[Kein Raum der AfD] Pressemitteilung: Antifaschistische Kampagne gegen die AfD verklagt Berliner Polizei

Pressemitteilung: Antifaschistische Kampagne gegen die AfD verklagt Berliner Polizei

Die antifaschistische Kampagne „Kein Raum der AfD“ hat am 27. April beim Verwaltungsgericht Klage gegen die Berliner Polizei eingereicht. Hintergrund sind die gewaltsamen Angriffe von Polizeikräften auf eine Kundgebung gegen den AfD-Landesparteitag am 6. Juni 2021 in Berlin-Biesdorf. Mehrfach stürmte die 11. Hundertschaft die friedliche Versammlung, die von der Kampagne organisiert wurde. Anlass waren vermeintliche Beleidigungen gegen den SPD-Politiker Tom Schreiber, der an diesem Tag bei der Einheit hospitierte. Bei den Polizei-Maßnahmen wurden massiv Unbeteiligte angegriffen. Festgenommene Personen wurden derart misshandelt, dass sie anschließend im Krankenhaus versorgt werden mussten. Danach wurde die Versammlung abgebrochen, weil der Schutz der Teilnehmenden vor Polizeigewalt nicht mehr zu gewährleisten war. Eine teilnehmende Person berichtet: „Es war ein sonniger Tag. Wir saßen friedlich auf der Kundgebung als auf einmal mehrere Gruppen Polizist:innen auf uns zugerannt kamen. Ohne Kommentar stießen sie uns um und schleiften Menschen brutal mit. Eine Person verlor unter den Schlägen der Polizei das Bewusstsein.“

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¡No pasaran! – Film-Reihe im Gedenken an den antifaschistischen Widerstand in Spanien

¡No pasaran!
Film-Reihe im Gedenken an den antifaschistischen Widerstand in Spanien

Film: Memoria Viva – Lebendige Erinnerung
Mi. 06.04.2022 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Film: Land and Freedom
Mi. 13.04.2022 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Film: Die 13 Rosen
Mi. 27.04.2022 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Unterstützer*innen

[Programm-Heft]

Die Film-Reihe wird von den North-East Antifascists [NEA] und Unterstützer*innen organisiert und will verschiedene Themen innerhalb des spanischen Bürgerkrieges beleuchten. Diese Auswahl hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll perspektivisch fortgesetzt werden. Die Schwerpunkte der Filme sind Selbstverwaltung, Konflikte & Feminismus. Die Veranstaltungen finden im Rahmen der Liberationweeks 2022 statt und wir wollen damit für unsere Gedenkveranstaltungen am 22. & 23. April in Weißensee mobilisieren. Außerdem wird es Informationen zum Kartenspiel F*ANTIFA/36-39 geben. Mehr Infos auf www.antifa-nordost.org & fantifa.fightandremember.org
Die Reihe findet in der BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg) statt und beginnen immer um 19:00 Uhr.

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[Audio] Wo sind die Probleme der Pflege? – Und gehört die Impfpflicht dazu?

Antifa-Tresen Nord-Ost: Wo sind die Probleme der Pflege?

Seit Beginn der Pandemie hört man immer wieder vom Notstand in der Pflege und vom fast Unmöglichen, das dort geleistet wird. Applaudiert wird viel, nennenswert verbessert wird weniger. Zynischerweise inszeniert sich seit neuestem ausgerechnet „Querdenken“ als Unterstützer*innen der Pflegekräfte, die „berufsbezogene Impfpflicht“ ist ein großes Thema.

In Talkshows werden dazu gerne Spahn und Lauterbach eingeladen, bei Bedarf nach Abstrusem auch mal Richard David Precht. Doch die paar Lichtblicke am Horizont kommen nicht vom Gesundheitsministerium, sondern werden von der Pflegebewegung selbst erkämpft.

Darum laden wir euch ein, auf unserer Infoveranstaltung direkt von Aktiven aus der Pflege zu erfahren, wo die Probleme des Gesundheitssektors liegen und was sinnvollere Ideen sein könnten, als zu applaudieren oder die Pfleger*innen vor Impfungen zu „schützen“.

