Kategoriearchiv: Ankündigung

„Let’s talk about Feminism“

lets_talk_a_webVeranstaltung: Keine Emanzipation ohne Revolution – oder: wieso die Frauenfrage eine Klassenfrage ist!
Do.: 24.07.2014 | 19 Uhr | Bunte Kuh | Bernkasteler Str.78 | 13088 Berlin

Veranstaltungsreihe „Let’s talk about Feminism“. Keine Emanzipation ohne Revolution – oder: wieso die Frauenfrage eine Klassenfrage ist. Die Medien sind voll von angeblich erfolgreichen Frauen: Angela Merkel ist Kanzlerin, Ursula von der Leyen ist „Kriegsministerin“ und Heidi Klum ist ein weltbekanntes Promi-Gesicht. Also: Heute sind die Frauen doch frei – kein Grund zu jammern über Frauenunterdrückung, oder? Wir wissen alle, dass die Realität anders aussieht. Frauen werden auch heute noch täglich unterdrückt: Schlechtere Bezahlung, doppelte Belastung mit Arbeit und Haushalt, Behandlung als Sex-Objekt, Konfrontation mit sexualisierter Gewalt und verzerrten Frauenbildern. Die Frage der Befreiung der Frau von ihrer Unterdrückung bleibt auch heute noch aktuell! Aber wie ist eigentlich die Frauenunterdrückung entstanden? Wie hängt das heute mit dem Kapitalismus zusammen? Wie kommen wir zu einer Gesellschaft, in der die Frau nicht mehr das unterdrückte Geschlecht ist? Was sind die richtigen Ansätze zum Kampf für die Befreiung der Frau heute schon? Sind die Männer eigentlich das Hauptproblem?

„Frauen in der Antifa“
Fr.: 25.7.2014 | 19 Uhr, Bunte Kuh | Bernkasteler Str.78 | 13088 Berlin

Im zweiten Teil der Veranstaltungsreihe „Let’s talk about Feminism“ wollen wir uns konkret der Frauenbefreiung in unseren eigenen Reihen widmen „Frauen in der Antifa“ – schließlich ist jede/r von uns von dieser sexistischen Welt in seinem Verhalten beeinflusst. Im Anschluss soll es eine offene Diskussion geben.
Kommt vorbei, wie immer mit leckerem Essen, kühlen Getränken und nach der Veranstaltung gibt es noch Musik aus der Dose.

Material: Broschüre der Roten Aktion Köln – „Frauenfrage ist eine Klassenfrage“ | Flyer zur Veranstaltung (JPG, hochaufgelöst)

Veranstalter*innen: Rote Aktion Köln, ARAB und Einzelpersonen

Kundgebung: Freiheit für Josef, Hüseyin und Martin!

Flyer - Free Josef-KundgebungAntifaschismus ist nicht kriminell!
Freiheit für Josef, Hüseyin und Martin!

21.07.2014 | Kundgebung
18.00 Uhr: Potsdamer Platz(Liebknecht-Gedenkstein)
Anschließend: Kundgebung vor der österreichischen Botschaft
Rote Hilfe e.V. OG Berlin | www.berlin.rote-hilfe.de

Am 21. Juli wird der nächste Prozesstag gegen Josef stattfinden. Josef sitz seit dem 24. Januar 2014 in Wien in Untersuchungshaft. Er hatte am selben Tag gemeinsam mit 8.000 Antifaschist*innen gegen den Akademikerball, ein von der rechtspopulistischen österreichischen Partei FPÖ organisiertes Treffen der rechtsradikalen Elite Europas protestiert. Im Rahmen der Proteste gegen den Akademikerball kam es zu kleineren Riots in der Wiener Innenstadt, die komplett von Bullen belagert und zu einem Gefahrengebiet erklärt worden war, was jegliche Form von Protest in der Nähe des Balls unmöglich machen sollte.

