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Café Rojava: »Voneinander lernen, miteinander kämpfen.«

»Voneinander lernen, miteinander kämpfen. Internationalismus in der kurdischen Bewegung«

Info-Veranstaltung:
Mo, 04.12.2017 | 20:00 Uhr | Café Morgenrot (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Café Rojava & antifaschistischer–internationalistischer Block

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Das Spanien der 30er Jahren, Vietnam oder heute Kurdistan sind Beispiele für die internationalistische Verbindung von Kämpfen. Andrea Wolf, Kevin Jochim und Ivana Hoffman stehen symbolisch für all die Tausenden auf der Welt, die bereit sind ihr Leben für den Wunsch nach Freiheit zu geben – egal wo. Was vor 80 Jahren Spanien war sind heute Kurdistan und der Mittlere Osten. Die PKK treibt dort eine Revolution voran, die eine Hoffnung für uns alle darstellt. Der Kampf für ein freies Leben in Kurdistan wird im Namen aller Menschen geführt.
Wir wollen gemeinsam mit euch über praktische Formen des Internationalismus diskutieren. Dafür möchten wir uns mit dem Beispiel der Kontakte zwischen der Linken in Deutschland und der Kurdischen Bewegung seit den 80er Jahren auseinandersetzen. Was waren und sind Hindernisse, die uns voneinander trennen? Welche Kraft entwickeln wir gemeinsam? Welche gemeinsamen Perspektiven ergeben sich heute für uns?

Eine Veranstaltung im Vorfeld des antifaschistischen und internationalistischen Blocks auf der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am 14.01.2018.

Mitschnitt: Kriegsspiele: Veranstaltung im Rahmen der LL-Demo 2017

Kriegsspiele: Veranstaltung im Rahmen der LL-Demo 2017

Am 12.12.2016 fand in der BAIZ unsere Veranstaltung zum Thema Videospiele, Militär und die Rüstungsindustrie: Das viruelle Schlachtfeld, statt. Michael Schulze von Glaßer (Politikwissenschaftler) erklärt wie heutige Videospiele einen Millionenpublikum westliche Feindbilder präsentieren und damit Ängste geschürt werden. Weiterhin werden andere Propagandabilder problematisiert wie das Abfeiern von Militärinterventionen, soldatischem Heldentum, moderne Rüstungsgüter und die zunehmende Militarisierung im Inland. Schulze von Glaßer veröffentlichte 2014 das Buch „das virtuelle Schlachtfeld – Videospiele, Militär und Rüstungsindustrie“. Hier könnt ihr euch den Audiomitschnitt der Veranstaltung runterladen.

Ankündigung: Das virtuelle Schlachtfeld – Videospiele, Militär und die Rüstungsindustrie

Quelle: www.mixcloud.com/Antifa_Nordost/kriegsspiele-veranstaltung-im-rahmen-der-ll-demo-2017/

Auswertung: gemeinsam gegen Krieg und Imperialismus/ Antifa-Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Gedenkdemonstration 2017

Am 15.01.2017 gingen wir in Gedenken an die beiden 1919 ermordeten Revolutionär*innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht auf die Straße und beteiligten uns mit einem antifaschistischen und antimilitaristischen Block an der Gedenkdemonstration.

“Am Ende stirbst du für ihre Interessen”

Gerade im Zuge der “Übernahme von mehr Verantwortung” (Gauck), sprich, der Ausweitung deutscher militärischer Interventionen in der Welt, steigende Rüstungsexporte sowie die stetige Bedrohung durch eine weitergehende Legalisierung von Bundeswehreinsätzen im Innern, müssen wir als radikale Linke konsequenter dem (deutschen) Militarismus entgegentreten. Im Zuge der Vorbereitungen zum Block führten wir daher eine Kundgebung gegen die sogenannte Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) in Berlin-Pankow durch, verteilten hunderte Flugblätter und kamen in Gespräche über die Rolle des Militärs in kapitalistisch verfassten Gesellschaften. Gerade der Austausch mit jüngeren Genoss*innen über aggressive Bundeswehr-Rekrutierungskampagnen, Veranstaltungen in Schulen, Unis, Jobcentern ist wichtig, um auch zukünftig stärker Widerspruch und Widerstand leisten zu können. Aktuelle Werbekampagnen zielen genau auf jene Altersgruppen, denen “Abenteuer”, “Karriereperspektiven” und “Spaß” im Camouflage-Muster vorgelogen wird. Die Bundeswehr ist jedoch wie jegliches Militär, ein bewaffnetes Instrument, um kapitalistische Interessen sowie deren geostrategische Einflüsse und Sicherheitsbedürfnisse durchzusetzen.
Während formal mit “Menschenrechten” argumentiert wird, sind es jedoch Rüstungsexporte und Militäreinsätze, die Fluchtgründe verursachen. Während der gesamten Kampagne kam es immer wieder zu provokanten Observationen von zivilen und uniformierten Polizisten. Gerade jüngere Aktivist*innen sollten damit wohl gezielt eingeschüchtert werden.

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