Info-Veranstaltung & Antifa-Tresen:
Sa. 16.04.2022

Link: www.mixcloud.com/Antifa_Nordost/wo-sind-die-probleme-der-pflege-und-gehört-die-impfpflicht-dazu/

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Gedenken: 30. Jahrestag des Mordes an Nguyễn Văn Tú

30. Jahrestag des Mordes an Nguyễn Văn Tú

Gedenkveranstaltung:
So. 24.04.2022 | 15:00 Uhr | Brodowiner Ring 8 (Marzahn)

Mehr Infos: berlin.niemandistvergessen.net

Artikel:
Nguyễn Văn Tú wird in Marzahn von einem DVU-Sympathisanten erstochen (Berlin rechtsaußen)

Mobi: [#1] [#2] [#3]

Es ist der 24. April 1992, ein Freitag Nachmittag in Berlin Marzahn. Nguyễn Văn Tú ist bei Freundinnen und Freunden im Brodowiner Ring, die hier an kleinen Ständen Sachen verkaufen. Gegen 17:30 Uhr treten drei angetrunkene Neonazis auf den Plan, die die Stände unvermittelt umtreten und im anliegenden Supermarkt verschwinden, um weiteren Alkohol zu kaufen.

Nachdem die Angreifer den Laden wieder verlassen, spricht Văn Tú die drei an, worauf hin es zu einer Handgreiflichkeit kommt. Mike Lillge, der Hauptangreifer und bekennender DVU-Anhänger, verletzt Nguyễn Văn Tú in der Auseinandersetzung mit einem Messerstich schwer. Freunde fahren Văn Tú in ein nahgelegendes Krankenhaus, wo er gegen 19:30 Uhr an seinen Verletzungen verstirbt.

Sein Tod jährt sich dieses Jahr zum 30. Mal.
Wir wollen am 24. April an Nguyễn Văn Tú gedenken und ein Zeichen gegen rassistische Gewalt setzen.

Wir laden euch ein, am 24. April 2022, um 15:00 Uhr am Brodowiner Ring 8, 12679 Berlin daran teilzunehmen.
(Anreise via Tram 18 / M6 – Brodowiner Ring)

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Fotos & Kurz-Bericht: Antimilitaristische Demo: No War but Class War!

Antimilitaristische Demo: No War but Class War!

Mit ca. 700 Menschen demonstrierten wir am Samstag, den 9. April 2022 unter dem Motto „No War but Class War! Weder Russland noch NATO!“ gegen den Krieg in der Ukraine, gegen Waffenlieferungen und Aufrüstung und für die Aufnahme aller geflüchteten Menschen.

Kapitalismus führt zu Krieg. Darum kämpfen wir weiter für eine solidarische, klassen- und herrschaftslose Gesellschaft, in der die Produktion nach den Bedürfnissen aller Menschen ausgerichtet ist. Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung.

Für eine Welt ohne Krieg.

Aufruf & Ankündigung: Antimilitaristische Demo: No War but Class War!

Fotos:

Weitere Fotos:
2022.04.09 Berlin – Antimilitaristische Demonstration gegen Krieg und Aufrüstung #B0904 (Presseservice Rathenow)
No War but class war (Umbruch Bildarchiv)
[Video] (Perspektive Selbstverwaltung)

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[Indymedia] Vereint zuschlagen? Gemeinsames Kampfsporttraining von NPD, IB und AfD in Berlin

[B] Vereint zuschlagen? Gemeinsames Kampfsporttraining von NPD, IB und AfD in Berlin

UPDATE Presse:
Kampfsporttraining von Rechtsextremisten in Berlin-Weißensee (19.05.2022 / Tagesspiegel)

Im Sportkomplex Rennbahn (Rennbahnstr. 62, 13086 Weißensee) trafen sich 2021 Aktivist_innen von AfD, Identitärer Bewegung und NPD regelmäßig zum gemeinsamen Kampfsporttraining.

