Schlagwortarchiv: Tresen

Wedding-Tresen: Info-Veranstaltung zur Demo am 30. April

„Widerständig und Solidarisch im Alltag“

Info-Veranstaltung:
Do, 05.04.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Das Orga-Bündnis informiert zur diesjährigen Demo am 30.April im Wedding unter dem Motto: „Widerständig und solidarisch im Alltag – Organize!“. Dabei wollen wir euch über die Ideen und den Organisierungsprozess hinter der Demo informieren und auch ganz konkret das diesjährige Motto und die Route vorstellen. Verschiedene Gruppen werden dabei ihre jeweiligen Themen präsentieren und praktische Ideen zum Mitmachen vorschlagen.

Wedding-Tresen: Buchvorstellung des 3. Bandes über das Leben von Sakine Cansız

Buchvorstellung des 3. Bandes über das Leben von Sakine Cansız

Lesung:
Do, 01.03.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Material: [Flyer] | [Banner]

In den letzten drei Jahren haben wir gemeinsam mit den Freund*innen der kurdischen Frauenbewegung die Bücher von Sakine Cansız im Café Cralle vorgestellt. Auch den letzten Band „Guerilla“ wollen wir nun am 01. März 2018 ab 20 Uhr gemeinsam mit euch anlesen und kennenlernen. Außerdem wird es vor Ort Infos zur Mobilisierung zum 8. März 2018 dem internationalen Frauen*kampftag in Berlin geben.

(…) Im ersten Band von Sakines Biographie ging es um ihre Kindheit, ihre Familie, ihren Geburtsort Dersim, ihre erste Bekanntschaft mit dem Befreiungskampf (Kurdistan), ihre revolutionäre Arbeit und schließlich um ihre Verhaftung. Der zweite Band beschreibt ihre Gefängnisjahre. Sakine Cansız wurde als eine Frau der PKK durch ihren Widerstand im Kerker von Diyarbakır zu einer Legende. Sie war bekannt dafür, sich niemals zu beugen. Der neu ins Deutsche übersetzte dritte Band behandelt ihre Entlassung aus dem Gefängnis, ihren Aufenthalt im Libanon und in Syrien sowie ihre Zeit in den Bergen Kurdistans. (…) Das Buch wurde zwischen 1996 und 1997 geschrieben und in der Parteiakademie erstmalig gedruckt. (…)

Kommentar zum Buch von Anja Flach im Kurdistan Report

Sakine, Leyla Şaylemez und Fidan Doğan wurden am 9. Januar 2013 in Paris vom MIT (türkischer Geheimdienst) ermordet. Ein Verdächtiger wurde Dezember 2016 tot in seiner Zelle aufgefunden, der Prozess wurde eingestellt. Am 15/16. März 2018 wird in Paris ein Internationales Tribunal zur Aufklärung der Morde organisiert.

Die Veranstaltung findet im monatlichen Rahmen des „Hände weg vom Wedding“ Tresen statt.

Wedding-Tresen: Infoladen Magdeburg Stadtfeld bleibt! Mobi und Kiezgeschichte

Infoladen Magdeburg Stadtfeld bleibt! Mobi und Kiezgeschichte

Info- & Mobi-Veranstaltung:
Do, 01.02.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

An diesem Abend widmen wir uns dem Kampf gegen Verdrängung und dem Erhalt des Infoladens Stadtfeld in Magdeburg. Dazu werden uns die Genoss*innen der „Proletarischen Autonomie“ zunächst auf die aktuelle Situation des Infoladens eingehen und der Vermietung – die S Immo GmbH aus Berlin. Zusätzlich geben sie einen Einblick über die Geschichte der Hausbesetzungen in Magdeburg und speziell Stadtfeld seit den Neunziger und wie dort praktische Stadtteilarbeit umgesetzt wurde und noch immer wird.

Außerdem wird über die Demonstration am 17.02. in Berlin informiert. Veranstaltungstext:

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Wedding-Tresen: Nachbarschafts- und Kennenlerntresen

Einladung zum Nachbarschafts- und Kennenlerntresen

Wedding-Tresen:
Do, 04.01.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Zu Jahresbeginn laden wir als stadtteilpolitische Initiative, explizit interessierte Nachbar*innen zu einem gemeinsamen Abend ein. Euch plagt schon länger der Drang endlich mal und vor allem lokal aktiv zu werden?! Dann los! Denn was zählt ist unsere Solidarität! Lasst uns gegenseitig kennenlernen!

