Kategoriearchiv: Infoabend

Informationsveranstaltung zur Wiederinkraftsetzung der Wehrpflicht // Mobi-Veranstaltung gegen den „Veteranentag“ am 15.06.2025 // Ein antimilitaristischer Abend der Antifa Nordost [NEA]

5.6.2025, 19 Uhr, Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin

Die Wehrpflicht ist kein harmloses Pflichtjahr, sondern ein veraltetes und repressives Instrument des bürgerlichen Staates, dass Menschen in ein System von Gehorsam, Autorität und militarisierter Gewalt zwingt. Sie dient nicht der „Allgemeinheit“, sondern bereitet den Boden für eine Gesellschaft, in der Menschen zu bloßen Werkzeugen des bürgerlichen Staates und der Kapitalist*innen entmündigt werden. Kommt zu unserer Veranstaltung und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen gegen staatlichen Zwang und für die Selbstbestimmung des Individuums. Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir einen kurzen Überblick über die Geschichte der Wehrpflicht in Deutschland geben. Darüber hinaus wollen wir über die Folgen einer Wiedereinführung der Wehrpflicht mit euch diskutieren.

Außerdem könnt ihr euch Mobi-Material und letzte Infos rund um die Veranstaltungen gegen den sogenannten „Veteranentag“ am 15.06 abholen.

Wehrpflicht? Nein danke! – Widerstand gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und entsprechender Ersatzdienste! Gegen Zwangsrekrutierung und Militarisierung der Gesellschaft!

 

Podium: Rassistische Gewalt und migrantischer Widerstand zur Wendezeit in Westberlin

Samstag 31. Mai | 19 Uhr | Interkulturelles Zentrum BKK Linde (Wilhelm-Gericke-Straße 42, Berlin – Reinickendorf)
Veranstaltet von: AK Gedenken des Netzwerks Reinickendorf Aktiv

Am 12. Mai jährt sich zum 36. Mal der Todestag von Ufuk Şahin, der am 12. Mai 1989 in Wittenau aus rassistischen Motiven angegriffen und ermordet wurde. Nach seinem Tod fanden in Reinickendorf und im Rest von Berlin Gedenkkundgebungen und Demonstrationen gegen rassistische Gewalt statt. Wir wollen diese Ereignisse zum Anlass nehmen, um mit Aktivisten aus der Zeit über rassistische Politik und Gewalt durch Neonazis in Berlin zur Wendezeit zu sprechen, aber auch über selbstorganisierten Widerstand; antifaschistische und antirassistische Demonstrationen, Kundgebungen, Bündnisse, Zeitschriften und weitere Protestformen. Wie blicken die Aktivisten auf die Zeit um 1989 zurück und wie bewerten sie die Lage heute?

 

Offener Antifa Tresen der North-East Antifascists [NEA]

Sa, 22.03.2025 , Bandito Rosso, Lottumstraße 10a (Berlin – Prenzlauer Berg)
19:00 Uhr: Open doors | 20:00 Uhr: Offener Antifa Tresen: all the Time

Seit 2007 veranstalteten wir als North-East Antifascists [NEA] unsere monatlichen Antifa-Tresen. Er findet in der Regel jeden dritten Samstag im Monat im Bandito Rosso in Prenzlauer Berg statt. Hier gibt es Info-Veranstaltungen, Filme, Kneipenquiz und die Möglichkeit mit uns in Kontakt zu kommen. In der Regel gibt es kühle und kostengünstige Getränke.

Antifa-Tresen Nord-Ost: Wie Compact und AfD gemeinsame Sache machen

Sa, 15.02.2025
Bandito Rosso, Lottumstraße 10a (Berlin – Prenzlauer Berg)
19:00 Uhr: Open doors | 20:00 Uhr: Vortrag
Tresen: all the Time

Schon lange vor der großangelegten Promokampagne ‚Die blaue Welle‘ war klar, dass Jürgen Elsässers rechtes Medienprojekt COMPACT und die AfD sowohl inhaltlich als auch strategisch miteinander verflochten sind. Seit der Gründung der Partei teilen sich beide Themen, Zielgruppen, Akteure und Projekte und geben einander große Gefallen: So erweitert COMPACT beispielsweise schrittweise den Raum des Sagbaren für die AfD und zieht neue Zielgruppen an, während es zugleich von der institutionellen Stellung der AfD profitiert und Spenden von der AfD annimmt. Am 15. Februar wollen wir gemeinsam die Geschichte der Verbindung zwischen AfD und COMPACT betrachten, inhaltliche und personelle Überschneidungen analysieren und gemeinsame Projekte sowie Strategien reflektieren. Mit euch zusammen möchten wir diskutieren, wie wir diese Zusammenarbeit verhindern & die AFD, Compact und die sie umgebende Neue Rechte effektiv bekämpfen können. Nach dem Vortrag ist Raum für den Austausch weiterer Ideen und Vernetzung bei kalten und warmen Getränken.

