Antifa-Tresen & Infoveranstaltung: Vereint nach Bautzen – Gemeinsam den CSD verteidigen!

Tresen & Infoveranstaltung zu rechten Angriffen auf CSDs

19.07.2025 | Bandito Rosso | Lottumstr. 10 A | 10119 Berlin
Open Doors: 19:30 Uhr | Veranstaltungsbeginn: 20 Uhr | danach: Tresen

Es wird Bustickets für die Anreise zum CSD in Bautzen am 10.08. geben! Ticketpreis: 20 Euro / 15 Euro ermäßigt nach Selbsteinschätzung
Außerdem: Soli-Cocktails (mit & ohne Alkohol)

Das Bandito Rosso ist nur über eine Treppe erreichbar. Wenn ihr Unterstützung dabei braucht meldet euch gerne vorab. Es gibt eine barrierearme Toilette.

Zur Veranstaltung:

Im letzten Jahr erlebten wir (nicht nur) in Deutschland massive Angriffe auf die Rechte queerer Menschen. Ein verkapptes „Selbstbestimmungsgesetz“, das transfeindliche Rechte dennoch am liebsten gleich wieder rückgängig machen wollen, ein rechter Bundeskanzler Merz, der das hissen der Pride-Flagge am Bundestag mit einem „Zirkuszelt“ vergleicht, eine Bundestagspräsidentin Klöckner, die Mitarbeiter:innen verbietet offen am CSD teilzunehmen und Firmen, die beginnen ihre „Diversity Programme“ einzustampfen. Und im Windschatten dieser queerfeindlichen Stimmung junge Faschisten, die gezielt zu CSDs mobilisieren und dort versuchen queere Menschen zu bedrohen und anzugreifen. Die größte dieser faschistischen Mobilisierungen fand im letzten Jahr gegen den CSD in Bautzen statt, ca. 700 Nazis kamen, um den CSD zu stören. Der rechte Aufzug wurde von der Polizei dabei immer wieder nahe an den CSD ran gelassen.
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Neonazi-Übergriff auf das OAT Hohenschönhausen

*** Neonazi-Übergriff und Polizeirepression beim Offenen Antifa Treffen in Hohenschönhausen ***

Heute haben wir als OAT Hohenschönhausen unser monatliches Offenes Treffen veranstaltet. Schon vor Beginn der Veranstaltung haben zwei Kiez-bekannte Jungfaschos versucht, vor dem Treffpunkt Präsenz zu zeigen. Denen haben wir jedoch eine alternative Abendgestaltung nahegelegt. Allerdings scheint der nett gemeinte Hinweis nicht gefruchtet zu haben. Stattdessen kam im Laufe des Abends eine Gruppe von mindestens sechs vollvermummten Faschos auf unseren Treffpunkt zugelaufen. Auf halben Weg blieben sie jedoch stehen, als wir angefangen haben, den Treffpunkt zu beschützen. Nach wenigen Minuten waren schon Polizeisirenen zu hören und die Fascho-Gruppe verließ den Ort wild telefonierend. Wie sie weiter agieren würden, war für uns nicht einzuschätzen. Es schien weiterhin eine deutliche Gefahr für Menschen im Kiez zu bestehen. Doch statt der Faschos fuhren mehrere Wägen der Cops vor dem Treffpunkt vor und wollten „sich mal in den Räumlichkeiten umschauen“. Vorwurf war der „Versuch des schweren Landfriedensbruchs“. Gerufen wurden sie von einem Aktivbürger aus dem Kiez. Fast anderthalb Stunden haben die Cops versucht einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss zu bekommen. Erfolg hatten sie damit nicht und verließen den Ort unverrichteter Dinge. Dennoch waren den ganzen Abend kleinere Neonazi-Gruppen im Kiez und am S-Bahnhof Wartenberg unterwegs.