Auch das letzte Jahr verdeutlichte wieder wohin wir als Nachbarschaft im Kiez, also die Gesellschaft insgesamt, steuern. Egal ob Lohnarbeit, Erwerbslosigkeit, kurz vor der Zwangsräumung, entmietet, zwangsmodernisiert, isoliert, sozial ausgegrenzt oder rassistisch diskriminiert. Unser Alltag ist ein Spiegel einer kapitalistischen Totalverwertung in der wir brutal in Rollen und Ecken gedrängt werden. Sich kennenzulernen kann ein erster Ausbruch sein, für konkrete Hilfe im Kiez, ein ermutigendes Gespräch und um gemeinsame Perspektiven vor Ort zu entwickeln. Eine intensive und kämpferische Zeit liegt vor und hinter uns. Zusammen mit euch wollen wir weiter kämpfen und 2018 mehr erreichen! Organize!

Es wird eine kurze Einführung über aktuelle Kämpfe und Arbeiten geben. Und wie immer mit dabei der Solidrink: „Roter Wedding“.

Wedding-Tresen: Solidarität und Widerstand in Griechenland

Solidarität und Widerstand in Griechenland – gegen Spardiktat und Nationalismus

Info-Veranstaltung & Tresen:
Do, 07.12.2017 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Unterstützer*innen: Bündnis: Zwangsräumung verhindern
Referent*innen: Griechenlandsolireisegruppe

Die Finanzmarktkrise 2008 hat Griechenland an den Rand des Staatsbankrotts gebracht. Seit gut 10 Jahren hält das Spardiktat der Troika die griechische Gesellschaft im Würgegriff. Perspektivlosigkeit und soziale Unsicherheit sind zur Normalität für weite Teile der Gesellschaft geworden.

Immer mehr Menschen erkennen, dass ihnen der griechische Staat und die Troika keine würdevolle Perspektive mehr bieten können und organisieren sich unabhängig. Dabei ist der Widerstand gegen die Krise und deren Auswirkungen äußerst vielfältig.

Seit sechs Jahren besuchten Aktivist*innen aus verschiedenen sozialen und gewerkschaftlichen Bewegungen Initiativen, Gruppen und Gewerkschaften in Griechenland, um sich über den Stand der Gesellschaft zu informieren und auszutauschen.

Proteste gegen Privatisierungen, Zwangsversteigerungen und den Ausverkauf von Bodenschätzen und die damit einhergehende Umweltzerstörung verzahnen sich mit Besetzungen von leerstehenden Häusern durch Geflüchtete, dem Aufbau solidarischer Kliniken oder Volksküchen und Nachbarschaftszentren.

Um diese bunte Vielfalt alternativer Projekte kennenzulernen und den Widerstand gegen die Austeritätspolitik zu unterstützen, wollen wir einen Einblick geben, Fotos uns Videos zeigen und mit euch diskutieren was wir mit diesen Kämpfen gemeinsam haben.

Wedding-Tresen: Unser täglich Gemüse

Unser täglich Gemüse – Ausbeutung und Widerstand im Plastikmeer von Almería

Info-Veranstaltung & Tresen:
Do, 02.11.2017 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*innen: Interbrigadas

Eine Handvoll Gewerkschafter*innen der SOC–SAT (Sindicato Andaluz de Trabajadores – andalusische Arbeiter*innengewerkschaft) setzt sich aufopferungsvoll für die Rechte der migrantischen Arbeiter*innen in Almería ein. Ob durch Rechtsberatung, Proteste vor den Unternehmenssitzen und vor den Gewächshaustoren oder durch Besetzungen und Druck auf die internationalen Vertriebsstrukturen, die Formen des Widerstands und der Selbstorganisierung sind vielfältig. Inzwischen waren wir vier mal in Andalusien und arbeiteten zusammen mit der SOC–SAT. Wir möchten euch einen Einblick in die Situation und unsere Erfahrungen vor Ort geben und Möglichkeiten der solidarischen Zusammenarbeit diskutieren.

Wedding-Tresen: Offener Tresen

Offener Tresen

Tresen:
Do, 03.08.2017 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Jeden ersten Donnerstag im Monat veranstalten wir den „Hände weg vom Wedding“ Tresen. Wir laden euch ein gemeinsam ins Gespräch zukommen, einander kennen zu lernen oder einfach einen entspannten Abend zu verbringen. Außerdem gibt es Soli-Drinks um direkt das Bündnis zu unterstützen.

