Antifa-Tresen Nord-Ost: Wie Compact und AfD gemeinsame Sache machen

Sa, 15.02.2025
Bandito Rosso, Lottumstraße 10a (Berlin – Prenzlauer Berg)
19:00 Uhr: Open doors | 20:00 Uhr: Vortrag
Tresen: all the Time

Schon lange vor der großangelegten Promokampagne ‚Die blaue Welle‘ war klar, dass Jürgen Elsässers rechtes Medienprojekt COMPACT und die AfD sowohl inhaltlich als auch strategisch miteinander verflochten sind. Seit der Gründung der Partei teilen sich beide Themen, Zielgruppen, Akteure und Projekte und geben einander große Gefallen: So erweitert COMPACT beispielsweise schrittweise den Raum des Sagbaren für die AfD und zieht neue Zielgruppen an, während es zugleich von der institutionellen Stellung der AfD profitiert und Spenden von der AfD annimmt. Am 15. Februar wollen wir gemeinsam die Geschichte der Verbindung zwischen AfD und COMPACT betrachten, inhaltliche und personelle Überschneidungen analysieren und gemeinsame Projekte sowie Strategien reflektieren. Mit euch zusammen möchten wir diskutieren, wie wir diese Zusammenarbeit verhindern & die AFD, Compact und die sie umgebende Neue Rechte effektiv bekämpfen können. Nach dem Vortrag ist Raum für den Austausch weiterer Ideen und Vernetzung bei kalten und warmen Getränken.

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Warum die AfD keine Friedenspartei ist

Do, 06.02.2025 | 19 Uhr | Baiz (Schönhauser Allee 26A)

Die AfD inszeniert sich seit Beginn des Kriegs in der Ukraine immer vehementer als Friedenspartei – ja zum Teil sogar als die vermeintlich einzige Friedenspartei. Doch was ist wirklich dran? Wie steht die AfD zu Aufrüstung? Wie steht sie zu Rüstungsunternehmen? Wie steht sie zur Bundeswehr und zur NATO? Welche Widersprüche gibt es in der Selbstdarstellung der AfD als vermeintliche Friedenspartei?

Diese Fragen wird Alexander Kleiß von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) auf Basis einer im April 2024 erschienenen Studie beantworten.

Eine Veranstaltung organisiert von der Gruppe North-East Antifascists [NEA]

 

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Aufruf zum Protest gegen den Wahlkampfabschluss der Berliner AfD

Am 22. Februar 2025 will die Berliner AfD ihren Wahlkampfabschluss in Hohenschönhausen abhalten. Einen Tag vor der Wahl stellt sich die Partei mal wieder vor das Linden Center. Doch wir werden uns dagegen stellen.

Der Bezirk Lichtenberg war im Wahlkampf ein Schwerpunkt der AfD. Die rassistische Partei hat hier Beatrix von Storch aufgestellt. Die westdeutsche Adlige soll das sicher geglaubte Direktmandat holen. Deshalb wurden in den letzten Wochen AfD-Gruppen aus ganz Berlin in den Bezirk gekarrt, um hier Flyer zu verteilen und Plakate aufzuhängen. Inhaltlich hat sich die Partei voll und ganz auf die Hetze gegen neue Unterkünfte für Geflüchtete eingeschossen. Doch die sozialen Probleme in unseren Kiezen werden nicht durch Abschottung und Ausgrenzung gelöst. Ja, es gibt zu wenig Schul- und Kitaplätze und die ärztliche Versorgung könnte auch besser sein. Doch die Lösung kann nicht sein, nach unten zu treten. Die Menschen, die neu in den Bezirk kommen, sind nicht das Problem. Das Problem ist eine jahrelang verfehlte Bezirks-, Stadt- und Bundespolitik, die sich nicht für soziale Belange eingesetzt und das Gesundheitssystem kaputtgespart hat. Daran wird auch die AfD nichts ändern.