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Gedenken an Dieter Eich am 23.05.25

Wir waren am 23.05.25 mit einigen Antifaschist*innen in Berlin-Buch, um an Dieter Eich zu erinnern, der hier vor 25 Jahren von Neonazis ermordeten wurde.

Dieter Eich wohnte zu dieser Zeit im selben Haus wie einer seiner späteren Mörder. In der Wohnung des Faschos feierte die rechte Clique an diesem Abend gemeinsam. Sie steigerten sich mit Rechtsrock, Alkohol und gegenseitiger Aufhetzerei in einen Gewaltrausch. Schließlich entschieden sie sich sich, Dieter Eich „aufzuklatschen“, da er erwerbslos war und bei manchen im Viertel als Trinker galt. „Wenn man so jemanden aufklatschen würde, täte man was fürs Volk“. Dieter Eich starb in dieser Nacht auf brutale Art und Weise. Er wurde Opfer eines Menschenbildes, das den Wert des Einzelnen an dessen Arbeitskraft und Erwerbstätigkeit misst. Ein Menschenbild, das auch auch außerhalb von Nazi-Kreisen in der Gesellschaft bis heute verbreitet ist und in Diskussionen etwa um die Sanktionierung von Erwerbslosen immer wieder durchscheint. Dem wollen wir uns auch heute entgegenstellen.

Die aktuell immer stärker werdende Neonazi-Jugendbewegung sieht in ihrem Äußeren nicht nur aus wie eine Kopie der rechten „Babyskins“ aus den 90er und 00er-Jahren, von ihnen geht auch die selbe Gefahr aus. Denn viele rechte Morde in den 90ern und 00er-Jahren gingen genau von dieser Sorte von Faschos aus. Das sich diese Gewaltbereitschaft mitunter in Terror kanalisiert, zeigten die Berichte über die „Letzte Verteidigungswelle“, eine Neonazijugendstruktur, die Anschläge plante und verübte. Einige ihrer Mitglieder waren gerade mal 15 Jahre alt.

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Informationsveranstaltung zur Wiederinkraftsetzung der Wehrpflicht // Mobi-Veranstaltung gegen den „Veteranentag“ am 15.06.2025 // Ein antimilitaristischer Abend der Antifa Nordost [NEA]

5.6.2025, 19 Uhr, Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin

Die Wehrpflicht ist kein harmloses Pflichtjahr, sondern ein veraltetes und repressives Instrument des bürgerlichen Staates, dass Menschen in ein System von Gehorsam, Autorität und militarisierter Gewalt zwingt. Sie dient nicht der „Allgemeinheit“, sondern bereitet den Boden für eine Gesellschaft, in der Menschen zu bloßen Werkzeugen des bürgerlichen Staates und der Kapitalist*innen entmündigt werden. Kommt zu unserer Veranstaltung und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen gegen staatlichen Zwang und für die Selbstbestimmung des Individuums. Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir einen kurzen Überblick über die Geschichte der Wehrpflicht in Deutschland geben. Darüber hinaus wollen wir über die Folgen einer Wiedereinführung der Wehrpflicht mit euch diskutieren.

Außerdem könnt ihr euch Mobi-Material und letzte Infos rund um die Veranstaltungen gegen den sogenannten „Veteranentag“ am 15.06 abholen.

Wehrpflicht? Nein danke! – Widerstand gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und entsprechender Ersatzdienste! Gegen Zwangsrekrutierung und Militarisierung der Gesellschaft!

 

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Demonstration: Heraus zum Aktionstag gegen queerfeindliche Gewalt!

