolutionäre Arbeit und schließlich um ihre Verhaftung. Der zweite Band beschreibt ihre Gefängnisjahre. Sakine Cansız wurde als eine Frau der PKK durch ihren Widerstand im Kerker von Diyarbakır zu einer Legende. Sie war bekannt dafür, sich niemals zu beugen. Der neu ins Deutsche übersetzte dritte Band behandelt ihre Entlassung aus dem Gefängnis, ihren Aufenthalt im Libanon und in Syrien sowie ihre Zeit in den Bergen Kurdistans. (…) Das Buch wurde zwischen 1996 und 1997 geschrieben und in der Parteiakademie erstmalig gedruckt. (…)

Kommentar zum Buch von Anja Flach im Kurdistan Report

Sakine, Leyla Şaylemez und Fidan Doğan wurden am 9. Januar 2013 in Paris vom MIT (türkischer Geheimdienst) ermordet. Ein Verdächtiger wurde Dezember 2016 tot in seiner Zelle aufgefunden, der Prozess wurde eingestellt. Am 15/16. März 2018 wird in Paris ein Internationales Tribunal zur Aufklärung der Morde organisiert.

Die Veranstaltung findet im monatlichen Rahmen des „Hände weg vom Wedding“ Tresen statt.

Wedding-Tresen: Infoladen Magdeburg Stadtfeld bleibt! Mobi und Kiezgeschichte

Infoladen Magdeburg Stadtfeld bleibt! Mobi und Kiezgeschichte

Info- & Mobi-Veranstaltung:
Do, 01.02.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

An diesem Abend widmen wir uns dem Kampf gegen Verdrängung und dem Erhalt des Infoladens Stadtfeld in Magdeburg. Dazu werden uns die Genoss*innen der „Proletarischen Autonomie“ zunächst auf die aktuelle Situation des Infoladens eingehen und der Vermietung – die S Immo GmbH aus Berlin. Zusätzlich geben sie einen Einblick über die Geschichte der Hausbesetzungen in Magdeburg und speziell Stadtfeld seit den Neunziger und wie dort praktische Stadtteilarbeit umgesetzt wurde und noch immer wird.

Außerdem wird über die Demonstration am 17.02. in Berlin informiert. Veranstaltungstext:

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Lesung: „Verdrängt in Berlin!“

„Verdrängt in Berlin!“
Die WG in der Dubliner Straße 8 im Kampf gegen ihre Zwangsräumung

Lesung:
Fr, 12.01.2018 | 19:00 Uhr | FAU-Lokal (Grüntaler Straße 24 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding & Bündnis: Zwangsräumung verhindern

In „Verdrängt in Berlin!“ (VIB) geht es um den erbarmungslosen Kampf des Verdrängungsregimes aus Briefkastenfirmen, Hausverwaltungen, Rechtsanwaltskanzleien und Gerichten gegen eine Vierer-WG, die seit Jahren tapfer Widerstand leistet. VIB ist eine Geschichte voller Absurditäten aber auch voller Solidarität und witziger Protestaktionen. Das Besondere daran ist: Sie ist nicht nur wahr sondern auch interaktiv und der Ausgang ist völlig offen! Gelesen wird mit verteilten Rollen und der Richter ist als Originalstimme angefragt.
Hier könnt ihr die Hauptdarsteller*innen, die bisher zehn Kündigungen und zwei Verurteilungen zur Zwangsräumung getrotzt haben, live erleben! Wer wird am Ende gewinnen – Die Immobilienmafia mit riesigen Profiten oder die WG mit der Erhaltung ihrer Wohnung?

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Wedding-Tresen: Nachbarschafts- und Kennenlerntresen

Einladung zum Nachbarschafts- und Kennenlerntresen

Wedding-Tresen:
Do, 04.01.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Zu Jahresbeginn laden wir als stadtteilpolitische Initiative, explizit interessierte Nachbar*innen zu einem gemeinsamen Abend ein. Euch plagt schon länger der Drang endlich mal und vor allem lokal aktiv zu werden?! Dann los! Denn was zählt ist unsere Solidarität! Lasst uns gegenseitig kennenlernen!

Auch das letzte Jahr verdeutlichte wieder wohin wir als Nachbarschaft im Kiez, also die Gesellschaft insgesamt, steuern. Egal ob Lohnarbeit, Erwerbslosigkeit, kurz vor der Zwangsräumung, entmietet, zwangsmodernisiert, isoliert, sozial ausgegrenzt oder rassistisch diskriminiert. Unser Alltag ist ein Spiegel einer kapitalistischen Totalverwertung in der wir brutal in Rollen und Ecken gedrängt werden. Sich kennenzulernen kann ein erster Ausbruch sein, für konkrete Hilfe im Kiez, ein ermutigendes Gespräch und um gemeinsame Perspektiven vor Ort zu entwickeln. Eine intensive und kämpferische Zeit liegt vor und hinter uns. Zusammen mit euch wollen wir weiter kämpfen und 2018 mehr erreichen! Organize!

Es wird eine kurze Einführung über aktuelle Kämpfe und Arbeiten geben. Und wie immer mit dabei der Solidrink: „Roter Wedding“.

[Wedding] Bericht vom Open-Air Kino am 10.09.17 auf dem Leopoldplatz

Selbstorganisierung von unten statt Verdrängung von oben, für ein selbstorganisiertes Kiezhaus im Wedding!

