Kategoriearchiv: Ankündigung

Veranstaltung: Das Rechte Auge ist Blind doch worauf schaut das Linke? Die Verfassungsschutzberichte und linke Gruppen.

Mittwoch, 14. November 2018, 19 Uhr, Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexander Straße, 10178 Berlin

Die Verfassungsschutzbehörden der Länder und des Bundes hatten schon immer linken Strukturen im besonderen Fokus und anders herum. Die Geschichte der Behörden ist von Skandalen durchzogen. Celler Loch, NSU oder auch der Fall Amri zeigen weder die Aussagen der Behörde noch ihre Berichte sind vertrauenswürdig und sollten dringend hinterfragt werden. Trotzdessen sind sie eine der wenigen Möglichkeiten überhaupt zu sehen womit sich diese Inlandsgeheimdienste auseinander setzen. Wir wollen mit euch zusammen schauen, was beobachtet der Verfassungsschutz, wenn er nach links schaut. Welche Art Strukturen werden beobachtet, von der Partei DIE LINKE bis zu Antifa-Gruppen? Schaut er da vielleicht genauer hin oder ist er nachlässiger?
Worin unterscheiden sich Bundesländer, wie zum Beispiel Berlin, Bayern, NRW und Sachsen?

Veranstalter*innen: LAG Antifaschismus DIE LINKE. Berlin

Gegen die Innenministerkonferenz in Magdeburg

Mobilisierungsveranstaltungen gegen die IMK am 24.11.2018

Fr., 26.10. | 20:00 Uhr | Schloß 19 (Schloßstr. 19, Charlotenburg)
Referent*innen: #unheimlichsicher-Kampagne Magdeburg | Org: Antifa Westberlin
»Die Novellierung der Polizeigesetze und die Auswirkungen auf die Gesellschaft«

Do. 01.11. | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Str. 10A, Wedding)
Referent: Benjamin Derin (Republikanischer Anwältinnen – und Anwälteverein e.V. | Org: Hände weg vom Wedding Mobilisierungsveranstaltung gegen die IMK

Sa., 10.11. | 19:00 Uhr | Lunte (Weisestraße 53, Neukölln)
Referent*innen: #unheimlichsicher-Kampagne & Proletarischen Autonomie Magdeburg | Org: Netzwerk Freiheit für alle politische Gefangenen
»Das neue Polizeiaufgabengesetz – Wie beeinflusst es aktive Linke und Fußballfans?«

Fr. 16.11. | 19:30 Uhr | KuBiZ (Bernkasteler Str. 78, Weißensee)
Referent*innen: Rote Hilfe e.V., Fanhilfe Magdeburg, linke Anwält*innen Org: North East Antifa und Rote Hilfe Berlin e.V.

Anreise am 24.11.2018 10:30 Berlin-Alexanderplatz

Infoveranstaltung und Soliparty gegen Repressionen

27.10.2018 |  20 Uhr | K9 | Kinzigstr 9

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen und der Fußballweltmeisterschaft begann in Russland eine Repressionswelle. Aktivist_innen wurden verschleppt, geschlagen, mit Elektroschocks gefoltert. Außer Schlägen und Folter droht den Gefangenen eine lange Haftzeit: der Geheimdienst beschuldigt sie an der Teilnahme an dem Terrornetzwerk „Netz“. Eine Aktivist_in wird euch den Fall erklären und Updates geben. Der Vortrag ist in englisch, aber es wird eine Flüsterübersetzung geben. Danach steigt eine fette Antirep Party mit „F_riot“ ( female allstars), „FRIDAΨ“ (bass deconstruction), „RRRRR“(Schallplattenunterhaltung aus der Wundertüte), „Miau Sayonara“ (Trap&Bass) und „NOISE fatale“(Trash).

Mehr Infos unter: https://rupression.com/de/

Infoveranstaltung: Justice pour Clément – Vom Gedenken über den Prozess zum Kampf

Mittwoch | 31.10.2018 | 19:30 Uhr | Baiz  | Schönhauser Allee 26A

Im Jahr 2013 wurde der Antifaschist Clément Méric im Alter von 18 Jahren in Paris von Faschisten ermordet. In den vergangen Jahren begleiteten wir den Fall, führten Veranstaltungen und Kundgebungen durch, fuhren regelmäßig nach Paris zu den Gedenkdemonstrationen und produzierten die Filme „Une vie de lutte“ und „Paris Rebelle“. Nach über 5 Jahren fand nun der Prozess gegen die Haupttäter Esteban Morillo, Samuel Dufour und Alexandre Eyraud statt. Zahlreiche Aktivist_innen, Freund_innen und die Angehörigen von Clément begleiteten das Gerichtsverfahren als Prozessbeobachter_innen und organisierten öffentliche Aktionen und Veranstaltungen.

Bei unserer Infoveranstaltung wollen wir einen Rückblick auf die unterschiedlichen Aktionen der letzten Jahre werfen und mit Referent_innen aus Paris über den Prozess und die Zukunft des Gedenkens an Clément und die Fortführung seines Kampfes sprechen.