Warum die AfD keine Friedenspartei ist

Do, 06.02.2025 | 19 Uhr | Baiz (Schönhauser Allee 26A)

Die AfD inszeniert sich seit Beginn des Kriegs in der Ukraine immer vehementer als Friedenspartei – ja zum Teil sogar als die vermeintlich einzige Friedenspartei. Doch was ist wirklich dran? Wie steht die AfD zu Aufrüstung? Wie steht sie zu Rüstungsunternehmen? Wie steht sie zur Bundeswehr und zur NATO? Welche Widersprüche gibt es in der Selbstdarstellung der AfD als vermeintliche Friedenspartei?

Diese Fragen wird Alexander Kleiß von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) auf Basis einer im April 2024 erschienenen Studie beantworten.

Eine Veranstaltung organisiert von der Gruppe North-East Antifascists [NEA]

 

Rechte Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern – Tresen der Antifa Nordost (NEA)

18.1.2025, 19:30 Uhr, Lottumstr. 10a, 10119 Berlin-Prenzlauer Berg
Rechte Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern (MV) reichen von verschwörungsideologischen Gruppierungen über mehrere im „Deutschen Burschenschaft“ Verband organisierte Burschenschaften, die AFD bis hin zu faschistischen Straßenschläger:innen und Rechtsterrorist:innen. Sie haben Verbindungen zueinander und vernetzen sich auch bundesweit. Zeit genauer hinzuschauen: Zu Gast sind diesmal Antifaschist:innen aus Greifswald, die uns einen Überblick über die rechte Szene in MV geben werden. Nach dem Vortrag bleibt Raum für Fragen & Diskussion: welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten bestehen zwischen faschistischen Organisationen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Wo gibt es bundesweite Kooperationen? Was sind die Strategien der Antifaschist:innen vor Ort gegen den jährlich stattfindenden NPD-Aufmarsch in Demmin?
Open Doors: 19:30 Uhr // Vortragsbeginn: 20:00 Uhr
Nach dem Vortrag ist wie immer ein offener Kneipenabend und Raum, um, sich miteinander zu vernetzen.

Antifa-Tresen Nordost & Filmvorführung: Genderation

Filmvorführung anlässlich des Trans Day of Remembrance
Genderation (2021, BRD, Regie: Monika Treut)

16.11.2024 | Bandito Rosso | Lottumstr. 10 A | 10119 Berlin
Open Doors: 19 Uhr | Filmbeginn: 20 Uhr | danach: Tresen

 

Über zwei Jahrzehnte nach dem queeren Klassiker-Dokumentarfilm Gendernauts (1999) kehrt Monika Treut nach Kalifornien zurück, um die Protagonist*innen von damals wieder zu treffen. Sandy Stone, Susan Stryker, Stafford und Max Wolf Valerio waren einst die jungen Pionier*innen der Transbewegung und lebten alle in der Außenseitermetropole San Francisco. Heute sind die Protagonist*innen zwischen 58 und 84 Jahre alt. Der Film dokumentiert ihr gegenwärtiges Leben und zeigt auch, warum sie es sich nicht mehr leisten können, in San Francisco zu wohnen, das immer stärker gentrifiziert wird. Doch die Energie der Gendernaut*innen und ihrer Unterstützer*nnen Annie Sprinkle und Beth Stephens ist ungebrochen. Genderation wirft einen utopischen Blick zurück und zeigt den kreativen Widerstand der Gendernaut*innen gegen die aktuellen Lebensbedingungen in den USA.

Mitschnitt: Podiumsdiskussion zu antifaschistischen Strategien gegen die Normalisierung der AFD

Vor der Landtagswahl in Brandenburg: Wie stoppen wir gemeinsam den Rechtsruck? Antifaschistische Strategien gegen die Normalisierung der AFD. Podium vom 04.08 in der Baiz.

