Kategoriearchiv: Beiträge

Antifa-Tresen Nord-Ost: Zu Neonazi-Aktivitäten im Bezirk Pankow

Sa, 18.10.2025
Bandito Rosso, Lottumstraße 10a (Berlin – Prenzlauer Berg)
19:30 Uhr: Open doors | 20:00 Uhr: Vortrag
Tresen: all the Time

Am nächsten Samstag ab 19:30 Uhr öffnen wir wieder die Bandito-Türen für euch. Kommt vorbei, lernt unsere Gruppe kennen & lasst uns miteinander vernetzen!

Diesmal wird es ab 20 Uhr einen Input zu Neonazi-Aktivitäten im Bezirk Pankow geben. Wir werden die aktuellen Hotspots beleuchten und wollen im Anschluss daran mit euch gemeinsam Ideen gegen faschistische Bedrohungen entwickeln und aktiv werden.

Danach wie immer Kneipenbetrieb, günstige Getränke (mit & ohne Alkohol) und Kicker.

Antifa against genocide!

Gegen Waffenlieferungen, deutsche Staatsraison, Repression & antipalästinensischen Rassismus!

#ZusammenFürGaza – Demo
Sa., 27.09.2025 | 14.30 | Alexanderplatz

Antifa-Treffpunkt:
im „Internationale Solidarität“-Block
14:00 Uhr, Marienkirche (Alexanderplatz)
bei den Antifa-Fahnen

Bringt gern selbst antifaschistische Fahnen und Banner mit!

Seit nun fast zwei Jahren erlebt die eingeschlossene Bevölkerung in Gaza ein Massaker genozidalen Ausmaßes. Seitdem wurden zehntausende Menschen getötet, durch dauernde Bombardements und gezielte Angriffe auch auf Zivilist:innen, Journalist:innen, Krankenhäuser und Flüchtlingslager. Ein großer Teil des Gazastreifens liegt in Trümmern. Hinzu kommt eine immer dramatischer werdende Hungersnot durch Blockierung von Hilfslieferungen.
Offensichtlich ist dabei: nicht die Befreiung von Geiseln ist Kriegsziel, sondern die ethnische Säuberung des Gazastreifens durch Tötung oder Vertreibung der Bevölkerung, nachdem ihr jegliche Grundlage für einen Wiederaufbau genommen wurde. Auch die Äußerungen von Politiker:innen der rechtsradikalen israelischen Regierung bestätigen diese Absicht immer wieder. Dazu dürfen wir als Antifaschist:innen und Internationalist:innen nicht schweigen!

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Demo gegen Waffenproduktion: Geld für den Kiez statt Waffen für den Krieg!

Demonstration
So, 12.10.2025 | 14 Uhr
Startpunkt: Nettelbeckplatz (bald: Martha-Ndumbe-Platz)
Organisation: Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion und Wehrpflicht

Aufruf:

Rheinmetall stellt um – Waffenproduktion in unserer Nachbarschaft?!

Der größte Rüstungsproduzent Deutschlands, Rheinmetall, stellt den ehemaligen Automobilzulieferer „Pierburg“ in Berlin am Humboldthain derzeit komplett um. Ab Juli 2026 sollen dort Komponenten für 155-mm-Artillerie-Munition vom Band laufen – todbringende 45 kg schwere Geschosse. Damit wird in unserer direkten Nachbarschaft zum ersten Mal seit 1945 wieder Munition hergestellt, die überall auf der Welt Krieg und Zerstörung bringt. Außerdem wird der Wedding damit potenziell zum Angriffsziel.

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Antifa-Tresen & Infoveranstaltung: Vereint nach Bautzen – Gemeinsam den CSD verteidigen!

