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7. Sept. 2015: Nazidemos in Prenzlauer Berg und Pankow

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Für Montag planen Neonazis des Berliner PEGIDA-Ablegers einen „geheimen“ Aufmarsch in Prenzlauer Berg. Für den selben Tag ruft die NPD zu einer Kundgebung in Pankow auf.

Antifa-Demo:
Mo, 07.09.2015 | 16:00 Uhr | S-Bahnhof Blankenburg (Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Blockade des Hauptbahnhofes:
Mo, 07.09.2015 | 18:30 Uhr | Hauptbahnhof (Washingtonplatz / Tiergarten)
Veranstalter*innen: Bündnis #NoBärgida

Vortreff gegen Spontanaufmärsche:
Mo, 07.09.2015 | 19:00 Uhr | Alexanderplatz (Weltzeituhr /Mitte)

Am 7. September ruft der Berliner PEGIDA-Ableger BärGiDa erneut zu einem rassistischen Aufmarsch um 18.30Uhr vom Berliner Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor auf. Der rechte Aufzug konnte vergangenen Montag seit langem wieder blockiert werden. Um eine erneute Niederlage zu vermeiden, kündigen Teile des BärGiDa-Bündnisses an, am Spontanaufmärsche durchzuführen. Auf der Facebookseite „Wir Für Berlin & Wir Für Deutschland“ heißt es Wir werden geschlossen am Montag Bärgida verlassen nah ihrer Kundgebung am Hbf!“.

Für 19.45 Uhr haben die Faschisten eine Route durch den Prenzlauer Berg angemeldet.
Die Route: Otto-Braun-Straße – Greifswalder Straße – zum S-Bahnhof Landsberger Allee.

Die zweite Ausweichroute wird bisher von der Polizei geheim gehalten. Es ist davon auszugehen, dass BärGiDa flexibel agieren wird.

Martin Sonnenburg, Sprecher der North-East Antifascists [NEA] Berlin, bezeichnet dass Verhalten der Berliner Polizei als „unmöglich“. Durch die Geheimhaltung der „spontanen“ BärGiDa-Routen helfe die Polizei aktiv bei deren Durchsetzung. So gelang es  BärGiDa im Sommer ihre Aufmärsche in Friedrichshain (28. Juli 2015) und mehrmals in Moabit durchzuführen.

Auch die NPD ruft für den 7. September zu einer Kundgebung auf. Diese richtet sich gegen Roma, welche im Pankower Stadtteil Blankenburg ansässig sind. Auftaktort der NPD ist 16:30 Uhr Krugstege/Bahnhofsstraße. Die North East Antifa ruft zur Gegendemo auf.

Die alarmierenden Bilder brennender Asylunterkünfte und rassistischer Bürgermobs, verdeutlichen die Notwendigkeit Rassisten die Möglichkeit zu nehmen, vor die Wohnorte von Geflüchteten zu ziehen. „Die Wahl der BärGiDa-Route ist kein Zufall. In der Nähe des S-Bhf. Landsberger Alle befinden sich zwei Geflüchtetenunterkünfte. Wir werden darum dafür sorgen, dass die Faschisten nicht in die Nähe ihrer Abschlusskundgebung gelangen.“ so Martin Sonnenburg weiter.

“Ob BärGiDa oder NPD – dem Vorhaben, das vorherrschende rassistische Klima in der Gesellschaft öffentlich weiter zu befeuern, muss Einhalt geboten werden. Wenn BärGiDa wiederholt ausgebremst wird, könnte dies ihren wöchentlichen Aufmarsch deutlich unattraktiver machen und die Zahl der Teilnehmenden reduzieren” resümiert Martin Sonnenburg.

Infos im Netz:
https://twitter.com/nopegida_berlin
https://twitter.com/antifanordost

North-East Antifascists [NEA] – 6. September 2015

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