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12. Juli 2014: Erich Mühsam-Gedenkdemo

muehsamdemo_web3sich fügen heißt lügen

Gedenkdemonstration anlässlich des 80. Todestages von Erich Mühsam

Vor 80 Jahren, am 10. Juli 1934, wurde Erich Mühsam von den Nazis im ehemaligen Konzentrationslager Oranienburg ermordet. Mit einer Gedenkdemonstration durch Oranienburg wollen wir an Mühsam als Menschen und an sein anarchistisches, antifaschistisches sowie freigeistiges Wirken erinnern. Die vielschichtige Persönlichkeit Mühsams ist dabei nur eine unter Unzähligen, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen. Deshalb wollen wir an diesem Tag auch all jenen gedenken, die keine solche Berühmtheit erlangten und denen ein personifiziertes stetiges Gedenken verwehrt bleibt. Außerdem thematisieren wir gegenwärtige Nazistrukturen und rechte Gewalt in Oranienburg.

Antifaschistische Gedenkdemonstration:
12. Juli 2014 | 13 Uhr | S-Bhf. Oranienburg (bei Berlin)
(Anreise: 11.45 Uhr, S/U-Gesundbrunnen, Abfahrt: 12.15 Uhr)

Erich Mühsam Fest:
12. Juli 2014 | 16 Uhr | ZUKUNFT am Ostkreuz, Laskerstraße 5
www.erichmuehsamfest.de

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Militanter und getarnter Faschismus in Frankreich

Aufkleber_celment_webMilitanter und getarnter Faschismus
Frankreich, ein Jahr nach dem Mord an Clément Méric und zwei Wochen nach den Europaparlamentswahlen
08.06.2014 | 15:00 Uhr | BAIZ | Schönhauser Allee 26A

Referent: Bernard Schmid

Vor einem Jahr, am 05. Juni 2013, starb der junge französische Antifaschist Clément Meric unter den Schlägen einer Gruppe von Boneheads und militanten Neofaschisten. Die Täter gehörten der Gruppe ,Troisième Voie‘ („Dritter Weg“) unter Serge Ayoub, einem früheren Anführer einer Bonehead -Formation im Raum Paris, sowie ihrem Umfeld an.

Mehrere Tatbeteiligte sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Im Juni und Juli 2013 wurde daraufhin ein halbes Dutzend neofaschistischer Aktivisten*innengruppen in Frankreich verboten. Dies schreckte jedoch andere Kräfte nicht ab, sich erst recht positiv auf das politische Umfeld der Mörder zu beziehen. Der französische Antisemit Dieudonné M’bala M’bala publizierte am 30. Juli 2013 ein so genanntes Interview mit Serge Ayoub im Internet, das mehrere Hunderttausend Mal angeklickt wurde und in dem der neofaschistische Anführer für seine „Ideen“ werben konnte. Und im September 2013 gründete sich in Heidelberg eine neue deutsche Neonazipartei – unter dem Namen „Der Dritte Weg“. Die Nähe zur französischen Organisationsbezeichnung dürfte eher nicht zufällig sein. Rechtsradikale Parteien oder „Bewegungen“ mit breiterem Einfluss, insbesondere durch erfolgreiche Teilnahme an Wahlen, versuchen unterdessen den Verdacht einer Nähe zu solchen Gruppen abzustreifen. Marine Le Pen, die Chefin des französischen Front National (FN), wies einen solchen Verdacht weit von sich. Allerdings wurden daraufhin schnell Kontakte publik, die sie in der Vergangenheit zu Serge Ayoub hatte. So nahm sie etwa 2008 in dem von Ayoub betriebenen Kneipen- und Veranstaltungsraum ,Le Local‘ in Paris an einer neofaschistischen Veranstaltung teil.
Unterdessen zeichnet sich ab, dass ihre Partei – der Front National – bei den Europaparlamentswahlen ein hohes Ergebnis erzielen wird. Vordergründig angeblich frei von Homophobie und offenem Antisemitismus, versuchen der FN und vergleichbare Parteien mit „Einwanderungskritik“ und Nörgeln an der EU bei den Wahlen zu punkten. In vielen Mitgliedsländern mit erheblichem Erfolg.