Tresen & Infoveranstaltung zu rechten Angriffen auf CSDs

19.07.2025 | Bandito Rosso | Lottumstr. 10 A | 10119 Berlin
Open Doors: 19:30 Uhr | Veranstaltungsbeginn: 20 Uhr | danach: Tresen

Es wird Bustickets für die Anreise zum CSD in Bautzen am 10.08. geben! Ticketpreis: 20 Euro / 15 Euro ermäßigt nach Selbsteinschätzung
Außerdem: Soli-Cocktails (mit & ohne Alkohol)

Das Bandito Rosso ist nur über eine Treppe erreichbar. Wenn ihr Unterstützung dabei braucht meldet euch gerne vorab. Es gibt eine barrierearme Toilette.

Zur Veranstaltung:

Im letzten Jahr erlebten wir (nicht nur) in Deutschland massive Angriffe auf die Rechte queerer Menschen. Ein verkapptes „Selbstbestimmungsgesetz“, das transfeindliche Rechte dennoch am liebsten gleich wieder rückgängig machen wollen, ein rechter Bundeskanzler Merz, der das hissen der Pride-Flagge am Bundestag mit einem „Zirkuszelt“ vergleicht, eine Bundestagspräsidentin Klöckner, die Mitarbeiter:innen verbietet offen am CSD teilzunehmen und Firmen, die beginnen ihre „Diversity Programme“ einzustampfen. Und im Windschatten dieser queerfeindlichen Stimmung junge Faschisten, die gezielt zu CSDs mobilisieren und dort versuchen queere Menschen zu bedrohen und anzugreifen. Die größte dieser faschistischen Mobilisierungen fand im letzten Jahr gegen den CSD in Bautzen statt, ca. 700 Nazis kamen, um den CSD zu stören. Der rechte Aufzug wurde von der Polizei dabei immer wieder nahe an den CSD ran gelassen.
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Neonazi-Übergriff auf das OAT Hohenschönhausen

*** Neonazi-Übergriff und Polizeirepression beim Offenen Antifa Treffen in Hohenschönhausen ***

Heute haben wir als OAT Hohenschönhausen unser monatliches Offenes Treffen veranstaltet. Schon vor Beginn der Veranstaltung haben zwei Kiez-bekannte Jungfaschos versucht, vor dem Treffpunkt Präsenz zu zeigen. Denen haben wir jedoch eine alternative Abendgestaltung nahegelegt. Allerdings scheint der nett gemeinte Hinweis nicht gefruchtet zu haben. Stattdessen kam im Laufe des Abends eine Gruppe von mindestens sechs vollvermummten Faschos auf unseren Treffpunkt zugelaufen. Auf halben Weg blieben sie jedoch stehen, als wir angefangen haben, den Treffpunkt zu beschützen. Nach wenigen Minuten waren schon Polizeisirenen zu hören und die Fascho-Gruppe verließ den Ort wild telefonierend. Wie sie weiter agieren würden, war für uns nicht einzuschätzen. Es schien weiterhin eine deutliche Gefahr für Menschen im Kiez zu bestehen. Doch statt der Faschos fuhren mehrere Wägen der Cops vor dem Treffpunkt vor und wollten „sich mal in den Räumlichkeiten umschauen“. Vorwurf war der „Versuch des schweren Landfriedensbruchs“. Gerufen wurden sie von einem Aktivbürger aus dem Kiez. Fast anderthalb Stunden haben die Cops versucht einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss zu bekommen. Erfolg hatten sie damit nicht und verließen den Ort unverrichteter Dinge. Dennoch waren den ganzen Abend kleinere Neonazi-Gruppen im Kiez und am S-Bahnhof Wartenberg unterwegs.

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Gedenken an Dieter Eich am 23.05.25

Wir waren am 23.05.25 mit einigen Antifaschist*innen in Berlin-Buch, um an Dieter Eich zu erinnern, der hier vor 25 Jahren von Neonazis ermordeten wurde.