Info-Veranstaltung: Solidarität mit der Selbstverwaltung in Errekaleor

Solidarität mit der Selbstverwaltung in Errekaleor

Info-Veranstaltung:
Di, 18.07.2017 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Argi Izpiak Iluntasunean – Ein Lichtstreif in der Dunkelheit

Errekaleor (Baskenland) ist eine der größten besetzten Gemeinden in Europa. In ihr leben und arbeiten mehr als 150 Menschen. Die Struktur besteht aus der Selbstverwaltung einer eigenen Bäckerei, einer Bibliothek, einem zwei Hektar großen Gemüsegarten sowie einer Druckerei. Das kommunale Leben orientiert sich an Ratsbeschlüssen welche in Versammlungen kollektv erarbeitet werden und ist horizontal organisiert. Die Nachbarschaft, ein altes Arbeiter*innenviertel der 1960er Jahre, befindet sich in der Stadt Vittoria-Gasteiz und diente dazu Arbeitsmigrant*innen auf spanischem Staatsgebiet anzusiedeln. Aufgrund aggressiver Immobilienspekulationen, befördert und geduldet durch die Stadtverwaltung, verwandelte sich die Nachbarschaft zunehmend in eine Geisterstadt. Die Folge: massenhafter Leerstand. Doch im Jahr 2013 besetzen 10 Studenten das erste Haus.

Das staatliche Unternehmen „Ensanche 21“, welches das gesamte Gelände erwarb und das Stadtparlament wollen Errekaleor räumen und die dort lebenden Menschen auf die Straße setzen. Wie real diese Bedrohung für die Nachbarschaft ist, zeigt der letzte Angriff der Polizei am 18. Mai dieses Jahr. Trotz großer Solidarität und Blockadeaktionen, wurde durch ein riesiges Aufgebot das Gemeindezentrum von der Stromversorgung abgeschnitten. Ein alarmierendes Signal für den Kampf vor Ort und den Fortbestand der selbstverwalteten Infrastruktur, also das kommunale Leben der Bewohner*innen.

Im Laufe des Vortrags wird eine ehemals in Errekaleor beteiligte Person die Geschichte dieser Gemeinde schildern, Einblicke in den lokalen Organisierungsprozess geben und Perspektiven des andauernden Kampfes aufzeigen.

Der Vortrag wird in englischer Sprache stattfinden. Flüsterübersetzung kann organisiert werden!

Hinweis: Laufendes Crowdfunding für Solaranlage zur autonomen Energieversorgung:

Errekaleor Bizirik – Argi izpiak iluntasunean – A little light in the darkness

Wedding-Tresen: Besetzungen und Widerstand im Wedding

Besetzungen und Widerstand im Wedding – Rebellische Kiezgeschichte

Film-und Infoabend:
Do, 01.06.2017 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Die Geschichte des „Roten Wedding“ der 1920er und 1930er Jahre ist in unserem kollektiven Gedächtnis tief verankert. Die Kämpfe von jugendlichen Trebern, Hausbesetzer*innen und Arbeiter*innen in den 1970er und 1980er hingegen kaum. Wir wollen mit euch gemeinsam eine selbstgemachte Dokumentation über ein besetztes Kinder- und Jugendzentrum im Wedding anschauen. Von einer beteiligten Aktivistin wollen wir danach mehr von den Kämpfen gegen die Kahlschlag-Politik und für „Freiräume“ erfahren. Wir wollen zusammen Bewegungswissen kollektivieren und Kontinuitäten zu den heutigen selbstorganisierten Kämpfen ziehen.

Kommt vorbei und lasst uns gemeinsam gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung aktiv werden. Davor, dabei und danach genießen wir den Soli-Cocktail Klassiker: „Roter Wedding“.

Antifa-Tresen | Cocktails für den Aufstand im Nord-Osten!

Cocktails für den Aufstand im Nord-Osten!

Antifa-Tresen:
Fr, 19.05.2017 | 21:00 Uhr | Meuterei (Reichenberger Straße 58 / Kreuzberg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
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Da die North-East Antifascists [NEA] aufgrund ihrer mannigfaltigen politischen Aktivitäten chronisch Pleite sind und sich neue Finanzierungskonzepte wie der Antifa e.V. als finanzielle Sackgasse erwiesen haben, veranstaltet wir am 19.05.2017 einen Soli-Tresen in der Meuterei. Mit leckeren Cocktails, netten Menschen und zuweilen non-konformen politischen Ansichten. Gegen die neue Melange aus Volk, Nation, Rassismus und Antifeminismus – gibt’s für uns eins: Weg mit AfD und anderen protofaschistischen Organisationen! Cocktails schlürfen für die Regellosigkeit!