17.05.2025, 14 Uhr, Antonplatz (Weißensee)

Wir laden euch ein, gemeinsam mit uns am Internationalen Aktionstag gegen queerfeindliche Gewalt auf die Straße zu gehen, um ein klares Zeichen gegen Trans*feindlichkeit, sowie gegen jede andere Form der Queerfeindlichkeit zu
setzten. Die Lage für trans* Menschen auf der ganzen Welt wird momentan immer schlimmer, aber warum ausgerechnet eine Demo gegen LGBTIQ+ – Feindlichkeit in Weißensee? Im Großbezirk Pankow (Pankow, Weißensee, Prenzlauer Berg) versuchen sich faschistische Akteur*innen vermehrt auszubreiten und mit Gewalt gegen Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, vorzugehen.
Besonders auffällig geworden ist die sogenannte „NRJ“ (Nationalrevolutionäre Jugend), die Jugendorganisation der faschistischen Partei „Der dritte Weg“. Es gab bereits mehrere Übergriffe und nicht selten werden die Faschist*innen gesehen, wie sie vermummt durch den Kiez laufen, auf der Suche nach Queer*s, BiPoC und politischen Gegner*innen. Sie propagieren ein nationalsozialistisches Weltbild, in dem trans* Menschen und andere Queers* keinen Platz haben. Wir wollen am 17.Mai zusammen ein Zeichen gegen staatliche und gesellschaftliche Trans*feindlichkeit setzen. Gegen Diskriminierung auf der Arbeit, zu Hause, auf der Straße, im Gesetzestext und überall sonst.
Klare Kannte gegen Transfeindlichkeit!

Organisation: @jaw.berlin, @oat.berlin, @f_ajoc_berlin, @flinta_ktion, @_brennpunkt_antifa_, @queermany.berlin

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Veteranentag? Wir feiern eure Kriege nicht!

Demonstration gegen den Veteranentag
Sonntag, 15.06.2025 | 14 Uhr | S/U Friedrichstraße
Abschlusskundgebung mit Konzert von Lena Stoerfaktor
Route auf Bündniswebseite
Bündnisorganisationen: Gemeinsam Kämpfen, North-East Antifascists, Offenes Antifa-Treffen Berlin, Revolutionäre Perspektive Berlin, Rheinmetall Entwaffnen Berlin, Women Defend RojavaYUNA – Demokratische Jugend

Unterzeichnet den Aufruf! Kontakt-Email: noveteranentag@riseup.net

 

Auf die Straße gegen Aufrüstung und Kriegsverherrlichung!

Am 15. Juni wird zum ersten Mal der neu eingeführte »Nationale Veteranentag« zelebriert. Mithilfe eines familien- und volksfestartigen Charakters sollen uns Krieg und Militär schmackhaft gemacht werden. Denn: Waffen allein reichen nicht aus. Es braucht auch williges Kanonenfutter. Das größte Event findet am Reichstag in Berlin statt. Dafür wird sogar ein sogenanntes »Veteranendorf« errichtet, in dem aktive und ehemalige Armeeangehörige neue Soldat*innen werben können. Über 4000 Gäste werden erwartet. Stellen wir uns der Rekrutierung und Kriegsmobilisierung entgegen!
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Podium: Rassistische Gewalt und migrantischer Widerstand zur Wendezeit in Westberlin

Samstag 31. Mai | 19 Uhr | Interkulturelles Zentrum BKK Linde (Wilhelm-Gericke-Straße 42, Berlin – Reinickendorf)
Veranstaltet von: AK Gedenken des Netzwerks Reinickendorf Aktiv

Am 12. Mai jährt sich zum 36. Mal der Todestag von Ufuk Şahin, der am 12. Mai 1989 in Wittenau aus rassistischen Motiven angegriffen und ermordet wurde. Nach seinem Tod fanden in Reinickendorf und im Rest von Berlin Gedenkkundgebungen und Demonstrationen gegen rassistische Gewalt statt. Wir wollen diese Ereignisse zum Anlass nehmen, um mit Aktivisten aus der Zeit über rassistische Politik und Gewalt durch Neonazis in Berlin zur Wendezeit zu sprechen, aber auch über selbstorganisierten Widerstand; antifaschistische und antirassistische Demonstrationen, Kundgebungen, Bündnisse, Zeitschriften und weitere Protestformen. Wie blicken die Aktivisten auf die Zeit um 1989 zurück und wie bewerten sie die Lage heute?