Die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg stehen kurz bevor. Am 22.09 findet die Wahl in Brandenburg statt. Mit der AFD könnte in allen genannten Bundesländern zum ersten Mal seit 1945 eine faschistische Partei zur stärksten Kraft werden. Höchste Zeit für uns als Antifaschist:innen uns die Frage zu stellen: Wie stoppen wir gemeinsam den Rechtsruck? Wie können wir die Normalisierung der AFD verhindern und ihr eine linke Gegenmacht entgegensetzen?

Auf dem Podium diskutierten die Antifa Falkensee, die Antifa Königs-Wusterhausen und das JWP Mittendrin am 04.08 in der stark gefüllten Baiz über das Erstarken der AFD in Brandenburg, die Auswirkungen auf linke, migrantische & queere Menschen in Brandenburg, Strategien gegen die AFD & ihr Vorfeld und wie Antifas aus Berlin linke Strukturen in Brandenburg unterstützen und eine bessere Vernetzung stattfinden kann.

Die hohen Besucher:innenzahlen zeigten, dass die Wahlen in Brandenburg auch in Berlin viele Antifaschist:innen beschäftigen und die Bereitschaft besteht sich zu vernetzen & gegenseitig zu supporten, um die AFD auch in Regionen abseits der Großstadt, wo antifaschistische Kämpfe oft schwerer sind, gemeinsam zurückzudrängen. Gehen wirs an!

Antifa-Tresen Nordost & Infoveranstaltung zum Antikriegstag

Sa. 17. August 2024
Bandito Rosso

Open Doors: 20:00
Vortragsbeginn: 20:30

Am 01.09, der seit Ende des zweiten Weltkrieges in Erinnerung an den Überfall des faschistischen Deutschlands auf Polen am 01. September 1939 als Antikriegstag begangen wird, organisiert die Föderation Klassenkämpferischer Organisationen in Berlin eine Demo gegen Krieg und Faschismus. Bei unserem Tresen wird die Gruppe über den Stand der Planungen informieren und ihre Einschätzung zum aktuellen Erstarken des Faschismus in Deutschland in Bezug auf die AFD und die kommenden Landtagswahlen ist Sachsen, Thüringen und Brandenburg vorstellen. Danach gibt es wie immer einen Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung.

Antifa-Tresen & Infoveranstaltung zum Kobane-Prozess

ANTIFA NORDOST-TRESEN

Vortrag zum Kobane-Prozess (Referent*innen: ZORA)
+ Kurzinput zu Halim Dener, Bustickets zur Gedenkdemo am 06.07. in Hannover

Sa. 15.06.2024 | Bandito Rosso | Lottumstr. 10A

Ab 19:30 Uhr geöffnet | 20 Uhr Vortrag | im Anschluss Tresen

Vor vier Wochen wurden in der Türkei die Urteile im sogenannten Kobane-Prozess verkündet. In dem Schauprozess wurden Oppositionelle, darunter die Vorstandsmitglieder der HDP, zu drakonischen Strafen verurteilt. Der Vortrag erläutert die politischen Hintergründe des Prozess, die massive Repression des türkischen Staates gegen linke und kurdische Oppositionelle und wirft ein Licht auf die aktuelle politische Lage in der Türkei.

Zudem möchten wir die Veranstaltung nutzen um zur Halim-Dener-Gedenkdemo zu mobilisieren.

Am 30. Juni jährt sich der Todestag von Halim Dener zum 30. Mal. Halim Dener war ein kurdischer Jugendlicher der beim plakatieren in Hannover von einem deutschen Polizisten erschossen wurde.

Halim wurde 1977 in Nordkurdistan geboren und floh aufgrund der brutalen Unterdrückung und Assimilierung durch den türkischen Staat nach Deutschland. In der Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli 1994, in der Halim erschossen wurde, klebte er gemeinsam mit anderen Plakate gegen das PKK-Verbot, das ein halbes Jahr zuvor erlassen worden war.

Der Fall Halim Dener macht deutlich wie Unterdrückung, Flucht, Rassismus, Repression und Polizeigewalt zusammenhängen. Gleichzeitig steht Halim Dener für Widerstand und gemeinsamen antirassistischen und internationalistischen Kampf.

Am 06.Juli 2024 findet die Bundesweite Demo in Gedenken an Halim Dener in Hannover statt.

Es wird die Möglichkeit geben beim Tresen Tickets für die Busanreise von Berlin nach Hannover zu erwerben.

Demoaufruf, Infos, Hintergründe und Updates:
halimdener.blackblogs.org