Kategoriearchiv: Ankündigung

Podium: Rassistische Gewalt und migrantischer Widerstand zur Wendezeit in Westberlin

Samstag 31. Mai | 19 Uhr | Interkulturelles Zentrum BKK Linde (Wilhelm-Gericke-Straße 42, Berlin – Reinickendorf)
Veranstaltet von: AK Gedenken des Netzwerks Reinickendorf Aktiv

Am 12. Mai jährt sich zum 36. Mal der Todestag von Ufuk Şahin, der am 12. Mai 1989 in Wittenau aus rassistischen Motiven angegriffen und ermordet wurde. Nach seinem Tod fanden in Reinickendorf und im Rest von Berlin Gedenkkundgebungen und Demonstrationen gegen rassistische Gewalt statt. Wir wollen diese Ereignisse zum Anlass nehmen, um mit Aktivisten aus der Zeit über rassistische Politik und Gewalt durch Neonazis in Berlin zur Wendezeit zu sprechen, aber auch über selbstorganisierten Widerstand; antifaschistische und antirassistische Demonstrationen, Kundgebungen, Bündnisse, Zeitschriften und weitere Protestformen. Wie blicken die Aktivisten auf die Zeit um 1989 zurück und wie bewerten sie die Lage heute?

 

Am 26. April bundesweit Naziaufmärsche verhindern!

Nachdem bereits am 22. März bundesweit faschistische Gruppen unter dem Titel „Gemeinsam für Deutschland“ auf die Straßen gegangen sind, wird für den 26. April unter dem gleichen Titel mobilisiert. Aktuell von Nord nach Süd in: Flensburg, Itzehoe, Bad Schwartau, Cuxhaven, Rostock, Hamburg, Bremen, Oranienburg, Berlin, Magdeburg, Dortmund, Thorgau, Weimar, Koblenz, Frankfurt am Main, Aschaffenburg, Saarland, Nürnberg, Karlsruhe, Reutlingen, Balingen, München.

Was vor zwei Monaten noch aus einem etwas verwirrten Querdenken-Spektrum zu kommen schien, muss man spätestens nach dem 22. März beim Namen nennen: Naziaufmärsche. In allen 16 Bundesländern. Mit bis zu tausenden Rechten, darunter hunderte organisierte Neonazis.

Initiiert sind sie vom rechten Rand von Querdenken, mit klarer Zielgruppe. Wie viele junge und altbekannte Faschos in den verschiedenen Städten dem Querdenken-Aufruf folgen, ist lokal bisher durchaus unterschiedlich. Doch überall dort, wo Jugendgruppen wie „Deutsche Jugend Voran“ oder „Revolte“ aus dem Boden sprießen, suchen sie auch die Gelegenheit, auf die Straße zu gehen.
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Demonstration am 30.04.: Löhne erhöhen. Mieten senken. Frieden schaffen.

Demonstration
Mi, 30.04.2025 | 17:00 Uhr | Elise-und-Otto-Hampel-Platz / U-Bhf. Leopoldplatz
Endpunkt: S-Bhf. Humboldthain

Organisation: Hände Weg vom Wedding
Aufrufende: Stadtteilkomitee Wedding, DKP Berlin-Wedding, Young Struggle,Interbrigadas e.V., Forum Gewerkschaftliche Linke Berlin,Die Linke – Bezirksorganisation Wedding, Revolutionäre Perspektive Berlin, North East Antifa, Antifa Westberlin, Kommunistischer Aufbau,Interbüro, Kiezhaus

Am Mittwoch, den 30.04. werden wir den Widerstand gegen die Armuts- und Kriegspolitik der Herrschenden gemeinsam auf die Straße tragen. Hier dokumentieren wir den Aufruf und zeigen auf, warum es jetzt wichtiger denn je ist, für höhere Löhne, niedrigere Mieten und Frieden aufzustehen. Die Demonstrationsroute werden baldmöglichst bekanntgeben. Kommt mit!

Seit Jahren wird in Berlin gespart und gekürzt. Diese Kürzungspolitik wurde jetzt auf einen neuen Höhepunkt getrieben: In den Bereichen Bildung, Soziales, Kultur und der öffentlichen Infrastruktur wird mit neuer Wucht eingespart und kaputtgespart. Dieser Angriff auf unsere Lebens- und Versorgungssituation kommt trifft auf eine ohnehin schon katastrophale Wohnsituation, mit der wir es in Berlin seit Jahren zu tun haben:
Große Immobilienkonzerne bereichern sich an unseren viel zu hohen Mieten.

