Kategoriearchiv: Bilder

[Indymedia]: Kleine Transparentaktion vor dem Frauenknast Pankow

Kleine Transparentaktion vor dem Frauenknast Pankow

Um den hier inhaftierten Frauen und insbesondere Gülaferit Ünsal, welche nach dem § 129 b für ihr politisches Engagement zu 6,5 Jahren Haft verurteilt wurde Grüße zu schicken haben wir am 12.11.14 vor dem Knast (Arkonastr. 56, 13189 Bln.) Transparente entrollt und auch versucht Blumen mit Glückwünschen an Gülaferit, die am 11.11.14 Geburtstag hatte, abzugeben.

Fotos davon findet Ihr (zum Beispiel um sie ihr zu schicken und ihr damit zu zeigen das Leute sie unterstützen) hier:

Quelle: linksunten.indymedia.org/de/node/127448

Weiterlesen →

Unangemeldete Spontan-Demo gegen Rassisten-Mob

buch_lichterkette_20141113_01Unangemeldete Spontan-Demo gegen Rassisten-Mob

Für den 13. November hatten Anwohner*innen und organisierte Neonazis in Buch zur Lichterkette am Bauzaun der geplanten Flüchtlings-Container-Unterkunft aufgerufen. Dagegen demonstrierten rund 50 Antifaschist*innen am selben Abend in Buch.

Weitere Artikel zur Thematik: [Berlin-Buch: Naziübergriffe häufen sich – Rechte wollen am 17.11. Neonazi-Gegner angreifen] [Nazis und Bürger Hand in Hand – 200 bei Rassisten-Demo in Buch] [Berlin-Buch: Protest gegen Flüchtlinge formiert sich]
Weitere Fotos: [Flickr]

Demo durchs Viertel, Platz besetzt…

Die Donnerstags-Kundgebung der Bucher Rassist*innen fand an diesem Tag zum dritten Mal in Folge statt, zum zweiten Mal in Form einer Lichterkette. Die rassistische „Bürgerinitiative“, die auf Facebook unter dem Namen „Kein Asylanten- Container Dorf in Buch“ agiert, kündigte vergangene Woche an, die Lichterkette wöchentlich durchzuführen.
Weiterlesen →

70 Menschen protestieren gegen NPD

anti_npd_hamburger_platz70 Menschen protestieren gegen NPD

Am Samstag, den 01.11., protestierten zwischen 70 und 80 Menschen gegen die menschenverachtende und rassistische Hetze der NPD Pankow. Diese führte mit gerade einmal sechs NPD Aktivisten eine Kundgebung durch. Durch das couragierte Verhalten der Anwohner*innen konnte der Großteil der Kundgebung mit lauter Musik übertroffen werden, sodass die rassistische Propaganda keinerlei Resonanz bekam.

Mehr Infos: Willkommensnetzwerk „Pankow Hilft!“

Hoyerswerda 1991: Ausstellung, Vortrag, Banneraktion in Berlin

ausstellung_hoyo_banditoAusstellungseroeffnung und Vortrag zu Hoyerswerda 1991 in Berlin

[Ankündigungstext] | [Ausstellungsfotos] | [Bericht]

Am vergangenen Donnerstag eröffnete die Initiative “Pogrom 91” in Berlin eine Ausstellung in Erinnerung an das rassistischen Pogrom von Hoyerswerda 1991. Gezeigt werden die Ergebnisse der diesjährigen Gedenkaktion an den Herbst 1991. “Pogrom 91” hatte verschiedene Gruppen in ganz Deutschland aufgerufen, Erinnerungsplakate zu verkleben, ausgestellt wurden nun Fotos der Plakate sowie Bilder von Graffiti in Gedenken an den Herbst 1991.Hoyerswerda_gedenkbanner_okt2014_1Die Ausstellung kann in den kommenden Tagen im Bandito Rosso in Berlin besucht werden.

