Kategoriearchiv: Berlin

Antifa in die Offensive – hinein in den Antifa-Block am 1. Mai!

Antifa in die Offensive – hinein in den Antifa-Block!
1. Mai 2026 | 18:00 Uhr | Oranienplatz, Kreuzberg, Berlin

Antifa steht zusammen

Als antifaschistische Bewegung werden wir kriminalisiert und sind von Repression betroffen. Gegen Antifaschist:innen laufen derzeit Prozesse in Düsseldorf, Stuttgart-Stammhein und Dresden. Den Angeklagten wird vorgeworfen, Faschist:innen angegriffen oder Rüstungsunternehmen sabotiert zu haben. Hinzukommt, dass Maja illegal nach Budapest verschleppt worden ist und dort in einem Schauprozess zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Antifaschismus lässt sich weder verbieten noch einsperren. Er ist politischer Grundpfeiler einer Welt ohne Unterdrückung, Ausbeutung und Herrschaft.
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Antimilitaristische Veranstaltungsreihe

Antimilitaristische Veranstaltungsreihe
jeweils in der BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin

Buchvorstellung AK Antimilitarismus: „Die große Mobilisierung – Die Bundeswehr von der Wiederbewaffnung bis zur Kriegstüchtigkeit“ | Donnerstag, 02.04.2026 | 19 Uhr

Jugendpodium zur Wehrpflicht | Montag, 13.04.2026 | 20 Uhr

Vortrag von Lutz Bode zur Kampagne gegen Wehrpflicht in den 90ern und heute | Mittwoch, 22.04.2026 | 19 Uhr

Ankündigungstexte:

Am 02.04. ab 19 Uhr stellt der AK Antimilitarismus bei uns sein neues Buch *„Die große Mobilisierung – Die Bundeswehr von der Wiederbewaffnung bis zur Kriegstüchtigkeit“* vor. Der Sammelband nimmt 70 Jahre Bundeswehr kritisch in den Blick: von Wiederbewaffnung und Auslandseinsätzen bis zu aktuellen Aufrüstungsprogrammen und der „Zeitenwende“. Analysiert werden Militarisierung, NATO-Strategien und die ideologische Mobilisierung der Gesellschaft. Die Herausgeber:innen stellen zentrale Thesen vor und diskutieren die aktuelle deutsche Militärpolitik. Anschließend gibt es Raum für Fragen und Diskussion. Weiterlesen →

Tresen mit Vortrag: Wehrpflicht? – Antifaschistische Kritik an Zwangsdienst, Staat und Nation

21.02.2026 | Bandito Rosso | Lottumstr. 10 A | 10119 Berlin
Open Doors: 19:00 Uhr | Veranstaltungsbeginn: 19:30 Uhr | danach: Tresen (mit Küche für alle)

Am 5. Dezember 2025 wurde im Bundestag das neue Wehrdienstgesetz beschlossen, die bis dahin suspendierte Wehrpflicht ist also vorerst auf „freiwilliger Basis“ wiedereingeführt. Doch aus antifaschistischer Perspektive ist die Wehrplicht von Grund auf abzulehnen. Sie ist kein neutrales Instrument, sondern ein zutiefst reaktionäres, der autoritären Logik von Staat und Kapital verhaftetes Projekt. Wir laden ein zu einer Diskussionsveranstaltung, die eine Kritik der Wehrpflicht aus einigen zentralen Blickwinkeln linker Theoriebildung betrachtet.
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„Entwicklung der Hausbesetzer*innenbewegung in Berlin“ Vortrag des HA46-Kollektivs aus der besetzten Habersaathstraße 46

Samstag, 15.11.2025
Bandito Rosso, Lottumstraße 10a (Berlin – Prenzlauer Berg)
Beginn des Vortrags: 20 Uhr
Aus aktuellem Anlass: Die besetzen Häuser in der Habersaathstraße sollen geräumt und abgerissen werden, zu Spekulationszwecken! In den letzten Wochen unternahm der Spekulant Andreas Pichotta einige Schritte, um den Menschen in der Habersaathstraße das Leben so schwer wie möglich zu machen und eine Räumung vorzubereiten. Ein Sicherheitsdienst wurde installiert, Strom und Heizung wurden mittlerweile abgestellt und die Polizeipräsenz steigt. Auch wenn die Politik hin und wieder Unterstützung verlautet, passiert ist nichts. Es zeigt uns viel mehr, dass wir uns selbst und gegenseitig unterstützen und verteidigen müssen, im Häuserkampf sowie überall.