Ohne behelligt zu werden dürfen Nazis öffentliche Sportanlagen nutzen und sich dort auch unbeschwert vernetzen.

Es nahmen diverse Nazis von der NPD am Training teil. Fabian Knop, früher Freie Nationalisten Buch, heute NPD und JN Pankow, gilt als politischer „Ziehsohn“ von Christian Paul Schmidt, Vorsitzender der Berliner JN. Schmidt ist eine zentrale Figur der Naziszene in Berlin Buch und tritt vor allem durch seine „Anti-Antifa“-Aktivitäten in Erscheinung. Er trainierte mehrfach offen im T-Shirt des Nazi-Kampfsportturniers „Kampf der Nibelungen“. Es ist damit mehr als ersichtlich gewesen, dass hier Neonazis trainieren, die das offen zur Schau stellen.

Zudem nahmen die NPD-Anhänger aus Marzahn-Hellersdorf Lars Niendorf und Kai Milde an den Trainings teil. Beide wurden am 3.10.2020 auf dem Naziaufmarsch vom 3. Weg in Hohenschönhausen gesehen.

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Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Infotresen: Die Situation in der Ukraine & im Donbass

Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Infotresen: Die Situation in der Ukraine & im Donbass

Ankündigung: Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Die Situation in der Ukraine & im Donbass
Video-Link: www.youtube.com/watch?v=8NWVV73Vvag

Noch vor kurzem war der Donbass im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit, die Anerkennung der beiden „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk markierte den Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine. Doch im Donbass war dies nicht der Beginn des Krieges, in dieser Region tobte schon seit 2014 Krieg. Doch wie kam es dazu? Was hat diesen, seit acht Jahren andauernden Krieg ausgelöst? Warum gibt es dort überhaupt „Pro-russische Separatisten“ und warum ist, nach 22 Jahren ukrainischer Staatlichkeit, 2014 der Konflikt dort eskaliert?
Mit dem Osteuropa-Experte Reinhardt Lauterbach haben wir am Freitag 25.03.2022 um 19:00 Uhr zu diesem Thema gesprochen, den Livestream ist hier nachhörbar.

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] | Referent: Reinhard Lauterbach (junge Welt)

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Antifa-Tresen Nord-Ost: Wo sind die Probleme der Pflege?

Wo sind die Probleme der Pflege?
– Und gehört die Impfpflicht dazu? –

Info-Veranstaltung & Antifa-Tresen:
Sa. 16.04.2022 | 18:30 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Seit Beginn der Pandemie hört man immer wieder vom Notstand in der Pflege und vom fast Unmöglichen, das dort geleistet wird. Applaudiert wird viel, nennenswert verbessert wird weniger. Zynischerweise inszeniert sich seit neuestem ausgerechnet „Querdenken“ als Unterstützer*innen der Pflegekräfte, die „berufsbezogene Impfpflicht“ ist ein großes Thema.

In Talkshows werden dazu gerne Spahn und Lauterbach eingeladen, bei Bedarf nach Abstrusem auch mal Richard David Precht. Doch die paar Lichtblicke am Horizont kommen nicht vom Gesundheitsministerium, sondern werden von der Pflegebewegung selbst erkämpft.

Darum laden wir euch ein, auf unserer Infoveranstaltung direkt von Aktiven aus der Pflege zu erfahren, wo die Probleme des Gesundheitssektors liegen und was sinnvollere Ideen sein könnten, als zu applaudieren oder die Pfleger*innen vor Impfungen zu „schützen“.

Doors: 18:30 Uhr | Veranstaltung: 19:00 Uhr
Indoor-Veranstaltung | Kommt 2G: geimpft oder genesen (+ Test)

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Kundgebung: Keine Bühne für Tom Schwarz!

Keine Bühne für Tom Schwarz!