 

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Demonstration am 30.04.: Löhne erhöhen. Mieten senken. Frieden schaffen.

Demonstration
Mi, 30.04.2025 | 17:00 Uhr | Elise-und-Otto-Hampel-Platz / U-Bhf. Leopoldplatz
Endpunkt: S-Bhf. Humboldthain

Organisation: Hände Weg vom Wedding
Aufrufende: Stadtteilkomitee Wedding, DKP Berlin-Wedding, Young Struggle,Interbrigadas e.V., Forum Gewerkschaftliche Linke Berlin,Die Linke – Bezirksorganisation Wedding, Revolutionäre Perspektive Berlin, North East Antifa, Antifa Westberlin, Kommunistischer Aufbau,Interbüro, Kiezhaus

Am Mittwoch, den 30.04. werden wir den Widerstand gegen die Armuts- und Kriegspolitik der Herrschenden gemeinsam auf die Straße tragen. Hier dokumentieren wir den Aufruf und zeigen auf, warum es jetzt wichtiger denn je ist, für höhere Löhne, niedrigere Mieten und Frieden aufzustehen. Die Demonstrationsroute werden baldmöglichst bekanntgeben. Kommt mit!

Seit Jahren wird in Berlin gespart und gekürzt. Diese Kürzungspolitik wurde jetzt auf einen neuen Höhepunkt getrieben: In den Bereichen Bildung, Soziales, Kultur und der öffentlichen Infrastruktur wird mit neuer Wucht eingespart und kaputtgespart. Dieser Angriff auf unsere Lebens- und Versorgungssituation kommt trifft auf eine ohnehin schon katastrophale Wohnsituation, mit der wir es in Berlin seit Jahren zu tun haben:
Große Immobilienkonzerne bereichern sich an unseren viel zu hohen Mieten.

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Zeit für das nächste offene Antifa Treffen Hohenschönhausen!

Wir treffen uns am Freitag, den 28.03 ab 19:30 Uhr im WB13 (Am Berl 13, 13051 Berlin). Es wird einen Input dazu geben, wie wir den Wahlkampf der AFD im Bezirk antifaschistisch „begleitet“ und oft erfolgreich gestört haben. Im Anschluss daran möchten wir mit euch darüber ins Gespräch kommen, wie es in den nächsten Monaten weitergeht. AFD, stressende Nazis in unseren Schulen & im Kiez, eine Regierung, die immer weiter nach rechts rückt. Es gibt viele Gründe sich gemeinsam zu organisieren und antifaschistische Aktionen zu planen!

Es ist egal, ob ihr bereits „Antifa-Vorerfahrung“ habt oder neu dazukommen wollt. Willkommen sind alle Menschen, die im Kiez selbstorganisiert und unabhängig von Staat / Parteien antifaschistisch aktiv werden wollen und dabei einen antirassistischen & feministischen Grundkonsens teilen.

Der WB13 ist barrierefrei erreichbar / hat ein barrierefreies WC. Falls du etwas brauchst, um an den Treffen gut teilnehmen zu können oder vorab Fragen hast, schreib uns unter oat-hsh@riseup.net

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Offener Antifa Tresen der North-East Antifascists [NEA]

Sa, 22.03.2025 , Bandito Rosso, Lottumstraße 10a (Berlin – Prenzlauer Berg)
19:00 Uhr: Open doors | 20:00 Uhr: Offener Antifa Tresen: all the Time

Seit 2007 veranstalteten wir als North-East Antifascists [NEA] unsere monatlichen Antifa-Tresen. Er findet in der Regel jeden dritten Samstag im Monat im Bandito Rosso in Prenzlauer Berg statt. Hier gibt es Info-Veranstaltungen, Filme, Kneipenquiz und die Möglichkeit mit uns in Kontakt zu kommen. In der Regel gibt es kühle und kostengünstige Getränke.

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