100 Jahre – Streik, Rätemacht & Frauen*kampf!

13. Januar 2019 – Liebknecht-Luxemburg-Demo – Berlin

10.00 Uhr | S/U-Bhf. Frankfurter Tor | Demonstration
Hinein in den antifaschistischen-internationalistischen Block

12.00 Uhr | Friedhof der Sozialist*innen | Gedenken am Revolutionsdenkmal
(anschließend Rundgang zu den Gräbern gefallener Revolutionär*innen)

Material:
Demoplakat [A4] [web] | Aufkleber Streik [A4] [web] Rätemacht [A4] [web] Frauen*streik [A4] [web| Kurzaufruf [web] [PDF] | Veranstaltungsreihe [hier lesen] | Broschüre zu 100 Jahre Revolution[Sonderseite] |

Infos unter: www.fightandremember.blogsport.eu

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Podium: Alle Macht den Räten! Rätedemokratie gestern und heute

10.01.2019 | 20 Uhr | SO36 (Oranienstraße 190, Berlin Kreuzberg)

Vor hundert Jahren kam es zur größten revolutionären Bewegung in der deutschen Geschichte. Arbeiter_innen, Matrosen und Soldaten stürzten den Kaiser und errichteten die Republik. Im ganzen Land begannen die Arbeiter*innen und Soldaten (allerdings z. T. auch andere Bevölkerungsschichten), sich in Räten nach dem Vorbild der russischen Sowjets zu organisieren, sodass schnell ein landesweites unmittelbar-demokratisches Netzwerk entstand. Auch wenn sich letztlich die parlamentarische Demokratie durchsetzen sollte, stellte die Räterepublik doch über einen gewissen Zeitraum eine realistische Perspektive für die Verfasstheit der entstehenden deutschen Republik dar. In die Weimarer Verfassung schaffte es letztlich jedoch nur eine verkümmerte Form in Gestalt von Betriebsräten, die jedoch bis heute fortbestehen. Schaut man jedoch über den Tellerrand, sieht man, dass heute in anderen Regionen, z. B. in den kurdischen Gebieten Nordsyriens (Rojava) oder bei den Zapatist@s in Chiapas (Mexiko), momentan eine Räteorganisation besteht. Angesichts dessen soll auf dem Podium besprochen werden, was Gemeinsamkeiten und Unterschiede der historischen Rätedemokratie in Deutschland und diesen heutigen Modellen sind und welche Lehren diese Projekte womöglich aus den historischen Ereignissen ziehen können. Auch soll diskutiert werden, was die momentanen Perspektiven für Räteorganisation hierzulande sind.

Referent*innen:
Axel Weipert (Historiker)
Felix Klopotek (Journalist und Autor)
Luz Kerkeling (Soziologe und Journalist)
Nilufer der jungen Frauen (Kurdische Aktivist*innen)

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mobilisierung zum antifaschistischen-internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2019 statt.

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Auswertung der Gegenaktivitäten zum Hess-Marsch 2018

Am 18. August, vor nunmehr vier Monaten, liefen circa 800 Faschist*innen durch Friedrichshain und Lichtenberg. Trotz monatelanger Vorbereitung und Mobilisierung gelang es nicht den Aufmarsch zu stoppen. Eine Auswertung der antifaschistischen Kampagne “NS-Verherrlichung stoppen!”, der Geschehnisse am 18. August und der Frage von Strategien und Perspektiven.

Mobilisierung und Vorüberlegungen 2018

Die Mobilisierung lief schleppend an, trotz Beginn vor dem sogenannten Sommerloch. Das Interesse weiter Teile der organisierten Strukturen und der unorganisierten Aktivist*innen blieb relativ gering. Diese Stimmung hielt bis zum Ende an:
Vorfeldangebote wie ein gemeinsames Erkunden der Gegebenheiten mit Fahrrädern in Spandau wurden nur von wenig Leuten besucht, trotz einer guten Bewerbung, ebenso wie ein öffentlich beworbener Plakatiertermin vor Ort.

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9. November-Gedenken in Weißensee und Prenzlauer Berg

Am 9. November 2019 fand das alljährliche Gedenken an die Novemberpogrome im Großbezirk Pankow statt. Anlässlich des 80. Jahrestages der Novemberprogrome beteiligten sich Antifas aus dem Bezirk seit Jahren erstmals wieder am Gedenken des Bezirks. Am Gedenken auf dem jüdischen Friedhof in Weißensee nahmen insgesamt 30 Menschen Teil. Zehn davon waren lokale Antifas aus dem Bezirk, die ebenfalls einen eigenen Gedenkkranz hatten anfertigen lassen.

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Hip Hop Soli-Party und Tombola

Samstag  |  1.12.2018 | 20:00 Uhr |  WB13 | Am Berl 13 | 3051 Berlin 

Über 20 Jahre antifaschistische nachbarschaftliche Arbeit im Hohenschönhausener Plattenbau. Das muss gefeiert werden. Soli für Erhalt unserer alltäglichen Arbeit im Randbezirk. Hip Hop Soli-Party, u.a. mit LMF(Refpolk & Ben Dana), Babsi TollwutLonesPC ToysMC Feel, tba.

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Pankow: Frauenbündnis gegen rechts gegründet

Im September 2018 gründete sich das neue Bündnis Pankower Frauen gegen Rechts. Unterstützt wird das Bündnis durch viele aktive Frauen* aus dem Berzirk, soziale Einrichtungen, Jugendclubs und Parteien. Direkt nacht der Gründung beteiligte sich das Bündnis an den Protesten gegen den fundamentalistischen 1000-Kreuze-Marsch und an der antirassistischen “#unteilbar”-Demo. Wir dukumentieren die Gründungserklärung und erste Bilder von den Aktionen des Bündnisses.