Dieter Eich wohnte zu dieser Zeit im selben Haus wie einer seiner späteren Mörder. In der Wohnung des Faschos feierte die rechte Clique an diesem Abend gemeinsam. Sie steigerten sich mit Rechtsrock, Alkohol und gegenseitiger Aufhetzerei in einen Gewaltrausch. Schließlich entschieden sie sich sich, Dieter Eich „aufzuklatschen“, da er erwerbslos war und bei manchen im Viertel als Trinker galt. „Wenn man so jemanden aufklatschen würde, täte man was fürs Volk“. Dieter Eich starb in dieser Nacht auf brutale Art und Weise. Er wurde Opfer eines Menschenbildes, das den Wert des Einzelnen an dessen Arbeitskraft und Erwerbstätigkeit misst. Ein Menschenbild, das auch auch außerhalb von Nazi-Kreisen in der Gesellschaft bis heute verbreitet ist und in Diskussionen etwa um die Sanktionierung von Erwerbslosen immer wieder durchscheint. Dem wollen wir uns auch heute entgegenstellen.

Die aktuell immer stärker werdende Neonazi-Jugendbewegung sieht in ihrem Äußeren nicht nur aus wie eine Kopie der rechten „Babyskins“ aus den 90er und 00er-Jahren, von ihnen geht auch die selbe Gefahr aus. Denn viele rechte Morde in den 90ern und 00er-Jahren gingen genau von dieser Sorte von Faschos aus. Das sich diese Gewaltbereitschaft mitunter in Terror kanalisiert, zeigten die Berichte über die „Letzte Verteidigungswelle“, eine Neonazijugendstruktur, die Anschläge plante und verübte. Einige ihrer Mitglieder waren gerade mal 15 Jahre alt.

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Demonstration: Heraus zum Aktionstag gegen queerfeindliche Gewalt!

17.05.2025, 14 Uhr, Antonplatz (Weißensee)

Wir laden euch ein, gemeinsam mit uns am Internationalen Aktionstag gegen queerfeindliche Gewalt auf die Straße zu gehen, um ein klares Zeichen gegen Trans*feindlichkeit, sowie gegen jede andere Form der Queerfeindlichkeit zu
setzten. Die Lage für trans* Menschen auf der ganzen Welt wird momentan immer schlimmer, aber warum ausgerechnet eine Demo gegen LGBTIQ+ – Feindlichkeit in Weißensee? Im Großbezirk Pankow (Pankow, Weißensee, Prenzlauer Berg) versuchen sich faschistische Akteur*innen vermehrt auszubreiten und mit Gewalt gegen Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, vorzugehen.
Besonders auffällig geworden ist die sogenannte „NRJ“ (Nationalrevolutionäre Jugend), die Jugendorganisation der faschistischen Partei „Der dritte Weg“. Es gab bereits mehrere Übergriffe und nicht selten werden die Faschist*innen gesehen, wie sie vermummt durch den Kiez laufen, auf der Suche nach Queer*s, BiPoC und politischen Gegner*innen. Sie propagieren ein nationalsozialistisches Weltbild, in dem trans* Menschen und andere Queers* keinen Platz haben. Wir wollen am 17.Mai zusammen ein Zeichen gegen staatliche und gesellschaftliche Trans*feindlichkeit setzen. Gegen Diskriminierung auf der Arbeit, zu Hause, auf der Straße, im Gesetzestext und überall sonst.
Klare Kannte gegen Transfeindlichkeit!

Organisation: @jaw.berlin, @oat.berlin, @f_ajoc_berlin, @flinta_ktion, @_brennpunkt_antifa_, @queermany.berlin

Veteranentag? Wir feiern eure Kriege nicht!

Demonstration gegen den Veteranentag
Sonntag, 15.06.2025 | 14 Uhr | S/U Friedrichstraße
Abschlusskundgebung mit Konzert von Lena Stoerfaktor
Route auf Bündniswebseite
Bündnisorganisationen: Gemeinsam Kämpfen, North-East Antifascists, Offenes Antifa-Treffen Berlin, Revolutionäre Perspektive Berlin, Rheinmetall Entwaffnen Berlin, Women Defend Rojava,  YUNA – Demokratische Jugend

Unterzeichnet den Aufruf! Kontakt-Email: noveteranentag@riseup.net

 

Auf die Straße gegen Aufrüstung und Kriegsverherrlichung!

