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Kundgebung: War Rassismus das Motiv?

freibad_Ploetzensee_Facebook_Banner2Kundgebung: War Rassismus das Motiv?
Fr. 08.08.2014 | 17.00 Uhr | Freibad Plötzensee (Nordufer 26) | Wedding

Anfahrt: S-Beusselstraße, Tram M13 Virchov-Klinikum

Als Anneck E. (35) am 19. Juli im Plötzensee ertrank, schaute Mike Z., der Bademeister des Freibades, einfach weg. Er half dem Menschen aus Kamerun nicht. Das Verhalten Mike Z.’s ist kein unglücklicher Zufall, wie es die BetreiberInnen des Freibades darzustellen versuchen. Mike Z. war über Jahre in der Neonaziszene aktiv, unter anderem bei der NPD Neukölln und der Kameradschaft der „Freien Nationalisten Berlin Mitte„. Inzwischen behauptet er aus der Neonaziszene ausgestiegen zu sein. Jedoch hat er sich weder öffentlich von seiner Ideologie und seinen Taten distanziert, noch hat er Szeneinternas preisgegeben. In der aktuelln Berichterstattung findet Mike Z.’s politischer Hinterhrund aktuell keine Erwähnung. Die Betreiber des Strandbades wissen seit Sommer 2013 von Mike Z.’s Neonazi-Hintergrund. Aneks E.’s Tod hätte vieleicht verhindert werden können. Doch statt Mike Z. zu entlassen, verteidigt ihn die Strandbadleitung auch jetzt wieder öffentlich gegen jede Kritik.

Wir fordern darum:
– aktive Aufklärung (Warum wurde dem Ertrinkenden nicht geholfen?)
– die Enlassung von Mike Z.
– eine Thematisierung der Nazi-Verbidungen von Mike Z.
– eine öffentliche Debatte um widerholte rassistische Vorfälle im Freibad Plötzensee Plötzensee

Rassismus tötet! Wir fordern Aufklärung!
VeranstalterInnen: Antifaschistische und antirassistische Gruppen

Material: Online-Banner für Kundgebung am 01.08.2014  | am 07.08.2014 |

Hintergrund-Aktikel:
Verharmlosen und Wegschauen in Plötzensee (Recherche & Aktion), 25.07.2014
Freibad Plötzensee beschäftigt Neonazi (Recherche & Aktion), 07.08.2013

Protest-Aktionen:
Schwimm-Demo (26.07.2014) | Kundgebung (01.08.2014) |

Texte: PM zur Kundgebung am 01.08.2014 |

Presse:
BZ (23.07.2014) | Missy Magazine (24.07.2014) | JW (26.07.2014) | Bild (30.07.2014) | Freitag (03.08.2014) | Neues Deutschland (04.08.2014) |