Dies war das Thema des zweiten Freiluftkinos 2017 auf dem Leopoldplatz. Am Sonntagabend (10.09.2017) wurde der Film „Das Gegenteil von Grau“ von Matthias Coers und der Initiative „Recht auf Stadt Ruhr“ gezeigt. Eingeleitet wurde dieser Dokumentarfilm durch eine Kundgebung mit drei kraftvollen Redebeiträgen. In Gänze waren ca. 150 Menschen vor Ort und zeigten einmal mehr, dass mensch sich städtische Räume sehr niedrigschwellig aneignen und kritisch hinterfragen kann.

Der Leopoldplatz als Veranstaltungsort war nicht zufällig gewählt. Hier verbinden sich sowohl die Themen der Kundgebung, als auch die Inhalte des Films miteinander. In besonders krassem Widerspruch stand das Freiluftkino dieses Mal zum parallel endenden „Wedding Markt“ auf dem Platz, der einer reinen Konsumlogik folgt und an dem sich die Nazareth-Kirchgemeinde bereichert. Naheliegend war es, dass die Kundgebung auch Bezug auf die mietenpolitischen Proteste der vergangenen Tage nahm. Am Samstag, den 09.09.2017 zog die Demonstration „Wem gehört die Stadt?“ lautstark und wütend durch Berlin, während zuvor, am 08.09.2017 ein mietenpolitischer Aktionstag stattfand.

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Wedding-Tresen: Solidarität und Widerstand in Griechenland

Solidarität und Widerstand in Griechenland – gegen Spardiktat und Nationalismus

Info-Veranstaltung & Tresen:
Do, 07.12.2017 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Unterstützer*innen: Bündnis: Zwangsräumung verhindern
Referent*innen: Griechenlandsolireisegruppe

Die Finanzmarktkrise 2008 hat Griechenland an den Rand des Staatsbankrotts gebracht. Seit gut 10 Jahren hält das Spardiktat der Troika die griechische Gesellschaft im Würgegriff. Perspektivlosigkeit und soziale Unsicherheit sind zur Normalität für weite Teile der Gesellschaft geworden.

Immer mehr Menschen erkennen, dass ihnen der griechische Staat und die Troika keine würdevolle Perspektive mehr bieten können und organisieren sich unabhängig. Dabei ist der Widerstand gegen die Krise und deren Auswirkungen äußerst vielfältig.

Seit sechs Jahren besuchten Aktivist*innen aus verschiedenen sozialen und gewerkschaftlichen Bewegungen Initiativen, Gruppen und Gewerkschaften in Griechenland, um sich über den Stand der Gesellschaft zu informieren und auszutauschen.

Proteste gegen Privatisierungen, Zwangsversteigerungen und den Ausverkauf von Bodenschätzen und die damit einhergehende Umweltzerstörung verzahnen sich mit Besetzungen von leerstehenden Häusern durch Geflüchtete, dem Aufbau solidarischer Kliniken oder Volksküchen und Nachbarschaftszentren.

Um diese bunte Vielfalt alternativer Projekte kennenzulernen und den Widerstand gegen die Austeritätspolitik zu unterstützen, wollen wir einen Einblick geben, Fotos uns Videos zeigen und mit euch diskutieren was wir mit diesen Kämpfen gemeinsam haben.

Wedding-Tresen: Unser täglich Gemüse

Unser täglich Gemüse – Ausbeutung und Widerstand im Plastikmeer von Almería

Info-Veranstaltung & Tresen:
Do, 02.11.2017 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*innen: Interbrigadas

Eine Handvoll Gewerkschafter*innen der SOC–SAT (Sindicato Andaluz de Trabajadores – andalusische Arbeiter*innengewerkschaft) setzt sich aufopferungsvoll für die Rechte der migrantischen Arbeiter*innen in Almería ein. Ob durch Rechtsberatung, Proteste vor den Unternehmenssitzen und vor den Gewächshaustoren oder durch Besetzungen und Druck auf die internationalen Vertriebsstrukturen, die Formen des Widerstands und der Selbstorganisierung sind vielfältig. Inzwischen waren wir vier mal in Andalusien und arbeiteten zusammen mit der SOC–SAT. Wir möchten euch einen Einblick in die Situation und unsere Erfahrungen vor Ort geben und Möglichkeiten der solidarischen Zusammenarbeit diskutieren.

[Wedding] Die Miete ist zu hoch! An die Nachbar*innen der Schwedenstraße 11a

Die Miete ist zu hoch! An die Nachbar*innen der Schwedenstraße 11a

Am Mittwoch Abend (09.08.17) gab es Nachbarschaftsbesuche in der Schwedenstraße 11a im Wedding65. Es wurden Gespräche über Mietenwahnsinn und Zwangsräumungen in Berlin und insbesondere in der Schwedenstraße geführt. Dazu wurde dieser Fyler verteilt:
„Erinnert Ihr Euch an den 08.02.2017? An diesem Tag fand die brutale Zwangsräumung von P. statt.
Trotz der solidarischen Blockade von Anwohner*innen sowie der Initiativen ‚Bündnis Zwangsräumung verhindern‘ und ‚Hände weg vom Wedding‘ stand P. schließlich nach massiver Polizeigewalt bei Minusgraden obdachlos auf der Straße.

Und Warum? P. wohnte seit dem Januar 2007 in der Wohnung. Das Jobcenter versäumte es jedoch die Miete seit Mai 2012 ordnungsgemäß zu überwiesen. Hausverwaltung und Eigentümer waren bzgl. der Mietrückstände nicht bereit zu verhandeln. Stattdessen wurden das Recht auf Eigentum und reine Profitinteressen erneut mit polizeilicher Gewalt durchgesetzt.

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