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AfD-Wahlkampfstand in Berlin-Lichtenberg gestört

Gestern wollte die AFD wieder in unserem Kiez in Lichtenberg ihre neofaschistische Propaganda verbreiten. Dazu hatten sie auch ihre Direktkandidatin Beatrix von Storch inklusive BKA Personenschutz angekarrt. Wir haben den Stand direkt nach seinem Aufbau gestört und eine kraftvolle Gegenkundgebung abgehalten. Statt rechter Hetze wurde der Platz an diesem Tag gefüllt mit antifaschistischen und sozialen Forderungen. Viele Anwohner:innen und Passant:innen waren froh, dass den blau-braunen Hetzern nicht das Feld überlassen wurde und tauschten sich mit uns aus. Um der Normalisierung der neofaschistischen AFD entgegenzutreten, braucht es nicht viel! Es reichen ein Transparent, ein Megafon und ein paar motivierte Menschen. Macht mit: sucht die AFD Stände in eurem Kiez und lasst ihnen dort nicht den Raum! Bringt stattdessen antifaschistische, soziale Themen auf die Straße und zeigt euch solidarisch mit den Menschen, die durch die reaktionäre Politik der AFD am stärksten betroffen wären! Faschisten keinen Meter! Lichtenberg bleibt antifaschistisch! Save the date:Am 22.02.2025 auf nach Hohenschönhausen gegen den AfD Wahlkampfabschluss!Weitere Ankündigungen folgen. Kommt zum Offenen Antifa Treffen Hohenschönhausen: jeden letzten Freitag im Monat ab 18 Uhr im WB13 (Am Berl 13, 13051 Berlin)

Von Indymedia übernommen

https://vimeo.com/1052733…

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Das offene Antifa Treffen HSH startet in die zweite Runde!

31.01, 18 Uhr, WB13. Am Berl 13, 13051 Berlin

Kommt dazu am Freitag, den 31.01, um 18 Uhr ins WB13 (Am Berl 13, 13051 Berlin)! Um 18 Uhr starten wir mit dem gemeinsamen Plenum, um 20 Uhr wird es ein Antifa-Quiz geben. Außerdem gibt es vegane Küfa.

Thema diesmal wird hauptsächlich der AFD-Wahlkampf im Bezirk sein. Es wird daneben aber auch Raum für weitere Themen und Ideen geben.

Es ist egal, ob du bereits „Antifa-Vorerfahrung“ hast oder neu dazukommen willst. Willkommen sind alle Menschen, die im Kiez selbstorganisiert und unabhängig von Staat / Parteien antifaschistisch aktiv werden wollen und dabei einen antirassistischen & feministischen Grundkonsens teilen.

Das WB13 ist barrierefrei erreichbar / hat ein barrierefreies WC. Falls du etwas brauchst, um an den Treffen teilnehmen zu können oder vorab Fragen hast schreib uns unter oat-hsh@riseup.net

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AFD raus aus unseren Klassenzimmern – Schulverweis für Jeanette Auricht!

23.01.25, 10 Uhr, Tagore-Gymnasium in Marzahn

Für morgen, den 23.01.25, um 10 Uhr, ist am Tagore-Gymnasium in Marzahn eine Podiumsdiskussion zu den anstehenden Bundestagswahlen geplant. Eingeladen sind alle relevanten demokratischen Parteien. Daneben hat es sich die Schulleiterin Angela Touré nicht nehmen lassen auch die AFD in Gestalt der stellvertretenden Landesvorsitzenden Jeanette Auricht (Höcke-Fangirl & ihrem braunen Idol inhaltlich in nichts nachstehend) zu dem Podium einzuladen. Unter dem Motto „Wir müssen ja mit allen reden“ sieht es Touré als ihre Pflicht an auch eine extrem rechte, neo-faschistische Partei an den Tisch zu bitten und ihre Schüler:innen dem rassistischen, queerfeindlichen und antifeministischen Gelaber von Auricht auszusetzen. Dass es insbesondere für direkt von der menschenfeindliche Politik der AFD betroffene Schüler:innen eine belastende Situation darstellt, wenn an dem Ort, an dem sie eigentlich geschützt und ungestört lernen sollten, einer AFDlerin eine Bühe für ihre Hetzreden gelassen wird scheint Touré nicht zu interessieren. Mit ihren Schüler:innen und Teilen des Kollegiums möchte die Schulleiterin ohnehin lieber nicht in den politischen Diskurs gehen. Ihnen versuchte sie bereits im Vorfeld Protest gegen die Veranstaltung zu untersagen.

