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[NEA]-Tresen: Film-Abend „The Silent Revolution“ und Input „Demokratische Autonomie in Kurdistan“

People sit in the back of a truck as they celebrate what they said was the liberation of villages from Islamist rebels near the city of Ras al-AinInfo-Abend zu Kurdistan: Film-Vorführung „The Silent Revolution“ und Input-Referat zur demokratischen Autonomie in Kurdistan

Info-VA, Film, Tresen, VoKü:
Do, 15.01.2015 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Unterstützt durch: Hände weg vom Wedding

Material: [Flyer Front / Back]

Bei unserem ersten Antifa-Tresen im Jahr 2015 zeigen wir den Dokumentarfilm „The Silent Revolution“, vorher wird es ein kurzes Input-Referat zum Aufbau der demokratischen Autonomie in Kurdistan geben.
Dazu wie immer leckere und kreative Soli-Getränke und köstliche vegane VoKü.

Film-Ankündigung:

Sprache: Kurdisch mit englischen Untertiteln
Trailer: www.liveleak.com/view?i=4f8_1381064651

„The Silent Revolution“ ist eine 50-minütige Dokumentation, gedreht von David Meseguer und Oriol Gracià, über den Aufbau der Demokratischen Autonomie in Westkurdistan/ Syrisch-Kurdistan, genannt Rojava. Nach dem Ausbruch der syrischen Konflikts 2011 haben die Kurd*innen in Rojava einen dritten Weg unabhängig von dem des Assad-Regimes und dem des Syrischen Nationalrats und der Freien Syrischen Armee (FSA) eingeschlagen. Die Kurd*innen begannen eine politische, soziale und kulturelle Erneuerung von historischer Bedeutung, die besonders ab dem Aufbau eigener Selbstverwaltungsstrukturen unter dem Begriff „Demokratische Autonomie“ ab 2012 in der Öffentlichkeit bekannt wurde.

Weitere Infos zum Film: Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK)

23. Jahrestag des rassistischen Pogroms von Hoyerswerda

tresen_1410Rassismus tötet!
23. Jahrestag des rassistischen Pogroms von Hoyerswerda

Ausstellung, Diskussion, Kneipe
Do, 16.10.2014 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Referet*innen: Initiative „Pogrom 91“
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Red & Anarchist Skinheads (RASH)

Vor 23 Jahren, im September 1991 attackierten Neonazis sowie Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt die in Hoyerswerda lebenden DDR-Vertragsarbeiterinnen und -Vertragsarbeiter aus Mosambik und Vietnam sowie Asylsuchende. Bei dem rassistischen Pogrom erhielten die Betroffenen kaum Schutz und Unterstützung – schließlich mussten sie die Stadt verlassen. Es folgte eine Welle rassistischer Gewalttaten, die 1992 in Rostock-Lichtenhagen und Mölln ihren Höhepunkt erreichte. Die Auswirkungen spüren Asylsuchende bis heute: Die Politik reagierte 1993 auf die rassistische Gewalt mit der faktischen Abschaffung des Grundrechts auf Asyl.

An den Jahrestag erinnerte die Initiative “Pogrom 91” in diesem Jahr mit einer bundesweiten Plakataktion. In zahlreichen Städten in ganz Deutschland wurden Gedenkplakate verklebt und Fotos der Plakate eingereicht. Daraus ist eine Ausstellung entstanden, die wir am 16. Oktober ab 20 Uhr im Bandito Rosso zeigen.

Es erwarten euch Infos zur Geschichte des Pogroms und dem lokalen Umgang damit. Weiterhin möchten wir mit euch über die Denkmalsdebatte diskutieren und über den aktuellen Stand zum städtischen Gedenken informieren. Anschließend laden wir zum gemeinsamen Kneipengespräch und -austausch ein.