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Offener Antifa Tresen der North-East Antifascists [NEA]

Sa, 22.03.2025 , Bandito Rosso, Lottumstraße 10a (Berlin – Prenzlauer Berg)
19:00 Uhr: Open doors | 20:00 Uhr: Offener Antifa Tresen: all the Time

Seit 2007 veranstalteten wir als North-East Antifascists [NEA] unsere monatlichen Antifa-Tresen. Er findet in der Regel jeden dritten Samstag im Monat im Bandito Rosso in Prenzlauer Berg statt. Hier gibt es Info-Veranstaltungen, Filme, Kneipenquiz und die Möglichkeit mit uns in Kontakt zu kommen. In der Regel gibt es kühle und kostengünstige Getränke.

Antifa-Tresen Nord-Ost: Wie Compact und AfD gemeinsame Sache machen

Sa, 15.02.2025
Bandito Rosso, Lottumstraße 10a (Berlin – Prenzlauer Berg)
19:00 Uhr: Open doors | 20:00 Uhr: Vortrag
Tresen: all the Time

Schon lange vor der großangelegten Promokampagne ‚Die blaue Welle‘ war klar, dass Jürgen Elsässers rechtes Medienprojekt COMPACT und die AfD sowohl inhaltlich als auch strategisch miteinander verflochten sind. Seit der Gründung der Partei teilen sich beide Themen, Zielgruppen, Akteure und Projekte und geben einander große Gefallen: So erweitert COMPACT beispielsweise schrittweise den Raum des Sagbaren für die AfD und zieht neue Zielgruppen an, während es zugleich von der institutionellen Stellung der AfD profitiert und Spenden von der AfD annimmt. Am 15. Februar wollen wir gemeinsam die Geschichte der Verbindung zwischen AfD und COMPACT betrachten, inhaltliche und personelle Überschneidungen analysieren und gemeinsame Projekte sowie Strategien reflektieren. Mit euch zusammen möchten wir diskutieren, wie wir diese Zusammenarbeit verhindern & die AFD, Compact und die sie umgebende Neue Rechte effektiv bekämpfen können. Nach dem Vortrag ist Raum für den Austausch weiterer Ideen und Vernetzung bei kalten und warmen Getränken.

Warum die AfD keine Friedenspartei ist

Do, 06.02.2025 | 19 Uhr | Baiz (Schönhauser Allee 26A)

Die AfD inszeniert sich seit Beginn des Kriegs in der Ukraine immer vehementer als Friedenspartei – ja zum Teil sogar als die vermeintlich einzige Friedenspartei. Doch was ist wirklich dran? Wie steht die AfD zu Aufrüstung? Wie steht sie zu Rüstungsunternehmen? Wie steht sie zur Bundeswehr und zur NATO? Welche Widersprüche gibt es in der Selbstdarstellung der AfD als vermeintliche Friedenspartei?

Diese Fragen wird Alexander Kleiß von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) auf Basis einer im April 2024 erschienenen Studie beantworten.

Eine Veranstaltung organisiert von der Gruppe North-East Antifascists [NEA]

 

Aufruf zum Protest gegen den Wahlkampfabschluss der Berliner AfD

Am 22. Februar 2025 will die Berliner AfD ihren Wahlkampfabschluss in Hohenschönhausen abhalten. Einen Tag vor der Wahl stellt sich die Partei mal wieder vor das Linden Center. Doch wir werden uns dagegen stellen.

Der Bezirk Lichtenberg war im Wahlkampf ein Schwerpunkt der AfD. Die rassistische Partei hat hier Beatrix von Storch aufgestellt. Die westdeutsche Adlige soll das sicher geglaubte Direktmandat holen. Deshalb wurden in den letzten Wochen AfD-Gruppen aus ganz Berlin in den Bezirk gekarrt, um hier Flyer zu verteilen und Plakate aufzuhängen. Inhaltlich hat sich die Partei voll und ganz auf die Hetze gegen neue Unterkünfte für Geflüchtete eingeschossen. Doch die sozialen Probleme in unseren Kiezen werden nicht durch Abschottung und Ausgrenzung gelöst. Ja, es gibt zu wenig Schul- und Kitaplätze und die ärztliche Versorgung könnte auch besser sein. Doch die Lösung kann nicht sein, nach unten zu treten. Die Menschen, die neu in den Bezirk kommen, sind nicht das Problem. Das Problem ist eine jahrelang verfehlte Bezirks-, Stadt- und Bundespolitik, die sich nicht für soziale Belange eingesetzt und das Gesundheitssystem kaputtgespart hat. Daran wird auch die AfD nichts ändern.