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Rechte Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern – Tresen der Antifa Nordost (NEA)

18.1.2025, 19:30 Uhr, Lottumstr. 10a, 10119 Berlin-Prenzlauer Berg
Rechte Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern (MV) reichen von verschwörungsideologischen Gruppierungen über mehrere im „Deutschen Burschenschaft“ Verband organisierte Burschenschaften, die AFD bis hin zu faschistischen Straßenschläger:innen und Rechtsterrorist:innen. Sie haben Verbindungen zueinander und vernetzen sich auch bundesweit. Zeit genauer hinzuschauen: Zu Gast sind diesmal Antifaschist:innen aus Greifswald, die uns einen Überblick über die rechte Szene in MV geben werden. Nach dem Vortrag bleibt Raum für Fragen & Diskussion: welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten bestehen zwischen faschistischen Organisationen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Wo gibt es bundesweite Kooperationen? Was sind die Strategien der Antifaschist:innen vor Ort gegen den jährlich stattfindenden NPD-Aufmarsch in Demmin?
Open Doors: 19:30 Uhr // Vortragsbeginn: 20:00 Uhr
Nach dem Vortrag ist wie immer ein offener Kneipenabend und Raum, um, sich miteinander zu vernetzen.

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Versuchter Brandanschlag Neu-Hohenschönhausen

Am Nachmittag des 22.12 kam es in der Zingster Straße in Neu-Hohenschönhausen zu einem versuchten Brandanschlag. Ein 38-jähriger Mieter entleerte in einem Hochhaus einen Benzinkanister gegen eine andere Wohnungstür. Eine dritte Person wurde darauf aufmerksam und rief die Polizei, während der Täter zurück in seine Wohnung ging, um ein Feuerzeug zu holen. So konnte der Brandanschlag in letzter Sekunde verhindert werden. Andernfalls wären die Mieter der angegriffenen Wohnung und ihr Besuch von den Flammen eingeschlossen gewesen. Auch eine weitere Mietpartei war akut gefährdet, da das Benzin bereits in deren Wohnung floss. Letztendlich bedrohte der Brandanschlag alle Bewohnenden des Hauses. Neben dem Schrecken bleibt ein Schaden an den beschädigten Wohnungen und die psychische Belastung für die Betroffenen. Der Täter äußerte bei seiner Festnahme, dass er aus rassistischen Motiven gehandelt habe. Er kannte die betroffenen Menschen nicht. Wahrscheinlich hat er seine Opfer zufällig und allein aufgrund des Nachnamens ausgewählt. Die Polizei konnte nach den Hinweisen zwar den Brandanschlag verhindern, aber sie hat den Betroffenen keine weiteren Informationen zu der Tat gegeben. Nicht einmal der Kontakt zu Beratungsstellen für Betroffene rassistischer Gewalt oder zu anderen Hilfsangeboten wurden weitergegeben. Letztendlich blieben die Betroffenen ohne weitere Unterstützung zurück. Auch in dem betroffenen Haus wurden die Mieter:innen noch nicht über den rassistisch-motivierten Brandanschlag in ihrem Wohnumfeld informiert. Obwohl der Täter in Haft ist, bleibt ein Gefühl der Verunsicherung. Wir werten diese Tat als Mordversuch. Wir dokumentieren die Tat, um auf rassistische Gewalt aufmerksam zu machen und die Betroffenen nicht alleine zu lassen.

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Guter Vorsatz fürs neue Jahr gesucht? Mach mit beim offenen Antifa Treffen in HSH!

