Schlagwortarchiv: Junge Freiheit

Kundgebung gegen die Verleihung des „Gerhard-Löwenthal Preis“

Preisgeld für faschistische Hetze: 10.000€
Antifaschistische Interventionen: Unbezahlbar!

Antifa-Kundgebung:
Sa, 23.11.2019 | 15:00 Uhr | Zitadelle Spandau (Am Juliusturm 64 / Spandau)

Mehr Infos: Kein Raum der AfD! & Antifa West-Berlin

Seit 2004 kann die rechte Wochenzeitung Junge Freiheit auf die Räume der Zitadelle Spandau zurückgreifen, um den sogenannten Gerhard-Löwenthal-Preis an neue und alte Rechte zu verleihen. Der schnelle Aufstieg der rassistischen, autoritären und nationalistischen Partei AfD hat viele unbedarfte Bürgerinnen und Bürger überrascht. Wer sich die Szene länger angeschaut hat, konnte allerdings schon früh sehen: von Schnellroda über Wilmersdorf bis nach Spandau werkeln intellektuelle Rechte am Lückenschluss zwischen Nationalismus und Konservatismus.

Dem Rechtsruck, wie wir ihn heute erleben, wurde über mehrere Dekaden von Sezession, Compact, Criticon und Co. der ideologische Grund bereitet. Ganz besonders hervorgetan hat sich im ausgerufenen „Kampf um die Köpfe“ die Junge Freiheit unter Chefredakteur Dieter Stein. Die Zeitung kann als DER zentrale Wegbereiter für zunehmende Xenophobie und steigenden Hass auf Minderheiten gelten. Und gerade diese Zeitung feiert seit 14 Jahren in der Zitadelle Spandau sich selbst und die Stichwortgeber_innen des Rechtsrucks. Der sogenannte „Gerhard-Löwenthal-Preis“ wird hier seit 2004 regelmäßig an Scharfmacher aller Couleur verliehen.

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[recherche&aktion]: Limited Booze Boys – Vom Ende einer unpolitischen Band

blackland_boozeboys[recherche&aktion]: Limited Booze Boys – Vom Ende einer unpolitischen Band

Auf [recherche&aktion] ist ein umfangreicher Recherche-Artikel zur Band Limited Booze Boys, welche ein Konzert im Blackland am S-Bahnhof Greifswalder Straße im Prenzlauer Berg, am Samstag, 11.04.2015 geben wollen.

Vom Ende einer unpolitischen Band
Limited Booze Boys

Am 11. April 2015 feiert der Ber­liner Metal­club „Black­land“ am aktu­ellen Standort in der Lili-Hennoch-Straße in Berlin-Prenzlauer Berg sein fünf­jäh­riges Bestehen. Als Head­liner wird die Band „Limited Booze Boys“ aus Thü­ringen ange­kün­digt. Die Band ist umstritten, spä­tes­tens seit bekannt wurde, dass ihr lang­jäh­riger Gitar­rist Hen­ning Haydt in den 1990er Jahren zum Kern der Jenaer Neo­na­zi­szene gehörte und dass gegen ihn im Zusam­men­hang mit dem Unter­tau­chen des NSU-„Trios“ ermit­telt wurde. Wei­tere Bilder zeigten Mit­glieder der Band mit Neonazi-Tattoos und Beklei­dung der Nazi­marke „Thor Steinar“. Nachdem einige Auf­tritte der Band auf­grund der im Raum ste­henden Vor­würfe abge­sagt wurden, ver­ließ der Gitar­rist die Band. Die ver­blie­benen „Booze Boys“ stellen sich seitdem als Opfer einer Ver­leum­dungs­kam­pagne dar und waschen ihre Hände in Unschuld.

Vollständiger Artikel:
www.recherche-und-aktion.net/2015/04/limited-booze-boys-ende-einer-unpolitischen-band/