Andere Beiträge aif dieser Seite zum Mord an Clément Méric: Filmprojekt zum Mord an Clément Méric: Une vie de lutte | Der Kampf geht weiter 

Organisator_innen: Left Report und North East Antifascists

Referent_innen: La Horde

Antifa-Cafe-Nordost: Ostritz – Deutschlands neuer Hotspot für Nazi-Großkonzerte

Mobiveranstaltung | 19.10.18 19:30 | M29
Malmöer Str. 29 10439 Berlin-Prenzlauer Berg

Wie immer ab 18.00 Uhr: Rechtsberatung mit der Roten Hilfe Berlin

Referent*innen: Bautzen stellt sich quer

Im ostsächsischen Ostritz soll, zum zweiten Mal in diesem Jahr, am 2. und 3. November 2018 unter dem Motto »Für Frieden und Freiheit« das neonazistische Festival »Schild und Schwert« stattfinden. Im »Hotel Neißeblick« werden zwei Tage lang eine Vielzahl an Rechtsrockbands aus dem »Blood & Honour«-Umfeld, ein Kampfsport- Event, eine Tattooconvention und jede Menge Merchandise dafür sorgen, dass mehrere tausend Nazis zusammenkommen. Vom NPD– Landesvorsitzenden Thorsten Heise aus Thüringen organisiert, wird es auch mehrere Beiträge von Funktionär*innen der NPD, der Rechten, der APF ( Alliance For Peace And Freedom ) und dem Ring nationaler Frauen geben. Mit der Wahl des kleinen 2.500-Einwohner*innen-Ortes an der deutsch-polnischen Grenze hoffen die Organisator*innen auf ein störungsfreies Festival. Für zwei Tage soll mit der schieren Masse des anreisenden Publikums eine temporäre nationalbefreite Zone entstehen und etwaige Widerstände ausgebremst werden. Weiterlesen →

Unterstützt die Kampagne »Celox“-Verbände für Frauen*

Von: Antikapitalistische Linke München, Revolutionäre Aktion Stuttgart, Revolutionäre Perspektive Berlin, Siempre*Antifa Frankfurt am Main
Revolutionäre Solidarität mit dem Kampf der Frauen* in Rojava und Shengal

Die Rote Hilfe International hat anlässlich des 8. März 2018 die Celox-Kampagne initiiert.Es wird Geld gesammelt, um die Frauen*einheiten in Rojava und Shengal durch die Finanzierung von lebenswichtiger, militärischer, medizinischer Ausrüstung, in Form von blutstillenden Celox-Verbänden zu unterstützen. Wir rufen dazu, auf an der Kampagne teilzunehmen und Geld für den Kauf der Verbände zu sammeln.

Rojava, das aus den drei autonomen selbstverwalteten Kantonen Afrîn, Kobanê und Cizîrê, besteht, ist als emanzipatorisches Projekt ein Anziehungspunkt für revolutionäre Linke weltweit. Frauen* spielen in Rojava auf allen Ebenen eine zentrale Rolle. In allen Bereichen werden eigene Strukturen von Frauen* geschaffen, um gegen die patriarchale Herrschaft zu kämpfen und die Vereinzelung zu überwinden. Es sind Frauen*räte, Frauen*akademien und Frauen*kooperativen entstanden. Das Prinzip der Doppelspitze wird in allen Bereichen wie der Kommunalverwaltung, in Gerichten oder bei der Parteiführung der kurdischen Partei der demokratischen Union (PYD) umgesetzt. Für alle gemischtgeschlechtlichen Gremien gilt eine Geschlechterquote, das heißt der Anteil von Frauen* darf in allen Institutionen, Vorsitzen und Ausschüssen nicht weniger als 40 Prozent betragen. Es wurden aus Frauen* bestehende Sicherheitsbehörden, die Asayisch-J, gebildet, die gegen Gewalt an Frauen* vorgehen.

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Podiumsdiskussion “Stadt von rechts? Versuche rechter Einflussnahme auf städtischen Alltag und Politik”

Samstag | 6. Oktober 2018 | 15 Uhr | Helle Panke | Kopenhagener Straße 76 (Hinterhaus), Berlin

Dass rechte Strömungen, Parteien und Bewegungen nicht allein ein Problem ländlicher Gebiete sind, sondern auch in Städten auftreten, ist kein völlig neues Phänomen in Deutschland. Der Zulauf des autoritären Populismus bringt es aber mit sich, dass Städte nicht mehr nur als Orte der Zusammenkunft und Sichtbarmachung rechter Bewegungen fungieren, sondern selbst verstärkt Anliegen rechter Politik geworden sind. Diesem Thema nehmen wir uns in einer Podiumsdiskussion und einem Workshop am Samstag, 6. Oktober, an.

Die Podiumsdiskussion wird Einblicke in die Bedingungen einer rechten Stadtpolitik geben und der Frage nachgehen, welche rechten Strategien stadtpolitisch bereits existieren. Der nachfolgende Workshop in Kooperation mit den Stammtischkämpfer*innen knüpft an die Praxis des Alltags an und gibt euch die Möglichkeit, eigene Strategien gegen rechte Äußerungen und Einflussnahmen im städtischen Alltag und politischen Zusammenhängen zu erarbeiten.