Freitag, 10.01.2024 | 18:00 Uhr | WB13 Am Berl 13 13051 Berlin

Anreise: S75, Bus 256 Wartenberg | Tram M4, M5 Zingster Straße

Die AFD hetzt am Lindencenter mal wieder gegen Geflüchtete und versucht dafür soziale Probleme hier in Hohenschönhausen zu instrumentalisieren? Du hast Werbung von ihrer antifeministisch-klerikalen Direktkandidatin Beatrix von Storch im Briefkasten? Die faschistischen Gruppen Dritter Weg & NRJ haben Plakate vor deiner Haustür geklebt? Du wurdest mal wieder von Nazis vorm Supermarkt bedroht? Hast schon das 5. Mal diese Woche ne Tour gemacht, um Fascho-Sticker zu entfernen? Das ist oft Alltag in Hsh.

Du möchtest mit all dem nicht mehr alleine sein und dich mit anderen Antifaschist:innen in Hsh zusammenschließen? Du willst dabei nicht nur gegen Faschisten im Kiez vorgehen und denkst, dass antifaschistische Kämpfe immer auch mit sozialen, antirassistischen, queeren und feministischen Kämpfen verbunden sein müssen?

Dann komm zum ersten offenen Antifa-Treffen in Hohenschönhausen und lass uns gemeinsam überlegen, wo es in Hsh antifaschistischen Handlungsbedarf gibt, wie wir uns gegenseitig unterstützen können und was wir gemeinsam auf die Beine stellen!

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Antifaschistische Intervention gegen die Neonazitrainings im Sportkomplex Rennbahnstraße

Am Donnerstag, den 28.11.2024, versammelten sich ca. 80 Antifaschist:innen, Anwohner:innen & Sportvereinsmitglieder vor dem Eingang zum Sportkomplex in der Rennbahnstraße zu Beginn der üblichen Trainingszeit des TSC Preußen 97. Sportler:innen anderer Sportvereine, die zum Training aufs Gelände gingen, wurden über das rechte Treiben des TSC Preußen 97 in der Halle auf dem Sportkomplex informiert & es wurde klar gemacht, dass der Kiez aktiv bleibt, bis die Faschos vertrieben wurden. Mit einer kraftvollen, lauten Demonstration und dem Zuspruch vieler Nachbar:innen liefen die Teilnehmenden dann noch zum Antonplatz durch den Kiez, in dem auch der Vorsitzende Manfred Rutz wohnt.

Der für den Nutzungsvertrag mit dem TSC Preußen 97 zuständige Stadtrat Jörn Pasternak (CDU) verkündete einen Tag zuvor dem Tagesspiegel gegenüber stolz, dass der Vereinsvorsitzende Manfred Rutz sich bei ihm gemeldet und die Faschos aus dem Indymedia Outing von 2022 1) nun nach mehr als zwei Jahren rausgeworfen hätte. Also alles erledigt und Jörn kann endlich seinen Abschlussbericht der BVV vorlegen & sich den für ihn wirklich wichtigen Fragen, wie Hausfriedensbruch-Anzeigen an Basketballspielende Jugendliche zu verteilen 2), wieder vollends widmen? Ganz so einfach wie Pasternak sich die Sache machen will ist es leider nicht! Ein Großteil der in dem Artikel erwähnten Nazis trainiert nicht mehr auf dem Sportkomplex. Den Platz von NPD, Identitärer Bewegung und AFD nahmen, vermutlich vermittelt durch Christian Schmidt, der das sinkende Schiff NPD zu dieser Zeit Richtung Dritter Weg verließ, bereits letztes Jahr Mitglieder des Dritten Wegs und vor allem dessen Jugendorganisation NRJ ein. Erik Storch, Anführer der NRJ, nutzt diese Trainings nachweislich um Teenager über ein Sportangebot an die Parteistrukturen heranzuführen und sie im Zuge dessen mit deren faschistischer Ideologie zu indoktrinieren.

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