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Ausstellung „Die Opfer des NSU“ kommt nach Buch

ausstellung_nsu_front_websmallAusstellung “Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen
Mo. 19.05.2014 | 19.30 Uhr | Bucher Bürger Haus (Franz-Schmidt-Str. 8-10

Veranstaltung im Rahmen des Gedenkens an Dieter Eich.

 Referentin: Birgit Mair (Ausstellungs-Kuratorin)

Über sechs Jahre zog die Terrorgruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) mordend durch die Republik. Ihr Treiben kostete zehn Menschen das Leben. Bis zur Selbstaufdeckung des Terrortrios im November 2011 waren die Familien der vor allem migrantischen Opfer, mit rassistischen Ermittlungen konfrontiert. Deren Umfeld und Familien wurde die Einbindung in ein »kriminelles migrantisches Milieu« unterstellt, von dem die Morde ausgegangen sein sollen. Die bilderreiche Wanderausstellung »Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen« setzt sich auf 22 Tafeln mit den Verbrechen des NSU in den Jahren 2000 bis 2011 sowie der gesellschaftlichen Aufarbeitung des NSU auseinander. Sie beschäftigt sich mit den lebensbedrohlichen Bombenanschlägen in Köln, der Neonaziszene der 1990er Jahren und dem NSU-UnterstützerInnen-Netzwerk. Vor allem aber stellt sie die Mordopfer des NSU in den Mittelpunkt und verleiht ihnen anhand ihrer Biografien und den Erzählungen von Angehörigen ein Gesicht.
Anlässlich des 14. Todestages von Dieter Eich, der im Jahr 2000 von Neonazis in Berlin-Buch ermordet wurde, kommt die Aus- stellung nach Berlin-Buch. Die sich zuspitzenden Provokationen seitens organisierter Neonazis in Buch, verleiht der NSU-Thematik und dem Mord an Dieter Eich derzeit leider eine traurige Aktualität. Hiermit möchten wir darum alle interessierten Menschen zur Ausstellungseröffnung und zur diesjährigen Dieter Eich-Gedenk-Demonstration einladen

www.niemandistvergessen.blogsport.eu | www.opfer-des-nsu.de

Die Ausstellung wird finanziell Unterstützt durch Die. LINKE und Die Piratenpartei

Demo in Berlin-Buch: Kein Ruhiges Hinterland für Nazis

Buch-DemoDemo: Kein Ruhiges Hinterland für Nazis
Fr. 23.05.2014 | 18.00 Uhr | S-Bhf. Buch

Der Pankower Stadtteil Berlin-Buch hat sich in den letzten zwei Jahren zu einem Hotspot rechter Aktivitäten entwickelt. Trotz Aufklärungsarbeit und zahlreicher Veranstaltungen gegen die Bucher Nazi-Strukturen im vergangenen Jahr hat sich das Problem weiter potenziert. Die bisher losen Nazi-Cliquen (Bsp.: „Freie Nationalisten Buch“) haben ihre Kontakte zu Nazis im benachbarten Brandenburger Barnim-Kreis intensiviert und sich den lokalen Pankower NPD-Strukturen angeschlossen. Unterstützung erhalten sie außerdem von Kadern des Nationalen Widerstandes Berlin (NW Berlin). Der Kiez dient ihnen auch als Rückzugsraum für die Beteiligung an Berlinweiten Nazi-Veranstaltungen, da sie in Buch nur mit geringem Gegenprotest zu rechnen haben. Buch ist ein gutes Beispiel dafür, wie es wenigen Nazis gelingt, eine ganzes Stadtviertel mit rechter Propaganda zu dominieren und so eine rechte “Homezone“ zu etablieren. Wir begreifen die Etablierung solcher Angsräume, wie in Hellersdorf, Buch oder Schöneweide, als Teil eines rechten Vormarches, der vor allem auch deswegen funktioniert, weil sich die meisten Anwohner*innen bereits daran gewöhnt zu haben scheinen. Wir wollen uns jedoch nicht damit abfinden und rufen daher jeden*n dazu auf, sich am 23. Mai an der Demonstration gegen die Nazi-Homezone in Buch zu beteiligen.

