Schlagwortarchiv: Kein Asylanten-Container Dorf in Buch

Berlin-Buch: Naziübergriffe häufen sich – Rechte wollen am 17.11. Neonazi-Gegner angreifen

2013.05.13_DieterEichDemo_ImbissNazis2Berlin-Buch: Naziübergriffe häufen sich – Rechte wollen am 17.11. Neonazi-Gegner angreifen

Für Montag den 17. November mobilisieren Neonazis und Anwohner*innen zu einen Aufmarsch gegen eine geplante Flüchtlings-Containerunterkunft. Neonazis planen anreisende Neonazi-Gegner*innen anzugreifen.

Am 15. November wurde der SPD-Abgeordneter Rainer-Michael Lehmann in Buch angegriffen.
Security am Baustellengelände des zukünftigen Heims werden immer wieder bedroht.

Provokationen an der Baustelle für Flüchtlings-Container-Dorf

Noch steht die Unterkunft an der Karower Chaussee nicht. Doch schon jetzt wird fast wöchentlich der Baustellenzaun des zukünftigen Container-Dorfes beschädigd. Fünf Unbekannte warfen in der Nacht vom 7. zum 8. November den Zaun gegen drei Uhr um, verbogen ihn und riefen mehrfach „Sieg Heil“. Etwa drei Stunden später beobachteten Zeugen rund 20 Personen, die den wieder aufgestellten Zaun, unter dem Geschrei rassistischer Parolen, erneut umkippten. Der Zaun wurde so stark beschädigt, dass er nicht mehr aufgestellt werden konnte [1]. Einen Tag später wurden Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, die das Baustellengelände bewachten, gegen Mittag von einen jungen Mann bedroht. Nach dem der Täter flüchtete, erschien er gegen 19:00 Uhr erneut in Begleitung eines weiteren Mannes. Die Securitys alarmierten die Polizei, welche den 19-Jährigen festnahm [2].
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Nazis und Bürger Hand in Hand – 200 bei Rassisten-Demo in Buch

Rassisten_demo_buchAm 1. November 2014 demonstrierten rund 200 Menschen in Berlin-Buch gegen eine geplante Containerunterkunft für Flüchtlinge.

Die Struktur des Aufmarsches wurde von Berliner und Brandenburger Neonazis organisiert. Als Lautsprecherwagen diente der Kleinbus der Berliner NPD. Auf der Demonstration redeten Mitglieder der NPD-Pankow und am Fronttransparent liefen Akteure der Hellersdorfer Neonazi-Szene, die seit 2013 gegen Flüchtlinge in ihrer Gegend zu Hass und Gewalt anstacheln. Brandenburger Neonazis führten ein Transparent für die jährlich stattfindende Neonazi-Veranstaltung „Tag der deutschen Zukunft“ mit sich und hielten während der Zwischenkundgebung einen Redebeitrag. Während der Pankower NPD-Vorsitzende Christian Schmidt bei seinem Redebeitrag in Buch den Anschein zu erwecken versuchte, dass es sich um ein nicht-rechtes Anliegem handle, klang dies wenige Stunden zuvor, bei der NPD-Kundgebung in Weißensee ganz anders: „der Gedanke des Nationalsozialismus ist noch lange nicht tot. Er lebt in uns weiter. […] Alles für ein freies nationalsozialistisches Deutschland.“. Die verschriftliche Form des Beitrages spart jenen Part der Rede aus, Videoaufzeichnungen belegen jedoch die NS-verherrlichenden Aussagen.
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Berlin-Buch: Protest gegen Flüchtlinge formiert sich

Antiasyl_Versammlung_Buch_30.10.2014_01Berlin-Buch: Protest gegen Flüchtlinge formiert sich

NPD und Bürger wollen am 1.November im Buch und Weißensee demonstrieren

Am Donnerstag, den 30. Oktober veranstalteten 100 Anwohner*innen in Buch eine Kundgebung gegen ein neu entstehendes Flüchtlings-Container-Dorf. Zahlreiche Nazis beteiligten sich. Antifaschisten, SPD-Mitglieder und Fotografen wurden bedroht.

Schon eine halbe Stunde vor dem angekündigten Kundgebungsbeginn war der Platz vor dem Kaufland in Buch mit Anwohner*innen gefüllt: Eine Mischung aus vermeintlich ganz normalen Bürger*innen mit ihren Kindern, Hooligans und Neonazis der NPD-Pankow. Es wurden Redebeiträge gehalten und Unterschriften gesammelt.
Zwei Journalisten, die die Versammlung beobachten, wurden von rund zehn Neonazis bedrängt und bedroht. Die einzigen zwei eingesetzten Polizisten schauten zu und standen tatenlos daneben. Auf die Bitte der Journalisten nach Schutz und Geleit zum Bahnhof, entgegneten die Beamten, dies sei nur nach einem Angriff möglich – also wenn es eigentlich schon zu spät ist. Wenn sie Schutz wollen, sollen sie doch den örtlichen Polizeiabschnitt anrufen hieß es seitens der Polizisten. Die Gruppe Neonazis, angeführt vom örtlichen NPD-Kreisvorsitzenden Christian Schmidt, machte sich auf dem Weg zum Bahnhof. Dort bedrohten sie SPD-Mitglieder, die einen Infostand am S-Bahnhof Buch durchführten, so wie weitere Antifaschist*innen, die sich an diesem aufhielten. Die Neonazis sammelten sich anschließend auf dem S-Bahnsteig, um die Antifaschist*innen auf der Abreise anzugreifen. Diese konnten sich jedoch des Angriffs entziehen.
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