Am 15. Juni wird zum ersten Mal der neu eingeführte »Nationale Veteranentag« zelebriert. Mithilfe eines familien- und volksfestartigen Charakters sollen uns Krieg und Militär schmackhaft gemacht werden. Denn: Waffen allein reichen nicht aus. Es braucht auch williges Kanonenfutter. Das größte Event findet am Reichstag in Berlin statt. Dafür wird sogar ein sogenanntes »Veteranendorf« errichtet, in dem aktive und ehemalige Armeeangehörige neue Soldat*innen werben können. Über 4000 Gäste werden erwartet. Stellen wir uns der Rekrutierung und Kriegsmobilisierung entgegen!
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Am 26. April bundesweit Naziaufmärsche verhindern!

Nachdem bereits am 22. März bundesweit faschistische Gruppen unter dem Titel „Gemeinsam für Deutschland“ auf die Straßen gegangen sind, wird für den 26. April unter dem gleichen Titel mobilisiert. Aktuell von Nord nach Süd in: Flensburg, Itzehoe, Bad Schwartau, Cuxhaven, Rostock, Hamburg, Bremen, Oranienburg, Berlin, Magdeburg, Dortmund, Thorgau, Weimar, Koblenz, Frankfurt am Main, Aschaffenburg, Saarland, Nürnberg, Karlsruhe, Reutlingen, Balingen, München.

Was vor zwei Monaten noch aus einem etwas verwirrten Querdenken-Spektrum zu kommen schien, muss man spätestens nach dem 22. März beim Namen nennen: Naziaufmärsche. In allen 16 Bundesländern. Mit bis zu tausenden Rechten, darunter hunderte organisierte Neonazis.

Initiiert sind sie vom rechten Rand von Querdenken, mit klarer Zielgruppe. Wie viele junge und altbekannte Faschos in den verschiedenen Städten dem Querdenken-Aufruf folgen, ist lokal bisher durchaus unterschiedlich. Doch überall dort, wo Jugendgruppen wie „Deutsche Jugend Voran“ oder „Revolte“ aus dem Boden sprießen, suchen sie auch die Gelegenheit, auf die Straße zu gehen.
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Demonstration am 30.04.: Löhne erhöhen. Mieten senken. Frieden schaffen.

Demonstration
Mi, 30.04.2025 | 17:00 Uhr | Elise-und-Otto-Hampel-Platz / U-Bhf. Leopoldplatz
Endpunkt: S-Bhf. Humboldthain

Organisation: Hände Weg vom Wedding
Aufrufende: Stadtteilkomitee Wedding, DKP Berlin-Wedding, Young Struggle,Interbrigadas e.V., Forum Gewerkschaftliche Linke Berlin,Die Linke – Bezirksorganisation Wedding, Revolutionäre Perspektive Berlin, North East Antifa, Antifa Westberlin, Kommunistischer Aufbau,Interbüro, Kiezhaus

Am Mittwoch, den 30.04. werden wir den Widerstand gegen die Armuts- und Kriegspolitik der Herrschenden gemeinsam auf die Straße tragen. Hier dokumentieren wir den Aufruf und zeigen auf, warum es jetzt wichtiger denn je ist, für höhere Löhne, niedrigere Mieten und Frieden aufzustehen. Die Demonstrationsroute werden baldmöglichst bekanntgeben. Kommt mit!

Seit Jahren wird in Berlin gespart und gekürzt. Diese Kürzungspolitik wurde jetzt auf einen neuen Höhepunkt getrieben: In den Bereichen Bildung, Soziales, Kultur und der öffentlichen Infrastruktur wird mit neuer Wucht eingespart und kaputtgespart. Dieser Angriff auf unsere Lebens- und Versorgungssituation kommt trifft auf eine ohnehin schon katastrophale Wohnsituation, mit der wir es in Berlin seit Jahren zu tun haben:
Große Immobilienkonzerne bereichern sich an unseren viel zu hohen Mieten.

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