Mehr Infos demnächst unter: www.niemandistvergessen.blogsport.eu

Was tun gegen die AfD!

no afd-logoMit der Alternative für Deutschland (AfD) geht in Deutschland ein neurechtes Partei-Projekt an den Start, dass laut Umfragen den einzug ins Europa-Parlament schaffen wird. Die Partei vertritt sozialchauvinistische, rassistische und nationalistische Standpunkte. In der AfD sammeln derzeit Islam-Gegener*innen, Anti-Asyl-Hetzer*innen, Abtreibungsgegner*innen und eine Vielzahl an Marktradikalen, die versuchen, ihre Privilegien zu sichern. Antifaschistische Gruppen rufen darum zur Europa-Wahl zum Protest gegen die AfD auf.

Weitere Aktionen gegen die AfD ( (Blockupy-Aktionstage)

Demo gegen die AfD-Veranstaltung mit Jürgen Elsässer
Mi. 14.05.2014 | 17.30 Uhr | S/U-Bhf. Pankow | Infos

Veranstaltungen: Alternative für Deutschland – Die neue Sarrazin-Partei?!

Mi. 14.05.2014 | 20.30 Uhr | Bunte Kuh | Bernkasteler Straße 78 | Weißensee | Infos
Mit Andreas Kemper

Fr. 16.05.2014 | 19.00 Uhr | Acud | Veteranenstraße 21 | Mitte | Infos | Anwohner-Flyer
Mit Andreas Kemper, Kerstin Köditz (Die LINKE)
Die Infoveranstaltungen werden unterstützt von DIE LINKE. Berlin: LAG Antifaschismus & DIE LINKE. Berlin: Landesvorstand

Antifa-Block auf der Blockupy-Demo.
Sa. 17.05.2014 | 12.00 Uhr | Oranienplatz
Gemeinsamer Aufruf

Kundgebung gegen die AfD-Struktur „Zivile Koalition“
Mi, 21.05.2014 | 17.00 Uhr | Zionskirchstraße | Mitte
mit Präsentation des No-AfD-Plakatwettbewerbs

Material
– Allgemeine Flyer zur AfD: NO AfD! | VVN-BdA | Avanti
– 5 Thesen und Handlungsempfehlungen (Veranstaltung: „Was tun gegen die AfD?“)
– Avanti-
Thesenpapier (Worshop beim Antifa-Kongress)

Mehr infos: no-afd.info | no-afd.tumblr.com | Antifa Blockupy | Den rechten Vormarsch stoppen

Anwohner-Flyer gegen die AfD in Mitte/Prenzlauer Berg.

Anwohner_Flyer_JPGDen rechten Vormarsch stoppen!
… auch in Prenzlauer Berg/Mitte

„Alternative für Deutschland“ Die neue Sarrazin-Partei?!

Anfang des letzten Jahres trat die „Alternative für Deutschland“ (AfD) erstmals in Erscheinung. Die Partei wirbt mit allerlei Sicherheitsversprechen und Anti-Euro-Positionen. Hinter der sich neutral gebenden Fassade verbergen sich jedoch in erster Linie Forderungen nach der Zerschlagung des Sozialstaates, dem Abbau von Arbeitnehmer*innen-Rechten, die Forderung nach Sanktionen für „faule“ Migrant*innen und die Sehnsucht nach einem „traditionellen“ Frauenbild. Vertreter*innen der AfD gehen so weit, Menschen die nicht arbeiten, also Erwerbslosen, Rentner*innen und Studierenden, das Wahlrecht entziehen zu wollen.
Die AfD ist eine Partei der Elite, mit dem Ziel, deren Interessen noch effektiver gegen die Bevölkerung durchzudrücken. Um so erstaunlicher ist es, dass sie bei der Bundestagswahl 2013 vor allem von jenen gewählt wurde, denen sie politische und soziale Rechte nehmen will: In Berlin-Hellersdorf gelang es der AfD, 6,4 % und in Pankow 4,8% der Zweitstimmen auf sich zu vereinen und ein unpolitisch-rechtes Publikum neben der NPD anzusprechen. Weiterlesen →