Zur Eröffnung der Galerie hielt die Initiative “Pogrom 91” im voll besetzten Bandito Rosso vor etwa 30 ZuhörerInnen einen Vortrag mit dem Titel “Hoyerswerda 1991 – Möglichkeiten und Grenzen linker Erinnerungspolitik”. Veranstalter waren die Northeast Antifascists (NEA) Berlin. Im Vortrag wurde begleitet von zahlreichen Videoaufnahmen und Interviews von Zeitzeugen zunächst erläutert, was sich 1991 ereignet und welche Auswirkungen das rassistische Pogrom in Hoyerswerda und bundesweit hatte. Im Anschluss wurde der Umgang der Stadt mit dem Ereignis analysiert und dabei die Rolle der Initiative “Pogrom 91” erläutert. Anlass war die Einweihung eines offiziellen Denkmals an den Herbst 1991 vor wenigen Tagen in Hoyerswerda. Ein solcher Ort der Erinnerung war zwar immer eine zentrale Forderung von “Pogrom 91”, allerdings gibt es nun Kritik an der optischen und inhaltlichen Gestaltung des errichteten Denkmals. Zentrales Thema des Vortrags war deshalb die Frage nach Möglichkeiten und Grenzen linker Erinnerungs- und Gedenkpolitik.

Die Ausstellung und der Vortrag werden auch in weiteren Städten vorgestellt, aktuelle Infos gibt es auf pogrom91.tumblr.com. Gern kommen wir mit unserer Veranstaltung auch in eure Stadt – schreibt uns einfach eine Mail.
Weiterlesen →

Über 1200 demonstrieren für Bleiberecht

01_Demostart_revalerstr_pm_cheungÜber 1200 demonstrieren in Berlin für Rechte von Flüchtlingen nach Bruch des „Oranienplatz-Agreements“ 1200 bis 1500 Menschen haben am Sonntag, den 31.08.2014, in Berlin für die Rechte der protestierenden Geflüchteten in der Hauptstadt demonstriert. Laut und entschlossen zogen die Demonstrierenden durch den Stadtteil Friedrichshain und forderten Bleiberecht für alle Flüchtlinge in Deutschland sowie Zugang zu Nahrung, Wasser, Strom und Medikamenten für die acht Asylsuchenden, die seit Dienstag das Dach eines ehemaligen Hostels in der Gürtelstraße 39 besetzt halten. Sie hatten zuvor auf dem von Geflüchteten besetzten Oranienplatz gelebt, der jedoch im April geräumt wurde. Im Gegenzug bot der Senat im sogenannten „Oranienplatz-Agreement“ sechs Monate Unterbringung und die wohlwollende Prüfung jedes einzelnen Asylantrags an. Der Senat lehnte jedoch alle Anträge der 108 in dem Hostel untergebrachten Flüchtlinge ab, die acht Besetzer weigern sich nun, das Dach des Hauses zu verlassen. Die Demo stand unter dem Motto „Senat – Bürgermobs – Lampedusa – Brandstifter – Abschiebungen… – Gegen jeden Rassismus!“. Aufgerufen hatten die North-East-Antifascists und weitere antirassistische und antifaschistische Gruppen. Weiterlesen →

Berlin-Wedding: War Rassismus das Motiv?

Kundgebung_plötzensee_01.08.2014_1Berlin-Wedding: War Rassismus das Motiv?

Am 01.08.2014 fand nachmittags vor dem Strandbad Plötzensee eine antirassistische Kundgebung unter dem Motto „War Rassismus das Motiv? Wir fordern Aufklärung!“ statt. Anlass war der Tod von Anneck E., der am Morgen des 19.07. im Plötzensee ertrank – vor den Augen des Bademeisters und ohne, dass dieser eingriff. Da der zuständige Bademeister Mike Zerfowski früher in Neonazi-Kameradschaften aktiv war und sich nie von rechter Ideologie distanziert hat, kann ein rassistisches Motiv für sein Nichthandeln nicht ausgeschlossen werden. Deswegen fordern wir Aufklärung über die Hintergründe des Falls. Mit Transpis und Flyern wurden Passant*innen und Gäste des Freibades über den politischen Hintergrund des betreffenden Bademeisters und den Tod von Anneck informiert. Im Anschluss wurden Blumen und Kerzen an der Badestelle niedergelegt, von der Anneck aus in den See ging.
Weiterlesen →

Hannover: 1000 Menschen auf Halim Dener-Gedenkdemo

halimdener_demo_2014_5Die North East Antifa und weitere Berliner Gruppen und Initiativen unterstützten die Demo und Kampagne zum 20. Todestag von Halim Dener in diesem Jahr mit Veranstaltungen und einer gemeinsam oragnisierten Anreise aus Berlin.
Halim Dener wurde im Juni 1994 von einem deutschen Polizisten erschossen, da er Plakate mit dem Sybol der kurdischen Organisation ENRK verklebte. An der Demonstration beteiligten sich rund 1000 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet und unterschiedlichsten politischen Spektren. An dieser Stelle dokumentieren wir den Bericht des Lowerclass Magazine, der den Tag gut zusammenfässt.
Weiterlesen →