Podium: Luzia Sievi (Uni Tübingen), Paul Zschocke (Uni Frankfurt), Aktivist*in der Northeast Antifa (NEA) Berlin, Heiko Koch

Die Veranstaltung findet Rahmen des diesjährigen Urbanize!-Festivals statt. Das Festival wird von der Zeitschrift dérive gemeinsam mit Berliner sozialen Bewegungen vom 5. bis 14. Oktober 2018 in Berlin veranstaltet.

3. Oktober – Naziaufmarsch und Einheitsfeiern in Berlin

3. Oktober 2018 | Berlin

Gegen den Naziaufmarsch
Ab 13.00 UHR – ab Hauptbahnhof – Mitte

Open Air Konzert „No Nation. Seebrücken statt Seehofer“
Live: YOK | HipHop: Lena Stöhrfaktor, Konta, Doc Nest
Ab 17.30 Uhr – Mauerpark – Prenzlauer Berg | Infos hier | Facebook-Event

Demo gegen die »Einheitsfeiern«
19.30 Uhr – Mauerpark – Prenzlauer Berg | Facebook-Event

Kampagne »Deutschland ist Brandstifter!«
Web: www.brandstifter.blogsport.eu
Facebook-Page: https://www.facebook.com/Deutschland-ist-Brandstifter-2040938382864558/
Mail: deutschland-brandstifter [a] riseup.net

No Nation-Mixtape:

Stream (Mixcloud) | https://www.mixcloud.com/Antifa_Nordost/no-nation-mixtape-2018-seehofer-halts-maul/
Download (Mega.nz) | https://mega.nz/#!Cs1gzAaA!cpbVKgKk-WeMlFyFhUik2Us-fy4iheYUhJTO7Ot-tlc

Deutschland ist Brandstifter!
Am 3. Oktober in Berlin: Gegen Naziaufmarsch und Einheitsfeiern! Weiterlesen →

United We Stand – Together We Party

28.9.2018 | KvU | Storkower Str. 119 | 10407 Berlin | S Landsberger Allee, Greifswalder Str.

Infoabend und Soliparty gegen Rechtsruck und Repression
Am 1. Mai 2018 veranstaltete die AfD ein sogenanntes „Bürgerfest“ in Pankow. Auf mehreren Kundgebungen stellten sich Anwohner*innen und Berliner Antifaschist*innen der AfD entgegen. Die Demonstrant*innen wurden von der Polizei wiederholt angegriffen und es kam zu Festnahmen und Anzeigen. In den folgenden Wochen versuchte die AfD ausserdem Druck auf das Frauenzentrum Paula Panke auszuüben, da dieses sich mit dem Gegenprotest solidarisiert hatte.
Während Staat und Sicherheitsbehörden mit immer weitreichenderen Gesetzesverschärfungen unsere Freiheit einschränken und Proteste kriminalisieren, nutzt die AfD zunehmend ihren neuen Einfluss, um aktiv gegen antirassistische und antifaschistische Projekte und Initiativen vorzugehen. Dem setzen wir unsere Solidarität und Entschlossenheit entgegen!
Wir stehen zusammen gegen ihre Repression und kämpfen weiter gegen menschenverachtende Hetze und Rechtsruck!

Vorträge –  18:30 Uhr Antirepression: Einführung & Praxis [Rote Hilfe] – Der 1. Mai in Pankow [Repression und AfD] – Der Widerstandsparagraph [Rechtsruck & Repression]
Soliparty –  21:00 Uhr „SKAMARLEY“ – „R0!M & STR0!FAHRZ0!GE“ – „KERNLOS“
DJs –          23:00 Uhr „QUEERBEAT“ – „MUTTI COOL“
V

Kooperativen gegen Kapitalismus? Zur Ökonomie des demokratischen Konföderalismus am Beispiel Rojava: Informationsveranstaltung mit Ercan Ayboga

10.10.2018 | 19 Uhr | Nav Dem Berlin | Residenzstrasse 54 | 13409 Berlin (Nähe U-Bahn Franz-Neumann-Platz)

Veranstalter*innen: Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin; Café Rojava Berlin; Civaka Azad Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V

Im Windschatten von Krieg und Bürgerkrieg wird in Rojava und weiteren befreiten Gebieten Nordsyriens eine neue demokratische Gesellschaft auf Grundlage von Volksräten und Kommunen geschaffen. Die verschiedenen ethnischen, religiösen und sozialen Bevölkerungsgruppen wirken daran gleichberechtigt mit und Geschlechtergerechtigkeit nimmt eine zentrale Stellung ein. Das in Rojava umgesetzte Konzept des Demokratischen Konföderalismus geht auf den Vordenker der kurdischen Freiheitsbewegung Abdullah Öcalan zurück. Dieser ließ sich unter anderem wiederum von den Ideen des US-amerikanischen libertären Sozialisten Murray Bookchin über einen Libertären Kommunalismus inspirieren, die er an die Realitäten des Mittleren Ostens anpasste. Weiterlesen →