Kundgebung:
Sa. 09.04.2022 | 18:00 Uhr | Stadthalle Falkensee (Scharenbergstraße 15 / Falkensee)

Anreise Berlin:
17:00 Uhr | Alexanderplatz | Gleis: 2 | Abfahrt: 17:15 Uhr

Veranstalter*innen: Kampagne „Keine Bühne für Tom Schwarz!“
Kontakt: keine-buehne-fuer-taeter[at]protonmail.com

Plakat: [A4] [A3] | Aufruf: [Farbe] [S/W]
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Am 09. April 2022 wird der Ex-Juniorenweltmeister und Boxer Tom Schwarz in der Stadthalle Falkensee wieder in den Ring steigen. Für ein Event der Kuc Boxing Promotion, geleitet vom Promoter Almin Kuc, wird er in einem Aufbaukampf über sechs Runden kämpfen. Das muss verhindert werden! Auf Sportveranstaltungen ist kein Platz für Gewalttäter, die auch außerhalb des Rings zuschlagen und sich ihrer Verantwortung als Sportler und öffentliche Person nicht im Geringsten bewusst sind.

Tom Schwarz ist ein Frauenschläger, gegen den bereits zwei Exfreundinnen, Annemarie Eilfeld und Tessa Schimschar, ihre Stimme erhoben haben: Beide prügelte er krankenhausreif. Als Tessa ihm Ende letzten Jahres in einem Gerichtsverfahren gegenübertrat, zeigte sich nun einmal mehr der verlogene Charakter unserer Klassenjustiz. Die anfänglich verhandelte schwere Körperverletzung (ein dreifacher Kieferbruch, bei dem sich die Betroffene mehreren Operationen unterziehen musste & ihr im kompletten Unterkiefer neue Zähne eingesetzt worden sind) wird mit dem Richterspruch des zuständigen Richters, Winfried Leopold, abgewiegelt: „Der Schlag hätte anders ausgeführt werden können und müssen und als Profiboxer muss man in der Lage sein, das dosieren zu können.“ Dass Leopold nur eine Zeugin, eine Freundin Schwarz‘, anhören ließ, verlauten lässt , auch das Opfer habe „Sich nicht mit Ruhm bekleckert“ und den „Profi“Boxer dann gegen 2500€ für Verfahrenseinstellung laufen lässt, ist eine Zumutung für die Betroffene, die zudem auf den Gerichtskosten sitzen bleibt. Schwarz verlässt das Gericht mit den Worten „Raus aus dem Puff“ und reckt vor dem Gerichtsgebäude siegessicher die Faust in die Luft, mit der er auch Tessa und Annemarie geschlagen hat.

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Antimilitaristische Demo: No War but Class War!

No War but Class War!
Weder Russland noch NATO! Schluss mit dem Krieg in der Ukraine! Antimilitarismus statt Aufrüstung!

Antimilitaristische Demonstration:
Sa. 09.04.2022 | 14:00 Uhr | U-Bahnhof Unter den Linden (Mitte)

Mehr Infos: nowarbutclasswar.noblogs.org

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Der von der russischen Regierung begonnene Angriffskrieg auf die Ukraine wütet nun bereits seit mehr als einem Monat. Existenzgrundlagen werden zerstört, Zivilist*innen werden ermordet, verletzt oder müssen sich auf die Flucht begeben.

Um antimilitaristische Positionen auch hier auf die Straße zu tragen, rufen wir am Samstag, den 9. April um 14:00 Uhr zur Demonstration auf.

Mit dem Krieg verfolgt Russland geopolitische Ziele und will sich als Großmacht behaupten. Die Ukraine ist sowohl für Russland als auch für die NATO-Staaten als Einflusssphäre von Interesse. Allen imperialistischen Mächten geht es nur darum, in der Konkurrenz zu bestehen und ihren Herrschaftsbereich zu festigen oder auszubauen. Die Antwort auf den Krieg kann daher auch nicht der Ruf nach der NATO oder noch mehr Aufrüstung sein. Wir fordern das sofortige Niederlegen der Waffen, den Abzug aller Truppen und die Abrüstung aller Großmächte.

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