 

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Veranstaltungshinweis: VS auflösen! mit Friedrich Burschel

Dienstag, 13. November 2018, 19:00 Uhr, Feurigstraße 68, 10827 Berlin

Deutschland, 2018: Mit Maaßen ist ein AfD-Sympathisant Verfassungsschutzpräsident und anstatt für seine leaks an die AfD zur Rechenschaft gezogen zu werden, wird er schlicht zum Staatssekretär im Innenministerium befördert. Deutschland, ebenfalls im 21. Jahrhundert: Der NSU mordert Jahre lang , ein rechtsterroristischer Hintergrund wird von vornherein ausgeschlossen und sogar erst einmal die Angehörigen der Opfer ins Verhör genommen. Dazu kommen Programme gegen „Linksextremismus“, die jetzt für NRW wieder auf die Tagesordnung kommen. Wir wollen deshalb einen grundlegenden Blick auf den Inlandsgeheimdienst werfen und haben dafür den Experten für neonazistische Strukturen Friedrich Burschel eingeladen.

Referent: Friedrich Burschel

Veranstalter*innen: SDS Berlin HU

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Vortrag mit Marek Jakubowski [Postkom] Kulturrevolution von rechts in Osteuropa?!

Dienstag  |  13.11.2018 | 19:00 Uhr |  BAIZ | Schönhauser Allee 26A

Nach dem Erfolg der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PIS) im Jahr 2015 kam es in Polen zu drastischen Veränderungen. Staatliche Medien und das Gerichtswesen werden von Rechtspopulisten bestimmt. Die jetzige Regierungsmehrheit kooperiert offen mit Akteuren der extremen Rechten. Gemeinsame Vision ist ein autoritäres Gesellschaftsprojekt christlicher Prägung im Rahmen einer ethnisch bestimmten (Volks-)Gemeinschaft. Das polnisch-ungarische Modell dient als Inspirationsquelle und hat eine starke Wirkung auf sämtliche rechtspopulistischen Bewegungen in Westeuropa. Der wichtigste Akteur der schwachen Opposition ist die stark von neoliberalen Ideen geprägte Koalition aus der ehemaligen Regierungspartei und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Linksradikale Kräfte befinden sich weitestgehend in der Isolation. Da es zu erwarten ist, dass die seit einigen Jahren besorgniserregenden Entwicklungen in Osteuropa nicht über Nacht verschwinden werden, ist es dringend notwendig, über Gegenstrategien zu reden.

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Erklärung der NEA: Keine Entsolidarisierung mit den Betroffenen von rechter Gewalt!

Erklärung der NEA:
Keine Entsolidarisierung mit den Betroffenen von Nazi-Gewalt!

Am 4. September 2018 wurde ein Antifaschist in der U7 am Bayerischen Platz von einer Person niedergestochen, nachdem er diese mit der rechten Symbolik in ihrem Tattoomotiv konfrontierte. Über eine Woche lang erfolgte weder eine Skandalisierung der Tat, noch eine Solidarisierung mit dem Betroffenen aus der linken und antifaschistischen Szene. Auch innerhalb linker Publikationsmedien und »Social«-Media-Seiten wurde der Angriff auf den Antifaschisten nicht thematisiert, obwohl sogar die bürgerliche Presse darauf reagierte. 1 2 3 Als wir davon mitbekamen, veröffentlichten wir eine Solidaritätserklärung. 4

Der Umstand, dass der Betroffene aus dem Umfeld des Jugendwiderstandes kommt 5, führte offensichtlich dazu, dass sich Menschen bewusst nicht mit ihm solidarisierten, obwohl sie sich selbst als Linke, Antifaschist*innen und Kämpfer*innen gegen herrschende Systeme verstehen. Während normalerweise jede Online-Aktivität des Jugendwiderstandes akribisch verfolgt und jeder Text der Gruppe innerhalb kürzester Zeit in »sozialen« Medien zerrissen wird, wurden das Statement zu dem Vorfall und der Versuch der Vereinnahmung durch Rechte offensichtlich bewusst übergangen.
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Veranstaltung: Das Rechte Auge ist Blind doch worauf schaut das Linke? Die Verfassungsschutzberichte und linke Gruppen.

Mittwoch, 14. November 2018, 19 Uhr, Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexander Straße, 10178 Berlin

Die Verfassungsschutzbehörden der Länder und des Bundes hatten schon immer linken Strukturen im besonderen Fokus und anders herum. Die Geschichte der Behörden ist von Skandalen durchzogen. Celler Loch, NSU oder auch der Fall Amri zeigen weder die Aussagen der Behörde noch ihre Berichte sind vertrauenswürdig und sollten dringend hinterfragt werden. Trotzdessen sind sie eine der wenigen Möglichkeiten überhaupt zu sehen womit sich diese Inlandsgeheimdienste auseinander setzen. Wir wollen mit euch zusammen schauen, was beobachtet der Verfassungsschutz, wenn er nach links schaut. Welche Art Strukturen werden beobachtet, von der Partei DIE LINKE bis zu Antifa-Gruppen? Schaut er da vielleicht genauer hin oder ist er nachlässiger?
Worin unterscheiden sich Bundesländer, wie zum Beispiel Berlin, Bayern, NRW und Sachsen?

Veranstalter*innen: LAG Antifaschismus DIE LINKE. Berlin

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