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130 Menschen gegen NPD-Kundgebung

Protest_gegen_NPD_kundgebungAm Samstag, den 9. August hatte die NPD zu einer Kundgebung gegen eine neu entstehende Flüchtlingsunterkunft in der Rennbahnstraße in Weißensee aufgegrufen. 29 Neonazis beteiligten sich an der Kundgebung, ihnen gegenüber standen 130 Gegendemonstrant_innen. Die Neonazis beschallten vor allem unbelebtes Straßenland, Bäume und Zäune.

Bilder: Sören Kohlhuber | Ney Sommerfeld
Bericht: Neues Deutschland (11.08.2014) |
Video: RBB (09.08.2014) |
Recherche Auswertung: antifa-berlin.info

PM der Beratungsstelle Moskito:
„Rund 130 Menschen demonstrierten heute bei guten Wetter und guter Laune gegen die NPD. Sie waren den gemeinsamen Aufruf von die LINKE, SPD, Bündnis 90/ die Grünen, Piratenpartei, North East Antifa und weiteren antifaschistischen Gruppen aus Pankow gefolgt. Nach nichtmal zwei Stunden beendete die NPD unter Pfiffen und Buh-Rufen ihre Kundgebung.

Die Gegendemonstranten versammelten sich anfangs an zwei verschiedenen Treffpunkten. Nach dem Eintreffen der NPD verlagerten sich beide Gegenkundgebung auf die Kreuzung Rennbahnstraße Ecke Roelkestraße und standen knapp 100m von der NPD entfernt. Diese hielt mit knapp 20 Neonazis auf dem Gehweg und vorbeifahrendem Verkehr eine kleine und kurze Kundgebung ab.

„Es zeigt sich, dass die NPD Pankow sich reaktiviert hat. Aber ohne die Unterstützung von der NPD Brandenburg und der NPD Berlin wären heute viel weniger Neonazis auf der Kundgebung gewesen“, sagt Andreas Ziehl von der Netzwerkstelle [moskito]. „Das viele den Aufruf gefolgt sind sich gegen die NPD und für die Solidarität mit Menschen in Fluchtsituationen auszusprechen, ist in der Kürze der Zeit der Mobilisierung ein voller Erfolg. Daran muss angeknüpft werden und der NPD Pankow sowie der Neonazis-Cique in Berlin-Buch auch zukünftig gezeigt werden, dass sie in Pankow nicht willkommen sind“, so Ziehl weiter.“

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