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Das offene Antifa Treffen HSH startet in die zweite Runde!

31.01, 18 Uhr, WB13. Am Berl 13, 13051 Berlin

Kommt dazu am Freitag, den 31.01, um 18 Uhr ins WB13 (Am Berl 13, 13051 Berlin)! Um 18 Uhr starten wir mit dem gemeinsamen Plenum, um 20 Uhr wird es ein Antifa-Quiz geben. Außerdem gibt es vegane Küfa.

Thema diesmal wird hauptsächlich der AFD-Wahlkampf im Bezirk sein. Es wird daneben aber auch Raum für weitere Themen und Ideen geben.

Es ist egal, ob du bereits „Antifa-Vorerfahrung“ hast oder neu dazukommen willst. Willkommen sind alle Menschen, die im Kiez selbstorganisiert und unabhängig von Staat / Parteien antifaschistisch aktiv werden wollen und dabei einen antirassistischen & feministischen Grundkonsens teilen.

Das WB13 ist barrierefrei erreichbar / hat ein barrierefreies WC. Falls du etwas brauchst, um an den Treffen teilnehmen zu können oder vorab Fragen hast schreib uns unter oat-hsh@riseup.net

AFD raus aus unseren Klassenzimmern – Schulverweis für Jeanette Auricht!

23.01.25, 10 Uhr, Tagore-Gymnasium in Marzahn

Für morgen, den 23.01.25, um 10 Uhr, ist am Tagore-Gymnasium in Marzahn eine Podiumsdiskussion zu den anstehenden Bundestagswahlen geplant. Eingeladen sind alle relevanten demokratischen Parteien. Daneben hat es sich die Schulleiterin Angela Touré nicht nehmen lassen auch die AFD in Gestalt der stellvertretenden Landesvorsitzenden Jeanette Auricht (Höcke-Fangirl & ihrem braunen Idol inhaltlich in nichts nachstehend) zu dem Podium einzuladen. Unter dem Motto „Wir müssen ja mit allen reden“ sieht es Touré als ihre Pflicht an auch eine extrem rechte, neo-faschistische Partei an den Tisch zu bitten und ihre Schüler:innen dem rassistischen, queerfeindlichen und antifeministischen Gelaber von Auricht auszusetzen. Dass es insbesondere für direkt von der menschenfeindliche Politik der AFD betroffene Schüler:innen eine belastende Situation darstellt, wenn an dem Ort, an dem sie eigentlich geschützt und ungestört lernen sollten, einer AFDlerin eine Bühe für ihre Hetzreden gelassen wird scheint Touré nicht zu interessieren. Mit ihren Schüler:innen und Teilen des Kollegiums möchte die Schulleiterin ohnehin lieber nicht in den politischen Diskurs gehen. Ihnen versuchte sie bereits im Vorfeld Protest gegen die Veranstaltung zu untersagen.

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Rechte Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern – Tresen der Antifa Nordost (NEA)

18.1.2025, 19:30 Uhr, Lottumstr. 10a, 10119 Berlin-Prenzlauer Berg
Rechte Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern (MV) reichen von verschwörungsideologischen Gruppierungen über mehrere im „Deutschen Burschenschaft“ Verband organisierte Burschenschaften, die AFD bis hin zu faschistischen Straßenschläger:innen und Rechtsterrorist:innen. Sie haben Verbindungen zueinander und vernetzen sich auch bundesweit. Zeit genauer hinzuschauen: Zu Gast sind diesmal Antifaschist:innen aus Greifswald, die uns einen Überblick über die rechte Szene in MV geben werden. Nach dem Vortrag bleibt Raum für Fragen & Diskussion: welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten bestehen zwischen faschistischen Organisationen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Wo gibt es bundesweite Kooperationen? Was sind die Strategien der Antifaschist:innen vor Ort gegen den jährlich stattfindenden NPD-Aufmarsch in Demmin?
Open Doors: 19:30 Uhr // Vortragsbeginn: 20:00 Uhr
Nach dem Vortrag ist wie immer ein offener Kneipenabend und Raum, um, sich miteinander zu vernetzen.