Schlagwortarchiv: Solidarität

Kundgebungen: Freiheit für die politischen Gefangenen in Ägypten!

plakat_aegyptische_gefangene_kundgebungFreiheit für die politischen Gefangenen in Ägypten!

Solidaritäts-Kundgebung:
Sa, 23.01.2016 | 14:00 Uhr | Ägyptische Botschaft (Stauffenbergstraße 6-7 / Tiergarten)

Weitere Kundgebungen in Hamburg (Generalkonsulat Mittelweg 183) und Frankfurt am Main (Generalkonsulat Eysseneckstraße34)

Mehr Infos: Freundeskreis Ahmed Said
Mobi-Video: Freiheit für die politischen Gefangenen in Ägypten!

Über 40.000 politische Gefangene sind seit dem Sturz des gewählten Präsidenten Mursi durch das Militär unter Führung von General Sisi hinter Gittern gelandet. Hinzu kommen mindestens 163 Studierende, die verschwunden sind. Die Dunkelziffer liegt weit höher. Von den wenigen Entführten, die inzwischen wieder aus der Haft entlassen wurden, berichteten viele von Folter in den überfüllten Haftanstalten der ägyptischen Polizei. Hassiba Sahraoui, regionale Leiterin von Amnesty International, sprach darum von einer „Gefängnis-Generation“. Der Weg der Jugendbewegung, welche die Revolte des Jahres 2011 maßgeblich angetrieben hatte, führte von der Straße ins Gefängnis. Jetzt, kurz vor dem 25. Januar – Jahrestag der Revolution – überzieht das Sisi-Regime das Land mit einer nie dagewesenen Verhaftungs- und Verfolgungswelle, die sich insbesondere gegen die ehemaligen Revolutionäre und ihre Sympathisanten richtet. Aus Angst vor einem erneuten Aufstand versuchen die Sicherheitskräfte mit allen Mitteln Widerstand im Keim zu ersticken.

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[NEA]-Tresen: „PKK Verbot aufheben“

tresen_1601_bannerPKK Verbot aufheben!

Antifa-Tresen und Info-Veranstaltung:
Do, 21.01.2016 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*innen: Rechtshilfefond Azadi e.V.
Eintritt: frei
Material: [Flyer] | [Banner]

PKK Verbot aufheben!
Vor 22 Jahren wurde in Deutschland das Betätigungsverbot gegen die Arbeiter*innenpartei Kurdistans PKK verhängt und diese im Jahre 2002 auf die Terrorliste der EU und der USA gesetzt. Es folgte eine Welle der Kriminalisierung gegen Kurd*innen mit Ausgrenzung aus dem sozialen und politischen Leben. Zehntausende Verfahren wurden geführt wegen des Zeigens verbotener Symbole oder des Rufens von unerwünschten Parolen auf Demonstrationen. Tausenden Kurdinnen und Kurden wurde aufgrund ihres politischen Engagements die Einbürgerung verweigert oder sie erhielten Ausweisungsverfügungen wegen angeblicher Unterstützung terroristischer Aktivitäten, die sich bei näherem Hinsehen auf die Teilnahme an legalen Demonstrationen und Veranstaltungen beschränkten. Auf der Grundlage des § 129b befinden sich aktuell 7 Kurden in deutschen Gefängnissen, sei es in Untersuchungshaft oder nach Verurteilung zu mehrjährigen Haftstrafen.

Stoppt die Massaker in Kurdistan!
Seit mehreren Monaten verhängt der türkische Staat in den kurdischen Städten wochenlange Ausgangssperren und tötet wahllos die Zivilbevölkerung. Es gab bislang über 200 Tote. Vergleichbar mit der Situation in syrischen Städten feuert das türkische Militär mit Panzern, schwerer Artillerie und auch aus der Luft in die kurdischen Wohngebiete. Zu alldem schweigt die Bundesregierung nicht nur, sondern leistet auch aktiv Unterstützung, indem sie die kurdische Opposition hier in Deutschland verfolgt.

Dazu gibt es wie immer leckeres veganes Essen und wunderbare Soli-Cocktails – dieses Mal für den Kiezladen Friedel 54.

9. Januar: Kiez-Demo: „HG und M99 verteidigen!“

m99_hg_verteidigen_plakatHG und M99 verteidigen!

Soli-Demo für das M99 & HG:
Sa, 09.01.2016 | 14:00 Uhr | Heinrichplatz (Kreuzberg)

Material: [Plakat]
Mehr Infos: #hg_m99

Seit 1985 gibt es den Laden M99 in der Manteuffelstraße in Berlin-Kreuzberg. Den namensgebenden “Revolutionsbedarf” hat der Ladeninhaber HG bereits vorher verkauft. Mit seiner langen Geschichte ist der M99 heute einer der wenigen Orte, in dem der sprichwörtliche widerständige Geist eines alten Kreuzberges noch zu wehen scheint – auch wenn das Viertel rundrum inzwischen stark durchgentrifiziert ist. Der M99 ist kein Ort, wo es immer nur um’s Konsumieren geht. Hier muss jede*r auch was tun, um die Ware zu bekommen. Jede*r, der*die einmal da war, wird den M99 niemals vergessen, was vor allem an seinem Inhaber HG liegt. Mit voller Hingabe betreibt er seinen Laden und wohnt in den Räumlichkeiten darüber. Eine Zwangsräumung würde seine berufliche und private Existenz vernichten.