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Antifa-Tresen Nord-Ost: Zu Neonazi-Aktivitäten im Bezirk Pankow

Sa, 18.10.2025
Bandito Rosso, Lottumstraße 10a (Berlin – Prenzlauer Berg)
19:30 Uhr: Open doors | 20:00 Uhr: Vortrag
Tresen: all the Time

Am nächsten Samstag ab 19:30 Uhr öffnen wir wieder die Bandito-Türen für euch. Kommt vorbei, lernt unsere Gruppe kennen & lasst uns miteinander vernetzen!

Diesmal wird es ab 20 Uhr einen Input zu Neonazi-Aktivitäten im Bezirk Pankow geben. Wir werden die aktuellen Hotspots beleuchten und wollen im Anschluss daran mit euch gemeinsam Ideen gegen faschistische Bedrohungen entwickeln und aktiv werden.

Danach wie immer Kneipenbetrieb, günstige Getränke (mit & ohne Alkohol) und Kicker.

Demo gegen Waffenproduktion: Geld für den Kiez statt Waffen für den Krieg!

Demonstration
So, 12.10.2025 | 14 Uhr
Startpunkt: Nettelbeckplatz (bald: Martha-Ndumbe-Platz)
Organisation: Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion und Wehrpflicht

Aufruf:

Rheinmetall stellt um – Waffenproduktion in unserer Nachbarschaft?!

Der größte Rüstungsproduzent Deutschlands, Rheinmetall, stellt den ehemaligen Automobilzulieferer „Pierburg“ in Berlin am Humboldthain derzeit komplett um. Ab Juli 2026 sollen dort Komponenten für 155-mm-Artillerie-Munition vom Band laufen – todbringende 45 kg schwere Geschosse. Damit wird in unserer direkten Nachbarschaft zum ersten Mal seit 1945 wieder Munition hergestellt, die überall auf der Welt Krieg und Zerstörung bringt. Außerdem wird der Wedding damit potenziell zum Angriffsziel.

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NEA-Tresen meets Rotes Atelier: Die Rolle von Kunst und Kulturschaffenden in internationalen Kämpfen

Podium mit Mitgliedern des Roten Atelier und Oliver David (Staub zu Glitzer)

Sa, 16.08.2025 | 19:00 Uhr| Bandito Rosso (Lottumstr. 10 A, Prenzlauer Berg)

Die Veranstaltung ist Teil der Ausstellungseröffnung des Roten Atelier in der Jugend Welt Ladengalerie, an der sich viele revolutionäre Künstler*innen beteiligen.

Übers Wochenende geöffnet ab 13:00 Uhr -> Alle Infos auf instagram.com/rotesatelier

Was bedeutet es klassenbewusste und revolutionäre Kunst und Kultur zu schaffen? Wie können Kulturschaffende in internationale Kämpfe der Arbeiter*innen und Armen eingreifen und diese unterstützen? Welche Methoden und Organisationsformen braucht es dafür? Diese und weitere Fragen besprechen auf dem Podium am Samstag Abend der Autor Olivier David vomTheaterkollektiv Staub zu Glitzer und die Gestalter*innen Lina und Le Mob vom Roten Atelier.

