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27. Januar 2018 – Lichtenberg & Pankow: AfD-Rede verhindern – Befreiung gedenken

Nein, nein, nein!
Kein Auschwitzgedenken mit AfD-Stadtrat in Lichtenberg!

Keine AfD-Rede bei Gedenkveranstaltung Lichtenberg:
Sa, 27.01.2018 | 11:00 Uhr | Gedenktafel am Fennpfuhl (Paul-Junius-Straße 71 / Lichtenberg)

Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz in Pankow:
Sa, 27.01.2018 | 18:00 Uhr | Ehemaliges jüdisches Waisenhaus (Berliner Straße 120/121 / Pankow)

Mehr Infos: Berliner VVN-BdA & Pankower Lichterkette

Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. erklärt:

Offener Brief zur geplanten Rede des Lichtenberger AfD-Stadtrats Elischewski am 27. Januar 2018

Vorab: Wir finden es eine gute und wichtige Tradition, dass am 27. Januar die Mitglieder des Lichtenberger Bezirksamt den Opfer des Faschismus parteiübergreifend gedenken und danken Ihnen dafür.

Anlässlich des Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2018 soll der AfD-Stadtrat Elischewski als Vertreter des Lichtenberg Bezirksamtes um 11.00 an der Gedenktafel am Fennpfuhl reden.

Wir denken es braucht keiner langen Erklärung, warum wir den geplanten Auftritt des AfD- Stadtrats empörend und ganz und gar nicht normal finden.

Und es braucht keiner langen Erklärung dafür, dass wir ihn nicht zu Wort kommen lassen wollen. Das sind wir den Opfern des Faschismus, den Überlebenden und ihren Nachfahren schuldig.

Herr Elischewski bleiben Sie zu Hause!

Und sehr geehrte Bezirksamtsmitglieder erklären sie uns und den Berliner*innen bitte, was der Vertreter einer Partei für die das Holocaustmahnmal ein Schandmal und die einen Schlussstrich unter das Gedenken an die Verbrechen der Deutschen im Faschismus ziehen will, dort zu suchen hat. Das fehlt in ihrer Pressemitteilung.

Nein, nein, nein! Kein Auschwitzgedenken mit AfD-Stadtrat in Lichtenberg!

Nehmen wir in diesem Sinne an der Veranstaltung am 27. Januar 2018 teil.

Kommt rechtzeitig!

 


 

20. Pankower Lichterkette

In diesem Jahr begehen wir den 73.Jahrestages der Befreiung von Auschwitz, und es wird deshalb bereits die 20. Lichterkette stattfinden.

Diesmal rufen wir die Pankower*innen auf, am Gedenktag, dem 27.01., mit der Teilnahme an der Lichterkette Gesicht zu zeigen. Wir treffen uns um 18:00 Uhr vor dem ehemaligen jüdischen Waisenhaus in der Berliner Straße 120/121.

Zudem findet bereits am Dienstag, dem 23. Januar, eine interaktive Podiumsdiskussion unter der Überschrift „Alles deren Schuld“- Antisemitismus damals und heute statt.

Diese Veranstaltung wird von Expert*innen, die auf dem Gebiet des Antisemitismus forschen, gemeinsam mit den Schüler*innen der SOR-Gruppe des Max-Delbrück-Gymnasiums vorbereitet und durchgeführt.

Wir würden uns freuen, möglichst viele Bürger*innen auf den Veranstaltungen zu begrüßen. Sie findet im ehemaligen jüdischen Waisenhaus Pankow / Betsaal statt. Der Einlass ist ab 18:15 Uhr.

Veranstalter*innen: Kommission für Bürgerarbeit, BBS >>Annedore<< (Stiftung SPI), VVN-BdA-Pankow

Im Namen der Kommission für Bürger*innenarbeit
Jutta Kayser (030 /47540642), Ilona Nack (030 / 93936311)

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