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Info-Veranstaltung: „Möglichkeiten der praktischen Solidarität mit Rojava“

va_yxk_phnxMöglichkeiten der praktischen Solidarität mit Rojava

Info-Veranstaltung:
Mi, 19.08.2015 | 20:00 Uhr | Friedel54 (Friedelstraße 54 / Neukölln)

Veranstalter*innen und mehr Infos: Friedel54
Referent*innen: Verband der Studierenden aus Kurdistan / Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK) Berlin & PHNX

Dieses Mal beim Punkrocktresen zu Gast:
YXK und PHNX, die Infos zur praktischen Solidarität mit Rojava und ihre aktuell laufenden Projekte geben werden.
Außerdem, wie jeden dritten Mittwoch in eurem LieblingsLaden: Sokü, Dosenbier, Pfeffi, Punkrock!

Mietsteigerung: Solidarische Prozessbegleitung für Weddinger Hausgemeinschaft

wedding_hausgemeinschaftSolidarische Prozessbegleitung für Weddinger Hausgemeinschaft

Weitere Gerichtstermine zur solidarischen Prozessbegleitung gegen die Zwangssanierung und Mieterhöhung für die Hausgemeinschaft der Bornholmer 50 und Jülicher 30. Kleines Frühstück im Amtsgericht Wedding, Berlin Brunnenplatz 1 gefällig? – kommt zahlreich!

Solidarische Prozessbegleitung:
Do, 16.04.2015 | 09:45 Uhr | Amtsgericht Wedding / Saal 363 (Brunnenplatz 1 / Wedding)
Di, 19.05.2015 | 10:00 Uhr | Amtsgericht Wedding / Saal 258 (Brunnenplatz 1 / Wedding)

Chronologie der Ereignisse: www.stiftungedithmaryonklagt.de/chronologie.html

Die Häuser Bornholmer Straße 50 und Jülicher Straße 30 wurden von einer privaten Eigentümerin an die Schweizer Stiftung Edith Maryon vererbt. Obwohl die Stiftung die Häuser geschenkt bekommen hat und die Auflage besteht, „weiterhin günstigen Wohnraum anzubieten und bis auf weiteres 95% der Nettomieteinnahmen ins Gebäude zur reinvestieren”, wird durch Modernisierungsankündigung die Kaltmiete bis auf 7,90 Euro pro qm getrieben. Zum Teil massive Grundrissveränderungen sollen zudem die beste Vermarktung der Wohnungen sicherstellen.  Verhandlungen mit der Stiftung sind bislang an ihrem Beharren auf 11% Modernisierungsumlage gescheitert. So ergeben sich aus den Wohnungen Renditen von bis zu 25,9%. Die Stiftung Edith Maryon, vertreten durch ihren Geschäftsführer Christoph Langscheid, zerrt uns nun vor Gericht, um ihre finanziellen Interessen durchzusetzen. Uns ist klar, daß wir uns gegen eine Stiftung wenden, die viele gute Projekte ermöglicht hat. In diesem Fall läuft jedoch etwas aus dem Ruder, wofür wir keine Erklärung haben und auch nicht bekommen.

So werden wir nach den Worten des Chefs der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, verfahren: „Wir werden tun, was wir tun müssen…“

Soli-Party: Für mehr blühende Landschaften im Nord-Osten!

soliparty_landschaften_flyer_frontFür mehr blühende Landschaften im Nord-Osten!

DJ-Soli-Party:
Fr, 20.03.2015 | 22:00 Uhr | Lauschangriff (Rigaer Straße 103 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Flyer: [Front / Back]
Special: Soli-Wackelpudding für 1€

Am 20.03. feiern wir mit Euch mal wieder ’ne geile Soli-Sause, denn wohlgemerkt: Der Kampf gegen Kapitalismus kostet Geld. Auch die staatliche Repressionsmaschinerie versucht sich in einer Kapitalumverteilung von unten nach oben, der wir mit Eurem Soli-Gesaufe entgegenwirken wollen.

Kurzum: Da Antifa angeblich tot ist, brauchen wir jede Menge Kohle für linke, emanzipative Aufbauarbeit im Nordosten. Also kommt zahlreich, trinkt reichlich und lasst Euch unseren veganen Wodka-Wackelpudding schmecken.

LineUp:
– TurnTableTölpelz (Punk-Evergreens)
– 2Drunk2Dance (80er, 90er, Trash & Hits)
– Cordon Blau (80er)
– DJ Muss man wissen! (Trash, Schlager, Dorfdisco)

Bau auf! Bau auf!
Für mehr blühende Landschaften im Nordosten!
Hashtag: Sogar Helmut Kohl würde hinjehn…