Neonazi-Übergriff auf das OAT Hohenschönhausen

*** Neonazi-Übergriff und Polizeirepression beim Offenen Antifa Treffen in Hohenschönhausen ***

Heute haben wir als OAT Hohenschönhausen unser monatliches Offenes Treffen veranstaltet. Schon vor Beginn der Veranstaltung haben zwei Kiez-bekannte Jungfaschos versucht, vor dem Treffpunkt Präsenz zu zeigen. Denen haben wir jedoch eine alternative Abendgestaltung nahegelegt. Allerdings scheint der nett gemeinte Hinweis nicht gefruchtet zu haben. Stattdessen kam im Laufe des Abends eine Gruppe von mindestens sechs vollvermummten Faschos auf unseren Treffpunkt zugelaufen. Auf halben Weg blieben sie jedoch stehen, als wir angefangen haben, den Treffpunkt zu beschützen. Nach wenigen Minuten waren schon Polizeisirenen zu hören und die Fascho-Gruppe verließ den Ort wild telefonierend. Wie sie weiter agieren würden, war für uns nicht einzuschätzen. Es schien weiterhin eine deutliche Gefahr für Menschen im Kiez zu bestehen. Doch statt der Faschos fuhren mehrere Wägen der Cops vor dem Treffpunkt vor und wollten „sich mal in den Räumlichkeiten umschauen“. Vorwurf war der „Versuch des schweren Landfriedensbruchs“. Gerufen wurden sie von einem Aktivbürger aus dem Kiez. Fast anderthalb Stunden haben die Cops versucht einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss zu bekommen. Erfolg hatten sie damit nicht und verließen den Ort unverrichteter Dinge. Dennoch waren den ganzen Abend kleinere Neonazi-Gruppen im Kiez und am S-Bahnhof Wartenberg unterwegs.

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Gedenken an Dieter Eich am 23.05.25

Wir waren am 23.05.25 mit einigen Antifaschist*innen in Berlin-Buch, um an Dieter Eich zu erinnern, der hier vor 25 Jahren von Neonazis ermordeten wurde.

Dieter Eich wohnte zu dieser Zeit im selben Haus wie einer seiner späteren Mörder. In der Wohnung des Faschos feierte die rechte Clique an diesem Abend gemeinsam. Sie steigerten sich mit Rechtsrock, Alkohol und gegenseitiger Aufhetzerei in einen Gewaltrausch. Schließlich entschieden sie sich sich, Dieter Eich „aufzuklatschen“, da er erwerbslos war und bei manchen im Viertel als Trinker galt. „Wenn man so jemanden aufklatschen würde, täte man was fürs Volk“. Dieter Eich starb in dieser Nacht auf brutale Art und Weise. Er wurde Opfer eines Menschenbildes, das den Wert des Einzelnen an dessen Arbeitskraft und Erwerbstätigkeit misst. Ein Menschenbild, das auch auch außerhalb von Nazi-Kreisen in der Gesellschaft bis heute verbreitet ist und in Diskussionen etwa um die Sanktionierung von Erwerbslosen immer wieder durchscheint. Dem wollen wir uns auch heute entgegenstellen.

Die aktuell immer stärker werdende Neonazi-Jugendbewegung sieht in ihrem Äußeren nicht nur aus wie eine Kopie der rechten „Babyskins“ aus den 90er und 00er-Jahren, von ihnen geht auch die selbe Gefahr aus. Denn viele rechte Morde in den 90ern und 00er-Jahren gingen genau von dieser Sorte von Faschos aus. Das sich diese Gewaltbereitschaft mitunter in Terror kanalisiert, zeigten die Berichte über die „Letzte Verteidigungswelle“, eine Neonazijugendstruktur, die Anschläge plante und verübte. Einige ihrer Mitglieder waren gerade mal 15 Jahre alt.

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Informationsveranstaltung zur Wiederinkraftsetzung der Wehrpflicht // Mobi-Veranstaltung gegen den „Veteranentag“ am 15.06.2025 // Ein antimilitaristischer Abend der Antifa Nordost [NEA]

5.6.2025, 19 Uhr, Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin

Die Wehrpflicht ist kein harmloses Pflichtjahr, sondern ein veraltetes und repressives Instrument des bürgerlichen Staates, dass Menschen in ein System von Gehorsam, Autorität und militarisierter Gewalt zwingt. Sie dient nicht der „Allgemeinheit“, sondern bereitet den Boden für eine Gesellschaft, in der Menschen zu bloßen Werkzeugen des bürgerlichen Staates und der Kapitalist*innen entmündigt werden. Kommt zu unserer Veranstaltung und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen gegen staatlichen Zwang und für die Selbstbestimmung des Individuums. Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir einen kurzen Überblick über die Geschichte der Wehrpflicht in Deutschland geben. Darüber hinaus wollen wir über die Folgen einer Wiedereinführung der Wehrpflicht mit euch diskutieren.

Außerdem könnt ihr euch Mobi-Material und letzte Infos rund um die Veranstaltungen gegen den sogenannten „Veteranentag“ am 15.06 abholen.

Wehrpflicht? Nein danke! – Widerstand gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und entsprechender Ersatzdienste! Gegen Zwangsrekrutierung und Militarisierung der Gesellschaft!