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Audio-Mitschnitt: Veranstaltung mit Nick Brauns zu Rojava

audio_va_rojava_nick_braunsAudiomitschnitt zur Veranstaltung mit Nick Brauns zu Rojava

Mehr Infos: Revolutionäre Perspektive Berlin
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Am 8. Dezember 2015 hat der Journalist und Historiker Nick Brauns einen Vortrag beim Perspektive-Tresen der Revolutionäre Perspektive Berlin zum Thema »Rojava – Realität und Perspektive« gehalten. Es ging bei seinem Beitrag um eine Einschätzung des Projektes Rojava aus marxistischer Sicht. Dabei beleuchtete er zunächst die Geschichte der Revolution in Rojava und analysierte anschließend die aktuelle Situation bezogen auf die Ökonomie und Klassengesellschaft in Rojava. Die Selbstorganisierung in Rätestrukturen, der Aufbau von Kooperativen und der Befreiungskampf der Frauen waren ebenso Thema wie die Rolle der PYD und der Gesellschaftsvertrag. Es wurden Schwierigkeiten und Herausforderungen in Rojava beleuchtet, wie die Frage des Großgrundbesitzes, des Embargos und der taktischen Allianz mit den USA.

Filmvorführung in Weißensee: „Lauffeuer“

lauffeuer_wsee_plakat„Lauffeuer – Eine Tragödie zerreißt Odessa zu Beginn des Ukrainischen Bürgerkrieges“

Filmvorführung:
Sa, 02.05.2015 | 20:00 Uhr | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestraße 9 / Weißensee)

Veranstalter*innen: Antifas aus Nord-Ost-Berlin & Leftvision Videokollektiv
Unterstützer*innen: Rote Hilfe Berlin, Bildungsverein Kreuzpfuhl, VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen & Revolutionäre Perspektive Berlin

Flyer: [Front] [Back] | Plakat

Am 2. Mai 2014 flüchtet sich eine Gruppe von regierungskritischen Aktivisten nach heftigen Auseinandersetzungen mit Faschisten und Anhänger*innen des Euro-Maidan in das Gewerkschaftshaus in Odessa. Die Angreifer*innen werfen Moltow-Cocktails auf das Gebäude, das Feuer fängt. Sie schlagen auf diejenigen ein, die sich aus dem brennenden Gebäude retten können. 48 Menschen kommen an diesem Tag ums Leben. Der Dokumentarfilm „Lauffeuer“ nähert sich diesem schwierigen Thema und versucht, Augenzeug*innen und Angehörige der Opfer ernst zu nehmen. 16 Interviews und zahlreiches Filmmaterial halfen bei der Rekonstruktion der Ereignisse und schaffen zugleich eine kritischen Untersuchung der Rolle von Politik und Polizei. Dem 70. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus zu gedenken, sollte auch Anlass geben, auf die Ereignisse in der Ukraine zu schauen, wo die geistigen Nachfolger des Nazi-Kollaborateurs und OUN-B Führers Stepan Bandera Gewerkschaftshäuser anzünden, Parteiverbote gegen Kommunist*innen aussprechen und Pogrome gegen Jüd*innen organisieren. Diese Ereignisse sind Warnzeichen, die wir ernst nehmen müssen.

Regisseur Marco Benson wird anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen.